Schlagwort-Archiv: Zusammenfassung

Die Dunkle Halle XII – Olgerdas Groll

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4. Firun 1025 BF

Es galt, die dreizehn Gefangenen zu befreien und am Leben zu erhalten, Askil zu bergen, den Schlüsselstein sicher zu stellen, und letztendlich mit den in der Bucht liegenden Eisseglern der Fjarninger zu entkommen. Für nichts gab es eine Lösung, aber sie planten, das Trinkwasser ihrer Gegner zu verseuchen, um diese zu schwächen. Weiterlesen

Brennende Steine V

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Aus den Anekdoten von Mentor Rubinion Salinder:

16. Firun 1033 BF

Während draußen die Dämmerung einbrach, befreiten sie den kopfüber aufgehängten Mann, der noch am Leben war, von seinen Ketten und versorgten ihn. Magie war nicht am Wirken, aber möglicherweise lag auf ihm eine Liturgie. Nach einer Stunde kam er langsam zu sich und stellte sich als Prospektor Rik vor.

Er erinnerte sich, dass Arnbold, den er den Hohepriester Des Dunklen nannte, diesen Ort im Bergwerk weihen wollten. Der Säugling, der bei Andraquell geraubt worden war, sollte geopfert werden. Ein ehrwürdiger Sume – der Beschreibung nach Jehodan – und eine willenlose Varena waren auch da gewesen. Arnbolds Tochter sollte seine Nachfolgerin werden. Die Zeremonie sollte bei Neumond – also in dieser Nacht – unter der Brandeiche stattfinden. Weiterlesen

Die Dunkle Halle XIV – Ifirn ist mit uns

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Wir ziehen uns in unser Versteck zurück. Olgerda ist nicht ansprechbar und wird von den Nordmännern bewacht. Lyoscho findet heraus, dass sie durch einen schon langwährenden Zauber ausspioniert wird, der sogar getarnt ist. Möglicherweise hat derjenige, der sie beobachtet, auch die Ereignisse in der Dunklen Halle gesehen. Lyosho vermutet, dass Imanuel von Brabak der Zauberwirker sein könnte, der ja nicht zu den Paktierern gehört und sein eigenes Spiel spielt. Er hat auch beobachtet, wie Olgerda in die Halle gegangen ist.

Am nächsten Morgen verwandele ich mich in einen Schwan und fliege aufs Meer, um nach den Lichtern Ausschau zu halten, über die die Wachen berichtet hatten. Ich entdecke eine Tagesreise von der Bucht ein Schiff der Thorwaler, zwei Tagesreisen entfernt kommen drei Schiffe, ein breiteres Kriegsschiff und zwei kleinere. Noch einen Tag weiter entfern kommen noch mehr Schiffe. Weiterlesen

Prolog: Tragödie am Aaltümpel

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2. November 2946 Drittes Zeitalter 

Als unsere Gemeinschaft am frühen Abend aufbrach, um die seltsame Erscheinung des grünen Leuchtens zu erforschen, verschlug es uns in Richtung des Moores, welches im Osten hinter den Hügeln stets darauf lauerte einen unachtsamen Wanderer zu verschlingen. Wir fanden hernach den Aaltümpel, welcher den Blick auf eine Steilwand richtete, die wohl für einen Elben keine Herausforderung darzustellen vermochte, uns jedoch ein Ding der Unmöglichkeit in Sachen Klettern darbot.

Olvard schaffte es einen Trampelpfad zu finden, obwohl er und Thurim keinerlei Spuren finden konnten. Thurim ging voraus und erspähte mit seinen an die Dunkelheit gewöhnten Augen den Aalsee bei einem kleinen Hochplateau. Weiterlesen

Geboren um zu sterben 7 – Es kam von jenseits des Schleiers

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Freitag, der 20. Tag des VI. Monats im Jahre 888 nGInnerhalb eines einzigen Augenblicks hat sich die ausgelassene, festliche Stimmung auf der luxuriösen Hochzeit von Kandess und Philippus Phrent in einen Hort des Grauens verwandelt. Paare, die sich eben noch voller Freude beim Tanze drehten, wenden sich vor Panik schreiend ab. Stühle werden umgeworfen, Schrecken und Furcht greifen um sich.
Mitten auf der Tanzfläche, im Epizentrum des Tumultes, liegt der Leichnam des Bräutigams. Über dem toten Philippus steht Kandess. Ihre attraktive Gestalt hat sich in ein bedrohliches Abbild ihrer bisherigen Schönheit transformiert: Sie ist nun ein ganzes Stück größer, ihre Hände wurden zu Klauen, die ihrem Geliebten den Tod brachten. Und ihr ebenmäßiges Gesicht hat sich zu einer Fratze des Hasses verzerrt, aus der rotglühende Augen nach dem nächsten Opfer gieren. Weiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 14

