Schlagwort-Archiv: Zusammenfassung

Der Geisterjahrmarkt II – Durch das Geisterhaus zum Erwachen

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Für unsere letzte Probe schickte uns der garstige Kobold in ein merkwürdiges Geisterhaus, das uns wie von Zauberhand immer neue Räume mit aberwitzigen Schrecknissen und Gefahren offenbarte. Es herrschte ein unbeschreiblicher Gestank, Chimären von Lebenden und von Toten fanden sich in allen Winkeln, wir wurden von unseren eigenen Spiegelbildern angegriffen und mussten Rätsel lösen, was Shéanna sofort gelang, und uns vor tückischen Fallen in Acht nehmen. Weiterlesen

Die Thorwalertrommel I

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Aufzeichnungen von Testos a’ Teremon dylli Efferdskome

Ich beginne diese Aufzeichnungen auf einer Seereise. Unter mir wiegen sich die Planken der Bartenwartin der wackeren Kapitänin Nadjescha Marmulov während uns die Kogge bei günstigem Wind Richtung Festum trägt. Ich bin sonst nicht unbedingt der schreibfreudigste Mensch auf Deres Boden, doch ich möchte mich später einmal der Gültigkeit meiner Erinnerungen versichern können und in mir hat sich in den vergangenen Wochen, seit ich diese bunt zusammengewürfelte Truppe kennengelernt habe, zunehmend das Gefühl ausgebreitet, dass bedeutsame Ereignisse vor mir, vor uns, liegen. Zumindest bedeutsam für mich, der ich Efferdskome und die heimatlichen Gefilde der warmen, freundlichen Zyklopeninseln verlassen habe, um dem Kriegerhandwerk ehrenhaft und nach meinem Verständnis nachzugehen, wo immer Hilfe, Recht und Anstand von Nöten sein mögen – wo immer die Götter mich hinführen. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 9. April

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Mittwoch, 09.04.1946 – der weitere Abend (Forts.)
Wir finden den Nachtportier des Hotel Mitte tot über den Tresen gelehnt. Ihm wurde offensichtlich die Kehle herausgerissen. In Zimmer Sieben ist niemand. Der Geruch von schwerem Parfüm liegt im Raum. In das Kondenswasser der Fensterscheibe hat jemand „H38.11“ innen auf die Scheibe geschrieben. Da sich ansonsten keine weiteren Hinweise ergeben, fahren wir hinter Mackenzie her, finden ihn aber zunächst nicht. Irgendwann taucht Laika, die Brut der Gangrel, am Hotel auf. Sie berichtet, dass ein unbekannter Mann kurz vor unserem Eintreffen im Zimmer Sieben war. Er hat sehr demonstrativ die Nachricht am Fenster hinterlassen und ist dann Richtung Olympiastadion gelaufen. Dort hat er sich mit dem “jungen Himmler” und eine weitere Person in einer russischen Uniform getroffen. Als Mackenzie und Laika entdeckt wurden, verwandelte sich der Mann vom Hotel Mitte in einen Werwolf, zwei weitere kamen zur Unterstützung dazu und griffen an. Weiterlesen

Die Blutschuld

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11.04.21
Die Titanen liegen nun endlich hinter uns, und wir sind angekommen in Brennans Siedlung. Die Vorbereitungen für das das Fest sind in vollem Gange, man verabschiedet sich von Argasto, der heute mit dem Treck aufbrechen will. Auch Schwester Lestra, die eigentlich das Fest abwarten wollte, hält es für klüger, das Artefakt, das man Mal-Rogan abgenommen hat, so schnell wie möglich zu ihrer Ordensfestung zu bringen, auch sie macht sich am heutigen Tage auf den Weg.
Temedo nutzt den Tag um in der Nähe des Dorfes nach Kräutern zu suchen, dabei entdeckt er in der Nähe des Flusses eine Wasserfall, hinter dem eine kleine Höhle liegt. Beim Abendessen erfahren wir, dass in der Höhle angeblich ein versteinerter Troll gefangen ist, der einst die Siedlung terrorisiert hat und durch Elfenmagie dort gebannt wurde. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 8.-9. April

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Montag, 08.04.1946
Mackenzie berichtet von der Befragung des Tagportiers im Hotel Mitte. Alle Opfer hatten Besuch von einem ominösen Mann, den der Portier nicht genau beschreiben kann, der aber immer nur nachts dort verkehrte. Sandra Heinrich und Jonathan Smith hatten auch tagsüber Besuch, vermutlich von dem selben Mann, der auch im Lost Souls verkehrte. Mackenzies Phantomzeichnung des Taggastes hat irgendwie Ähnlichkeiten mit Heinrich Himmler, allerdings in seinen jungen Jahren. Außerdem hatten die Herren unter den Opfern auch Besuch von einer gewissen Dame: der Prostituierten Simone. Weiterlesen

Der Helm des Friedens – Teil 4

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Wir bringen den ohnmächtigen Ceawin zurück nach Sonnstatt. Die Grabgeister haben ihm und uns schwerer zugesetzt als es den ersten Anschein machte. Auf uns allen lastet ein Schatten, den wir noch verarbeiten müssen. Ceawin wird im Haus der Heilung von der Alten Morna behandelt, bei der er in guten Händen ist. In Sonnstatt erzählen wir Gonthar, Ceawins Stellvertreter und Hauptmann, was vorgefallen ist.

