13. Rahja 1032 BF, Vor den Toren von Andergast
Vor dem Tor von ist eine größere Schlange von Menschen, Vieh und Fuhrwerken. Es ist großer Viehmarkt in der Stadt. Wir werden routinemäßig überprüft und dann durchgelassen. Nachdem wir über den Ingval hinüber sind, zahlen wir den Zoll und betreten Andergast. Wir wählen das “Zum Ochsen und Einhorn” zu unserem Gasthaus und schlendern über den Markt, bis der Zwerg einen Waffenhändler entdeckt. Weiterlesen
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Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 12.-13. April
Schreibe eine AntwortSamstag, 12.04.1946
Wir treffen uns im Fuchsbau. Ich verteile die Uniformen. Dann geht es zur Gedächtniskirche, wo schon der britische Militärjeep wartet. So geht es in die Sowjetisch Besetzte Zone, und ich lasse die Jungs in der Nähe des Schlosses raus und kreise im Wagen um den Häuserblock.
Es dauert einige Zeit, dann kehren alle wohlbehalten zurück. Es gibt keine nennenswerte Erkenntnisse, dafür aber eine neue Bekanntschaft mit zwei Klischeerussen. Wir vertagen uns und hoffen auf mögliche Unterstützung durch Kontakte der Briten, die uns der Militärgouverneur in Aussicht gestellt hat. Weiterlesen
Winter in Rohald I
Schreibe eine AntwortDänemark, das Dorf Rohald an der westlichen Küste der Isle of Fyn, Wintereinbruch
Es war die Zeit im Jahr in der Uller, der Gott des Winter, damit begann unsere Welt der Menschen immer mehr unter seinen weißen Umhang zu legen. Die Zeit in der die Tage kürzer wurden und die Schatten anfingen, aus ihren dunklen Löchern zu kriechen um allerlei Unheil zu verrichten. Es war also die Zeit, in der wir wieder begannen öfter am Feuer zu sitzen, um Met zu saufen und uns Geschichten zu erzählen. Nun und genau deshalb beginne ich, Leif Skogvarsson hier mit der meinigen.
In besagter Zeit ist es wie wohl überall üblich, den Sommer mit einem Fest zu verabschieden und den Winter zu begrüßen. Seit alters her wird dieses Sommerendfest zum Wintereinbruch dazu genutzt, um Vermählungen zu verkünden, Eide zu schwören, Erbfolgen neu zu bestimmen oder einfach um das von den Frauen frisch gebrauten Met und den im Vorjahr eingelegten Hering zu verkosten. Weiterlesen
Nacht über Tannhag
Schreibe eine AntwortDragorea, Selenia, 8. des Monats Wassermond im Jahr 991 LZ
Auf meinem Weg in Richtung Arwinger Mark schloss ich mich für den Weg über den Kynhold einer kleinen Händlerkarawane an. Am dritten Tag der Reise quartierten wir uns in Tannhag, auf der Spitze des Blutpasses, in dem Gasthaus “Eichelhäher” ein. Es regnete unablässig und wir waren entsprechend durchnässt. An diesem Abend saß ich an einem Tisch mit einigen merkwürdigen Gestalten, die ich im Verlaufe der Nacht noch näher kennenlernen sollte.
Einer von ihnen, ein Gnom mit dem Namen Filliam Leichtfuß, begann sogleich, sich zu entkleiden, um uns nur noch mit einer Unterhose bekleidet Gesellschaft zu leisten. Mor Dämmerschlag, ein bemitleidenswerter Varg-Söldner, der sich gesitteter benehmen konnte, hatte während des Essens die nassen Sachen des Gnoms unter seiner Suppe. Haarok Feuerbauch, ein Zwerg vom Clan der Feuerbäuche saß mit seiner Waffe am Tisch und eine dunkelhäutige Dämmeralbin, Iye, drückte sich misstrauisch an unserem Tisch herum. Weiterlesen
Der Stab des Wegwächters – Teil 3
Schreibe eine AntwortAm frühen Abend des 13. April 2952 erreichen wir Waldmenschenstadt. In Mitten der Stadt befindet sich Balthis Halle mit dem ewigen Licht in Balthis Lampe. Wir mischen uns unter die Leute und treten in die Halle ein, wo das Whoiswho der Waldmenschen einen Plausch hält. Da wir quasi mit allen dort auf du und du sind gehen wir einfach von einem zum anderen und versuchen, Neuigkeiten zu erfahren. Und da Bungo Hornbläser ebenfalls anwesend ist, wissen vermutlich alle Bescheid, was wir im letzten Jahr getrieben haben. Bungo hat uns gegenüber eine enorm aufdringliche Art, während er bei den Gesprächen mit Fremden vom Hintergrund verschluckt wird, um Sekunden später mit Fragen und Anmerkungen wieder aufzutauchen. Weiterlesen
Die Bestie von Krahorst 2 – Die Ruine im Moor
Schreibe eine AntwortNacht vom 12. auf 13. (Neumond) Wassermond 990
