Autorenarchiv: Peter

Über Peter

Spielt mit Unterbrechungen seit 35 Jahren Pen & Paper. Angefangen mit DSA, mit AD&D weitergemacht, einiges ausprobiert und momentan bei DER, WHF und D&D5 gelandet.

Geplagte Seelen Teil 2 – Auf der Suche nach der Lösung

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13. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Lindenhof, Baden

Gretje erzählte uns weiterhin, dass die Großmutter Heinrichs, Waltrudis, „böse“ war und „Menschen geschadet“ haben soll. Heinrich Gutental hatte gerade erst als 20-jähriger den Verwalter-Posten des Lindenhofs übernommen und in dieser Funktion das Einmauern seiner Großmutter befohlen. Genaueres ließ sich ihr allerdings nicht entlocken, dabei hatten wir den Eindruck, dass das noch nicht die ganze Geschichte ist.

Des Weiteren erfuhren wir, dass die Bewohner von einer Gruppe von zwölf Schwarzfedern in verschiedenen Räumen gefangen gesetzt während Heinrich in die Stube gebracht wurde. Hier brachte man nach und nach auch die Bewohner hin, weil dort offensichtlich die dunklen Experimente vollzogen wurden. Weiterlesen →

Trügerische Fluten – Teil 3

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18. August 2954 DZ – Südlicher Düsterwald

Der Wald, durch den wir laufen, wirkt stellenweise undurchdringlich, fast wie ein Dschungel. Aber düster und bedrückend. Wegen der Verletzten müssen wir häufiger Pausen machen und kommen nur sehr langsam voran. Den ganzen Tag hören wir immer wieder Geräusche von Spinnen, über uns, neben uns, hinter uns. Zu Gesicht bekommen wir allerdings keine.

Abends suchen wir uns einen geschützten Lagerplatz. Während meiner Wache höre ich irgendwann eine größere Spinnengruppe genau auf uns zukommen. Und mit der Gruppe scheint etwas sehr Großes mit zu laufen. Ich wecke die anderen. Es sind um uns herum und auch über uns sehr viele Geräusche von Spinnen, angegriffen werden wir aber nicht. Nach einer Weile verschwinden die Spinnen und es wird wieder ruhig.

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Johann Wilhelm Gerbrand

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„Wie ich hier hinkomme? Das ist eine lange Geschichte…“

„Ich habe Zeit.“

„Na dann… aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf, naja, eigentlich eher außerhalb auf einem kleinen Hof. Meine Eltern waren tüchtig, wir hatten sogar eine Kuh und ein paar Hühner, genug zu essen und wir waren frei. Ich musste ein bisschen helfen, aber die meiste Zeit durfte ich mit meinem kleinen Bruder spielen. Das war eine schöne und behütete Zeit.

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Geplagte Seelen Teil 1 – Der Goat Rider

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Tagebuch  von Johann Gerbrand

10. Mai im Jahre des Herrn 1733  – zwischen Jakobsheim & Waldenau

Wir brauchten etwa eine halbe Stunde um alle Schätze von Grendel zusammen zu raffen und uns auf den Rückweg zu machen. Grendels Körper in der Höhle schien zu schrumpfen und auch der Baum machte einen ungesunden Eindruck. Wobei das ja sehr relativ war, wirkte er ja vorher schon sehr maliziös. Die Aussicht, dass diese menschenaussaugenden Kreaturen nun dahinfuhren, ließ uns durchaus befriedigt zurück. Weiterlesen →

Über Bogenschützen – Teil 1

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09. Mai 2954 DZ – Wetterberge, Eriador

Wir sammeln Narvi auf und gehen zur Festung zurück. Narvi ist halb ungläubig, halb geschockt und kann immer noch nicht richtig glauben, dass er besessen gewesen sein soll. Hiraval, der jetzt ebenfalls wieder normal ist, kommt auf uns zu. Er berichtet, dass er in den letzten Jahren oft hier war, aber noch nie eine dunkle Macht spürbar war; nur dieses Mal schien plötzlich irgendetwas in Huldrahir gefahren zu sein. Er bedankt sich bei uns und bietet uns an, das Anwesen als eine Art Lehen zu übernehmen und wieder aufzubauen. Wir bedanken uns für das Angebot, lehnen aber ab, da wir zugesagt haben, nach Fornost zu gehen. Hiraval merkt an, dass das ein sehr gefährlicher Ort ist und sagt uns, dass wir uns dort an Talandil wenden sollen, der dort Wacht hält.

