Schlagwortarchiv: Spielbericht

Winter in Rohald I

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Dänemark, das Dorf Rohald an der westlichen Küste der Isle of Fyn, Wintereinbruch

Es war die Zeit im Jahr in der Uller, der Gott des Winter, damit begann unsere Welt der Menschen immer mehr unter seinen weißen Umhang zu legen. Die Zeit in der die Tage kürzer wurden und die Schatten anfingen, aus ihren dunklen Löchern zu kriechen um allerlei Unheil zu verrichten. Es war also die Zeit, in der wir wieder begannen öfter am Feuer zu sitzen, um Met zu saufen und uns Geschichten zu erzählen. Nun und genau deshalb beginne ich, Leif Skogvarsson hier mit der meinigen.

In besagter Zeit ist es wie wohl überall üblich, den Sommer mit einem Fest zu verabschieden und den Winter zu begrüßen. Seit alters her wird dieses Sommerendfest zum Wintereinbruch dazu genutzt, um Vermählungen zu verkünden, Eide zu schwören, Erbfolgen neu zu bestimmen oder einfach um das von den Frauen frisch gebrauten Met und den im Vorjahr eingelegten Hering zu verkosten. Weiterlesen →

Nacht über Tannhag

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Dragorea, Selenia, 8. des Monats Wassermond im Jahr 991 LZ

Auf meinem Weg in Richtung Arwinger Mark schloss ich mich für den Weg über den Kynhold einer kleinen Händlerkarawane an. Am dritten Tag der Reise quartierten wir uns in Tannhag, auf der Spitze des Blutpasses, in dem Gasthaus “Eichelhäher” ein. Es regnete unablässig und wir waren entsprechend durchnässt. An diesem Abend saß ich an einem Tisch mit einigen merkwürdigen Gestalten, die ich im Verlaufe der Nacht noch näher kennenlernen sollte.

Einer von ihnen, ein Gnom mit dem Namen Filliam Leichtfuß, begann sogleich, sich zu entkleiden, um uns nur noch mit einer Unterhose bekleidet Gesellschaft zu leisten. Mor Dämmerschlag, ein bemitleidenswerter Varg-Söldner, der sich gesitteter benehmen konnte, hatte während des Essens die nassen Sachen des Gnoms unter seiner Suppe. Haarok Feuerbauch, ein Zwerg vom Clan der Feuerbäuche saß mit seiner Waffe am Tisch und eine dunkelhäutige Dämmeralbin, Iye, drückte sich misstrauisch an unserem Tisch herum. Weiterlesen →

Der Stab des Wegwächters – Teil 3

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Am frühen Abend des 13. April 2952 erreichen wir Waldmenschenstadt. In Mitten der Stadt befindet sich Balthis Halle mit dem ewigen Licht in Balthis Lampe. Wir mischen uns unter die Leute und treten in die Halle ein, wo das Whoiswho der Waldmenschen einen Plausch hält. Da wir quasi mit allen dort auf du und du sind gehen wir einfach von einem zum anderen und versuchen, Neuigkeiten zu erfahren. Und da Bungo Hornbläser ebenfalls anwesend ist, wissen vermutlich alle Bescheid, was wir im letzten Jahr getrieben haben. Bungo hat uns gegenüber eine enorm aufdringliche Art, während er bei den Gesprächen mit Fremden vom Hintergrund verschluckt wird, um Sekunden später mit Fragen und Anmerkungen wieder aufzutauchen. Weiterlesen →

Die Bestie von Krahorst 2 – Die Ruine im Moor

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Nacht vom 12. auf 13. (Neumond)  Wassermond 990
Taeldor Felsspalter und Yadri Eidbewahrer, zwei Vulkanzwerge, treffen auf die angeschlagene Gruppe im Sumpfweiler. Nach einer schnellen Vorstellungsrunde wird den beiden klar, dass die Gruppe Hilfe benötigt. Sofort macht sich Yadri daran einen Verwundeten von ihnen zu heilen, während Taeldor dabei hilft die sich ständig heilende Monstrosität in Schach zu halten, während die anderen einen Scheiterhaufen aufschichten. Das Verbrennen der Kreatur führt dazu, dass sie sich nach einer gewissen Weile vollständig auflöst und nur noch die Kette, die es um den Hals trug, übrig bleibt. Weiterlesen →

Von Schleiern und Eulen

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16.04.21 — Nach den Erzählungen des Floki, von Tribor aufgezeichnet
Es verspricht ein schöner Tag zu werden, ohne Regen und angenehm warm. Floki ist zusehends genesen auch wenn die Male der Wolfsbisse ihn noch deutlich zeichnen. Während der Rest der Gruppe aufbricht um Mal-Rogan zu stellen, bleibt er mit Edira zurück.  Auf einer Bank, die vor der Schenke steht, blickt er uns nach, wie wir im Wald eintauchen und verschwinden. Dabei bemerkt er einen Vogel der uns kreisend zu folgen scheint. Ein Vogel mit einer Spannweite von bestimmt zwei Schritt. Durch zu diesem Zeitpunkt mir noch nicht nachvollziehbaren Möglichkeiten schaffte es Floki einen Hexenblick auf den Vogel zu wirken und erkannte einen strahlendweißen Schatten, der ihn umgab.  Trotz dass Floki noch sichtlich erschöpft war, beschloss er uns nun zu folgen. Weiterlesen →

Der Stab des Wegwächters – Teil 2

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02. April 2952 DZ, westliches Anduintal, Nachts

Nachdem wir die gefesselten Bewohner des Hofes befreit haben, sprechen wir kurz mit Theodebart Viel kann er nicht berichten, auf die Bewohner haben es die Viglundinger wohl nicht abgesehen. Trotzdem, wie wir später an Ketten und Seilen sehen, die wir finden, hätten sie wohl den Weg in die Sklaverei angetreten. Zumindest weiß Theodebart aber, dass der Viglundinger mit dem Bilwiss an der Kette Viglar heißt und ein Sohn von Viglund ist.

