Autorenarchiv: Peter

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Spielt mit Unterbrechungen seit 35 Jahren Pen & Paper. Angefangen mit DSA, mit AD&D weitergemacht, einiges ausprobiert und momentan bei DER, WHF und D&D5 gelandet.

Besessen III – Luzi, der Schrecken der Kröten

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29. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Gasthaus Straußenfeder zw. Kronau und Waldenau

Abends

Nachdem wir uns von Werner von Schönstadt und Heinrich, der im Gasthaus bleibt, verabschiedet haben, gehen wir zur Umfriedung im Nordosten. In dieser Richtung liegt die Kapelle und angesichts der immer zahlreicher werdenden Kröten, die inzwischen einen dichten Ring um das Gasthaus geschlossen haben, wollen wir den kürzesten Weg zur Kapelle nehmen.

Wir klettern über die kleine Mauer und stehen Angesicht in Angesicht mit den etwa 15 Meter entfernt sitzenden Kröten. Oder sind es Unken? Karl versucht, uns den Unterschied zwischen Kröten, Unken und Froschlurchen zu erklären, erntet dafür aber nur verständnislose Blicke unsererseits.

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Besessen II – Krötenwanderung

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29. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Gasthaus Straußenfeder zw. Kronau und Waldenau

„Bringt mir den Schlüssel, ihr habt eine Stunde!“

Diese Worte hallen nach. Uns ist klar, dass, falls wir den Schlüssel nicht besorgen, diese Ausgeburt der Hölle uns und den Rest der Belegschaft hier zu Kleinholz verarbeiten wird. Aber welcher Schlüssel und für was? Der offensichtlich einzige, der hierzu ausreichend Antworten hätte geben können, ist der Wirt und der ist einen Kopf kürzer. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe ja schon viel Blut gesehen, aber dass ein Kopf einfach so abgerissen wird? Schauerlich.

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Belagerung von Sonnstatt – Teil 9

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01. Oktober 2954 Drittes Zeitalter – Sonnstatt, Südlicher Düsterwald, Wilderland

Unser Gespräch mit Asche ergibt keine absolute Gewissheit, wie wir weitermachen sollen. Sie meint, dass ein Weg durch die Schattenwelt für sie kein Problem darstellt, in kürzester Zeit aber ein zweiter sehr schwierig wird. Also vertagen wir unsere Entscheidung auf den nächsten Tag. Das beständige Trommeln aus den Orklagern nagt zudem etwas an unseren Nerven. Die Nacht verläuft angenehm ereignislos. Weiterlesen →

Die Teufelsratten von Kronau IX – Epilog

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26. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Kronau

Wir verließen zusammen mit Pfarrer Waldfrieden diesen gottverlassenen Ort. Der Pfarrer musste zwar gestützt werden, war aber transportfähig. Wir brachten ihn zur nächsten Kirche, wo man ihn adäquat versorgen konnte. Dann begaben wir uns zur Herberge, wo wir uns erst einmal ausruhen wollten.

Am Abend besuchten wir dann die Baronin Annemine von Freyberg. Wir erzählten ihr, was alles im Haus der Taubers passiert war und sie war sehr froh zu hören, dass eine größere Bedrohung ausgeschaltet war. Sie bot uns tatsächlich einen Job an, wir sollten ihr gegen gute Bezahlung als Söldner zu Diensten sein. Wir lehnten freundlich ab, so schön war es in Kronau nun doch nicht. Weiterlesen →

Die Teufelsratten von Kronau VII – Tag der Entscheidung

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25. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Kronau,
Früh morgens

Wir brachen frühzeitig aus unserer Herberge auf, um möglichst unbehelligt durch die Stadt zum Haus der Taubers zu kommen. Die Söldner stießen schon an der Herberge zu uns. Unbemerkt erreichten wir das Haus, das still da lag. Wir beobachteten es kurz, bemerkten aber nichts und schlichen zum Haus links neben dem der Taubers.

