Schlagwort-Archiv: Spielbericht

Die Versammlung von Dun Aeon

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Mit dem Seelenstein wurden die Feen unsterblich. Maeve führte die Revolte gegen den Zwang zur Überführung der Seele in einen Seelenstein an. Tyrst hatte erwähnt, dass Maeve den Auftrag gegeben hatte, den Feenstaub in Weltenburg zu verteilen. Aber laut Tyrst ist Maeve schon lange tot.

Die Zwerge wollten von dieser Welt fliehen. Das Schiff dazu wurde durch Minerva und Bunting und eines mithilfe von Musik, dem Code der Magie, aus Yggdrasil befreiten Riesen, entwickelt. Als Strafe tötete Gaya sämtliche Zwerge außer Sindri, um das Geister- und Magienetzwerk zu erhalten. Nur sechs Zwerge konnten auf dem Schiff entkommen. Weiterlesen

Der Spross der Jungfreuds

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Wir erwachen mit Muskelkater aber immerhin gut ausgeruht, wenn auch hungrig. Es herrscht eine kameradschaftliche und geschäftige Atmosphäre, überall wird trainiert, während andere sich beim Essen stärken.

Kurz unterhalten wir uns mit dem Halblingskoch Robbo Brombeerdaune und als dieser von Christophs Profession als Apothekarius erfährt, kündigt er an, diesem in der kommenden Woche eine Liste mit “leistungssteigernden Kräutern” mitzugeben, die Christoph ihm besorgen soll.

Danach werden wir kurz von Felix Eisenseite begrüßt und können danach frei trainieren, natürlich abhängig von der Farbe unserer Bänder, Karl grün, Christian gelb, Christoph und Baldur rot, während Champions blaue Bänder haben. Weiterlesen

Der Hof von Farrell

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Am Rand der zivilisierten Lande beginnt die Welt, anders zu klingen. Der Wind trägt dort nicht nur Wetter, sondern auch Gerüchte, und selbst ein ausgetretener Weg kann plötzlich wirken, als führe er in Vergessenheit statt zu einem Ziel.

Auf dem Weg zu den Wetterbergen

Am 1. April 2956 D.Z. zogen wir ostwärts, der Alten Straße folgend, hinauf in jene offenen, rauen Weiten, wo das Land sich streckt und die Hügel wie vernarbte Rücken im Dunst liegen. Hinter uns verblassten die Lichter der Menschen, vor uns wuchsen die fernen Zacken der Wetterberge, hart und kalt gezeichnet, als hätten sie gelernt, jeden Frühling nur widerwillig zu dulden. Weiterlesen

Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß

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Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß (Sven „Oppa“ Hundertkrug)
Rubens Tagebuch, 30 Oktober 2512

Ich kann kaum die Feder halten, so weh tut mir alles. Wir waren schon oft in der Misere, aber noch nie so sehr wie dieses Mal. Nur sehr knapp und mit viel Glück und vermutlich auch mit dem Segen der Götter konnten wir den Sieg erringen.

Mir kommt der Gedanke ob Meister Engels sich bei so wichtigen Ereignissen nicht besser selbst gekümmert hätte, aber es scheint das er immer dann, wenn es wirklich gefährlich und wichtig wird, einfach nicht in der Stadt ist. Das ist ein Trick den ich gerne selbst beherrschen würde. Weiterlesen

Unter Eis und alten Sternen

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Tagebuch Norvid Runeson – Februar 1881

Auftrag von: Oberinspektor Olaf Dahl, Bergen, Norwegen
Ort: Insel Værøy, südliche Lofoten

Die Insel wirkt von der Welt abgeschnitten. Alles um sie herum ist eingefroren. Vorbereitung der Reise. Ich nehme ein Buch über die Sagenwelt der Lofoten mit. Gemeinsames Gebet mit Ida im Tempel der Artemis

Die Reise beginnt

Wir reisen mit dem Zug von Upsala nach Bergen. Die notwendige Kälteausrüstung erwartet uns vor Ort. Wir verfügen über ein Sitzabteil, geschlafen wird in Schlafabteilen, getrennt nach Männern und Frauen. Einige Mitglieder des Zugpersonals kommen uns bekannt vor, als hätten wir sie bereits auf unserer Reise vor einigen Monaten nach Upsala gesehen. Die Fahrt dauert vier Tage und Nächte. Weiterlesen

Von Flederaffen und Geistergaleeren

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Chronik eines Gebundenen – Verfasst von Eldoril, Priester des E’li
(so gut ein Geist schreiben kann – mit Erinnerung, Gebet und dem Echo der Lebenden)

22.07.358 a. c. – Sanction, Morgengrauen
Die Sonne zwang mir die Nebelgestalt auf. Nicht draußen, wo ein Schatten noch Schatten sein darf. Nicht über Feldern, wo der Wind frei ist. Mitten in Sanction.