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3. Oktober des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Sonnstatt, Ost-Bucht, Wilderland

Wenige Stunden nachdem es uns gelang Sonnstatt gegen die Armeen des Feindes zu verteidigen, erschienen die Geistkrieger der Ahnen und wurden von Hergrim ehrenhaft entlassen. Später berichtete uns Rahel, dass die Ahnengräber seit diesem Zeitpunkt friedlich und frei von Unholden zu sein schienen.

7. Oktober des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Sonnstatt, Ost-Bucht, Wilderland

Nachdem die gröbsten Reparaturen und Aufräumarbeiten abgeschlossen waren, machte sich eine Prozession mit dem Helm des Friedens auf den Weg zu den Gräbern, um diesen wieder an seinen angestammten Platz zu hinterlegen. Dort angekommen, konnten wir uns selbst ein Bild des dort herrschenden Friedens machen. Die bei unserem letzten Besuch noch bedrohlich wirkenden Hügelgräber, lagen nun in einem sonnendurchfluteten, lichten Wald und waren über und über mit Immertreu bewachsen. Weiterlesen

Belagerung von Sonnstadt – Teil 13

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2. Oktober 2954 Drittes Zeitalter – Sonnstatt, Südlicher Düsterwald, Wilderland

Wir wenden unsere Blicke auf Sonnstatt und versuchen, uns einen Überblick über die Gesamtlage zu verschaffen. In der Stadt brennen einige Feuer, hauptsächlich verursacht durch Brandpfeile, die von Bilwissen verschossen werden. Die Palisade im Süden wird derweil von Orks berannt. Das Nordtor scheint ebenfalls angegriffen zu werden, was wir aber nicht genau erkennen können.

Vor uns liegt das Haupttor, an dem sich sechs Hügeltrolle mit einer gewaltigen Ramme zu schaffen machen. Daneben steht ein Schwarztroll mit vier weiteren Hügeltrollen. Die Trolle am Tor werden von Bogenschützen auf der Palisade beschossen, allerdings zeigt das keine Wirkung. Wir sehen auch Ingomer und Ceawin, die die Verteidigung hier organisieren.

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Geboren um zu sterben 6 – Hochzeit mit Todesfall

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Dienstag, der 10. Tag des V. Monats im Jahre 888 nG – Meister Dreen reagierte als erstes von uns und stellte sich unter den erhängten Phrent und versuchte seinen Körper zu stützten. Auch Joran war geistesgegenwärtig und schnitt das aus einem Bettlaken improvisierte Seil rasch durch. Wilbur erspürte noch die letzten Funken Leben in Phrent, doch kurz nachdem er einen äußerst schwachen Puls festgestellt hatte, erlosch dieser vollends. Weiterlesen

Minen des Wahnsinns 6 – Das Ticken in der Dunkelheit

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24.9.888 nG – Wir kommen den Aufzug nach oben gefahren, Velten wartet bereits dort. Wir alle sind mitgenommen von der Erkundungsmission. Velten heilt Severin und wir verlassen das Tal, um so viel Strecke wie möglich zwischen uns und die Mine zu bringen. 5 km von der Mine entfernt lagern wir und die Nacht verläuft ruhig.

25.9.888 nG – Beim Frühstück und auf dem Rückweg zur Mine besprechen wir was wir tun wollen, versuchen einen Plan aufzustellen und diskutieren unsere verschiedenen und verhärteten Standpunkte. Zurück im Minenlager sichern wir das Lager und kehren dann zum Aufzug zurück. Das Seil des hinteren Aufzuges ist allerdings durchtrennt, die Biester scheinen verhindern zu wollen, dass wir ihre Höhlen betreten. Also kehren wir zu einem anderen Aufzug zurück, um mit diesem nach unten zu fahren. Weiterlesen