Archiv des Autors: Peter

Über Peter

Spielt mit Unterbrechungen seit 35 Jahren Pen & Paper. Angefangen mit DSA, mit AD&D weitergemacht, einiges ausprobiert und momentan bei DER, WHF und D&D5 gelandet.

Das Wesen

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02. Saatmond 990 – Ruine der Burg Tannhag

Unsere Krankheiten und Verletzungen sind größtenteils auskuriert. Auch Teldor geht es schon besser, seine entstellenden, eitrigen Pusteln und der Brechdurchfall sind beinahe abgeklungen.

Trellok untersucht weiterhin das Portal, um seine Geheimnisse zu entschlüsseln, zum Beispiel, wohin es führt. Er ist seiner Aussage nach von der Portalgilde schon vor den seltsamen Ereignissen losgeschickt worden, weil man bei der Portalgilde eine besondere Mondstellung ausmachte, die dieses Portal begünstigten. Oder die hatten einfachso ein Gefühl, richtig verstanden habe ich das nicht.

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Das Vollmondfest – Teil 5

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05. Oktober 2952 DZ – Niedertäler, Schlangenwald, Abends

Wir rasten noch etwas, damit Ferdibrand und ich uns erholen können. Earendil kommt gegen 10 Uhr zu uns zurück. Er hat das Lager des Truppe gefunden und berichtet von sieben Personen: Cenric, die beiden Nordmänner, eine Frau und ein Mann, die nach Beorninger aussehen und zwei weiteren Männern, wahrscheinlich Waldmenschen. Cenric und die beiden Nordmänner sind gerüstet und bewaffnet, die anderen vier nur leicht bewaffnet und ohne Rüstung. Gegen Mitternacht brechen wir auf, um die Verfolgung aufzunehmen. Weiterlesen

Das Vollmondfest – Teil 1

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02. Mai 2952 DZ – Ausgang Alte Waldstraße, Morgens

Die Zwerge wollen zurück nach Waldhall und wir belgleiten sie dorthin. Unterwegs reden wir mit Bofri, der uns anbietet, beim Neuaufbau der Alten Waldstraße mitzuwirken. Wir werden sein Angebot wahrscheinlich annehmen, zumindest immer mal zwischendurch, wenn es die anderen Verpflichtungen zulassen.

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Der Stab des Wegwächters – Teil 2

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02. April 2952 DZ, westliches Anduintal, Nachts

Nachdem wir die gefesselten Bewohner des Hofes befreit haben, sprechen wir kurz mit Theodebart Viel kann er nicht berichten, auf die Bewohner haben es die Viglundinger wohl nicht abgesehen. Trotzdem, wie wir später an Ketten und Seilen sehen, die wir finden, hätten sie wohl den Weg in die Sklaverei angetreten. Zumindest weiß Theodebart aber, dass der Viglundinger mit dem Bilwiss an der Kette Viglar heißt und ein Sohn von Viglund ist.

Im Haupthaus, dass wir als nächstes aufsuchen, finden wir Ennalda. Dankbar ist sie mitnichten, wie erwartet. Ich kann das verstehen, mir wäre das auch peinlich. Sie ist gefesselt und scheint verprügelt worden zu sein, bis auf ihren verletzten Stolz scheint sie aber keine großartigen Wunden davon getragen zu haben. Offensichtlich ist sie als Spionin entdeckt und dann verfolgt worden.

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Yadri Eidbewahrer – Clankrieger aus Furgand

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Aufgewachsen bin ich in der Bergfeste Graulenblick, wo ich auch den Großteil meines Lebens verbracht habe. Meine Eltern, Grogi und Ugrima, gehören, genau wie ihre Eltern und deren Eltern auch, den Grenzwächtern an. Das Unreich ist nicht weit, der Schutz der kleineren Orte, Gehöfte und Minen eine ehrenvolle und wichtige Aufgabe, die der Clan der Grenzwächter schon vor Jahrhunderten übernommen haben. Deren Tradition in der Familie führe ich gerne und voller Stolz fort. Schon in jungen Jahren als zwei-Käse-hoch lernte ich den Umgang mit Waffen und Rüstungen. Da ich mich im Heilen sehr geschickt anstellte, nahm mich Meister Urek unter seine Fittiche und lehrte mich frühzeitig Grundsätze der Heilkunde und der Heilmagie. Kaum dem Jugendalter erwachsen erwies ich mich dem Clan als würdig und wurde aufgenommen. Seitdem versehe ich meinen Dienst in ihren Reihen. Weiterlesen

Der Helm des Friedens – Teil 2

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15. Mai 2951 D.Z.
Östliche Bucht

Wir zögern nicht lange, diesen Banditen Einhalt zu gebieten. Wir ziehen die Waffen und werden sofort angegriffen. Anfangs noch ausgeglichen, wendet sich das Blatt gegen die Masse der Angreifer recht schnell. Zudem sind das hier keine einfachen Strauchdiebe, sondern gelernte Kämpfer.

