Schlagwortarchiv: Spielbericht

Spiel der Götter – Kapitel 5

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5.4.485 – Wir nähern uns dem Zentrum des Sturms. Ich, Aled Kelyn, kann das Awen spüren, dass durch das Unwetter entfesselt wurde. Da wir bis Einbruch der Nacht den Turm nicht erreichen können, schlagen wir ein Lager auf.

Wir rasten schon eine Weile, als sich uns zwei Gestalten nähern. Etwas überraschend stoßen Aeron ferch Bleddyn und ihr Bruder Aedan zu uns. Aeron hatte vor einigen Tagen eine Vision von kämpfenden Pikten und unserem Reiseziel, dem Turm der Hexe, gehabt und wähnte uns in Bedrängnis. Deswegen machte sie sich hierher auf den Weg. Am Lager tauschen wir uns über die Ereignisse der letzten Wochen aus.

In der Nacht halten wir Doppelwachen. Gwenneg meint, einen Schrei gehört zu haben, ist sich aber nicht sicher. Dann, eine halbe Stunde später, kann man in der Dunkelheit, nicht all zu weit entfernt, bläuliche Blitze sehen. Irgendetwas geht dort vor. Gwenneg wähnt auch in der Nähe des Lagers Bewegungen und fühlt sich beobachtet.

Nach dem Wachwechsel bemerke ich plötzlich, wie der sechsfingerige Schattenwürger auf Aedan sitzt. Rasch erhelle ich mit ein wenig Awen seinen Körper, wodurch der Albtraum mit einem kreischen verschwindet. Aedan ist zwar etwas mitgenommen durch den Traum und weist Würgemale am Hals auf, ist aber ansonsten unverletzt. Da wir nichts ausrichten können, setzen wir die Nachtruhe fort. Wynn hat später ebenfalls eine Heimsuchung der Albtraumkreatur, übersteht diese aber weitestgehend schadlos. Weiterlesen →

Prolog: Schatten über dem Düsterwald – Teil 1: Erinnerungen eines Schatzsuchers

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Jahresanfang 2949 DZ, Thal

Beim großen Fest zu unseren Ehren am 13. Januar wird verkündet, dass König Bard noch diesen Monat Lady Una aus Dorwinion ehelichen wird. Als Termin wird der 30. Januar festgelegt. Dazu werden auch noch Gäste aus Dorwinion erwartet.

Vor der Hochzeit werde ich gebeten, die traditionelle Ehrenwache der Braut zu übernehmen. Eine große Ehre, die mich mit Stolz und Freude erfüllt. Jedoch ist das auch harte Arbeit, vom Hofmeister werde ich in die wichtigsten Abläufe eingewiesen.

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Dämonensturm 10 – Das Elfenbeinheiligtum

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27. Sarenith 4713 AZ, Umland von Drezen
In den frühen Morgenstunden verschwindet Assim ben Haram während seiner Wache. Seine gesamte Ausrüstung ist noch da, bis auf die Dinge, die er am Leibe trug. Wir finden Reste von Spinnweben auf dem Boden. Arueshalae deutet die Spuren. Hassim könnte von einer Nimroddrohne aus dem Elfenbeinheiligtum entführt worden sein.

28. Sarenith 4713 AZ, Elfenbeinheiligtum
Wir erreichen den Tempel. Die Sukkubus bannt eine Illusion, so dass wir den Eingang in das Elfenbeinheiligtum erkennen können. Hinter dem Portal der Tempelhalle erwarten uns dämonische, geflügelte Minotauren und ein in Gold gegossener, riesiger Gorgon. Letzterer verschluckt unseren Paladin Valorus ganz. Der liegt ihm aber so schwer im Magen, so dass er nach leichten Schlägen auf den Hinterkopf ihn wieder erbricht. Tiefer im Tempel treffen wir auf Jerribeth, die nach einem kurzen Scharmützel flieht. Wir erbeuten ein Schriftstück, an dem sie schrieb, als wir sie unterbrachen: Weiterlesen →

Das Gasthaus im Sumpf – Teil 4

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29.08.991 LZ, nachts, immer noch irgendwo im Seelenmoor

Der Altarstein, an dem der Hauptmann, Lian und die Untoten stehen, ist etwa 15 Meter entfernt. Bei den Untoten, fünf an der Zahl, handelte es sich offensichtlich einmal um zwei Händler und drei Räuber- zumindest schließe ich das aus der Kleidung. Bewaffnet und gerüstet sind alle fünf nicht; Lian und der Hauptmann Greifar von Runhag mit Langschwertern. Der Varg macht nun einen Sturmangriff gegen den Hauptmann, während neben mir nun endlich erst Drakon und dann Ahnjin auftauchen. Daher entschließe ich mich, ebenfalls anzugreifen. Da rauscht auch schon Drakon an mir vorbei und macht ebenfalls einen Sturmangriff auf Greifar. Dieser bekommt kurz nacheinander zwei schwere Treffer vom Varg und Drakon und wankt schon.

