Schlagwort-Archiv: Spielbericht

Der Mondturm 5 – Zwei Kristallkugeln und eine schlammige Fährte

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Freitag, der 13. Tag des VIII. Monats im Jahre 888 nG – Zusammen mit meinen Gefährten bin ich tief in die verschachtelten, magischen Räume des Turms eingedrungen, der sich in jeder Vollmondnacht auf der Bitterheide manifestiert. Krätze hat aber bereits festgestellt, dass irgendetwas in diesem Elfenturm die Magie des Bauwerkes nach und nach aufzehrt. Irgendwann wird der Turm nicht nur bei Vollmond in unserer Welt erscheinen, sondern dauerhaft hier stranden. Und was auch immer hier in diesem magischen Gebäude eingesperrt worden ist, wir kommen ihm immer näher. Weiterlesen

Gemetzel in Speichelfeld II

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Gino hat hörbar großen Hunger und lässt durchblicken, dass er die Leichen „entsorgt“, also die Toten frisst. Während er noch mit Christoph diskutiert, verschwinden Baldur und Karl in den Keller um sich umzusehen. Als Karl im Dunkeln in einen der zahllosen Stapel mit Unrat stürzt, wird er sofort von etlichen großen Ratten (oder rattenartigen Tieren) bestürmt und entgeht nur knapp ihren Angriffen. Plötzlich ist ein leises Zischen zu hören und es beginnt nach Äther zu riechen. Karl und Baldur ziehen sich über die Treppe aus dem Keller zurück.

Einer der Bewohner, Nikolas Krud, redet mit mit Karl und Baldur und erzählt, er glaube nicht, dass jemand im Haus die Krankheit überleben werde. Die Ärztin sei ihnen zur Rettung geschickt worden und sei nun selber der Krankheit zum Opfer gefallen. Außerdem gibt er Informationen zu einigen der anderen Bewohner. Ein Junge namens „Dreiheit“ z.B. stehle wie ein Rabe. Weiterlesen

Gemetzel in Speichelfeld I

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Christian macht eine erfolgreiche Schmuggeltour mit Nixie Dunkelsprung von der er weiß, dass sie offiziell ein Mitglied der Schiffergilde ist. Die Schiffergilde wird angeführt von einem Mann namens Karsten Rugger, Ehemann von Anna “Omma” Rugger.

Karl hat unterdessen einige Kämpfe im “Kampfzirkel”, die er gut bestreitet und soll deswegen demnächst offiziell aufgenommen werden. Außerdem versucht er Kontakte zum Pantherorden zu knüpfen und spricht mit Haushofmeisterin Adella Mankel.

Baldur redet mit Direktor Benedict Gurkenfeld von der Schaustellertruppe im Variete Theater und erfährt, dass er die Gauklertruppe um Betsie Soßter offenbar nicht leiden kann.

Christoph stellt fest, dass mindestens 80% der Wache entweder wirklich hinter Rudi stehen oder aus Angst oder durch Erpressung hinter ihm stehen müssen. Er legt seine Nachforschungen zu Rudi daher vorerst auf Eis, da ihm ein weiteres Vorgehen noch zu heikel erscheint und wenig Aussicht auf Erfolg verspricht. Weiterlesen

Das Ende ist nah 1 – Rückkehr in die verlorene Stadt

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14.10.888 nG – Einen Wimpernschlag später, nachdem Romin seinen mächtigen Zauber gewirkt hat, stehen wir im Dom von Kreutzing. Die Kapelle ist leer, Claudia und die anderen Kinder sind nicht mehr dort. Sie sind wahrscheinlich durch die Sakristei nach draußen geflohen. Vom Turm der Kapelle aus ist der Ausblick erschreckend. Außer einigen Feuern liegt eine tiefe Dunkelheit über der Stadt. Nur das Wellenschlagen des Düsterwassers ist von hier zu hören. Wir alle sind völlig erschöpft und brauchen dringend Schlaf. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 16

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2. Oktober 2955 Drittes Zeitalter – Framsburg, Täler von Gunderbad, Wilderland

Wir kämpfen zunächst nur mit den beiden Bergtrollen, der Schwarztroll widmet sich weiterhin der mit Runen verschlossenen Tür. Wir versuchen zunächst, den Troll mit der Keule auszuschalten, da wir bei dem Troll mit dem Schwert immer wieder das Gefühl haben, dass er sehr widerwillig kämpft. Er scheint auch nicht mit voller Kraft zuzuschlagen, auch wenn die Treffer derbe Beulen machen. Wir schaffen es, die beiden zu bedrängen, so dass der Schwarztroll von der Tür ablässt und sich ebenfalls in den Kampf wirft. Bei dem melancholischen Bergtroll haben wir den Eindruck, dass er nicht sehr trollisch wirkt und gegen seinen Willen verzaubert scheint. Der Schwarztroll wirkt irgendwie auch nicht wie ein Troll, er hat Fähigkeiten, die ein Troll eigentlich nicht haben kann. Weiterlesen

Von Jägern und Propheten

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Alles ist voll mit Blut. Überall auf dem Platz tote Menschen und Wildschweinkadaver. Der Elf kommt zu sich und die Farbe seiner Augen ändert sich von schwarz zu blau. Prophetin Fenya bewegt sich auf die Göttin Gylta, in Gestalt einer riesigen Bache, zu. Der Himmel verdunkelt sich. Krähenwetter. Es wird fast schwarz, so viele sind es. Karla nennt sie Krächzen.

