Im Dorf Martereck füllten wir unsere leeren Taschen mit dem knappen Überlebensnotwendigen, um den Hunger zu stillen, der uns seit Tagen quälte. Doch unsere Mission ließ uns keine Zeit für Ruhe. Jasper, die Kontaktperson, von der uns Kaltenbach erzählte, sollte uns den Weg in das Gewölbe unterhalb der Festung weisen. Als wir ihm den Ring der Kreuzfahrerin Kaltenbach präsentierten, ließ er uns sein Misstrauen spüren. Er wollte uns nicht durchlassen, doch wir ließen nicht locker. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Spielrunden
Gunnvor sehen… und sterben?
Schreibe eine AntwortDer frostige Atem des Winters umfängt uns, während wir in einer Höhle Schutz suchen. Die Eiseskälte des Nordens ist erbarmungslos, doch wir sind keine zarten Blumen, sondern kampferprobte Krieger.
Als Sten die erste Wache hält, durchdringt ein unheimlicher Ruf die Stille der Nacht. Ein Uhu von unheimlicher Größe, dessen Augen in magischem Blau leuchten, starrt ihn an. Instinktiv wirft er einen Speer, doch der Uhu entkommt seinem Angriff nicht.
Plötzlich erglühen die Flammen des Lagerfeuers in einem unheilvollen Blau, und aus den Flammen erhebt sich ein Draugr, ein Geist der Finsternis und des Todes, der nach Rache sinnt. Der Kampf ist unerbittlich, und der Draugr wirkt mächtige Zaubersprüche, die uns beinahe vernichten. Meine Gefährten und ich verlieren mehr als nur einmal kurz die Besinnung und es sieht so aus, als ob die Kreatur der Finsternis obsiegen wird, doch wir geben nicht auf. Gemeinsam kämpfen wir gegen das Böse und bringen alle unsere Kräfte und Fertigkeiten zum Einsatz, bis es mir schließlich gelingt, den Draugr mit einem mächtigen Schlag niederzustrecken, durchdrungen von göttlicher Kraft. Erschöpft lassen wir uns fallen und unsere Verletzungen und Wunden von Riskir behandeln. Weiterlesen
Gotheim im Wahn
Schreibe eine AntwortAm nächsten morgen bittet Cordelia uns nach Martha Scheren in Gotheim zu sehen. Sie habe länger nichts mehr von ihr gehört und mache sich sorgen. Ebenfalls erhielt Cordelia einen Brief von Johanna Stiegler. Er ist an die Brüder Steinfeld gerichtet und sie lädt ein, sich gegen Mittag im Brückenhaus mit ihr zu treffen.
Auf dem Weg zum Brückenhaus überlegen wir welche Zusammenhänge noch mit Gotheim in Verbindung stehen. Schnell fällt uns da der Zwergenvater Thulgrim ein. Aber auch Ida Vernt die sich dort aufhalten soll. Weiterlesen
Die Reise beginnt
Schreibe eine AntwortVorwort
Es begab sich auf Krynn im Jahre 358, das aus verschiedenen Richtungen, sich Gestalten auf den Weg nach Solace machten.
Zum einen ist da, Eldoril, ein stolzer Silvanesti-Elf, welcher den Glauben Paladins oder E’li wie er bei den Elfen heißt folgt. Er verließ seine Heimat, als er einen Stern, vom Himmel hat fallen sehen, und mit dem Segen seiner Sippe, machte er sich auf die Suche nach dem Zeichen, welches E’li ihm geschickt hat (doch wir alle wissen das Reorx einen Teil aus seiner Esse nach Krynn geschickt hat).
Dann ist da noch Fuchsohr vom Stamm der Que-Shu. Er brach auf, weil sein Lehrmeister, verspätet von einer Reise, schwer verletzt sich zurück zum Stamm schleppte und von einer „großen Bedrohung“ sprach. Caramon in Solace wisse mehr da drüber und dann starb.
Und zu guter Letzt, die beiden Zwerge, Gotrek Eisenhammer und Murgrosch Eisenaxt , Vettern, die sich in Pax Tharkas trafen, weil sie aus unterschiedlichen Gründen Thorbardin verlassen hatten. Sie beschlossen ein kurzes Stück des Weges zusammen zu reisen, welches durch die Vernichtung des Dorfes Lot dazu führte, das auch sie mit Nachrichten weiter nach Solace reisten um den Tod des Helden Caramon zu verhindern.
Und dort liebe Leser, beginnt das Schicksal der vier Protagonisten sich zu verschlingen, so das sie eine Reise beginnen sollen, deren Ende noch nicht absehbar ist. Weiterlesen
Eldoril
Schreibe eine AntwortAls Eldoril, einst ein junger Novize in den heiligen Hallen von Silvanost, erhebe ich meine Stimme, um von meiner Reise zu berichten – einer Reise, die von Verlust und Leid, aber auch von Hoffnung und Glauben geprägt ist.
Vor vielen Jahren, bevor die Schatten des Krieges der Lanze über unsere geliebte Heimat Silvanesti fielen, fand ich Trost und Zuversicht in den alten Geschichten von E’li, dem Gott unserer Vorfahren. In den heiligen Wäldern von Silvanesti spürte ich die Präsenz meines Gottes und hörte sein leises Flüstern im Wind. Doch selbst die Macht von E’li konnte nicht verhindern, dass unsere Heimat in Flammen aufging und unsere Gemeinschaft in Dunkelheit gestürzt wurde. Weiterlesen
Eine Frage des Glaubens 3 – Mama Mama
Schreibe eine Antwort2.9.888 – Von außen sieht man auf Burg Martereck statt Kreuzfahrern nur Soldaten der Inquisition. Auf der Suche nach einem Gasthaus im Kirchviertel, beäugen uns die Passanten skeptisch. Ein heruntergekommenes Uhrwerk zieht einen Karren mit 20 Leichen und weist uns den Weg zurück zum Südviertel. Wir finden den Ort, aber das Gebäude ist wie alle anderen abgebrannt; ein mürrischer Mann, der dort scheinbar haust, verscheucht uns.
