Archiv des Autors: Peter

Die Wacht am Heideland – Teil 4: Erinnerungen eines Schatzsuchers

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26. Dezember 2948 D.Z. – Wachturm zur Dürren Heide

Nachdem der Geist des alten Bürgermeisters von Seestadt verschwunden ist, stehen wir einen Moment unschlüssig herum. Dann aber wird unsere Aufmerksamkeit auf etwas gelenkt, dass wir noch nie gesehen haben: einen leibhaftigen Drachen. Wobei zunächst nur Earendil mit seinen scharfen Augen etwas sieht und uns darauf aufmerksam macht: in der Dürren Heide, die wir von hier aus zwischen den Bergen gut sehen können, schiebt sich etwas aus einer Rauchwolke.

Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine Eidechse, aber bei der Entfernung wird uns schnell klar, dass das Vieh mindestens 15 Schritt lang sein muss. Zum Glück scheint es nicht flugfähig und braucht daher noch 30 bis 60 Minuten, um am Turm anzukommen. Earendil kann sich erinnern, dass ein Drache dieser Art vor Jahrhunderten wohl schon die Graugrube angegriffen und zerstört hat.

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Das Gasthaus im Sumpf – Teil 2

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28.08.991 LZ, nachts, irgendwo im Seelenmoor

Da wir durch den Gang nicht weiterkommen, gehen wir wieder zurück zur Schatztruhe. Da wir diese bisher noch nicht geöffnet haben, tun wir dies jetzt. Wie erwartet sehen wir einen Haufen Münzen bestehend aus vielen Telaren und Lunaren. Richtig schätzen kann man die Menge nicht, aber er werden sicherlich einige hundert Lunare sein; ganz wie vom Geist prophezeit. Wir überlegen nun, wie wir in den großen Raum hinter der Doppeltür gelangen können. Während wir beraten, huscht als Ahnjin plötzlich in den Schatten neben der Treppe. Wir drehen uns um und sehen eine Gestalt die Treppe herunter kommen, die offensichtlich nur von Ahnjin wahrgenommen wurde. Es handelt sich um einen Varg, den ich schon bemerkt habe, als ich mit Kerverok über die Mauer kletterte. Es scheint eine Art Anführer der Mondsteindiebe hier zu sein und ist bewaffnet, hat seine Waffe aber nicht gezogen. Als er uns erblickt, knurrt er ein „was ist das hier für eine Versammlung“, spitzt seine Ohren nach hinten und macht auf dem Absatz kehrt nach oben. Hat er etwas gehört? Wir stehen zunächst unschlüssig herum und entschließen uns dann, nach oben zu gehen. Weiterlesen

Das Gasthaus im Sumpf – Teil 1

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Wir buchen nun erstmal die beiden Zimmer neben dem Zöllner und überlegen danach weiter, wie wir den Kerl aus dem Zimmer vertreiben.

Drakon schlägt vor, zunächst zu versuchen, vernünftig mit ihm zu reden. Vielleicht lässt er sich ja überzeugen. Ich begleite Drakon zum Zimmer und nachdem wir angeklopft haben, öffnet ein erzürnter Zöllner. Offensichtlich hat sich sein Diener verspätet, was ihn aufregt. Er ist nicht nur kurz angebunden, sondern sehr unfreundlich, um nicht zu sagen: frech. Als Oberzöllner hier mag er eine gewisse Autorität haben, aber gegenüber Vertretern des Wächterbundes hätte ich etwas mehr Respekt erwartet. Zumal Drakon ausgesprochen höflich und zurückhaltend ist. Sei’s drum- wir ziehen unverrichteter Dinge wieder ab. Weiterlesen

Die Wacht am Heideland – Teil 1: Erinnerungen eines Schatzsuchers

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05. Dezember 2948 D.Z. – Celduin, Wilderland

Nachdem König Bard mit seinen Reitern zurückgekehrt ist, berichten sie uns, dass die Orks weitestgehend vernichtet wurden, die Söldner allerdings entkommen konnten.

Wir sitzen im Gasthaus von Celduin– müde, aber zufrieden. Des Weiteren sind noch Eric und Egil sowie König Bard, Elstan und andere anwesend. Hier werden einige Dinge geklärt- zum Beispiel steht Celduin ab nun unter Thals Schutz, bleibt aber weitestgehend unabhängig.