Ceawin ist nach einigen Tagen wiederhergestellt und der Landstrich ist merklich wärmer geworden, was natürlich auch am Frühsommer liegen kann. Es sind zumindest optimale Voraussetzungen für ein Fest, das uns zu Ehren abgehalten wird. Anschließend werden wir zur fröhlichen Räuberjagd eingeladen, die wir annehmen und einige der Lager auf der erbeuten Karte werden ausgehoben. Mitte Juni haben wir uns soweit erholt, das wir ins Waldlandreich aufbrechen wollen. Weiterlesen

Das Schlachtfest III

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Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

2. Rahja 1032 BF
Der Jäger Torben hatte uns bis an die Grenze der Freiherrschaft Lichtenwald geleitet, als ein Hirsch während einer Rast an uns vorbeipreschte. Dicht darauf folgte eine Jagdgesellschaft, angeführt vom Freiherren höchstselbst. Wie er erfuhr, dass wir aus Hoheneych kamen, fragte er nach dem Verbleib von Ritter Andolin, und wann dieser gedachte, seine Tochter zu ehelichen. Weiterlesen

Das Schlachtfest IV

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5. Rahja 1032 BF, Die verbotene Höhle
Die Heldengruppe und Morwen befinden sich in sicherem Abstand vor der verbotenen Höhle, die von einem der Räuber bewacht wird. Sie planen, wie sie die Höhle einnehmen können. Es findet eine kurze Diskussion mit Morwen statt, bevor der Plan steht. Erich und Morwen schleichen sich auf sichere Entfernung heran und machen ihre Bögen bereit. Flammbart postiert sich seitlich des Höhleneingangs. Der Rest der Gruppe hält sich zunächst im Hintergrund. Weiterlesen

Die Bestie von Krahorst 1 – Rattlinge und ein großer Vogel

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Es ist der 12. Tag im Wassermond des Jahres 990, ich befinde mich auf der Straße von Arwingen nach Westen. Ein sehr starker Regen bringt mich dazu am Wegesrand Schutz unter Bäumen zu suchen, als ein netter Händler namens Ludquist auf seinem Planwagen des Weges kommt und mir anbietet mich bis zum nächsten Weiler mitzunehmen. Ich steige auf und sehe das er schon zwei weitere Reisende aufgesammelt hat. Es sind zwei Alben die sich als Naruar und Gwyndolyn vorstellen. Auf dem Weg zum Weiler steigt auch noch ein Mitglied des Wächterbundes zu, der sich als Thungmor vorstellt, uns aber ansonsten ignoriert. Ich unterhalte mich mit den Alben über ihr Heimatland und den dortigen Gepflogenheiten. Am Abend erreicht man den Weiler Krahorst, der zur Besitzung eines Adeligen gehört, dessen Burg wir einige Kilometer weiter östlich auf einem Hügel am Weg gesehen haben. Weiterlesen

Der Helm des Friedens – Teil 3

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19. Mai 2951 DZ, Das Hügelgrab der Ahnen im Düsterwald

Der eiskalt gehauchte Spruch aus dem Grab löst bei unseren Begleitern aus Sonnstatt eine Panik aus. Drei von ihnen laufen davon. Der vierte schlottert vor Angst, will aber unbedingt ins Grab stürmen, um Ceawin, seinen Herrn, zu retten. Roderic stellt ihn, redet auf ihn ein, und überzeugt ihn, dass Wache schieben vor dem Grab eine angemessenere Aufgabe für ihn ist.

Als Fachmann für unterirdische Anlagen betrete ich zuerst das Grab. Die anderen folgen dichtauf. Das Licht aus Earendils magischer Laterne flackert beunruhigend. Der enge Gang führt nach unten. Dann verbreitert er sich, rechts und links zweigen Grabkammern von ihm ab. Die Luft ist kalt und muffig und legt sich schwer auf die Lungen. Ferdibrand murmelt leise etwas von „mal ordentlich auslüften“. Halblingshumor wahrscheinlich. Weiterlesen