In der Kirche begrüßt uns Vater Gode und erlaubt uns, uns in der Friedhofskapelle einzurichten. Das Uhrwerk begräbt die Toten; es wurde vor 523 Jahren geschaffen und ist das örtliche Kirchenarchiv. Die Leute sterben an einer Seuche, die mit dem alten Übel zurückgekehrt ist. Es fing letztes Jahr mit Gerüchten über Tiermenschen an; seitdem die Inquistion in der Stadt ist, ist es noch schlimmer geworden. Laut einer Legende handelt es sich bei dem Übel um Okka, dem 222 Priester (der alten Götter) geopfert worden sind, die er alle gefressen und seitdem geschlafen hat. Der Priester sagt, der innere Rat der Kreuzfahrer wurde unterwandert, so dass Okka erweckt werden konnte. Nachdem im letzen Spätsommer das Ratsmitglied Bernhard Möbius verschwand, kam die Inqisition aus Hexton mit Hochinquisitor Thomas Drainyer, seiner rechten Hand Ivana Gull, zwei weiteren Inquisitoren und Estren Carabandius, der Martereck aber wieder verlassen hat. Weiterlesen
Nachruf auf Twoday Montana
Schreibe eine Antwort115. Notiz Prof. Deckard Jones
Es ist ein glorreicher Moment und gleichzeitig das Gefühl, dem Tode noch nie so nah gekommen zu sein. Nur die Experimente mit Dr. Wolters mit seiner sogenannten Elektrizität haben mich das gleiche spüren lassen. Doch nach all dem wächst in mir der Gedanke, es ist vollbracht, die Garret–Mine kann wieder in Betrieb genommen werden und mit dieser Menge an Geisterstein, die hier abzubauen ist, kann ich ganze Städte über Jahrzehnte mit Energie versorgen. Höchst profitabel würde mein Vater sagen.
Langsam komme ich wieder in der Realität an und erkenne, was uns der Sieg gekostet hat. Auf dem Weg aus der Mine verlieren wir Twoday und das in jeglicher Hinsicht, regungslos liegt er am Boden und auch meine Medizinkenntnisse aus dem ersten Semester mögen sein Schicksal nicht ändern. Er ist tot… Ein großes Opfer von ihm für uns und für mich als neuen Besitzer. Weiterlesen
Die Königin der Klingen
Schreibe eine AntwortAus Sister Sarahs Notizen:
In der Mine des Grauens hatten wir endlich den Durchgang gefunden. Nach einer kurzen Erholung entschloss sich Wakanda die Gestalt einer Fledermaus anzunehmen und für uns die vorausliegenden Höhlen zu erkunden. Als sie durch den Durchgang flog, erschien es mir, als gleite sie durch einen flimmernden Vorhang aus Energie.
Nun war sie fort und uns blieb vorerst nichts, als darauf zu warten, dass sie mit Neuigkeiten wiederkäme. Doch dieser unheilige Ort ließ die untoten Bergarbeiter nicht ruhen. Ihre Leiber streiften in den Gängen umher und ein Wimmern aus den Tiefen ließ uns erschauern. Während wir dort warteten, entdeckte uns Gott-sei-Dank kein Unwesen. Weiterlesen
Um Kopf und Kragen
Schreibe eine AntwortNach den Ereignissen in der vorigen Nacht erwachte ich, gerädert aus meinem von Albträumen geplagtem Schlaf. Die Ereignisse der Nacht haben sich in meinen Träumen in den verschiedensten Variationen wieder gespiegelt, aber auch mein Erlebnis mit der Vätte vor etwa einem Jahr hatte mich heimgesucht. Um mich zu beruhigen nahm ich einen Schluck meiner Medizin. Als ich mich langsam auf der Bettkante sitzend beruhigte sah ich die Vätte vor mir stehen und die selben Gesten wie einst vollführend nur dieses mal grinste sie dabei. Ich war vor Schock fast erstarrt und rieb mir die Augen. Die Vätte war wieder verschwunden. Ich hörte aus dem Flur des Gasthauses Linda nach Kajus rufen und sie rannte die Treppe runter. Später saßen wir gemeinsam unten im Gastraum. Sami Harjula der Wirt, seine Tochter Sophie, der Priester Niels Klarhed aus Sigtuna, Lisa Finkel und der beste Kunde des Wirtes, der Bauer Jonathan Gnejs, hielten sich auch in dem Gastraum auf. Die Spuren der letzten Nacht waren noch über all an der Einrichtung und den Gesichtern der Gäste zu sehen. Weiterlesen
List, Wissen, Güte und Pulver
Schreibe eine Antwort31.Oktober 1880
Nach der Begutachtung des Schlosses ließen sich die erschöpft wirkenden Mitglieder der Erbengemeinschaft in die Pension Paracelsus bringen, um dort eine hoffentlich geruhsame Nacht mit tiefem Schlaf, zur Verarbeitung der verwirrenden neuen Eindrücke zu verbringen.
Dort angekommen ersuchte Norvid die Dienste von Madame Laukonen als Medium und bekam einen baldigen Termin in Aussicht gestellt. Als die, nun neu gebildete Gemeinschaft der Sehenden ein wohlschmeckendes Abendessen im Salon einnahmen, bekamen sie Gesellschaft von einem anwesenden Gast. Weiterlesen



