Autorenarchiv: Peter

Über Peter

Spielt mit Unterbrechungen seit 35 Jahren Pen & Paper. Angefangen mit DSA, mit AD&D weitergemacht, einiges ausprobiert und momentan bei DER, WHF und D&D5 gelandet.

Ein Brand, zwei Trolle und eine Erkenntnis

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24.5.1558 Heorhal, Ejdlande, Stormlande

Das Begräbnisritual neigt sich langsam dem Ende, die Menschen verstreuen sich und gehen ihren normalen Tätigkeiten nach. Das Feuer brennt weiterhin und soll noch weitere 24 Stunden brennen; dafür stehen noch ein paar Feuerwachen herum.

Wir sind unentschlossen, was wir als nächstes tun sollen. Der Laird Skyld Rikdahl hat uns zum Abendessen geladen, bis dahin haben wir aber noch einen halben Tag Zeit. Brunow gesellt sich kurzentschlossen zu einer kleinen Gruppe, bei der auch die Mutter des verstorbenen Gerwulf steht und unterhält sich kurz mit ihr. Ich kann nicht hören, um was es geht, aber viel erfährt Brunow wohl nicht. Zumindest sagt er uns nichts. Hier passiert nun nichts mehr, sodass wir zunächst zurück zum Gasthaus gehen und mit dem Wirt sprechen. Weiterlesen →

Geschäfte im Norden – Teil 16

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2. Oktober 2955 Drittes Zeitalter – Framsburg, Täler von Gunderbad, Wilderland

Wir kämpfen zunächst nur mit den beiden Bergtrollen, der Schwarztroll widmet sich weiterhin der mit Runen verschlossenen Tür. Wir versuchen zunächst, den Troll mit der Keule auszuschalten, da wir bei dem Troll mit dem Schwert immer wieder das Gefühl haben, dass er sehr widerwillig kämpft. Er scheint auch nicht mit voller Kraft zuzuschlagen, auch wenn die Treffer derbe Beulen machen. Wir schaffen es, die beiden zu bedrängen, so dass der Schwarztroll von der Tür ablässt und sich ebenfalls in den Kampf wirft. Bei dem melancholischen Bergtroll haben wir den Eindruck, dass er nicht sehr trollisch wirkt und gegen seinen Willen verzaubert scheint. Der Schwarztroll wirkt irgendwie auch nicht wie ein Troll, er hat Fähigkeiten, die ein Troll eigentlich nicht haben kann. Weiterlesen →

Briefe in die Heimat – Prolog

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Im März 2512 IC, Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

wir haben uns lange nicht gesehen, ich hoffe es geht dir und den anderen gut bei Onkel Kunibert in Eilhart. Wie du weißt, habe ich mich den Straßenwächtern angeschlossen und bewache die Straßen zwischen Übersreik und Bretonia.

Die Zeiten sind hart, aber zumindest unsere Straßen waren zuletzt sehr ruhig. Etwas zu ruhig für Straßenwächter, weshalb Kurt Waldstein, unser Hauptmann, Freiwillige suchte, die sich anderen Gruppen anschließen sollten. Er hatte eine Meldung erhalten, dass es in Übersreik genug zu tun gab.

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Briefe in die Heimat: Verrat in Übersreik!

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1. April 2512 IC Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

du wirst nicht glauben, was uns in Übersreik passiert ist, unglaublich. Innerhalb eines Tages wird man vom unbescholtenen Diener Sigmars zu einem, ja, Verbrecher! Aber immer der Reihe nach.

Wir waren ja wie schon berichtet auf dem Weg nach Übersreik. Schon mittags sehen wir geschäftiges Treiben auf den Straßen und den immer zahlreicher werdenden Gehöften. Die Stadt ist noch nicht in Sicht, aber bald können wir die Stadtmauern sehen. Als wir näherkommen trübt sich unsere zunächst freudige Stimmung: an der Stadtmauer hängen etliche Leichen aufgehängt. Mit etwas mulmigem Gefühl betreten wir die Stadt, den Wegzoll von einem Schilling pro Bein bezahlt der Bauer Dietmar Leiber ebenso wie die Herberge, die wir aufsuchen. Weiterlesen →

Geschäfte im Norden 12

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29. September 2955 Drittes Zeitalter – Mabs Hütte, Nördliches Anduintal, Wilderland

Earendil und Roderic essen mit Mab und Carla zu Abend und legen sich dann schlafen. Morgens ist Mab verschwunden, während Carla das Frühstück zubereitet. Nach einer Stunde erscheint Mab wieder mit den Tränken in zwei kleinen Tonfläschchen. Beide sind jeweils in ein Ledertuch eingewickelt, einmal ein ungefärbtes Tuch mit dem Trank für die Hügelmenschen und ein grün gefärbtes Tuch mit dem Trank für die Wolfsmenschen. Wie lange die Tränke wirken, vermag Mab nicht zu sagen, ein paar Stunden bis vielleicht sogar zu Tagen. Weiterlesen →

