Schlagwortarchiv: Spielbericht

Grollborsten-Amok

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Es war ein schwerer Tag für uns in Mölle, immer noch verfolgen mich die Bilder der beiden zerfleischten Leichen der toten Möchtegern-Hexen. Doch so grausam ihr Tod gewesen ist, ich kannte sie kaum. Aber sie erinnern mich an Svenja, und das lässt mich unruhig schlafen. Tief in der Nacht, es muss schon ein paar Stunden nach Mitternacht sein, werde ich geweckt, weil jemand im Haus „Feuer“ schreit. Ich ziehe schnell einen Mantel über und Schuhe an und laufe auf die hintere Veranda, wo ich versuche, das Feuer, das jemand am Haus gelegt hat, zu löschen. Weiterlesen →

Das Schicksal des grausamen Magiers

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Sie hatten den Schmerz so lange ertragen, dass er Teil ihres Blutes geworden war. Keiner wusste mehr, wann Broshgar kam. Manche sagten, er sei schon immer da gewesen – ein krebsartiges Geschwür in den Eingeweiden des alten Wachturms. Andere flüsterten, er sei aus dem Norden gekommen, mit Augen wie kaltes Feuer und einem Herz, das nur Hass kannte.
Was alle wussten: Broshgar nahm. Werkzeuge, Nahrung, Vieh, Kinder. Er kam nicht selbst – nie selbst. Immer waren es die Nebelwesen, die er schickte. Graue Schemen, die durch Türen glitten, Hände nach Wiegen ausstreckten, Frauen an den Haaren zerrten und Männer in Stücke rissen, wenn sie den Mut aufbrachten zu widersprechen.

Ludovicum war ein Dorf aus gebrochenen Menschen. Bis jetzt.

Der Winter war anders. Die Kälte fraß sich durch Wände und Knochen. Die Leichen in den Hütten stapelten sich, und die letzten Vorräte waren verschimmelt oder mit Broshgars Gift verseucht. Es war Karli, der das Schweigen brach – eigentlich ein Taugenichts und Beutelschneider. Seine Stimme war wie ein rostiges Messer: „Wer nicht kämpfen will, kann hier liegen bleiben und verfaulen.“ Weiterlesen →

Wo Blut den Schatten ruft

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9. tuilë im 75. loa des 49. yén der Zeitrechnung von Imladris

Im Licht der Sterne stolperte der Gefangene aus einem verborgenen Pfad durch das Dornendickicht. Wir fingen ihn ab, ehe er in die Hügel entkommen konnte. Es war Tom – verängstigt, verwirrt und geschunden. Seine Hände waren von einem tiefen, blutenden Schnitt gezeichnet, als hätte ihn die Nacht selbst verwundet.

Plötzlich erhob sich ein kalter Wind, und etwas folgte der Blutspur durch das Gestrüpp. Aus dem Dickicht trat eine hochgewachsene, weibliche Gestalt, einbalsamiert wie eine Leiche aus alten Tagen, in Gewänder gekleidet aus der Zeit Arnors. Wir stellten uns ihr entgegen und mein Pfeil fand sein Ziel. Es entbrannte ein gefährlicher Kampf in der Dunkelheit, durchdrungen von Hexerei. Erst ein Streich Sigmars beendete das Grauen. Die Gestalt verging, und ein Schatten floh in Richtung des Turms. Ich war mir gewiss – ein Unhold hatte Besitz von einer toten Hülle ergriffen. Weiterlesen →

Acht Räuber und zwei Dumme

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7. April 2956 DZ, östliche Wetterberge 

Wir können acht Angreifer erkennen, fünf von ihnen springen über eine niedrige Stelle an der Mauer in den Hof, drei weitere entzünden Brandpfeile und schießen auf die Hausdächer. Wir springen aus der Deckung und rennen auf den Hof zu. Sigmar ruft „Aufhören“, was die Strauchdiebe kaum ablenkt. Annúngildor und Cornifera beschießen die drei Bogenschützen, während wir anderen drei zum Hof rennen. Hier wehren sich die Bewohner verzweifelt gegen Angreifer. Als die ersten Angreifer besiegt werden, flieht Tom. Der Kampf dauert nicht lange, bis die Angreifer im Hof und die Bogenschützen fallen. Doch auch Farweld blutet und zwei Knechte liegen am Boden. Weiterlesen →

Ruhe in Frieden

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In der Höhle endeckten wir überall Symbole an den Wänden, welche von Pilzgeflecht bedeckt waren. So begannen wir vorsichtig das Geflecht zu entfernen, was uns auch recht gut gelang. Hin und wieder wurde ein Pilz zerstört worauf hin er Sporen frei gab. Als wir damit fertig waren, enthüllte sich am Boden eine alte Landkarte. Diese kam uns recht bekannt vor, denn sie bildete Alt-Drakenstein ab, mit einigen Landmarken darauf.