Im Haupthaus, dass wir als nächstes aufsuchen, finden wir Ennalda. Dankbar ist sie mitnichten, wie erwartet. Ich kann das verstehen, mir wäre das auch peinlich. Sie ist gefesselt und scheint verprügelt worden zu sein, bis auf ihren verletzten Stolz scheint sie aber keine großartigen Wunden davon getragen zu haben. Offensichtlich ist sie als Spionin entdeckt und dann verfolgt worden.

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Der Graue Pilger

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5. November 2946 DZ, Abends

Alle Höllendrachen, da war was los. Ganz schön Personal mit Glitzer aufgelaufen. 1 ½ Stunden Diskussion, ob Orks gefährlich sind. Als nächstes wäre es darum gegangen, ob Wasser nass ist. Fels und Amboss nochmal. Balin und Rodwen haben uns danach beiseite genommen. Haben uns ein paar Namen genannt, um nach Mazarbul zu forschen. Ich kürz das ab, bevor deine Seiten voll sind: Die elbische Karte soll wohl von Aerandir sein, ein Hauptmann der vor 500 Jahren so einen mottenzerfressenen Werwolf jagte. Kleiner Haken, die Karte hat aber wohl keine 500 Jahre rumgelegen, eher 50. Irgendwie hat der kleine Schlawiner wohl überlebt. Ich ahne, wer das wieder rauskriegen darf… Weiterlesen →

Schlacht am Amon Naugrim

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4. November 2946 DZ, Mittags

Seh ich aus wie eine Gemse? Verdammt nochmal, alle meine Türme bekommen Geheimgänge in Zwegengröße! Geklettert sind wir, wie die Verrückten, am Hügel des Amon Naugrim hoch. Nur gut, dass die Orks nicht die hellsten waren, sonst hätten sie Fische in einem Faß schießen können, nämlich uns. Der Plan war ja steinsolide: Hinten hoch, die Patrouille töten, in den Turm einbrechen, Leute befreien, rausklettern. Er krankte nur an einem winzigen Detail: Wir waren ungefähr so unauffällig wie eine Horde besoffener Hyänen! Die Torwachen haben uns gehört – und die standen ne verdammte Ecke weg! Auf ihre Rufe hin ging es rund, die Orks kamen wie die Hasen angewetzt. Die rechte Seite haben Noil und Odo übernommen, der Rest von uns ging links rum. Die verdammten Stinker hatten dieselbe Idee. Sie haben Arien erwischt, das sieht ziemlich übel aus, auch wenn das Spitzohr die Zähne zusammen beißt. Das böse Erwachen war der Fettsack, der die Gefangenen bewacht hat. Keine Ahnung, wie ein Ork so breit werden kann, aber es war als müsste man Gras mit dem Hammer fällen. Hat ne Weile gedauert, aber wir waren in der Überzahl und irgendwann fiel der Dicke doch. Weiterlesen →

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 10.-11. April

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Donnerstag, 10.04.1946 (Fortsetzung)
Etwa zwanzig Minuten nachdem wir einen Boten zu Karl von Gutenberg geschickt haben, tauchen Madame Radeaux, Adelheid von Stürmer und der Brujah Bruno Müller im Lost Souls auf, gehen aber ohne weitere Worte in den Keller, vermutlich zur Befragung von Nadine Walther. Zehn Minuten später tritt Simon, einer der Berliner Nosferatus, an uns heran. Wir sollen in einer Stunde im Elysium des Prinzen am Stadtrand sein, um uns mit Karl von Gutenberg zu beraten. Da es ein wenig dauern wird, das Anwesen zu erreichen, machen wir uns rasch auf den Weg.
Wir müssen längere Zeit warten, bis wir vorgelassen werden und stehen dann etwas unvermittelt vor dem Prinzen und Constance, sowie dem gesamten Ahnenrat der Stadt. Arnold von Siemens trägt den Versammelten vor, was am Abend geschehen ist und welche Forderungen Sekhmet gestellt hat. Außerdem schildern wir die Optionen, die wir für die Stadt sehen (Schatulle holen, Sekhmet an den jungen Himmler verraten oder abwarten). Danach berät sich der Ahnenrat. Wir erfahren währenddessen, dass jemand Nadine Walther im Lost Souls befreit hat. Weiterlesen →

Verdammte Magie

1 Antwort

Oh mein Gott! Sie sind tot! Beide, beide sind sie tot. Die Wölfe, sie haben zwei von uns zerfetzt.
Es brennen Feuer, Vier werden den reinigenden Flammen überantwortet. Keine Wiederkehr!
Ich erwache. Es war eine unruhige Nacht. Doch was war Traum und was ist wirklich. Ich versuche mich zu erinnern und ich denke,
„Verdammte Zauberei! Verdammte Magie!“
Dann klären sich meine Erinnerungen. Sie sind nicht tot! Gepriesen sei Prios! So ganz aber stimmt das auch nicht. Katlyn, diese arme Närrin, sie zu retten vermochten wir nicht. Aber das Kind lebt. Auch Ianoscho und Floki leben noch. Die Wölfe haben sie schlimm zugerichtet. Aber sie leben. Floki steht dabei näher an der Schwelle. Ianoscho muss sich von nicht ganz so schweren Verletzungen erholen. Temedo versorgt ihre Wunden. Tribor studiert die Schriften der Hexe. Obschon wir ohne Tribor wohl verloren gewesen wären – verdammte Magie! Weiterlesen →