Archiv des Autors: Peter

Über Peter

Spielt mit Unterbrechungen seit 35 Jahren Pen & Paper. Angefangen mit DSA, mit AD&D weitergemacht, einiges ausprobiert und momentan bei DER, WHF und D&D5 gelandet.

Klaus und der Geist

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15. September, Volgen, Reikland

Volgen liegt auf der anderen Seite des Flusses, an dem eine kleine Fähre fährt. Der Fährmann ist schweigsam, setzt uns aber ohne Probleme über. Volgen selbst liegt direkt an der Flussgabelung, hat aber nach Süden keine Stadtmauer, nur eine kleine Umfriedung, hinter der auch schon der Wald beginnt. Die Gebäude der Stadt sind größtenteils aus Holz, ein paar Gebäude sind aus Stein beziehungsweise Fachwerk. Es sieht alles sehr bürgerlich aus, am Stadtrand stehen allerdings auch einige ärmliche Hütten. Wir sehen auch ein paar Fabrikschlote.

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Der Rat der Spinnen – Teil 1

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9. Mai 2955 Drittes Zeitalter – Sonnstatt, Wilderland

Bevor wir uns zur Ruhe begeben, sprechen wir noch mit Athala und den beiden Ostlingen Nazhin und Sanjar. Die wissen nicht so recht, wo es am sichersten für sie ist. Wir überzeugen sie, zunächst hier zu bleiben, da hier wahrscheinlich die wenigsten Händler aus dem Norden oder Osten vorbeikommen und sie erkennen können. Damit sollten sie hier vorerst am Sichersten sein. Weiterlesen

Der Tzeentch-Tempel unter dem Gasthaus

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13.September, zwischen Grünburg und Altdorf, Reikland, nachts

Durek weckt alle anderen auf, was sich aber als äußert schwierig erweist. Offensichtlich sind wir mit irgendeinem Mittel betäubt worden, das dem Essen oder den Getränken beigemischt war. Noch etwas duselig im Kopf greifen wir uns unsere Waffen und verlassen das Zimmer. Die Tür ist verschlossen, doch offensichtlich hatten wir Glück. In einem der anderen Räume finden wir auf dem Boden und in den Betten frische Blutlachen. Hier sind offensichtlich die Schlafenden ermordet und weggeschafft worden. Der Flur weist größere Flecken auf, ist aber gesäubert worden. Ein verschlossenen und einen leeren Raum finden wir noch, aber keine Menschen. Dafür hören wir weiterhin den Gesang. Weiterlesen

Besessen V – Totentanz

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29. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Gasthaus Straußenfeder zw. Kronau und Waldenau

Nachdem der Junge befreit ist, nehmen wir die Ketten an uns. Wir sind uns sicher, dass wir versuchen müssen, den Dämon wieder in seinem Sarkophag zu binden, wofür wir die Ketten benötigen. Wir sind zwar völlig ausgelaugt, wollen aber trotzdem so schnell wie möglich losgehen und brechen auf.

Der Sturm hat sich nun völlig verzogen, aber es ist trotzdem sehr nass draußen. Zwar regnet es nur noch sehr schwach, aber der Boden ist aufgeweicht und matschig. Der Weg zur Kapelle ist jetzt frei, wir kommen unbehelligt von Kröten oder anderen Dämonenwesen an der Kapelle an.

Dort legen wir die Knochen des Dämons wieder zurück in den Sarkophag, legen die Kette um den Körper und durch die Schlaufen im Sarkophag-inneren und schließen die Kette dann mit dem Schlüssel ab, Die Kiste mit dem Helm, das Notizbuch und den Schlüssel stecken wir ein. Nachdem wir den Sarkophag notdürftig mit ein paar Steinbrocken verschlossen haben, taucht plötzlich wieder der Geist von Jakobus auf. Er scheint vor den Altarresten zu knien und zu beten und löst sich dann langsam auf. Mit dem guten Gefühl, das richtige getan zu haben, machen wir uns auf den Weg zurück. Im Gasthaus angekommen fallen wir todmüde ins Bett.

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Die Nacht der Tiermenschen

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10. September, Grünburg, Reikland

Heutzutage durch einen großen Wald zu reisen ist leider eine gefährliche Angelegenheit geworden. Und so finden sich meistens Reisegesellschaften, die eine Reise sicherer und vielleicht auch etwas bequemer machen.

Ich musste nach Altdorf reisen, Abt Theodor hatte es mir aufgetragen, und so fand ich in Grünburg in einer Gaststätte ein paar Gefährten für die Reise nach Altdorf.

Gunnar, ein Mensch und Jäger, dessen Fähigkeiten uns auf der Reise durch den Wald sicherlich von Nutzen sein werden, Caelhir, ein Hochelf der sich als Botschafter ausgibt und dann ist da noch Durek, einer der suizidgefährdeten zwergischen Slayer. Ganz geheuer ist er mir zwar nicht, aber da ich keine Herausforderung für ihn wäre, lässt er mich ganz sicher in Ruhe.

