Meine Reise begann in Freistadt an der Westküste. In Freistadt, wo ich die letzten Jahre meines Lebens verbracht hatte, befand sich das Kapitelhaus meines Ordens. Der Kapitelmeister war der ehrenwerte Lidon Vearra. Dieser beauftragte mich eines Tages, einen versiegelten Umschlag zu einem Magier unseres Ordens namens Meister Vernam zu überbringen. Dieser lebt in Diestelfeste, einem Ort im neuen Ambria. Es war ein Aufbruch ins Ungewisse, und ich konnte meinem Meister ansehen, dass er wusste, dass wir uns wohl nicht mehr begegnen würden. Freistadt selber war schon fast eine Geisterstadt, und es war klar, dass ich dort nicht mehr zurückkehren würde. So machte ich mich schweren Herzens auf, meine Mission zu starten. Weiterlesen
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Der Blutpakt
Schreibe eine AntwortBis es zum zweiten Treffen mit der Hexe kommt, finden Kundschafter der Roxtens im Sumpf ein Lager der Söldner. Außerdem versuchen Ser Gregor Roxten und seine Frau Tyta ein Kind zu zeugen. Um Gregor zu stimulieren, wird ein Knecht nach Wahl seiner Gemahlin hinzu gezogen. Am 2.11.296 ist es dann soweit. Lord Steven Roxten und die Hexe handeln einen Vertrag aus, der mit Blut gezeichnet wird: Weiterlesen
Das Schlachtfest I
Schreibe eine Antwort16. Ingerimm 1032 BF, Furtwirt
Wir brechen am Morgen auf nach Eichhafen. Die Reise verläuft ereignislos und wir kommen unbehelligt im Gasthaus an. Dort erwarten uns Prinzessin Irinia, Kanzleirat Galahan und Eslam im Hinterzimmer. Sie lauschen unseren Berichten. Galahan beäugt den Brautkranz dabei recht gierig. Über den Beutel mit dem Würfel und den Münzen erfahren wir durch Eslam, dass sie wohl recht alt sind. Wir erfahren von Anhäufungen verdächtiger Begebenheiten, Diebstählen usw. in Andergast. Außerdem ist die verschollene Yolantha Zornbold wiederaufgetaucht. Sie hatte damals die Königsmörder um Asmodeus Zornbold unterstützt. In ihrer Begleitung wurde zudem ein Magier ohne offene Kennzeichen gesehen, zu dem allerdings sonst nicht viel bekannt ist. Weiterlesen
Die Kannibalen von Neu England 3 – Der Götzenkult
Schreibe eine AntwortAls wir uns mit der Kutsche immer weiter vom Dorf entfernten, hörten wir ein tiefes Donnergrollen hinter uns. Über dem Ort hatten sich dunkle Wolken zusammen gezogen. Wir trieben die Pferde an. Doch nach einer halben Stunde hatte uns das Unwetter fast erreicht. Wir brauchten einen Platz, der uns Schutz bieten würde. Glücklicherweise konnte ich eine Höhle ausmachen. Wir parkten die Kutsche abseits der Straße und banden die Pferde an, dann machten wir uns auf in die Höhle. Kurz darauf brach ein wahrhaftiges Inferno über uns herein. Weiterlesen
Die Kannibalen von Neu England 2 – Nordstaatler richtig gaaren
Schreibe eine AntwortWir erreichten das Dorf und suchten das Wirtshaus auf. Wie auch der Rest des Orts wirkte das Gebäude ziemlich heruntergekommen. Hier gab es keine Zimmer aber ein deftiges Frühstück. Für Übernachtungen wurden wir an das Hotel „Old House“ verwiesen. Aber erst wollten wir etwas Warmes zu uns nehmen. Ich schaute mir beim Essen noch mal das Foto an, weswegen wir hier waren. Vor einigen Wochen war ein Journalistenkollege und alter Freund von mir verschwunden. Ich fand heraus, dass er an einer Geschichte dran gewesen war, bei der es um Kannibalismus im Sezessionskrieg ging. Weiterlesen
Die Kannibalen von Neu England 1 – Der gehäutete Mann
1 AntwortJetzt waren wir doch mit dem Automobil in der Einöde von Neu England liegen geblieben. Dabei hatte mir Tommy Stone versichert, dass sein 1920er Ford in bestem Zustand sei. Ich hatte lange überlegt, ob ich ihn mit dabei haben wollte. Seit der Sache mit der versteinerten Fee zweifelte ich ein wenig an seiner Zurechnungsfähigkeit, aber eigentlich war Tommy eine ehrliche Haut und hatte über seine Detektei für meine Zeitungsartikel schon die eine oder andere erfolgreiche Nachforschung angestellt. Das Dorf, zu dem Denton Osborn Brumley und ich, Nash Anderson, gelangen wollten, lag so abseits, dass kein Zug und keine Omnibuslinie dort halt machten. Wenn wir nicht mit einem Pferdefuhrwerk oder zu Fuß reisen wollten, gab es zu dem Automobil keine Alternative. Doch jetzt war die Achse gebrochen, es war sicher noch eine Stunde Fußmarsch bis zum Dorf und die Herbstsonne senkte sich bereits zum Horizont herab. Über ein paar karge Felder sahen wir nördlich der Straße eine Farm, allerdings wirkte sie verlassen. Weiterlesen
