Archiv der Kategorie: Spielrunden

Spielberichte, Charakterbeschreibungen und Hintergrundmaterial aus den Spielrunden

Ausflug in die Kanalisation

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8. Phex 1038 BF, Festum

Nach den Feierlichkeiten des Atmaskotumzuges, welcher erfolgreich beendet wurde, geht es zurück in die Taverne Zum Bären. Doch nur um von dort in die Elchsschaufel umzuziehen, denn diese liegt näher an Mauergärten, uns wurde angeboten auf Kosten der Stadtwache dort Quartier zu beziehen.

Groink erwartet uns bereits dort. Er möchte uns helfen und durch Mauergärten führen. Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben, geht es direkt los zur Familie Sewerski. Dort erhalten wir eine neue Information, den Namen der Tänzerin, Deschda, die mit Nikol Sewerski liiert ist. Weiterlesen

Unvermeidliche Opfer 2 – Die Weihe des Priesters und das Feuer des Inquisitors

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Vierttag, 26.06.888 nG – Nach einer etwas zu kurzen Nachtruhe begeben wir uns zur Kirche von Pfeilersruh, um der Weihe von Bruder Garwin zum Priester beizuwohnen. Nur Wylan hat sich erkältet und hütet das Bett. Auf dem Weg zum Gottesdienst bemerken wir, dass die Dorfbewohner leise tuscheln und auf uns deuten, wenn wir an ihnen vorbeikommen. Nur Bruder Garwin ist wegen der anstehenden Zeremonie zu aufgeregt, um dies zu bemerken. Die Kirche ist in einem guten Zustand und verfügt sogar über ein mechanisches Uhrwerk. Natürlich betreten wir das Haus des EINEN GOTTES unbewaffnet.
Das Morgenlicht fällt durch ein großes Buntglasfenster, das die sich selbst verschlingende Schlange zeigt und taucht den Altar in einen farbigen Glanz. Auf dem Altar steht einen Abbildung der Heiligen Astrid, deren Körper mit Messern gespickt ist. In den Seitenwänden der Kirche sind kleine Alkoven eingebaut, die unter anderem den Alten Göttern geweiht sind. Vater Junarius Ischaron, der Dorfpriester, ist bereits anwesend. Er zählt um die 50 Jahre, hat buschige Augenbrauen und eine ausgeprägte Hakennase. Als die Glocken zu läuten beginnen, kommen nach und nach noch ein paar Bewohner Pfeilersruhs zum Gottesdienst. Es werden Gebete gesprochen und Lieder gesungen. Bruder Garwin kniet vor dem Abbild der Heiligen Astrid nieder. Der Dorfpriester führt die Weihe durch, und Vater Garwin erhebt sich. Nachdem die Zeremonie vollendet ist, beglückwünschen wir unseren Weggefährten zusammen mit Mutter Uldine und Bruder Lorenz. Gurni schenkt ihm sogar einer seiner Murmeln als Glücksbringer. Weiterlesen

Ein unfreiwilliges Bad und ein Knochenschiff

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15. Kapitel, Bornland, Festum, 6. Phex 1038 BF

Aeon röchelt noch nach Luft. Aus Richtung der Kaimauer hören wir ein Platschen. Die Helden beschließen dies zu untersuchen. Doria schreitet schnell voran und fällt sieben Meter tief in das Hafenbecken. Sainthryël wirf ein Seil zu ihr herunter. Aeon lässt seinen Stab erleuchten und erhellt die Tiefe, was aber sinnlos ist, da der Nebel zu dicht ist. Aeon herrscht Sainthryël an, das Seil nach oben zu ziehen, und läßt sich von ihm daran festknoten. Er packt seinen leuchtenden Stab fest mit beiden Händen und springt in die Tiefe. Weiterlesen

Der verlorene Tag

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Die Gruppe verlässt zum Teil die Kanalisation. Draußen ist es ca. 2 Stunden vor Morgengrauen. Es ist wärmer als gewohnt, es ist viel trockener als es sein sollte und es gibt keine Anzeichen für ein Gewitter, welches die Gruppe unterirdisch jedoch am Wasserstand bemerkt hatte. Radek, Liya und Zahra sind draußen, Hane und Pedro sind noch in der Kanalisation. Die drei gehen  zurück, um Hane und Pedro zu holen, damit sie den Flüchtigen verfolgen können. Weiterlesen

Die Fürsten der Winde und die Schrecken von Heutal

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3. Oktober 2947, 3. Zeitalter

Nach der Schlacht an der dunklen Falte gaben die fünf Gefährtinnen ihrem Bedürfnis nach Ruhe, Zerstreuung und dem Festigen ihrer Freundschaften nach und kehrten für einige Zeit an der Alten Furt ein. Manch schönen und geselligen Abend ließen sie im Östlichen Gasthaus ausklingen und an diesem Abend sollten sie gleich zwei bekannten Gesichtern wiederbegegnen.

