Samstag, 06.04.1946
Ich fahre mit von Siemens und Mackenzie ins Lost Souls, um mit Frau Overbeck zu sprechen. Sie wirkt aufrichtig überrascht, dass zwei der Opfer Gäste in ihrer Bar waren. Es scheint sie zu beunruhigen, dass es jetzt eine Spur gibt, die zu ihr deutet. Sobald wir Fotos von den Leichen haben, werden wir das Personal nochmal befragen.
Ich setze mich dann noch ein wenig an die Bar und beobachte das Treiben im Lost Souls. Simone, die Prostituierte, die von Vieregg abgeschleppt hatte, wirkt heute etwas fahrig. Sie lässt sich von einer etwas aufgeschwemmten und verbrauchten Frau die Karten legen. Nachdem die beiden damit fertig sind, setze ich mich an den Tisch und lerne das Medium Hannelore Roth kennen. Als sie mir das Tarot legt, stutzt sie verwirrt. Den Karten nach zu urteilen, war der Tod bereits in meiner Vergangenheit, eine Erkenntnis, die Hannelore Roth als qualifiziertes Medium ausweist, sie aber zu recht irritiert. Weiterlesen
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Der Geisterjahrmarkt I – Lystramons Schreckensjahrmarkt der dämonischen Eitelkeit
Schreibe eine AntwortWir befanden uns noch immer in einer seltsamen Parallelwelt auf einem grotesken Jahrmarkt. Ich hatte schon lange davon geträumt, mal selbst einen dieser Märkte zu besuchen, doch dieser war ein einziger Ort des Schreckens.
Ein hässlicher Kobold schlug uns einen Handel vor. Sollten wir es fertig bringen, fünf Aufgaben zu bewältigen, würde er fünf Gefangene, meine Schwester Wolfsmond, Soraya, Dhana, eine Rhaja-Geweihte mit Namen Sulva und eine gewisse Amouri, freilassen und auch uns in die Welt der Sterblichen entlassen. Weiterlesen
Blut auf der Themse 28 – ‘Juliet is a traitor!’
Schreibe eine AntwortDonnerstag, der 04.01.1883: Nach Wochen der Genesung fühlt sich Sir William wieder stark genug, um in Begleitung seines Handlangers Gerry einen Spaziergang durch das nächtliche London zu machen. Sie suchen einen Club in der Nähe des Regent´s Park auf, wo sich der Ventrue an einer der Gesellschafterinnen nährt. Es tut gut, mal wieder vor die Tür seiner Villa zu treten. Doch der Vampir merkt, dass die früheren menschlichen Freuden für ihn seinen Reiz verloren haben. Lediglich der Akt des Trinkens kann ihm noch das Gefühl echter Befriedigung verschaffen. Er trägt Gerry auf, in der nächsten Nacht einige Prostituierte wieder als Kelche in seine Stadtvilla „einzuladen“. Zudem wünscht Sir William, die übrigen Mitglieder des Klüngels nach einiger Zeit wiederzusehen. Also lässt er seinen Diener Bartholomew entsprechende Schreiben für morgen Nacht 22:00 Uhr an die bekannten Adressen verschicken. In Lord Liams Namen erhält Sir William noch in derselben Nacht die Antwort, dass der Toreador für einige Zeit außerhalb Londons geschäftlich unterwegs ist. Weiterlesen
Der Helm des Friedens – Teil 2
Schreibe eine Antwort15. Mai 2951 D.Z.
Östliche Bucht
Wir zögern nicht lange, diesen Banditen Einhalt zu gebieten. Wir ziehen die Waffen und werden sofort angegriffen. Anfangs noch ausgeglichen, wendet sich das Blatt gegen die Masse der Angreifer recht schnell. Zudem sind das hier keine einfachen Strauchdiebe, sondern gelernte Kämpfer.
Nach kurzer Zeit haben wir schon etliche Treffer bekommen und Narvi wird nach schweren Treffern durch zwei der Schwertkämpfer bewusstlos. Kurz danach falle auch ich nach einigen Treffern des Anführers Beldir bewußtlos zu Boden. Zwar sind schon viele Gegner gefallen (ihre Moral ist für Söldner erstaunlich hoch), doch die Überzahl ist erdrückend.
Blut auf der Themse 27 – Neue Machtverhältnisse
Schreibe eine AntwortDienstag, der 23.10.1882: Als die zweite Nacht nach Valerius´ Ermordung hereinbricht, erwacht Lord Liam in einem seltsam aufgewühlten Zustand. Es ist der Nachhall von Emotionen einer anderen Person, die durch ein Blutsband an den Toreador gebunden wurde. Lord Liam erinnert sich an den Earl of Cromer, der zum Gouverneur in Ägypten ausgerufen werden soll. Durch seine Vitae wurde er Mann zum Ghul, damit der Clan der Rose seinen Einfluss vor Ort festigen kann. Irgendetwas scheint in Ägypten vorzugehen… Weiterlesen
Operation “Salziger Hering”
Schreibe eine AntwortAm 12.12.296 beginnen in Seegard Verhandlungen zwischen Ser Richard Roxten und Lord Jason Mallister. Das Haus Roxten möchte Land angrenzend zu Hag Mire erwerben. Der Lord von Seegard macht ein Angebot, dass Ser Richard ohne lange zu zögern annimmt. Lord Jason ist bereit, das Land zu verschenken, wenn Roxten ein Problem mit Freibeutern lösen kann. Die Männer von Ser Richard sollen das Lager der Seeräuber sichern, bis über Land Mallisters Truppen dort hingelangen können. Die Piraten sollen daran gehindert werden, ihre Langboote zu besteigen und zu fliehen.