Eine Markierung war an der Position der Höhle, wo ganz offensichtlich das Element Humus sehr stak vorhanden war. Insgesamt waren es sechs Markierungen, welche wir uns merkten um sie später ab zu laufen. An der Decke fanden wir noch eine Sternenkarte aus der Zeit als die Karte angefertigt wurde. Weiterlesen →

Die Werkstatt und der verrückte Professor

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554. Notiz Prof. Deckard Jones

Ort:  Deadwood
Zeitpunkt: Kurz vor dem großen Knall

Erschöpft, aber glücklich, nachdem wir einen Sieg errungen haben, gingen wir nach dem Kampf in der Schlucht in unsere Betten.  Wir hätten schlafen sollen wie ein Baby, aber das sollte uns nicht gegönnt sein. Wir wurden von wilden Träumen heimgesucht. Ich träumte von Deadwood und Prof. Brackenthorpe und seinen brennenden Leichen. Mitten zwischen ihnen eine Bombe aus Geisterstein. Wenn dieses Puzzlestück nicht die Apokalypse heraufbeschwören würde und uns in die atomaren Bestandteile zerlegen würde, wäre es einfach nur ein wissenschaftlicher Meisterstreich. Ein Kunststück verrückter Wissenschaft. Weiterlesen →

Die Versammlung von Dun Aeon

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Mit dem Seelenstein wurden die Feen unsterblich. Maeve führte die Revolte gegen den Zwang zur Überführung der Seele in einen Seelenstein an. Tyrst hatte erwähnt, dass Maeve den Auftrag gegeben hatte, den Feenstaub in Weltenburg zu verteilen. Aber laut Tyrst ist Maeve schon lange tot.

Die Zwerge wollten von dieser Welt fliehen. Das Schiff dazu wurde durch Minerva und Bunting und eines mithilfe von Musik, dem Code der Magie, aus Yggdrasil befreiten Riesen, entwickelt. Als Strafe tötete Gaya sämtliche Zwerge außer Sindri, um das Geister- und Magienetzwerk zu erhalten. Nur sechs Zwerge konnten auf dem Schiff entkommen. Weiterlesen →

Der Spross der Jungfreuds

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Wir erwachen mit Muskelkater aber immerhin gut ausgeruht, wenn auch hungrig. Es herrscht eine kameradschaftliche und geschäftige Atmosphäre, überall wird trainiert, während andere sich beim Essen stärken.

Kurz unterhalten wir uns mit dem Halblingskoch Robbo Brombeerdaune und als dieser von Christophs Profession als Apothekarius erfährt, kündigt er an, diesem in der kommenden Woche eine Liste mit “leistungssteigernden Kräutern” mitzugeben, die Christoph ihm besorgen soll.

Danach werden wir kurz von Felix Eisenseite begrüßt und können danach frei trainieren, natürlich abhängig von der Farbe unserer Bänder, Karl grün, Christian gelb, Christoph und Baldur rot, während Champions blaue Bänder haben. Weiterlesen →

Der Hof von Farrell

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Am Rand der zivilisierten Lande beginnt die Welt, anders zu klingen. Der Wind trägt dort nicht nur Wetter, sondern auch Gerüchte, und selbst ein ausgetretener Weg kann plötzlich wirken, als führe er in Vergessenheit statt zu einem Ziel.

Auf dem Weg zu den Wetterbergen

Am 1. April 2956 D.Z. zogen wir ostwärts, der Alten Straße folgend, hinauf in jene offenen, rauen Weiten, wo das Land sich streckt und die Hügel wie vernarbte Rücken im Dunst liegen. Hinter uns verblassten die Lichter der Menschen, vor uns wuchsen die fernen Zacken der Wetterberge, hart und kalt gezeichnet, als hätten sie gelernt, jeden Frühling nur widerwillig zu dulden. Weiterlesen →

Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß

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Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß (Sven „Oppa“ Hundertkrug)
Rubens Tagebuch, 30 Oktober 2512

Ich kann kaum die Feder halten, so weh tut mir alles. Wir waren schon oft in der Misere, aber noch nie so sehr wie dieses Mal. Nur sehr knapp und mit viel Glück und vermutlich auch mit dem Segen der Götter konnten wir den Sieg erringen.

Mir kommt der Gedanke ob Meister Engels sich bei so wichtigen Ereignissen nicht besser selbst gekümmert hätte, aber es scheint das er immer dann, wenn es wirklich gefährlich und wichtig wird, einfach nicht in der Stadt ist. Das ist ein Trick den ich gerne selbst beherrschen würde. Weiterlesen →