Schlagwort-Archiv: Spielbericht

Schlacht am Amon Naugrim

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4. November 2946 DZ, Mittags

Seh ich aus wie eine Gemse? Verdammt nochmal, alle meine Türme bekommen Geheimgänge in Zwegengröße! Geklettert sind wir, wie die Verrückten, am Hügel des Amon Naugrim hoch. Nur gut, dass die Orks nicht die hellsten waren, sonst hätten sie Fische in einem Faß schießen können, nämlich uns. Der Plan war ja steinsolide: Hinten hoch, die Patrouille töten, in den Turm einbrechen, Leute befreien, rausklettern. Er krankte nur an einem winzigen Detail: Wir waren ungefähr so unauffällig wie eine Horde besoffener Hyänen! Die Torwachen haben uns gehört – und die standen ne verdammte Ecke weg! Auf ihre Rufe hin ging es rund, die Orks kamen wie die Hasen angewetzt. Die rechte Seite haben Noil und Odo übernommen, der Rest von uns ging links rum. Die verdammten Stinker hatten dieselbe Idee. Sie haben Arien erwischt, das sieht ziemlich übel aus, auch wenn das Spitzohr die Zähne zusammen beißt. Das böse Erwachen war der Fettsack, der die Gefangenen bewacht hat. Keine Ahnung, wie ein Ork so breit werden kann, aber es war als müsste man Gras mit dem Hammer fällen. Hat ne Weile gedauert, aber wir waren in der Überzahl und irgendwann fiel der Dicke doch. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 10.-11. April

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Donnerstag, 10.04.1946 (Fortsetzung)
Etwa zwanzig Minuten nachdem wir einen Boten zu Karl von Gutenberg geschickt haben, tauchen Madame Radeaux, Adelheid von Stürmer und der Brujah Bruno Müller im Lost Souls auf, gehen aber ohne weitere Worte in den Keller, vermutlich zur Befragung von Nadine Walther. Zehn Minuten später tritt Simon, einer der Berliner Nosferatus, an uns heran. Wir sollen in einer Stunde im Elysium des Prinzen am Stadtrand sein, um uns mit Karl von Gutenberg zu beraten. Da es ein wenig dauern wird, das Anwesen zu erreichen, machen wir uns rasch auf den Weg.
Wir müssen längere Zeit warten, bis wir vorgelassen werden und stehen dann etwas unvermittelt vor dem Prinzen und Constance, sowie dem gesamten Ahnenrat der Stadt. Arnold von Siemens trägt den Versammelten vor, was am Abend geschehen ist und welche Forderungen Sekhmet gestellt hat. Außerdem schildern wir die Optionen, die wir für die Stadt sehen (Schatulle holen, Sekhmet an den jungen Himmler verraten oder abwarten). Danach berät sich der Ahnenrat. Wir erfahren währenddessen, dass jemand Nadine Walther im Lost Souls befreit hat. Weiterlesen

Verdammte Magie

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Oh mein Gott! Sie sind tot! Beide, beide sind sie tot. Die Wölfe, sie haben zwei von uns zerfetzt.
Es brennen Feuer, Vier werden den reinigenden Flammen überantwortet. Keine Wiederkehr!
Ich erwache. Es war eine unruhige Nacht. Doch was war Traum und was ist wirklich. Ich versuche mich zu erinnern und ich denke,
„Verdammte Zauberei! Verdammte Magie!“
Dann klären sich meine Erinnerungen. Sie sind nicht tot! Gepriesen sei Prios! So ganz aber stimmt das auch nicht. Katlyn, diese arme Närrin, sie zu retten vermochten wir nicht. Aber das Kind lebt. Auch Ianoscho und Floki leben noch. Die Wölfe haben sie schlimm zugerichtet. Aber sie leben. Floki steht dabei näher an der Schwelle. Ianoscho muss sich von nicht ganz so schweren Verletzungen erholen. Temedo versorgt ihre Wunden. Tribor studiert die Schriften der Hexe. Obschon wir ohne Tribor wohl verloren gewesen wären – verdammte Magie! Weiterlesen

Blut auf der Themse 29 – Rückkehr nach York

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Samstag, der 06.01.1883: Nachdem Ms Parr angeboten hat, über einen Mittelsmann in York einen Kontakt zu Lady Ava O´Fallon herzustellen, verabschieden sich Sir William,
Mr. Meriwether und Mr. Wright von Moonfields Geliebten.
Vor dem Liebesnest beschließen sie, dass der Nosferatu die Malkavianerin besser im Auge behalten sollte. Die anderen wollen schon mal beratschlagen, wie die Reise nach York am besten zu bewerkstelligen ist. Zuvor trifft sich Sir William mit Lord Liam, der einige Nächte geschäftlich außerhalb Londons tätig war. Sir William bringt den Toreador auf den neuesten Stand der Entwicklungen, danach treffen sie sich mit Mr. Meriwether beim Elternhaus von Mr. Wright. Im Keller des Gebäudes harren noch immer der flüchtige Tremere Sir Cedric und Moonfield aus. Sie erzählen den beiden, dass sie mit Ms Parr gesprochen haben und nach York reisen wollen, um sich dort mit Lady Ava zutreffen. Den Pakt, den die Grupe mit Herrn Schreckt geschlossen hat, verschweigen sie dabei natürlich. Doch Moonfield sträubt sich gegen die Reise nach York. Weiterlesen