König Bard ist durchaus bewusst, dass wir einen guten Teil zu diesem Sieg beigetragen haben, was uns durchaus stolz macht. Nach ein paar Bier aus einem Fass, das Dwalin irgendwoher gekramt hat, gehen wir müde und geschafft ins Bett. Weiterlesen

Das Geheimnis des Krähenwassers – Teil 7

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14.05.991 LZ – Im Gefolge eines kleinen Handelszuges mit vier Wagen machen wir uns am Vormittag Richtung Vangaras Faust auf. Drei der Händler wollen nach Falkenwacht, ein weiterer möchte dann nach Auenhalt weiterziehen. Wir möchten zunächst zum Kynholt und uns dann nördlich Richtung verheerte Lande halten.

Also folgen wir dem Großen Weg Richtung Westen.

Unnterwegs unterhalten wir uns mit einem weiteren Reisenden, Zarash Bid-Shezar, einem Gnom, der in den großen Sumpf reisen möchte, um dort eine alte Schuld zu begleichen. Zumindest behauptet er das. Irgendwas stimmt nicht mit ihm; wir werden ihn beobachten. Weiterlesen

Die Brücke von Celduin – Teil 6

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Ein Ort am Rande der Zivilisation (oder dahinter)

29. November 2948 D.Z. – Thal, Wilderland

Nachdem wir uns ausgerüstet und die Pferde gesattelt haben, machen wir uns am Morgen auf den Weg. Zu siebt sind wir nun: Ferdibrand, Earendil, Roderic, die beiden Zwerge Baran und Thoran, Bungo Hornbläser und ich, Hergrim. Wir passieren das Rabentor und schlagen den Weg nach Süden ein. Um den Erebor ist schon viel Betrieb, uns fallen Kriegsvorbereitungen auf. Ebenso fallen uns viele Raben auf, die um den Erebor herum fliegen. Earendil teilt uns mit, dass er im Grauen Gebirge wieder ein grünes Leuchten sieht, mir hingegen fällt dort nichts auf. Weiterlesen

Die Brücke von Celduin – Teil 2

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Erinnerungen eines Schatzsuchers,
15. September 2948 Drittes Zeitalter

Bevor wir uns ein Lager für die Nacht einrichten, wollen wir die Umgebung des Hügelgrabes erkunden. Wir stoßen auf eine Patrouille, die offensichtlich auf dem Weg dorthin ist. Wie fast erwartet, ist das Hügelgrab stark bewacht. Da wir hier nicht weiterkommen, entscheiden wir, ein Lager für die Nacht zu suchen. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück fallen uns einige Blutkrähen am Himmel auf, die zum Grab fliegen. Handelt es sich vielleicht um Späher?
Wir entscheiden uns dann aber dagegen, das Grab näher zu untersuchen und wollen stattdessen lieber der Handelskarawane entgegen gehen. Schließlich ist das unser Auftrag und das Grab läuft ja auch nicht weg. Weiterlesen

Finsternis in den Sümpfen – Teil 3

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Tagebuch eines Schatzsuchers

8. Mai 2948 DZ

Nachdem wir den Hügel auf der Rückseite über den Ziegenpfad erklommen haben, wagen wir einen Blick über die Mauer. Wir sehen mehrere Lagergebäude und ein zweistöckiges Gebäude, aus dem Orks ein- und ausgehen. Auffällig sind sonst ein großer Tempel und die von Walar beschrieben Krypten im Süden der Anlage. Des Weiteren sind in der Mitte der Anlage Gruben ausgehoben, in den Gefangene, nun ja, gehalten werden. Es laufen etwas zwei Dutzend Orks herum, auch Trolle sind zu sehen. Aus dem Tempel scheint aus den Fensteröffnungen ein grüner Schimmer, insgesamt ist die Geräuschkulisse schwach. Die Orks scheinen zu dieser Tageszeit zu ruhen. Der Tempel und die Krypta sind als einzige Gebäude intakt, die anderen sind mehr oder weniger verfallen. Beim Tempel ist die bronzeverstärkte Tür auffällig. Von Walar wissen wir außerdem, dass sich unter der Krypta noch Tunnel verbergen. Weiterlesen

Im Waldlandreich

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Nach kurzem Aufenthalt in Beorns Haus machen wir uns auf den langen Weg über den Elbenpfad in Richtung Waldlandreich. Nach einer beschwerlichen aber ereignislosen Reise erreichen wir das Waldtor am 15. September 2947 DZ. Der Torwächter hält uns auf und befragt uns ziemlich intensiv. Wir sind darüber etwas erstaunt und vielleicht auch verägert, nach allem, was für für Irimee getan haben. Er lässt uns dann aber doch ein. Drinnen treffen wir auf Lindar. Dieser heißt uns willkommen und weist uns ziemlich komfortable Gästekammern zu. Wir können ein erfrischendes Bad nehmen und sogar unsere Kleidung wird gereinigt. Dann essen wir uns erst einmal satt. Zwar ohne Braten, aber trotzdem herrlich sättigend. Weiterlesen

