Minen des Wahnsinns 7 – Spurlos verschluckt

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25.09.888 – Endlich höre ich, wie die anderen nachzukommen scheinen. Der Kampflärm verebbte aber sie kommen nicht in dem Gang nach. Was ist da nun schon wieder los? Ich gehe zurück und sehe, wie Romin und Severin in dem Gang stehen. Severins Flammenwerfen vernichtete grad noch einige dieser Wesen, die uns nachkommen wollten. Aber was ist das? Amir liegt auf dem Boden und atmet nicht mehr. Er ist förmlich zerfetzt und blutet aus etlichen Wunden. Neben ihm liegt aber auch einer dieser Frevler in einem Kokon.

Ich knie mich neben Amir und Rufe die Kräfte der wahren Götter an, um ihn vielleicht doch noch retten zu können. Auch wenn es Wahnsinn war, was er machte, meinte er ja doch, dass Richtige zu machen, indem er sich einer Übermacht entgegenwarf, um diesen Frevlern und Schändern beizustehen.

Die Götter haben jedoch wohl ein Einsehen mit Armir und schenken mir dir Kraft ihn zu retten. Er kommt wieder zu sich und ist fast ganz geheilt.

Aber was macht Amir als erstes? Anstatt dankbar zu sein für seine Rettung verschwendet er seine Kräfte an dem Frevler in dem Kokon.

Danach treten wir nun endlich unseren Rückzug an. Romin trägt den Frevler über seine Schulter heraus.

Nach einer kurzen Rast außerhalb der Stollen, bei der auch der Frevler aus seinem Kokon befreit wird begeben wir uns ins Lager. Romin, der sofort ein Gespräch mit ihm anfängt, nachdem er erneut von Amir versorgt wurde, erfährt: der Frevler hat einen Namen. Er heißt Konrad Krawumirgendwas… Er war Steiger und wohl bereits zwei Monate in diesem Kokon. Meine Freunde Rätzeln, warum er wohl zwei Monate überlebt hat. Dabei erkennen sie das offensichtliche nicht. Er diente als Nahrungsquelle für diese Wesen. Entweder so konserviert oder sie haben ihre Eier in ihm abgelegt. Dies versuche ich auch ihnen so zu erklären.

Amir meint, dass diese armen Seelen (?) gerettet werden müssen. Jedoch brauchen wir hierzu Unterstützung. Ich traue meinen Ohren nicht. Sollte er durch seine Nahtoterfahrung tatsächlich vernünftig geworden sein? Oder sind das irgendwelche Nachwirkungen?? Aber er bedankt sich auch bei mir für seine Rettung.

Nachdem wir das Lager erreicht haben, gegeben wir uns an den See. Dort wird auch der Konrad genauer durch Romin und Amir untersucht. Er weist Beulen auf seinen Bauch auf. Romin möchte gerne diese aufschneiden. Konrad, der keine Probleme hat Berge zu sprengen, Stollen durch den Leib Sumos zu treiben und Erze aus diesem herauszureißen, möchte jedoch nicht, dass so etwas seinem Körper angetan wird und wehrt sich mit Leibeskräften. Severin und Amir versuchen ihn zu überreden, scheitern aber kläglich.

Derweil wäscht sich Romin am See. Dabei kann er irgendwas in der Tiefe sehen, kann es jedoch nicht deuten.

Konrad berichtet, dass sie bei der großen Sprengung versucht hatten, den großen Stollen zu versiegeln. So wollten sie die Viecher aufhalten. Er berichtet auch was von Gold aber berichtigt sich dann doch schnell. Amir hat den Eindruck, dass ihn Konrad anlügt.

Darum wollen wir uns allein Besprechen. Wir lassen Konrad auf einem Stein am See sitzend alleine zurück.

Noch während wir uns Besprechen bemerke ich, dass der Frevler nicht mehr da ist. Wir eilen zum See aber können Konrad nicht finden. An dem Stein, wo er saß und an einem Gebüsch in der Nähe finden wir Schleim. Andere Spuren finden wir nicht. Mich erinnert das an einem Frosch, der seine Beute vom Wasser aus mit der Zunge fängt. Aber der müsste monströs sein.

Wir verlassen diesen verfluchten Ort und suchen unser altes Nachtlager auf und erholen uns. Am nächsten Morgen wollen wir noch einmal sehen, ob wir Konrad finden und denn endlich wieder nach Kreuzingen zurückzukehren.

Konrad finden wir nicht. Amir begibt sich auf den Berg und betet für die Seelen der restlichen Frevler. Ich hingegen hoffe, dass Sumo, die Geister des Berges zur Ruhe kommen.

Severin nimmt noch ein Fass Schwarzpulver mit. Danach brechen wir endlich auf. Weg von diesem verfluchten Ort. Nach weiteren 9 Tagen erreichen wir die Ruinen von Freidorf. Es ist der 7.10.888.

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