Prolog: In die Dunkelheit

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Wir stehen vor dem Grabhügel. Er ist dutzende Meter lang und breit. Überwachsen mit Gras und Moos. Auf der Suche nach dem zweitem Eingang fanden wir die Spuren des Würgers. Der Eingang selbst ist niedrig, so dass die Großen sich ducken müssen. Die Öffnung ist schwarz, vom grünen Schein ist nichts mehr zu sehen.

Jeder ist begierig den Hügel zu betreten um den Mörder des Jungen in die Finger zu bekommen. Olvard stürmt als erster in die Öffnung. Der Weg führt nach unten. Als Olvard ihm folgt bemerkt er das es feuchter wird. Wasser tropft. Als ich Olvard folge verliere ich den Halt und rutsche ab. Man kann kaum etwas sehen. Den nachfolgenden ergeht es besser.

Roderic sieht kurz bevor er reingeht einen großen Raben auf einem Baum sitzen. Was mag das bedeuten. Um besser sehen zu können entzünden wir eine Laterne.

Wir befinden uns in einem Gewölbe, das sehr minderwertig behauen wurde. Tatsächlich hat sich eine Wasserfläche gebildet in deren Mitte eine natürlich gewachsene Säule ist. Zu beiden Seiten führen Gänge aus dem Gewölbe. Der Elb legt eine Hand an die Wand und murmelt etwas von Verderbnis. Olvard gibt eine Richtung vor, er meint dort müsste der reguläre Eingang sein, wo wir auch Orks gesehen haben. Ich würde ihnen gerne meine Axt vorstellen.

Als wir berieten was zu tun sei, hörte der Elb ein Geräusch. Olvard warf den Mantel über die Laterne. Nichts war mehr zu hören. Also machten wir uns auf Weg in den anderen Tunnel. Leider war es unvermeidlich dabei Geräusche zu machen. Mir kommt es so vor als wäre der Hügel innen größer als es von außen den Anschein hatte.

Vor uns hören wir Orks. Leider gelingt es uns nicht sie zu überraschen. Sie haben uns bemerkt. Wir greifen an und wüten schrecklich unter den Orks. Sie greifen uns von beiden Seiten an doch wir ringen sie nieder. Uns fällt auf das die Orks verschiedene Zeichen tragen.

Wir dringen tiefer in den Hügel vor, nach Süden. Wir sind nicht mehr unter dem Grabhügel. Die gemauerte Wände sind von besserer Bauart. Es könnten Baumeister von Gondor oder gar Numenor gewesen sein. Wie kann das sein. Roderic erkennt das vor kurzem viele Orks hier durchgekommen sind. Einer von ihnen war sehr groß. Und noch etwas. Ein kleines Wesen hinterließ Spuren, die aussahen wie die des Würgers. Wir folgten Roderic.

Ich erkenne Symbole die in die Wand und folge dem Gang ein Stück. Sie endet in einem Raum. Ein kalter Hauch ist hier zu spüren. Die Bilder im Stein sehen aus wie Schlachtenbilder.

Ein weiterer Raum in dem es faulig riecht. Die Wände hier sehen aus als wären hier Götter verehrt worden. Der Elb erkennt dass hier Ostlinge Opfer gebracht haben. An einen Gott dessen Gesicht nur ein Auge ist. Mit sichtlichem Ungemach flüstert er vom dunklen Herrscher.

Eine schwere Tür ist verkanntet. Sie ist rußgeschwärzt und ein muffiger Geruch kommt durch einen Spalt. Ich nehme mein Werkzeug und schaffe es die Tür zu öffnen.

Auch hier sind widerliche Symbole zu sehen auf denen Menschenopfer gebracht werden. Ein schwarzer Altar steht zwischen zwei Statuen. Sie sehen wie missgestaltete Menschen aus, die mit Echsen vermischt wurden. Ein kaltes Grauen greift nach meinem Inneren als ich den Raum betrete. Ich kann es kaum glauben aber Olvard durchsucht den Raum. Er findet etwas das in verrottetes Leder eingewickelt wurde und steckt es ein.

Schließlich betreten wir den gegenüberliegenden Raum. Hier sind in den Wänden Alkoven. Die Überreste von 6 Personen liegen verstreut auf dem Boden. Es scheint sich um die Leibgarde der Mannes zu handeln der hier begraben liegt. Eine Treppe führt in einen weiteren Raum in dem eine Statue steht. Ein Fürst oder Krieger der Ostlinge. Auch hier wurde geplündert.

Wir folgen dem Gang nach Süden und hören Geräusche. Stein auf Stein. Ich kann es nicht fassen, doch Roderic und Olvard hören wie ein schwerer Stein über den Boden geschoben wird. Und sie hören Orks. Von weiten scheint ein grünes Licht und eine dumpfe Orkstimme befiehlt den Orks uns aufzuhalten.

Lethion schießt durch eine Lücke im Fels, dann werden wir übrigen uns gegen den Fels und schieben den Felsen gegen die Kraft der Orks zurück. Er fällt krachend zu Boden und wir strömen in den Raum.

Ein Sarkophag steht hier mit offenem Deckel. Eine Leiche liegt am Boden. Ihre Augen leuchten grün und ein Großer Ork kniet neben ihr. Er hält ein Horn in der Hand.

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