Unsere Reise wird einige Tage dauern und verläuft zunächst sehr ruhig, das Wetter ist angenehm. Wir kommen durch einige Dörfer und auch kleiner Städte, passieren einige Felder und Bauernhöfe. Das Land ist hier hügelig und die Straße belebt, uns begegnen Händler, andere Reisende und Wachen. Niemand berichtet beunruhigendes.

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Belagerung von Sonnstadt – Teil 13

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2. Oktober 2954 Drittes Zeitalter – Sonnstatt, Südlicher Düsterwald, Wilderland

Wir wenden unsere Blicke auf Sonnstatt und versuchen, uns einen Überblick über die Gesamtlage zu verschaffen. In der Stadt brennen einige Feuer, hauptsächlich verursacht durch Brandpfeile, die von Bilwissen verschossen werden. Die Palisade im Süden wird derweil von Orks berannt. Das Nordtor scheint ebenfalls angegriffen zu werden, was wir aber nicht genau erkennen können.

Vor uns liegt das Haupttor, an dem sich sechs Hügeltrolle mit einer gewaltigen Ramme zu schaffen machen. Daneben steht ein Schwarztroll mit vier weiteren Hügeltrollen. Die Trolle am Tor werden von Bogenschützen auf der Palisade beschossen, allerdings zeigt das keine Wirkung. Wir sehen auch Ingomer und Ceawin, die die Verteidigung hier organisieren.

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Besessen III – Luzi, der Schrecken der Kröten

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29. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Gasthaus Straußenfeder zw. Kronau und Waldenau

Abends

Nachdem wir uns von Werner von Schönstadt und Heinrich, der im Gasthaus bleibt, verabschiedet haben, gehen wir zur Umfriedung im Nordosten. In dieser Richtung liegt die Kapelle und angesichts der immer zahlreicher werdenden Kröten, die inzwischen einen dichten Ring um das Gasthaus geschlossen haben, wollen wir den kürzesten Weg zur Kapelle nehmen.

Wir klettern über die kleine Mauer und stehen Angesicht in Angesicht mit den etwa 15 Meter entfernt sitzenden Kröten. Oder sind es Unken? Karl versucht, uns den Unterschied zwischen Kröten, Unken und Froschlurchen zu erklären, erntet dafür aber nur verständnislose Blicke unsererseits.

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Besessen II – Krötenwanderung

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29. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Gasthaus Straußenfeder zw. Kronau und Waldenau

„Bringt mir den Schlüssel, ihr habt eine Stunde!“

Diese Worte hallen nach. Uns ist klar, dass, falls wir den Schlüssel nicht besorgen, diese Ausgeburt der Hölle uns und den Rest der Belegschaft hier zu Kleinholz verarbeiten wird. Aber welcher Schlüssel und für was? Der offensichtlich einzige, der hierzu ausreichend Antworten hätte geben können, ist der Wirt und der ist einen Kopf kürzer. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe ja schon viel Blut gesehen, aber dass ein Kopf einfach so abgerissen wird? Schauerlich.

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Belagerung von Sonnstatt – Teil 9

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01. Oktober 2954 Drittes Zeitalter – Sonnstatt, Südlicher Düsterwald, Wilderland

Unser Gespräch mit Asche ergibt keine absolute Gewissheit, wie wir weitermachen sollen. Sie meint, dass ein Weg durch die Schattenwelt für sie kein Problem darstellt, in kürzester Zeit aber ein zweiter sehr schwierig wird. Also vertagen wir unsere Entscheidung auf den nächsten Tag. Das beständige Trommeln aus den Orklagern nagt zudem etwas an unseren Nerven. Die Nacht verläuft angenehm ereignislos. Weiterlesen

Die Teufelsratten von Kronau IX – Epilog

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26. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Kronau

Wir verließen zusammen mit Pfarrer Waldfrieden diesen gottverlassenen Ort. Der Pfarrer musste zwar gestützt werden, war aber transportfähig. Wir brachten ihn zur nächsten Kirche, wo man ihn adäquat versorgen konnte. Dann begaben wir uns zur Herberge, wo wir uns erst einmal ausruhen wollten.

Am Abend besuchten wir dann die Baronin Annemine von Freyberg. Wir erzählten ihr, was alles im Haus der Taubers passiert war und sie war sehr froh zu hören, dass eine größere Bedrohung ausgeschaltet war. Sie bot uns tatsächlich einen Job an, wir sollten ihr gegen gute Bezahlung als Söldner zu Diensten sein. Wir lehnten freundlich ab, so schön war es in Kronau nun doch nicht. Weiterlesen