Die nicht mehr warten wollen – Teil 2

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Von Orks und Adlern

6. August 2947 Drittes Zeitalter

Morgens sitzen wir entspannt in Gelviras Halle an der Alten Furt beim Frühstück und gönnen uns eine ausgiebige Mahlzeit während uns Gelvira und Cilric aktuelle Gerüchte erzählen. Zwerge, die den Hohen Pass überquerten, erzählten, dass sich der Weg verändert und sich Steine und Felsen verschoben haben sollen. Das klingt seltsam, aber nach den Abenteuern der letzten zwei Jahre glaube ich inzwischen sogar solche Geschichten. Kurz darauf betritt Osred mit ein paar seiner Leute den Gastraum. Er setzt sich zu uns und erzählt von größeren Orkbanden die überall herumstreifen und dass im Wolfswald Verstärkung eingetroffen ist. Dazu machen die Viglundinger weiter Ärger. Es scheint, als sei Beorns Land von Feinden umzingelt.
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Sippenstreit & düstere Vorahnungen -Teil 4

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19. Juni 2047 DZ

Am Abend des 19. Juni erreichen wir Beorns Haus, wo wir von Ennalda empfangen werden. Sie ist natürlich neugierig, warum wir so abgekämpft sind und ohne Oderic auftauchen. Wir erzählen ihr nur kurz, was passiert ist, drängen dann aber auf ein Gespräch mit Beorn. Dieser ist glücklicherweise anwesend. Wir erzählen kurz von unserer Begegnung mit Oderic und dann ausführlich von der Bedrohung, die von der Söldnertruppe um ihren Anführer Valind im Wolfswald ausgeht. Er ist zwar zunächst nicht überzeugt, vor allem Oderics Plan scheint ihm nicht zu behagen, aber zum Schluss können wir ihn doch überzeugen, dass dringend etwas getan werden muss. Beorn verabschiedet sich, während wir uns an seinem Essen laben und sogar einen frischen Honigkuchen bekommen. Weiterlesen

Hergrim Sohn des Hakon: Aufmerksam

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Hergrim wurde am 12.Yavannie im Jahre 2926 DZ in Thal geboren. Sein Vater Hakon betreibt ein Handelshaus in Thal, seine Mutter Edwinde arbeitet dort mit. Edwinde gebar insgesamt vier Kinder. Hanulf, der ältere Bruder von Hergrim, der im Handelshaus mitarbeitet und meistens auf Reisen ist. Eiglin ist seine ältere Schwester, die mit einem Juwelier verheiratet ist und in Thal lebt. Dann gibt es noch Harbad, den jüngeren Bruder, der vor zwei Jahren mit einer Handelskarawane fuhr, die aber nicht zurück kehrte und er seitdem als verschollen gilt. Das gleich Schicksal ereilte vor vielen Jahren einen Onkel, Arnfried, ein Bruder von Edwinde. Weiterlesen

Von weiten Reisen & knusprigem Hobbit – Teil 3

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19. April 2947 DZ, frühmorgens

Iwgar Langbein ist schwer verwundet und bleibt zurück, um noch etwas von den Waren zu retten und vielleicht auch noch ein paar Ponys einzufangen. Wir haben uns entschieden, dem Hobbit zu folgen um ihn hoffentlich zu befreien. Nach kurzer Suche findet Leudast die Höhle, in welche die Orks mit Dindy verschwunden sind. Hier geht es steil bergab und es ist steinig. Roderic geht voran, ich folge ihm. Leider ist es ziemlich rutschig, so dass ich in einem kleinen Moment der Unachtsamkeit ausrutsche, zum Glück bis auf ein paar Schrammen ohne Folgen. Hoffentlich hat keine der garstigen Kreaturen dies hören können. Weiterlesen

Weiche niemals vom Weg ab – Teil 1

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01.März 2947 DZ

Die Heldengruppe bestehend aus Ferdibrand Goldwert, einem Hobbit aus dem Auenland, Roderic Silberlocke, einem Waldmenschen, dem Beorninger Leudast der Stille, dem Waldelben Earendil Lichtsucher und mir, Hergrim Sohn des Hakon, trifft am Drachenkopf ein. Es sieht hier nach dem Angriff schon wieder recht wohnlich aus, auch die Schankwirtschaft ist schon wieder geöffnet. Thora ist wieder einmal ein angenehmer Anblick, auf den ich mich immer freue. Es ist recht wenig los hier und so nehmen wir erst einmal Platz, um zu Essen und zu Trinken. Baldor, den wir hier treffen wollten, ist noch nicht da. Weiterlesen