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Brautschau

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22.4.296 AL – Die Gäste zu Danies Geburtstag treffen nach und nach ein. Darunter Lord Ulf Ehrenfurth, Lord Theodor Eglund, Sir William Bracken von Steinheck, Sir Bernhard Hainich und ein reicher Händler namens Joris. Richard wir von seiner Mutter Lady Melissa beauftragt, die Brautwerber in Augenschein zu nehmen und die möglichen Bedingungen einer Heirat auszuhandeln. Danies, wenn sie die Wahl hätte, würde sich für den hübschen Theodor Eglund entscheiden, auch Richard hält das zunächst für eine gute Entscheidung, da Theodor ein Erstgeborener ist. Sein Bruder Gregor favorisiert hingegen den reichen Händler Joris, aber nur, wenn sich Eglund später auch mit einer Witwe verheiraten würde. Weiterlesen →

Blut auf der Themse 21 – Der Ahn der Malkavianer

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Dienstag, der 11.04.1882: Der Klüngel hat sich in der Villa von Lord William versammelt. Auch Juliette Parr ist anwesend, nur Lord Liam lässt sich für die kommenden Nächte glaubhaft entschuldigen. Moonfield berichtet von den Botschaften in den Tagebüchern,
die fehlenden Seiten und den Hinweis, dass er in den fehlenden Nächten wohl seine Krankenakte studiert hatte. Hieran hat der Malkavianer aber keine Erinnerung mehr.
Um dem Rätsel auf die Spur zu kommen, macht sich die Gruppe auf zum „Bedlem“.
Der Anstaltsleiter Dr. Harrison ist aber noch nicht in seine Dienstvilla zurückgekehrt.
Daher durchforsten die Vampire zunächst dessen Büro und das Kellerarchiv, doch von Moonfields Akte fehlt jede Spur. Als der Doktor eine Stunde nach Mitternacht zurückkehrt, berichtet er Moonfield, dass er ihm die Akte schon vor einigen Jahren übergeben hat. Damals hatte der Malkavianer Fragen zu einem Conselarius (Nervenarzt), der Robin Goodfellow hieß. Er soll ein kleiner, hagerer Mann mit Glatze und exaltierten Bewegungen aus York gewesen sein. Doch Moonfield kann sich weder an den fremden Arzt erinnern, noch enthalten seine Aufzeichnung einen Hinweis auf den Mann. Dr. Harrison erklärt, dass Lady Ava O´Fallon seinerzeit den Arzt hatte kommen lassen. Nach dessen zweiwöchiger Behandlung war Moonfield nicht von seinem Wahnvorstellungen geheilt, hatte aber keine aggressiven oder apathischen Anfälle mehr. Zehn Jahre nach der Behandlung verlangte Moonfield nach seiner Krankenakte und sein Ghul Dr. Harrison übergab sie ihm. Weiterlesen →

Das Gasthaus im Sumpf – Teil 3

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29.08.991 LZ, nachts, immer noch irgendwo im Seelenmoor

Wir versuchen, den Eingang in die Kapelle so gut es geht zu verbarrikadieren, was uns in der Kürze der Zeit allerdings nur mäßig gelingt. Die grauen Kerle überwinden an vielen Stellen die Mauer und formieren sich und während sie vorrücken, ziehen wir unsere Waffen und warten ab.

Als die ersten grauen Kerle auf etwa fünf Meter an die Barrikade herangekommen sind, springen sie mit einem gewaltigen Satz an die Barrikade und fangen an, sie einzureißen. Ein paar klettern darüber und ein Kampf entbrennt.