Geschäfte im Norden – Teil 10

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23. September 2955 Drittes Zeitalter – Frams Mauer, Nördliches Anduintal, Wilderland

Der Riese Torm gibt uns einen Hinweis auf einen verborgenen Zugang etwa fünf Kilometer nördlich von hier. Er drückt uns einen Haselnusszweig in die Hand, mit dem wir auf die Haselnusssträucher zugehen sollen. Anschließend verabschieden wir uns. Der Weg nach Norden ist sehr angenehm zu laufen, die Gegend ist schön und ruhig. Mittags treffen wir auf einen größeren Haselnuss-Strauch. Roderic hat den Zweig in der Hand und sieht den Strauch als leichtes Flimmern. Als er weitergeht, ist er für uns plötzlich verschwunden. Er selbst steht hinter dem Strauch in einer Höhle. Nach ein paar Versuchen finden wir heraus, dass man nur durch den Strauch in die Höhle gehen kann, wenn man den Zweig berührt. Also fassen wir ihn alle an und gehen dann zusammen durch. Weiterlesen →

Geschäfte im Norden 8

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17. September 2955 Drittes Zeitalter – Nördliches Anduintal, Wilderland

Wir beobachten Willibalds Hof und die Umgebung, sehen aber nur die Bewohner bei der täglichen Arbeit, bei der sie von Viglunds Männern unterstützt werden. Als die Dämmerung einsetzt, machen wir uns auf den Weg zur Trollhöhle. Wir versuchen, unseren Plan mit den Trollen zu besprechen und zumindest das Wichtigste, die drei Trolle sollen die Palisade einreißen und Viglunds Männer beschäftigen, scheint angekommen zu sein. Roderic, Narvi und Earendil begleiten die drei Trolle derweil Ferdibrand und ich auf die Westseite des Hofes schleichen und den Fluchtweg auskundschaften. Sobald die Palisade angegriffen wird, wollen wir mit den Gefangenen, deren Anzahl wir ja immer noch nicht genau kennen, im allgemeinen Trubel zum Bootssteg eilen und mit den Booten entkommen. Sollten es zu viele Gefangene sein, wollen wir mit dem Rest dem Flusslauf folgen und die versteckten Boote, die wir tags zuvor gefunden haben, nutzen. Die Trolle sollen sich westlich in die Berge zurückziehen. Weiterlesen →

Geschäfte im Norden – Teil 2

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08. September 2955 Drittes Zeitalter – Mabs Hütte, nördl. Anduintal, Wilderland

Das fröhliche Pfeifen gehört Karla, inzwischen mehr jugendlich als Kind, die mit einem Eimer zum Wasserholen läuft. Wir machen auf uns aufmerksam, woraufhin sie uns freundlich-schelmisch begrüßt. Wir werden von Mab hereingerufen. Als wir das Haus betreten, sehe ich eine recht große weiße Spinne, die quer über das Hausdach läuft und verschwindet. Drinnen dringend tausend exotischer Gerüche gleichzeitig auf uns ein von Kräutern, Farben und ähnlichem.

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Die Nacht des kopflosen Reiters III – Chaos in Schaffberg

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1. Juni im Jahre des Herrn 1733  – Schaffberg, nachts

Nachdem wir Lyra etwas beruhigt haben, können wir uns mit ihr unterhalten. Sie kann sich allerdings nicht an allzu viel erinnern, was hier passiert ist. Sie ist mit ihrer Schwester vor dem kopflosen Reiter geflohen und hat sie irgendwo verloren. Da wir glauben, dass sie und ihre Schwester die aus diesem Haus entführten Kinder sind, fragen wir sie nach diesem Hause, aber sie erzählt, dass sie und ihre Schwester im Wald aufgewachsen sind und jeweils von einer anderen Mutter aufgezogen wurden. Die heißen Wisper und Weide.

Wir zeigen ihr das Kinderzimmer, wo sie sich schweigsam und mit großen Augen umsieht. Sie murmelt, dass sie sich erinnert, nimmt eine der Puppen und schläft mit dieser im Arm im Kinderbett ein. Wir legen uns auch wieder zur Ruhe. Don Ignacio, Roland und ich träumen von unseren Grabsteinen.

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Die Nacht des kopflosen Reiters II – Liebfelds Haus und noch mehr Rätsel

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1. Juni im Jahre des Herrn 1733  – zwischen Kronau und Waldenau, Abends

Ein langer und sehr harter Kampf zwischen dem kopflosen Reiter und seinem Pferd auf der einen und uns auf der anderen Seite entbrennt. Wir tragen schwere Wunden davon aber auch der Reiter ist nicht unsterblich. Nach einigen Treffern wird sein Höllenross durchscheinend und kurz darauf können wir ihn in die Flucht schlagen. Roland, Don Ignacio und ich sind vom Reiter getroffen worden und bei uns erscheint auch ein schwarzer Ring um den Hals. Sehr beunruhigend. Da es schon sehr spät ist und wir ohnehin mehr herausfinden müssen, um die schwarzen Ringe loszuwerden, beschließen wir und hier ein Nachtlager zu suchen. Weiterlesen →