Taeldor Felsspalter und Yadri Eidbewahrer, zwei Vulkanzwerge, treffen auf die angeschlagene Gruppe im Sumpfweiler. Nach einer schnellen Vorstellungsrunde wird den beiden klar, dass die Gruppe Hilfe benötigt. Sofort macht sich Yadri daran einen Verwundeten von ihnen zu heilen, während Taeldor dabei hilft die sich ständig heilende Monstrosität in Schach zu halten, während die anderen einen Scheiterhaufen aufschichten. Das Verbrennen der Kreatur führt dazu, dass sie sich nach einer gewissen Weile vollständig auflöst und nur noch die Kette, die es um den Hals trug, übrig bleibt. Weiterlesen
Von Schleiern und Eulen
Schreibe eine Antwort16.04.21 — Nach den Erzählungen des Floki, von Tribor aufgezeichnet
Es verspricht ein schöner Tag zu werden, ohne Regen und angenehm warm. Floki ist zusehends genesen auch wenn die Male der Wolfsbisse ihn noch deutlich zeichnen. Während der Rest der Gruppe aufbricht um Mal-Rogan zu stellen, bleibt er mit Edira zurück. Auf einer Bank, die vor der Schenke steht, blickt er uns nach, wie wir im Wald eintauchen und verschwinden. Dabei bemerkt er einen Vogel der uns kreisend zu folgen scheint. Ein Vogel mit einer Spannweite von bestimmt zwei Schritt. Durch zu diesem Zeitpunkt mir noch nicht nachvollziehbaren Möglichkeiten schaffte es Floki einen Hexenblick auf den Vogel zu wirken und erkannte einen strahlendweißen Schatten, der ihn umgab. Trotz dass Floki noch sichtlich erschöpft war, beschloss er uns nun zu folgen. Weiterlesen
Der Stab des Wegwächters – Teil 2
Schreibe eine Antwort02. April 2952 DZ, westliches Anduintal, Nachts
Nachdem wir die gefesselten Bewohner des Hofes befreit haben, sprechen wir kurz mit Theodebart Viel kann er nicht berichten, auf die Bewohner haben es die Viglundinger wohl nicht abgesehen. Trotzdem, wie wir später an Ketten und Seilen sehen, die wir finden, hätten sie wohl den Weg in die Sklaverei angetreten. Zumindest weiß Theodebart aber, dass der Viglundinger mit dem Bilwiss an der Kette Viglar heißt und ein Sohn von Viglund ist.
Im Haupthaus, dass wir als nächstes aufsuchen, finden wir Ennalda. Dankbar ist sie mitnichten, wie erwartet. Ich kann das verstehen, mir wäre das auch peinlich. Sie ist gefesselt und scheint verprügelt worden zu sein, bis auf ihren verletzten Stolz scheint sie aber keine großartigen Wunden davon getragen zu haben. Offensichtlich ist sie als Spionin entdeckt und dann verfolgt worden.
Der Graue Pilger
Schreibe eine Antwort5. November 2946 DZ, Abends
Alle Höllendrachen, da war was los. Ganz schön Personal mit Glitzer aufgelaufen. 1 ½ Stunden Diskussion, ob Orks gefährlich sind. Als nächstes wäre es darum gegangen, ob Wasser nass ist. Fels und Amboss nochmal. Balin und Rodwen haben uns danach beiseite genommen. Haben uns ein paar Namen genannt, um nach Mazarbul zu forschen. Ich kürz das ab, bevor deine Seiten voll sind: Die elbische Karte soll wohl von Aerandir sein, ein Hauptmann der vor 500 Jahren so einen mottenzerfressenen Werwolf jagte. Kleiner Haken, die Karte hat aber wohl keine 500 Jahre rumgelegen, eher 50. Irgendwie hat der kleine Schlawiner wohl überlebt. Ich ahne, wer das wieder rauskriegen darf… Weiterlesen
Schlacht am Amon Naugrim
Schreibe eine Antwort4. November 2946 DZ, Mittags
Seh ich aus wie eine Gemse? Verdammt nochmal, alle meine Türme bekommen Geheimgänge in Zwegengröße! Geklettert sind wir, wie die Verrückten, am Hügel des Amon Naugrim hoch. Nur gut, dass die Orks nicht die hellsten waren, sonst hätten sie Fische in einem Faß schießen können, nämlich uns. Der Plan war ja steinsolide: Hinten hoch, die Patrouille töten, in den Turm einbrechen, Leute befreien, rausklettern. Er krankte nur an einem winzigen Detail: Wir waren ungefähr so unauffällig wie eine Horde besoffener Hyänen! Die Torwachen haben uns gehört – und die standen ne verdammte Ecke weg! Auf ihre Rufe hin ging es rund, die Orks kamen wie die Hasen angewetzt. Die rechte Seite haben Noil und Odo übernommen, der Rest von uns ging links rum. Die verdammten Stinker hatten dieselbe Idee. Sie haben Arien erwischt, das sieht ziemlich übel aus, auch wenn das Spitzohr die Zähne zusammen beißt. Das böse Erwachen war der Fettsack, der die Gefangenen bewacht hat. Keine Ahnung, wie ein Ork so breit werden kann, aber es war als müsste man Gras mit dem Hammer fällen. Hat ne Weile gedauert, aber wir waren in der Überzahl und irgendwann fiel der Dicke doch. Weiterlesen



