Schlagwort-Archiv: Spielbericht

Blut auf der Themse 27 – Neue Machtverhältnisse

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Dienstag, der 23.10.1882: Als die zweite Nacht nach Valerius´ Ermordung hereinbricht, erwacht Lord Liam in einem seltsam aufgewühlten Zustand. Es ist der Nachhall von Emotionen einer anderen Person, die durch ein Blutsband an den Toreador gebunden wurde. Lord Liam erinnert sich an den Earl of Cromer, der zum Gouverneur in Ägypten ausgerufen werden soll. Durch seine Vitae wurde er Mann zum Ghul, damit der Clan der Rose seinen Einfluss vor Ort festigen kann. Irgendetwas scheint in Ägypten vorzugehen… Weiterlesen

Operation “Salziger Hering”

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Am 12.12.296 beginnen in Seegard Verhandlungen zwischen Ser Richard Roxten und Lord Jason Mallister. Das Haus Roxten möchte Land angrenzend zu Hag Mire erwerben. Der Lord von Seegard macht ein Angebot, dass Ser Richard ohne lange zu zögern annimmt. Lord Jason ist bereit, das Land zu verschenken, wenn Roxten ein Problem mit Freibeutern lösen kann. Die Männer von Ser Richard sollen das Lager der Seeräuber sichern, bis über Land Mallisters Truppen dort hingelangen können. Die Piraten sollen daran gehindert werden, ihre Langboote zu besteigen und zu fliehen.
Die nächsten beiden Tage werden für Manöver genutzt, um das Zusammenspiel der Truppen bei der Operation Salziger Hering einzuüben. Am Nachmittag des 15.12. brechen dann drei Schiffe aus Seegard bei günstigem Wetter auf. Weiterlesen

Das Buch des geheimen Feuers – Teil 5

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23. April 2951 in den Düsterwaldbergen

Die Gestalt, die aus dem See empor schwebt, ist eine wunderschöne, elfenhafte Frau. Ihr altersloses Antlitz wird durch feine Schleier eher in Szene gesetzt als verhüllt. Sie ruft uns zu sich, damit wir uns von der Mühsal und Qual der letzten Tage ausruhen können. In Anbetracht des Ortes, eines tausenden Jahre alten Sees, der unter den Düsterwaldbergen liegt, schlägt Ferdibrand vor, in die entgegengesetzt Richtung den Ausweg zu suchen. Leider ist Roderic dem Charme der Frau erlegen und nähert sich der Figur, die noch über dem Wasser schwebt. Der Rest der Gruppe versucht ihn davon abzuhalten, als ein Rauschen und Schwingen einsetzt. Weiterlesen

Der Helm des Friedens – Teil 1

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3. Mai des Jahres 2951 des Dritten Zeitalters
Hergrims Handelsposten, Niedermark, Wilderland

Nach vier ereignis- und begegnungslosen Tagen Reise von den Ruinen der Glocke, trafen wir heute Abend kurz nach Gwina am Handelsposten ein. Die Händlerin ist auf dem Rückweg nach Esgaroth und bot an, uns mitzunehmen. Da hierdurch vor allem der Transport Aerandirs vereinfacht wird, willigten wir freudig ein.

4. Mai des Jahres 2951 des Dritten Zeitalters
Hergrims Handelsposten, Niedermark, Wilderland

Über Nacht änderte sich die Lage mal wieder völlig, denn Bofri traf mit seinen Baumeistern aus dem Erebor ein und hatte den fertiggestellten Helm dabei. Dieser soll nun möglichst schnell zu Caewin gebracht werden. Gwina konnte davon berichten, dass die Vorgänge in der Ostbucht sich nicht gerade positiv entwickelt hatten, seit wir vor einem Monat Kunde davon bekamen. Und so entschieden wir uns nach längerer Überlegung dazu, den Helm selbst nach Sonnstatt zu transportieren und das Buch dabei nicht aus der Hand zu geben. Gwina erklärte sich freundlicherweise dazu bereit, Aerandir mit nach Esgaroth zu nehmen und dort den Floßelben zu übergeben. Galion machte sich nach dem Frühstück auf den Weg zur Fluchtburg, um Galia zu informieren und gemeinsam mit ihr nach Amras zu suchen. Das er uns noch seinen Respekt aussprach, ehrt ihn und zeigt das auch bei den Elben des Waldes noch Hoffnung besteht. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 5.-6. April