Nach kurzer Zeit haben wir schon etliche Treffer bekommen und Narvi wird nach schweren Treffern durch zwei der Schwertkämpfer bewusstlos. Kurz danach falle auch ich nach einigen Treffern des Anführers Beldir bewußtlos zu Boden. Zwar sind schon viele Gegner gefallen (ihre Moral ist für Söldner erstaunlich hoch), doch die Überzahl ist erdrückend.

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Das Buch des geheimen Feuers – Teil 4

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14. April 2951 D.Z. – Düsterwaldberge

Wir haben auf der Ostseite des Düsterwaldgebirges inzwischen ein gutes Stück an Höhe gewonnen, auf etwa 1.500 Höhenmeter schätzen wir unsere Lage. Das Gebirge an sich ist nicht wirklich klein, einzelne Gipfel sollen bis zu 4.000 Meter hoch sein.

Der Aufstieg ist nicht ungefährlich, aber zumindest bleiben wir weitgehend unbehelligt von garstigem Viehzeugs. Wir erreichen gegen Abend, es ist noch hell, ein Plateau mit einem kleinen Wasserfall. Dieser kommt ein paar Meter über uns aus dem Berg, fällt über eine Felskante mehrere Meter nach unten und bildet dort einen Teich, von dem das Wasser den Berg weiter herunterfließt.

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Verborgene Geheimnisse von Dol Guldur – Teil 2

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5. Juni des Jahres 2950 D.Z. – Nachmittags
Dol Guldur, Düsterwald, Wilderland

Dol Guldur liegt vor uns. Einst war es sicherlich ein prachtvoller, beeindruckender und lebendiger Ort voll Kunst und Kultur. Heute ist der Bau zwar immer noch beeindruckend, aber auf eine morbide und bizarr furchteinflößende Art. Lebendig ist hier schon lange nichts mehr, wenn man von Orks absieht.

Die Festung selber ist riesig. Der Bergfried, beziehungsweise das, was man davon sehen kann, liegt auf dem Amon Lanc und fast vollständig im Nebel. Zwei hohe Türme kann man erkennen und eine Mauer um diese Gebäude. Sonst gibt es zwei Verteidigungsringe, einen Äußeren und einen Inneren. Im inneren Ring sind Gebäude zu erkennen, wahrscheinlich Barracken, Schmieden, Ställe und ähnliches. Zwischen dem inneren und äußeren Ring liegen etwa 100 Meter offenes Gelände.

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Die Versammlung der Waldmenschen – Teil 1

2 Antworten

01. Juni 2949 D.Z. – Waldtor

Ennalda erwartet uns mit gewohnt warmen Worten: sie meckert, weil wir ihrer Meinung nach zu spät ankommen. Wie gewohnt beachten wir das aber auch nicht weiter und machen uns schnurstracks auf den Weg Richtung Beorns Haus.

02. Juni 2949 D.Z. – Östliches Gasthaus

Wir erreichen im Laufe des Tages das uns wohlbekannte Östliche Gasthaus. Hier stellt Ferdibrand erschrocken fest, dass Agatha und Dodi das Haus nicht mehr bewirtschaften. Agatha, so wird uns erzählt, hat sich ob der größeren Probleme in der Gegend in der letzten Zeit nicht mehr sicher gefühlt und konnte Dodi überzeugen, zurück in die Heimat zu ziehen.

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Prolog: Schatten über dem Düsterwald – Teil 1: Erinnerungen eines Schatzsuchers

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Jahresanfang 2949 DZ, Thal

Beim großen Fest zu unseren Ehren am 13. Januar wird verkündet, dass König Bard noch diesen Monat Lady Una aus Dorwinion ehelichen wird. Als Termin wird der 30. Januar festgelegt. Dazu werden auch noch Gäste aus Dorwinion erwartet.

Vor der Hochzeit werde ich gebeten, die traditionelle Ehrenwache der Braut zu übernehmen. Eine große Ehre, die mich mit Stolz und Freude erfüllt. Jedoch ist das auch harte Arbeit, vom Hofmeister werde ich in die wichtigsten Abläufe eingewiesen.

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