Hier kamen wir an einen unbewachten Gang, an dessen Ende wir einen zugestellten Zugang zum Keller fanden. Alles schien ruhig, so dass wir anfingen, die Kisten und Fässer zur Seite zu räumen. Die meisten Kisten und Fässer waren leer, einige Fässer waren zum Teil mit Sand gefüllt. Eines der leeren Fässer wurde aus Versehen von Don Ignacio umgestoßen, fiel um und rollte ein Stück. Wir hielten gespannt den Atem an, doch es passierte nichts. Also machten wir vorsichtig weiter und legten den Zugang bald frei. Wir gingen hinein. Weiterlesen →

Die Teufelsratten von Kronau VI – Das Pendel schwingt zurück

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24. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Kronau
Abends

Nach dem Kampf lagen nun ein Dutzend Leichen vor uns, darunter die drei Werratten, die sich langsam wieder zurück verwandelten. Nachdem Karl die Wunden von Heinrich und Roland verbunden hatte, nahmen wir die Räumlichkeiten näher in Augenschein. Hier war alles vergammelt und verrottet, ein Priester hatte hier sicherlich schon viele Jahre nicht mehr gewirkt. Kein Wunder, dass in diesem gottlosen Viertel Teufelsratten gezüchtet wurden! Denn genau solche fanden wir in der Sakristei: kaninchengroße Ratten mit rotleuchtenden Augen und mit Pestbeulen überzogen. Widerwärtig. Hätte Roland Brandbeschleuniger dabei gehabt, ich glaube, er hätte hier alles abgefackelt und ich hätte ihn nicht abgehalten. Weiterlesen →

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 4

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23. September 2954 Drittes Zeitalter – Sonnstatt, Südlicher Düsterwald, Wilderland

Wir erreichen wohlbehalten Sonnstatt. Die Stimmung unter der Bevölkerung ist recht gut, doch in der großen Halle melden sich allerdings einige Zweifler. Wir erzählen die Geschichte unserer Verteidigung der Brücke von Celduin, was die Stimmung deutlich verbessert. Selbige wird allerdings wieder etwas getrübt als wir erklären, was ein Mumakil ist. Denn das ist ja auch auf dem Weg nach Sonnstatt. Weiterlesen →

Belagerung von Sonnstatt – Teil 2

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17. September 2954 Drittes Zeitalter – Südlicher Düsterwald, Wilderland

Die näher kommenden Hörner zwangen uns zu einer schnellen Entscheidung. Den langsamen, unsicheren Weg durch den Wald oder den schnellen, vermeintlich sicheren Weg durch die Schatten? Wir entschieden uns für den Schattenweg, den ich mit größtem Unwohlsein betrat. Denn jede Nutzung dieses Weges lässt das Herz schwerer werden.

Nachdem Asche das Tor beschworen hatte, betraten wir diesen dunklen Pfad, um kurz nachdem wir uns an die immer noch ungewohnte Umgebung gewöhnt hatten in das lidlose Auge zu sehen. Uns war klar, dass von ihm gesehen wurden. Und wir sahen noch etwas: astrale Leuchtfeuer, die Ringgeister bedeuten könnten. Zumindest eine Sache war bei der Reise durch den Schatten positiv: unsere Schattenkrieger waren wieder vollzählig. Weiterlesen →

Die Teufelsratten von Kronau II – Mord und Verrat

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20. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Kronau

Wir saßen beim Bier und beratschlagten, wie wir weiter vorgehen sollten. Die Stimmen im „Greifen“ waren eher gedämpft, so dass ich draußen entfernt Geräusche wahrnahm, die sich wie Ratten anhörten. Aktiv waren sie also. Vom Wirt organisierten wir uns zwei stabile Säcke, mit denen wir die Ratten fangen oder zumindest zu transportieren gedachten und verließen das Gasthaus.

Wir schlugen den Weg Richtung Armenviertel ein und erblickten auch einen schwer bewachten Eingang zu ebenjenem Gelände. In eine Seitengasse abgebogen vernahmen wir aus einem vernagelten Gebäude deutliche Rattengeräusche. Wir brachen die Kellertür auf, da diese um die Häuserecke lag und weniger Entdeckungsgefahr durch Patrouillen versprach. Weiterlesen →

Geplagte Seelen Teil 3 – Waltrudis Rache und ihr Ende

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13. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Lindenhof, Baden

Heinrich nahm seinen Schild und drückte die Klinke vorsichtig hinunter. Die Tür war verschlossen. In diesem Moment wurde drinnen eine Muskete abgefeuert, die Heinrich traf, aber zum Glück nur einen Streifschuss verursachte. Sofort warf er sich gegen die Tür, die augenblicklich nachgab. Wir blickten im Raum auf drei Musketen- und vier Pistolenläufe, die auf uns gerichtet waren.

Wir sahen auch Heinrich Gutenthal, der gefesselt und geknebelt auf einem Stuhl saß, Antonius stand hinter ihm. Die anderen Schwarzfedern hatten sich hinter Sofas und Stühlen verschanzt. Wir sahen noch einen toten Knecht auf dem Boden mit den typischen Wundmalen und geschorenem Kopf, offensichtlich tot. Auf einem Tisch lag etwas mit einem blutigen Tuch bedeckt. Weiterlesen →