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Freitag, 05.04.1946
Wir sitzen im Lost Souls zusammen und beraten über das weitere Vorgehen bei den Mordermittlungen. Alina und Dana werden sich darum kümmern, dass wir Funkgeräte bekommen und dann die bekannten Adressen der Vampire der Stadt überwachen. Falls dort weitere Leichen abgelegt werden, wollen sie Alarm schlagen. Wir anderen nehmen Kontakt mit unseren Clansmitgliedern auf, um mit ihnen über die Vorfälle zu reden.
Ich suche Madame Radeaux in den Ruinen des Panoptikums auf. Ich versuche mit all meinem Charme von ihr Informationen zu bekommen. Immerhin räumt sie ein, dass diese Ermittlungen eine Art Test für uns sind. Man scheint uns nichts an Fakten über die Morde vorenthalten zu haben, aber man will auch sehen, wie wir uns als Gruppe bewähren. Hinzu kommen noch die bereits erwähnten politischen Motive. Uns in dieser Konstellation einzusetzen war die Idee von ConstanceWeiterlesen

Das Gelobte Land 3 – Paktbrecher

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05.04.21
Vor mir auf dem Boden liegt der Leichnam der Elfe, die uns eben noch in Gestalt einer Hungerwölfin angegriffen hat. Ihr Körper ist groß und feingliedrig, die Gesichtszüge mit den wölfischen Augen und den spitzen Ohren sehen noch fremdartiger aus als meine eigenen. Als Wechselbalg regen sich widersprüchliche Gefühle in mir. Insgeheim habe ich mich natürlich immer gefragt, warum dieses Volk Kreaturen wie mich in die Welt setzt. Das Verlangen nach Antworten und die Angst vor ihnen halten sich die Waage. Doch von ihr werde ich keine mehr erhalten. Trauer und ein seltsames Gefühl der Verbundenheit bleiben zurück. Menschen verbrennen ihre Toten, wie es Elfen halten weiß ich nicht. Daher beginne ich, ihren Körper mit Steinen abzudecken, um ihn zumindest rudimentär vor Aasfressern zu schützen. Weiterlesen

Tränenharz III – Noch mehr angespannte Verhältnisse

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Aus Styrvakes Journal – 9. Travia 1023 BF –  Wir hatten am 6. Travia endlich Gerasim gemeinsam mit der Karawane verlassen und bis hier her war die Reise ereignislos. Damiano war zurück geblieben würde uns aber bald folgen. Hingegen hatte sich Dermot der Jüngere von Paavi von uns getrennt und war nun auf dem Weg nach Riva. Weiterlesen

Das gelobte Land 2 – Mal-Rogan

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4.4.21
Ich floh tiefer in den Wald hinein, als ich gemerkt hatte, dass die Gestalten mich in meinem Versteck am Wegesrand entdeckt hatten. Doch stolperte ich, und da waren sie schon über mir. Es schienen nicht die Räuber zu sein, die unseren kleinen Trek angegriffen hatten. Ich fasste mir ein Herz und stellte mich als Temedo vor. Die vier, Ianoscho, Floki, Herogai und zuletzt Tribor, taten es mir nach, und wir gingen zurück auf den Weg. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 4.-5. April

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Donnerstag, 04.04.1946
Am Abend überreicht mir Alfred einen Brief, der tagsüber bei uns abgegeben wurde. Er ist vom Sekretär des Prinzen, Karl von Gutenberg und enthält eine Einladung für 21 Uhr in das Lost Souls, einem Varieté, das Myriam von Overbeck gehört und in dem vorwiegend Offiziere der Besatzungstruppen und Prostituierte verkehren.
Kurz vor Neun treffe ich dort ein. Die Lokalität befindet sich am Kuhdamm und ist das einzige intakte Bauwerk in einer Trümmerwüste aus ausgebombten Häusern. Weiterlesen

Das Buch des geheimen Feuers – Teil 4

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14. April 2951 D.Z. – Düsterwaldberge

Wir haben auf der Ostseite des Düsterwaldgebirges inzwischen ein gutes Stück an Höhe gewonnen, auf etwa 1.500 Höhenmeter schätzen wir unsere Lage. Das Gebirge an sich ist nicht wirklich klein, einzelne Gipfel sollen bis zu 4.000 Meter hoch sein.

Der Aufstieg ist nicht ungefährlich, aber zumindest bleiben wir weitgehend unbehelligt von garstigem Viehzeugs. Wir erreichen gegen Abend, es ist noch hell, ein Plateau mit einem kleinen Wasserfall. Dieser kommt ein paar Meter über uns aus dem Berg, fällt über eine Felskante mehrere Meter nach unten und bildet dort einen Teich, von dem das Wasser den Berg weiter herunterfließt.

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