Die nächsten beiden Tage werden für Manöver genutzt, um das Zusammenspiel der Truppen bei der Operation Salziger Hering einzuüben. Am Nachmittag des 15.12. brechen dann drei Schiffe aus Seegard bei günstigem Wetter auf. Weiterlesen
Das Buch des geheimen Feuers – Teil 5
Schreibe eine Antwort23. April 2951 in den Düsterwaldbergen
Die Gestalt, die aus dem See empor schwebt, ist eine wunderschöne, elfenhafte Frau. Ihr altersloses Antlitz wird durch feine Schleier eher in Szene gesetzt als verhüllt. Sie ruft uns zu sich, damit wir uns von der Mühsal und Qual der letzten Tage ausruhen können. In Anbetracht des Ortes, eines tausenden Jahre alten Sees, der unter den Düsterwaldbergen liegt, schlägt Ferdibrand vor, in die entgegengesetzt Richtung den Ausweg zu suchen. Leider ist Roderic dem Charme der Frau erlegen und nähert sich der Figur, die noch über dem Wasser schwebt. Der Rest der Gruppe versucht ihn davon abzuhalten, als ein Rauschen und Schwingen einsetzt. Weiterlesen
Der Helm des Friedens – Teil 1
Schreibe eine Antwort3. Mai des Jahres 2951 des Dritten Zeitalters
Hergrims Handelsposten, Niedermark, Wilderland
Nach vier ereignis- und begegnungslosen Tagen Reise von den Ruinen der Glocke, trafen wir heute Abend kurz nach Gwina am Handelsposten ein. Die Händlerin ist auf dem Rückweg nach Esgaroth und bot an, uns mitzunehmen. Da hierdurch vor allem der Transport Aerandirs vereinfacht wird, willigten wir freudig ein.
4. Mai des Jahres 2951 des Dritten Zeitalters
Hergrims Handelsposten, Niedermark, Wilderland
Über Nacht änderte sich die Lage mal wieder völlig, denn Bofri traf mit seinen Baumeistern aus dem Erebor ein und hatte den fertiggestellten Helm dabei. Dieser soll nun möglichst schnell zu Caewin gebracht werden. Gwina konnte davon berichten, dass die Vorgänge in der Ostbucht sich nicht gerade positiv entwickelt hatten, seit wir vor einem Monat Kunde davon bekamen. Und so entschieden wir uns nach längerer Überlegung dazu, den Helm selbst nach Sonnstatt zu transportieren und das Buch dabei nicht aus der Hand zu geben. Gwina erklärte sich freundlicherweise dazu bereit, Aerandir mit nach Esgaroth zu nehmen und dort den Floßelben zu übergeben. Galion machte sich nach dem Frühstück auf den Weg zur Fluchtburg, um Galia zu informieren und gemeinsam mit ihr nach Amras zu suchen. Das er uns noch seinen Respekt aussprach, ehrt ihn und zeigt das auch bei den Elben des Waldes noch Hoffnung besteht. Weiterlesen
Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 5.-6. April
Schreibe eine AntwortFreitag, 05.04.1946
Wir sitzen im Lost Souls zusammen und beraten über das weitere Vorgehen bei den Mordermittlungen. Alina und Dana werden sich darum kümmern, dass wir Funkgeräte bekommen und dann die bekannten Adressen der Vampire der Stadt überwachen. Falls dort weitere Leichen abgelegt werden, wollen sie Alarm schlagen. Wir anderen nehmen Kontakt mit unseren Clansmitgliedern auf, um mit ihnen über die Vorfälle zu reden.
Ich suche Madame Radeaux in den Ruinen des Panoptikums auf. Ich versuche mit all meinem Charme von ihr Informationen zu bekommen. Immerhin räumt sie ein, dass diese Ermittlungen eine Art Test für uns sind. Man scheint uns nichts an Fakten über die Morde vorenthalten zu haben, aber man will auch sehen, wie wir uns als Gruppe bewähren. Hinzu kommen noch die bereits erwähnten politischen Motive. Uns in dieser Konstellation einzusetzen war die Idee von Constance. Weiterlesen
Das Gelobte Land 3 – Paktbrecher
Schreibe eine Antwort05.04.21
Vor mir auf dem Boden liegt der Leichnam der Elfe, die uns eben noch in Gestalt einer Hungerwölfin angegriffen hat. Ihr Körper ist groß und feingliedrig, die Gesichtszüge mit den wölfischen Augen und den spitzen Ohren sehen noch fremdartiger aus als meine eigenen. Als Wechselbalg regen sich widersprüchliche Gefühle in mir. Insgeheim habe ich mich natürlich immer gefragt, warum dieses Volk Kreaturen wie mich in die Welt setzt. Das Verlangen nach Antworten und die Angst vor ihnen halten sich die Waage. Doch von ihr werde ich keine mehr erhalten. Trauer und ein seltsames Gefühl der Verbundenheit bleiben zurück. Menschen verbrennen ihre Toten, wie es Elfen halten weiß ich nicht. Daher beginne ich, ihren Körper mit Steinen abzudecken, um ihn zumindest rudimentär vor Aasfressern zu schützen. Weiterlesen