Drakon erwartet die grauen Kerle unten, ich stehe neben ihm, Lian hält sich etwas zurück. Ahnjin harrt derweil auf dem Dach aus. Die Räuber stellen sich den grauen Kerlen, wir versuchen, sie dabei zu unterstützen. Es drängen sich jetzt fast ein Dutzend der merkwürdigen Gestalten in die Kapelle und ein heftiger Kampf entbrennt. Die grauen Kerle sind ziemlich sicher keine lebendigen Gestalten, sie bluten nämlich nicht normal, sie sondern bei Treffern eine merkwürdige, eher schwarze Flüssigkeit ab. Weiterlesen →

Aufzeichnungen des Maelgwn y Cawr – Kapitel JV

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JV Ebrill MCCXXXVIIJ a.u.c.
Powys, Cymru

Heute Nacht bekam ich die Macht dieses Alptraums am eigenen Leib zu spüren. All meine Kraft half mir jedoch wenig gegen diesen Kalten Schrecken. Gwenneg sah noch einen Schatten dieses Wesens flüchten, was bisher noch niemandem gelungen war.

Im Auftrag von Lord Idriss reisten wir dann in Richtung Brin-Ryth, um die Ursache dieser Vorfälle zu ergründen. Während der Mittagsrast besuchte uns dann Osrec der Sachse. An der Seite trug er das Schwert Blutrinne, welches einst für den König der Dänen gefertigt wurde. Ein wahrhaft schönes Stück meisterhafter Handwerkskunst. Er versuchte uns anzuheuern, da wir bewiesen hätten das wir zu kämpfen vermochten. Heute Nacht werden sie vermutlich Caer Tambylan angreifen und auch dort versuchen mit Entführung mögliche Bündnisse zu vereiteln. Hier lag wohl auch das eigentliche Anliegen des mysteriösen Auftraggebers mit den grünen Edelsteinen. Vor dem Priester des Manawydan und den Iren, war Osrec ebenfalls von seinem Auftraggeber gewarnt worden und so ist immer noch nicht klar auf wessen Seite sie eigentlich stehen. Weiterlesen →

Die Wacht am Heideland – Teil 3

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18. Dezember 2948 D.Z. – Ödlande, Wilderland

Wir sind weiter auf dem Weg in den Norden, um den Zirakinbar zu finden. Wie die Zwerge berichteten, finden wir die Straße wieder. Dafür, das wir mitten durch Schattenlande ziehen, ist sie erstaunlich gut in Schuss und der Weg wird viel angenehmer. Als wir Abends unser Lager aufschlagen müssen wir allerdings feststellen, das gut die Hälfte unserer Vorräte verdorben sind. Sie sind nicht nur gammelig geworden, sondern ganze Maden Stämme haben sich eingenistet. Zum Glück hilft uns die Straße wesentlich schneller voran zu kommen, so das wir Grenedun schnell erreichen sollten. Weiterlesen →

Die Wacht am Heideland – Teil 2

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15. Dezember des Jahres 2948 des Dritten Zeitalters
Amon Naugrim, Wilderland

Heute morgen machten wir uns auf den Weg gen Grenedun und Zirakinbar. Den Tag über kamen wir gut voran und trafen so am späten Nachmittag am Rande des Waldes um den Amon Naugrim herum ein. Hier konnte Earendil etwa eine Woche alte Spuren entdecken, welche sich von Westen kommend gen Norden wandten. Er schätzte ein gutes Dutzend schwer beladene Orks zu Fuß und erzählte, dass sich die Bäume, vor dem Verfluchten was transportiert wurde, fürchten würden. Die Kette von Thangorodrim ist also bereits auf dem Weg zur Heide.

Am Amon Naugrim selbst wurden wir dann von einem kleinen Trupp Söldner überrascht. Im ersten Stock hatten sich Schützen verschanzt und im Erdgeschoss erwarteten uns die Nahkämpfer. Bevor ich überhaupt etwas erkennen konnte, sauste bereits eine Axt haarscharf an mir vorbei. Ihr Anführer war Uvatha der Meuchler, eben jener Variag, welchen wir bereits im Wolfswald gesehen hatten. Roderic konnte ihn zum Glück erschießen, bevor er mich verwunden konnte und auch die anderen konnten wir mit mehr Glück als Verstand nieder ringen. Ihrer mageren Ausrüstung nach zu urteilen, war dies der Trupp aus Thal, von dem Ritter Alfrim berichtet hatte. Wir sandten einen Raben in den Erebor um von einem gut gelegten Hinterhalt und zu berichten und vor allem um vor ihrem sehr guten Informationsnetzwerk zu warnen, denn sie waren vor uns aufgebrochen. Weiterlesen →