Die erste Begegnung bildete das plötzliche Auftauchen – oder endgültige Aufschließen – von Bungo Hornbläser, dem kurzweiligen Hobbit, der direkt einige durchaus gelungene selbstgeschmiedete Verse über die Schlacht an der dunklen Falte vortrug, die allen Gefährtinnen und sogar der schwer von dererlei Prosa zu begeisternden Gundi wirklich sehr gut gefielen. So trug die erste Begegnung zu Kurzweil und Zerstreuung bei. Weiterlesen

Fynns Traum: Kein Ende in Sicht

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Wir liefen zurück zu den Trauerweiden an dem kleinen Teich, die ruhig im Schein der Gaslaternen standen. Wieder trafen wir auf das Pärchen mit Kinderwagen. Johnny stellte sich der Frau in den Weg. Unmittelbar bewegte sich etwas im Inneren des Wagens. Riesige Tentakel griffen nach ihm. Während er selbst ausweichen konnte, hatten die Eltern weniger Glück. Zahlreiche Greifarme zogen die beiden in das Gefährt und schnappten dann weiter nach Johnny, der sich mit Mühe unter dem Wagen in Sicherheit brachte. Erst ein Schlaflied konnte die Situation wieder beruhigen. Weiterlesen

Das Ende (von Hurian-Lo Apak)

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Nachdem ich Kverula das Leben genommen und die 2 Söldner vor dem Eingang erledigt habe, stehe ich nun mit meinen Kameraden wieder in der Grabkammer. Außer Bartolom scheint keiner meinen Verlust zu bemerken…

Wir begeben uns wieder nach draußen, damit Karla die Verbindung zur Spinne aufnehmen kann. Bartolom versenkt vorher noch unsere provisorische Brücke in den 7 Meter breiten Spalt. Draußen kann Karla weitere Spuren entdecken, die zurück in den Wald führen. Sie und Bartolom können dieser Spur bis zu einem verlassenen Lager verfolgen. Etwas abseits entdeckt Orlana einen kleinen Hügel, der anscheinend, nach meiner kurzen Inspektion, von Spinnen bewohnt wird. Weiterlesen

Unvermeidliche Opfer 1 – Das kuriose Biest am Altarstein

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25.06.888 – Gegen Mittag kam die dezimierte Pilgergruppe in Pfeilersruh an. An sich war das Dorf hübsch, denn es bestand aus alten Fachwerkhäusern, welche von blauen Dachziegeln geschmückt wurden und schön glitzerten, wenn die Sonne auf diese schien. Dennoch war das Dorf halb verwaist, was nicht wirklich zu der Vorstellung passte, dass dieses Dorf ein Wallfahrtsort war.

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Magnus Lupus

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Die Wildsau war erlegt und würde für die nächsten Tage ganz sicher die Nahrungsvorräte bereichern. Dafür ließen die vier Männer sie ausbluten und zerlegten sie in handliche Stücke, die eingepackt wurden. Durch die kalten Temperaturen würde sich das Fleisch auch gut halten. Da der Tag schon weit fortgeritten war, machten die vier unweit der Kampfstelle ein Nachtlager.

Tjalf übernahm die erste Wache, bei der er Wolfsgeheul aus Süden vernahm, glücklicherweise weit entfernt. Haldor übernahm die zweite Wache, wo außer wunderschönen Polarlichtern zunächst nicht viel geschah. Plötzlich fiel sein Blick aber auf einen riesenhaften schwarzen Wolf, der vielleicht 20 Meter entfernt vom Lager stand und einfach nur auf selbiges starrte. Haldor sprang schnell auf und weckte die anderen. Alle griffen ihre Waffen, der Wolf aber stand nur da und starrte. Unschlüssig, was sie tun sollten, standen die vier mit gezogenen Waffen und starrten zurück. Nach einigen Minuten wandte sich der Wolf ab und ging zurück in die dunkle Nacht. Was hatte das zu bedeuten? Weiterlesen

Das Schellenkind

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14. Kapitel, Bornland, Festum, 6. Phex 1038 BF

Aeon geht zurück in das Séparée zu Wippflügler und seinen Kameraden. Wippflügler weisst uns noch einmal auf die von ihm eingeforderte Verschwiegenheit hin. Dayonis bemerkt einen Zauber der das Séparée vor unbefugter Bespitzelung schützt. Nach seinem Abgang tun sich die Helden noch an den Spiesen und Getränken gütlich. Dayonis schlägt vor, am nächsten Tag die Wasserproben aus den Brunnen zu nehmen.

Sainthryël geht an die frische Luft vor die Tür. Er sieht mit Dayonis dichten Nebel aus dem Hafen in die Stadt aufsteigen. Wieder zusammen, schlägt Doria vor, in den Nebel zu gehen und das Schellenkind ausfindig zu machen. Myrte flüstert Dayonis zu: „Das Pfefferminzbonbon wirkt.“. [Anm.: Das von Poffo, aka. Eddy, Zippo] Aeon bietet sich als Opfer an, um das Schellenkind anzulocken und dingfest zu machen. Weiterlesen