Mit dem ersten Licht nahm mir der Fluch den Leib – nicht wie ein Dolchstoß, sondern wie eine kalte Hand, die etwas Vertrautes langsam aus mir herauszieht. Fleisch verlor Gewicht, Knochen ihre Gewissheit. Ich zerfiel zu Dunst, zu bleichem, kaltem Nebel, der sich zwischen steinernen Mauern fing wie eine Schuld in einer Beichte.

Ich hasste diesen Zustand. Weiterlesen

Über den Drakmar-Pass – Brief in die Heimat

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15. Tage des neunten Monats im Jahre 1025 nach imperialer Zeitrechnung

Geliebte Schwester,

nach drei Monden voller Mühsal und Entbehrung habe ich endlich die Taverne „Zur letzten Rast“ erreicht, den letzten Außenposten vor jenem Pass, der durch die Kummergipfel führt und die letzte Schwelle zum Nebeltal markiert.
Geführt wird dieses gastliche Haus von einer Zwergenfamilie, den Baumanns, redliche und herzliche Leute. Der Bruder des Wirtes, Kyan mit Namen, ward mir als Führer über den Pass anempfohlen. Und wie es den Anschein hat, bin ich nicht allein in meinem Vorhaben, die Berge noch vor dem ersten Schnee zu bezwingen, denn bis zum Abend fanden sich weitere Reisende ein, von recht unterschiedlichem Schlag.
Da sind zwei Zwerge: Turo Braglison, offenbar ein geschickter Handwerker, und Runhild Kupferfaust, die mir als eine Art Gelehrte erscheint. Doch wirkt sie von schwacher Konstitution, und ich hege Zweifel, ob sie den Weg über den Pass unbeschadet überstehen wird. Möge sie nicht von einer ansteckenden Krankheit befallen sein. Ferner schloss sich uns ein Halbling an, Tjaldri Pausbacken genannt, ein Lebemann ganz nach meinem Geschmack, der dem Wein wie auch dem Würfelspiel nicht abgeneigt ist. Und zu guter Letzt – du wirst es kaum glauben – reist mit uns ein Angehöriger der Wolfsmenschen: Oolan Schneebraue. Ich wage zu behaupten, dass er der Einzige unter uns ist, der den Weg über den Pass auch ohne jegliche Hilfe zu finden wüsste. Weiterlesen

Ausflug in den Chetwald

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Erste Reiseeindrücke von Rapolda Rhododendrona Reitgras

Als wir fertig sind, sickert eine Menge Blut in den Boden und bei Tageslicht würde das deutliche Dunkelrot schon nicht mehr so lecker wirken. Aber es muss schon Mitternacht sein und in der Dunkelheit könnte lediglich der Geruch etwas erahnen lassen.

Es ist wieder einer dieser Wälder, die von außen und auch noch am Rande sehr einladend und heimelig wirken und je tiefer man in ihn vordringt und dieses Knarren und Knarzen fast wie ein Gespräch zwischen den Bäumen wirkt, desto mehr wünscht man sich, dass man NICHT auf ihn hineingefallen wäre. Weiterlesen

Der irre König und der Mitternachtshof

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Wir haben noch einen Tag bis zur Versammlung. Minerva und Bunting bauen gemeinsam an einem Seelenstein. Wir überlegen wie man die Seelensteine nutzen kann. Sindri hatte eine sehr negative Meinung zu Seelensteinen und diesbezüglich auch zu den Feen, die er als seelenlos bezeichnete. Es fiel auch der Begriff des Seelenbaumes der Feen, der durch Maats Erscheinen nun wieder erblühen kann.

Rechtzeitig nutzen wir mein Portal, um nach Dun Aeon zu gelangen. Viele Feen schwirren in ihrer Form als Seelenstein durch Irland. Ein kurzer Gesprächsversuch mit Ratatosk ist wenig erleuchtend. Dann gehen wir Richtung Wohnsiedlung. Plötzlich befindet sich Marie, die Riesin, hinter uns und erzählt uns es gäbe einen Fleck in Irland, den die Feen nicht wahrnehmen können. Dieser Ort soll uns helfen für den kommenden Konflikt. Weiterlesen

Die Höhlen von Drakenstein

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3. Peraine 1038 BF

Ein riesiger Höhlendrache manifestiert sich in der Höhle, nachdem Viseris magische Kraft in dem Drachenbild der Wandmalerei verschwunden ist. Auch an Warus Energien zerrt eine Kraft und saugt etwas davon auf. Vincent und Manthus machen sich kampfbereit, während Banjew zum Karfunkel stürzt und versucht, ihn mit seinem Dolch loszubrechen, doch statt dessen zersplittert die Dolchklinge.

Doch nun hat sich der Drachenkörper aus Rauch genug manifestiert und es entbrennt ein heftiger Kampf. Hieb um Hieb fügen wir dem rauchigen Untier kleine Schäden zu, doch auch seine Klauenhiebe und Bisse sowie sein Feueratem hinterlassen an den um ihr Leben kämpfenden Recken ihre Spuren. Auch die ständig zunehmende Hitze macht uns das Leben schwer. Das Untier scheint es zudem auf Manthus abgesehen zu haben, den er mit unerbittlichem Zorn immer und immer wieder angreift. Weiterlesen