Bartolom spricht mit dem Elfen und Fenya, inzwischen Teil von Gyltas Rotte, spricht mit ihrer Göttin. Bartolom braucht Gefährten, die dem Elfen Blut geben, damit er vollständig zu seiner ursprünglichen Daseinsform heilen kann. Ich gebe ihm zuerst Blut, es muss sehr viel sein, kann mich kaum auf den Beinen halten und spüre wie mich innere Verderbtheit überkommt. Weiterlesen

Salindras Hoffnung

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Es ist wieder soweit, Wüter hat mir eine Kladde mit einer derzeit noch losen Blattsammlung zugeschoben, in der wir reihum abwechselnd unsere Reiseberichte festhalten. Gefühlt war es doch erst gestern an mir unsere Erlebnisse niederzuschreiben… nun denn.

Gespannt blättere ich durch die Seiten, auf denen sich die ganz zauberhaften Verzierungen und Zeichnung immer dann vermehrt haben, sobald Wüter mit seinen Eintragungen geendet hat. Ungeahnte Talente, die unser großer Freund da in sich trägt. Weiterlesen

Der Elbenpfad

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Die Gefährtinnen hatten das Gefühl ihr Herz ein wenig erleichtert zu haben, nachdem sie Herrn Gandalf von ihren rätselhaften Begegnungen und Ereignissen berichtet hatten. Gandalf war ein durchaus bekannter Name in Esgaroth, der bei den Erzählungen der Schlacht um den Erebor immer wieder fiel, wenn auch lange nicht so häufig wie der, der bedeutsameren Helden der Eroberung und Verteidigung gegen den Drachen Smaug. Griemhild fühlte sich an den Zauberer Radagast erinnert. Sie selber kannte ihn zwar nur aus Beschreibungen, diese waren aber so lebendig gewesen, dass sie ein klares Bild von diesem freundlichen Sonderling hatte. Weiterlesen

Prolog: Schlacht am Amon Naugrim

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Wir machen uns auf, denn die Zeit drängt, wenn wir die Entführten lebend finden wollen. Aber noch vor unserem Aufbruch entscheidet sich Gerhild sich der Urne aus dem  Grab besser zu entledigen,  denn mit dieser Urne stimmt etwas nicht. Nicht nur, dass sie sehr leicht ist, sie fühlt sich auch kalt wie Eis an. Auch Gundis Klinge aus dem Grab ist eiskalt.

Als Garfiel und Gerhild die Urne öffnen, umweht uns kurz ein eisiger Wind und Gerhild und Gundi meinen kurz eine Gestalt  wahrgenommen zu haben und im Wind eine flüsternde Stimme gehört zu haben die „Ash’na’zar“ sagte. Garfiel und ich haben nichts gehört oder gesehen, aber Garfiel erklärt uns, dass es dunkle Sprache gewesen sei. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 15

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2. Oktober des Jahres 2955 des Dritten Zeitalters
 Framsburg, Täler von Gundabad, Wilderland

Gemeinsam hockten wir im Dunkel der Treppe und berieten über das weitere Vorgehen. Hergrim war vor seiner Flucht aufgefallen, dass einer der beiden Bergtrolle sehr aggressiv, der andere hingegen fast melancholisch zu sein schien. Es reifte der Plan, sie gegeneinander aufzuhetzen und das entstehende Chaos zum Angriff zu nutzen.

Um die aktuelle Lage zu erkunden und Hergrims Beobachtung zu verifizieren, schlich ich zurück in die große Halle. Dort waren die beiden Bergtrolle damit beschäftigt, einen Trainingskampf abzuhalten. Der aggressive Troll führte einen Hammer einfacher Machart, der melancholische hingegen einen schwarzen Streitkolben aus Mordor. Auch seine Bewegungen waren ungewöhnlich für einen Troll, denn sie wirkten eher menschlich und deutlich zu elegant für einen tumben Bergtroll. Außerdem konnte ich um seinen Hals ein schwarzes Band aus Leder erkennen. War hier vielleicht etwas ähnliches im Gange wie damals mit Feredrûn?

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