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Nebel des Grauens II

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Anfang Mai im Jahre des Herrn 1733  – Jakobsheim, Baden

In der Nähe abseits im Sumpf liegt ein Friedhof, wo früher die Angehörigen derer von Freyberg begraben wurden. Der Friedhof ist wohl aber schon seit Jahrzehnten nicht mehr in Benutzung und liegt brach. Auf diesem soll die Leiche des Barons einst bestattet worden sein.

Zu eben diesem Friedhof führt uns Siegfried, nachdem wir uns in seinem Gasthaus kurz gestärkt haben. Es ist dunkel und der Weg in den Sumpf ist beschwerlich. Er liegt zwar ruhig, ist aber nicht ungefährlich; es gibt größere Wasserflächen, die Siegfried alle umgehen kann. Nach kurzer Zeit kommen wir an eine Senke. Die Senke misst etwa 500 Meter im Durchmesser und in ihrer Mitte erhebt sich ein bewaldeter Hügel. Die Senke ist voller Nebel und eine gespenstische Stile umgibt uns. Siegfried berichtet, dass der Friedhof oben auf dem Hügel liegt. Karl sieht auf der Hügelspitze Licht, es scheinen Feuer entfacht zu werden. Wir sind uns schnell einig: wir müssen uns beeilen, dort hoch zu kommen! Weiterlesen →

Nebel des Grauens I

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Anfang Mai im Jahre des Herrn 1733  – nördliches Württemberg

Endlich wird es wieder sonnig, nachdem es einige Tage geregnet hat. Seit ein paar Tagen reise ich wieder mit Karl Auenthal zusammen. Wir hatten vor einiger Zeit einen merkwürdigen Fall eines zu Unrecht Verurteilten, der als Wiedergänger seine Henker tötete.

Danach trennten sich unsere Wege bis wir uns vor kurzem wieder trafen. Wir haben beide das gleiche Ziel: Waldenau. Dort soll es immer etwas zu tun geben, ist doch das Dämonenreich dort nah. Wir schätzen, dass wir bis dort noch zwei Wochen brauchen.

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Was begraben liegt – Teil 1

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5. Mai 2954 DZ – Bruchtal, Eriador

Wir erreichen Bruchtal wo wir erfahren, dass Elrond nicht da ist und wir uns stattdessen an Lindir wenden sollen. Als wir das Haupthaus betreten, erkennt Ferdibrand eine Stimme und beschleunigt erfreut seine Schritte. Es handelt sich um Bilbo Beutlin, den wir schon beim letzten Besuch hier trafen. Bilbo sitzt Pfeife schmauchend (Langgrundblatt, wie Ferdibrand mit leuchtenden Augen bemerkt) mit Lindir am Kamin und scheint mit diesem in ein freundliches Streitgespräch vertieft zu sein. Das Thema ist für Bilbo offensichtlich sehr wichtig und emotional: es geht um die Teilnahme einer Auenländischen Bogenschützeneinheit in Fornost im Kampf gegen den Hexenkönig, die vermeintlich stattgefunden hat. Oder eben nicht, je nach Standpunkt. Bilbo ist im innersten überzeugt, dass das stattgefunden hat, Lindir argumentiert sachlich, dass es keine Beweise gibt. Weiterlesen →

Albträume von Angmar – Teil 9

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23. Dezember 2953 DZ – Rhudaur 

Nachdem wir die letzten Tage immer ostwärts gewandert sind, erreichen wir jetzt eine Stelle, an der uns Glorfindel nördlich in die Wildnis führt. Es handelt sich um einen versteckten Elbenpfad, den wir kaum bis gar nicht erkennen und uns ohne Glorfindel sicherlich nach kurzer Zeit verlaufen würden. Nach kurzer Zeit überqueren wir den Bruinen, der hier zwar schmal ist aber dennoch ziemlich wild ist und schnell fließt. Weiterlesen →