Invasion

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Einer der beiden Plünderer-Oberhäupter entpuppte sich als Vikon Botlin, Mitglied eines adeligen Hauses aus den Eiseninseln. Sein Komplize, Igon Weitwind, konnte entkommen. Sir Mallister hatte sich erhofft Igon gefangen setzen zu können, um den Aufenthaltsort der von ihm entführten Verlobten (Vylla Mandeley) seines Sohnes (Patrick Mallister) herauszufinden. Das Verhör des Gefadenen brachte folgendes zu Tage: Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 10. April

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Donnerstag, 10.04.1946
Endlich ist Post aus Paderborn gekommen. Alle Opfer kannten sich und hatten etwas mit der SS-Gruppe auf der Wewelsburg zu tun. Mit dieser Information fahre ich abends zum Fuchsbau. Nachdem wir uns ausgetauscht haben, geht es zum Hotel Mitte, um dort den angekündigten Gast, Friederich Karl Schneider, in Augenschein zu nehmen. Es ist ein neuer Portier im Dienst. Zimmer Sieben steht leer, Herr Schneider ist nicht eingetroffen.
Draußen regnet es Bindfäden. Mackenzie hat das Umfeld ausgekundschaftet und einen Beobachter in einer Seitenstraße auf einem Schuppen sitzend gesehen. Vielleicht wurde Mackenzie entdeckt, vielleicht auch nicht, jedenfalls entfernte sich der Späher sehr geschickt über die Dächer. Weiterlesen

Der Geisterjahrmarkt II – Durch das Geisterhaus zum Erwachen

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Für unsere letzte Probe schickte uns der garstige Kobold in ein merkwürdiges Geisterhaus, das uns wie von Zauberhand immer neue Räume mit aberwitzigen Schrecknissen und Gefahren offenbarte. Es herrschte ein unbeschreiblicher Gestank, Chimären von Lebenden und von Toten fanden sich in allen Winkeln, wir wurden von unseren eigenen Spiegelbildern angegriffen und mussten Rätsel lösen, was Shéanna sofort gelang, und uns vor tückischen Fallen in Acht nehmen. Weiterlesen

Die Thorwalertrommel I

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Aufzeichnungen von Testos a’ Teremon dylli Efferdskome

Ich beginne diese Aufzeichnungen auf einer Seereise. Unter mir wiegen sich die Planken der Bartenwartin der wackeren Kapitänin Nadjescha Marmulov während uns die Kogge bei günstigem Wind Richtung Festum trägt. Ich bin sonst nicht unbedingt der schreibfreudigste Mensch auf Deres Boden, doch ich möchte mich später einmal der Gültigkeit meiner Erinnerungen versichern können und in mir hat sich in den vergangenen Wochen, seit ich diese bunt zusammengewürfelte Truppe kennengelernt habe, zunehmend das Gefühl ausgebreitet, dass bedeutsame Ereignisse vor mir, vor uns, liegen. Zumindest bedeutsam für mich, der ich Efferdskome und die heimatlichen Gefilde der warmen, freundlichen Zyklopeninseln verlassen habe, um dem Kriegerhandwerk ehrenhaft und nach meinem Verständnis nachzugehen, wo immer Hilfe, Recht und Anstand von Nöten sein mögen – wo immer die Götter mich hinführen. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 9. April

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Mittwoch, 09.04.1946 – der weitere Abend (Forts.)
Wir finden den Nachtportier des Hotel Mitte tot über den Tresen gelehnt. Ihm wurde offensichtlich die Kehle herausgerissen. In Zimmer Sieben ist niemand. Der Geruch von schwerem Parfüm liegt im Raum. In das Kondenswasser der Fensterscheibe hat jemand „H38.11“ innen auf die Scheibe geschrieben. Da sich ansonsten keine weiteren Hinweise ergeben, fahren wir hinter Mackenzie her, finden ihn aber zunächst nicht. Irgendwann taucht Laika, die Brut der Gangrel, am Hotel auf. Sie berichtet, dass ein unbekannter Mann kurz vor unserem Eintreffen im Zimmer Sieben war. Er hat sehr demonstrativ die Nachricht am Fenster hinterlassen und ist dann Richtung Olympiastadion gelaufen. Dort hat er sich mit dem “jungen Himmler” und eine weitere Person in einer russischen Uniform getroffen. Als Mackenzie und Laika entdeckt wurden, verwandelte sich der Mann vom Hotel Mitte in einen Werwolf, zwei weitere kamen zur Unterstützung dazu und griffen an. Weiterlesen

Die Blutschuld

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11.04.21
Die Titanen liegen nun endlich hinter uns, und wir sind angekommen in Brennans Siedlung. Die Vorbereitungen für das das Fest sind in vollem Gange, man verabschiedet sich von Argasto, der heute mit dem Treck aufbrechen will. Auch Schwester Lestra, die eigentlich das Fest abwarten wollte, hält es für klüger, das Artefakt, das man Mal-Rogan abgenommen hat, so schnell wie möglich zu ihrer Ordensfestung zu bringen, auch sie macht sich am heutigen Tage auf den Weg.
Temedo nutzt den Tag um in der Nähe des Dorfes nach Kräutern zu suchen, dabei entdeckt er in der Nähe des Flusses eine Wasserfall, hinter dem eine kleine Höhle liegt. Beim Abendessen erfahren wir, dass in der Höhle angeblich ein versteinerter Troll gefangen ist, der einst die Siedlung terrorisiert hat und durch Elfenmagie dort gebannt wurde. Weiterlesen