Blut auf der Themse 25 – Die Fäden des Schicksals
Schreibe eine AntwortMittwoch, der 17.10.1882: Als Sir Cedric die Schwelle der Kapelle überschreitet, läuft ihm ein magisches Kribbeln wie ein Schauer über den Rücken. Doch mehr scheint nicht zu passieren. Der Klüngel findet das Gebäude nahezu vollständig leergeräumt vor: die wenigen verbliebenen Möbel sind mit Tüchern verhangen worden, die Gemälde wurden entfernt und auch die Fachbibliothek ist nicht zu finden. Dennoch machen die Vampire zwei interessante Entdeckungen: im Keller verbirgt sich ein Geheimgang zum Londoner U-Bahnnetz. Desweiteren finden sie auf einem einsamen Sekretär noch einige Papiere. Auf einem Blatt scheint sich eine Nachricht durchgedrückt zu haben, die auf einem anderen Papier notiert wurden. Mittels Bleistiftschraffur machen sie einen Finanzbericht sichtbar, an dem zwei Dinge bemerkenswert sind: Der Bericht beginnt mit der Anrede „Liebste Jasmin …“ Weiterlesen
Das Buch des geheimen Feuers – Teil 2
Schreibe eine Antwort30. März des Jahres 2951 des Dritten Zeitalters
Hergrims Handelsposten, Niedermark, Wilderland
Als wir am frühen Abend hier am Handelsposten eintrafen, erwartete uns bereits Bungo mit den neusten Nachrichten aus der Region. Der Hobbit schloss sich später Gwina der Händlerin an, mit der wir bisher gereist waren, um nach Sonnstatt weiter zu reisen. Bevor sich unsere Wege trennten, übergab er mir allerdings die Thal’sche Flagge, welche er in Celduin gehisst hatte.
Seine Informationen, dass es Probleme mit Gesetzlosen im Süden gäbe, erwiesen sich in einem Gespräch mit den gerade ebenfalls hier eingekehrten Gesandten aus Sonnstatt, Gonthar, Thorhild und Ulfar, als der Wahrheit entsprechend. Ihrem Bericht nach, gingen die Überfälle von einem Turm südlich von Sonnstatt aus und der Anführer dieser gut ausgerüsteten Gesetzlosen könnte der Beschreibung nach Valbrand sein. Einen Namen wussten sie leider nicht, wohl aber, dass auch eine Frau unter ihren Anführern sei. Auch Gerüchte von einer Zauberin, welche schon länger in eben jenem Turm lebe und welcher sie sich angeschlossen haben könnten, wurden berichtet.
Das Buch des geheimen Feuers – Teil 1
Schreibe eine AntwortNach unserem Ausflug nach Dol Guldur sind alle erschöpft. Wir ruhen uns in Radagasts Heim aus und sind alle froh, eine Zeit die Seele baumeln lassen zu können. In dieser beschaulichen Umgebung fällt mir erst auf das sich der Braune nach der Reise verändert hat. Er wirkt nicht mehr zerstreut und niedlich, sondern konzentriert, fokussiert und wirklich besorgt. Dadurch wird ein anderer Aspekt von Radagast offenbar, er wirkt mächtig auf mich, was wir alle vorher oft abgetan haben. Weiterlesen
Verborgene Geheimnisse von Dol Guldur – Teil 3
Schreibe eine Antwort 5. Juni des Jahres 2950 D.Z. – Abend
Dol Guldur, Düsterwald, Wilderland
Nun, da der Abend nahte und alle unheilvollen Ahnungen noch verstärkte, standen wir vor dem großen Bergfried. Ein großes, mehrstöckiges Gebäude von alter elbischer Baukunst, welches noch immer einen Rest vom Glanz längst vergangener Zeiten erahnen liess. Zu Zeiten des Nekromanten diente er als Rats- und Verwaltungsgebäude sowie zur Unterkunft für seine hochrangigen Gefolgsleute. Das Eingangsportal war halb geöffnet und zu unserer grossen Besorgnis bemerkten wir, dass sich aus einigen Fenstern des obersten Stockwerks Licht in den Abendhimmel ergoss. Trotzdem traten wir schweren Herzens ein. Weiterlesen



