Autorenarchiv: Agrawan

Aufbruch nach Drakenstein

Schreibe eine Antwort

Festum, 21. Phex 1038 BF

Am Abend im Bären. Wir beratschlagen was wir als nächstes machen, bevor wir Festum verlassen und nach Drakenstein aufbrechen:

  • Proviant und Ausrüstung kaufen.
  • Im Drachenmuseum nach Hinweisen fragen, was beim Einbruch gestohlen wurde.
  • Eine Karte nach Drakenstein besorgen.
  • Die Wetterverhältnisse und Herrscher vor Ort in Erfahrung bringen.
  • Bei der Traumdeuterin vorbei gehen.

In der Nacht haben wir alle seltsame Träume. Einige von uns träumen von Wald, andere von Goblinsippen oder von Kämpfen zwischen Goblins und Rittern. Manthus sieht ein Spiegelbild von einem vielleicht 17-jährigen Mädchen im Wasser, sie hat norbardische Gesichtszüge. Das Gesicht kommt ihm bekannt vor. Auch Kämpfe gegen einen Drachen kommen vor. Weiterlesen →

Da steht ein Zwerg auf dem Flur

Schreibe eine Antwort

Rubens Tagebuch, 25 Oktober 2512 (Nachts)

Ich weiß nicht warum, aber in letzter Zeit muss ich immer häufiger an Erika denken. Die liebe, süße Erika die ich seit meiner Kindheit kenne und mit der ich schöne Stunden in der Scheune ihres Vaters verbrachte. Die in Stumpen zurückblieb als Brunold und ich fliehen mussten. Ja warum eigentlich? Können die angeblichen Hexenjäger so schlimm gewesen sein? Schlimmer als die Dinge die in Übersreik passieren? In Stumpen bezog ich ab und an etwas Prügel von Vätern oder Brüdern. Manchmal weil ich zu neugierig war, manchmal… naja wegen Erika.

Aber hier wurde ich in den letzten Monaten verurteilt, verprügelt, mit allerlei Waffen verletzt, von Mutanten und Monstern gebissen oder deren Klauen zerfleischt, einmal fast verschluckt und fast in die Luft gesprengt worden von einer Bombe die im Bauch(!) eines Mannes versteckt worden war. Dazu schulde ich einem korrupten Wachweibel einen so großen Haufen Geld, wie ich niemals dachte je besitzen zu können. Weiterlesen →

Zwischen den Fronten

Schreibe eine Antwort

Wir fanden uns in einer skurrilen Szenerie wieder: Orban Geldrecht wartete mit seiner Mannschaft auf der einen Seite des Weges und Ursula Marbad mit ihren Söldnern auf der anderen. Und alle schienen uns nichts Gutes zu wollen. Ursula wollte uns gefangen nehmen, weil sie uns für Kultisten hielt. Orban sah uns als Verräter an und versuchte alle Schuld auf uns zu schieben, was Konstanze richtig wütend machte. Sie argumentierte wild gegen die Hexenjägerin.

Fjell knurrte und brüllte seine Waffe an und stürmte dann mit erhobener Waffe auf Ursula los. Obwohl sie wie alle anderen angsterfüllt wirkte, feuerte sie ihre Waffe ab, doch der Schuss ging vorbei. Fjells Hieb trennte ihr Bein von ihrem Körper und sie ging sofort zu Boden. Drei ihrer Männer drehten sich um und flohen, die anderen beiden setzten an uns anzugreifen, zögerten aber dank Rhya und trafen uns nicht. Johan und Fjell kämpften tapfer und vernichteten oder vertrieben die Angreifer. Sie verfolgten Orban, der feige davonrannte. Doch Johan stellte ihn und hob seinen Arm, um ihn hinzurichten, doch Fjell hielt ihn auf und schlug Orban stattdessen unsanft nieder. Er warf ihn über seine Schulter und trug ihn zurück zu uns. Weiterlesen →

Mission erfolgreich

Schreibe eine Antwort

Wir luden Sindri ein, zu der Feenversammlung zu kommen. Er grummelte etwas, das wir erst einmal als Zustimmung interpretierten. Johnny zeigte Sindri seinen Ring. Er klärte uns auf, dass das ein Feenprodukt sein müsste. Uns fiel auf, dass Johnny den Ring nicht von sich weggeben konnte. Daher gingen wir noch einmal zum Entstehungsort des Schmuckstückes. In dem Raum, in dem sich der See befunden hatte, aus dem der Ring kondensiert war, stand nun einen Schmiede. Es gab nun auch ein Magielager. Unter diesem Raum gab es einen Wartungsraum, in dem goldene Leitungen zu sehen waren. Johnny brachte den Ring zu dem Sockel, aber es passierte nichts. Außer der beruhigenden Wirkung im Krankenhaus konnten wir noch keine Funktion erkennen. Weiterlesen →

Zurück in der Vergangenheit

Schreibe eine Antwort

Endlich wieder zurück aus der anderen Realität, oder was auch immer das war, haben wir uns für den Weg in die Vergangenheit entschieden, ohne zu wissen, was das genau bedeutet. Um nach Deadwood zu gelangen, mussten wir durch die Gruft auf den Friedhof gelangen. Eine Banshee unter der Gruft behinderte unseren Weg, doch durch Schwester Sarah gelang es uns die Kreatur zurückzudrängen und zu entkommen. Die Banshee scheint an die Gruft gebunden.

Wir sind ungefähr eine Woche in der Vergangenheit gereist, was uns die Möglichkeit geben sollte einiges zum Besseren zu verändern. Wakanda warnt direkt Charley Bull vor Joseph Bearclaw, von dem wir wissen das Apuch ihn beherrscht, und vor Frank Griffin. Weiterlesen →

Eine neue Allianz

Schreibe eine Antwort

Elaine brachte uns in einer Hütte unter, damit wir uns erholen konnten.  In einem Gespräch erfuhren wir, dass die Feen uns nicht so sehr als Menschen wahrnähmen, weil die Magie in uns nicht menschlich sei, sondern eine wilde Mischung aus verschiedenen Einflüssen.  Die Anschläge auf die menschlichen Religionsgemeinschaften seien nicht von den Feen, sondern mit menschlicher Magie verübt worden.

Erschöpft legten wir uns schließlich hin und schliefen, bis wir mitten in der Nacht von einem starken Magieausbruch geweckt wurden, dessen Ursprung Feuerwolf war. Er hatte die überschüssige Magie wieder von sich gegeben. Gut, dass wir in Irland waren und niemand Schaden nehmen würde. Offenbar konnte sich Leere in Magie verwandeln, wobei Abwärme entstand. Bedeutete das, dass Leere potenter war als Magie? Liam hatte sogar die Idee, dass Leere und Magie stofflich sein könnten. Weiterlesen →

Sturm und Spuk

Schreibe eine Antwort

Tagebuch: Norvid Runeson
Datum: Januar 1881
Ort: Upsala

Abreise

Mit der Bahn nach Stockholm, dann mit der Kutsche zum Hafen. Dort gehen wir an Bord der Miss Paulina, einem Eisbrecher. Kapitän Harrock – zwei Meter groß – begrüßt uns.

Die Überfahrt nach Sankt Petersburg dauert einige Tage. Unser Eindruck vom Kapitän bleibt zwiespältig, ohne dass wir es genau benennen könnten. Wir erhalten eigene Zeiten für die Kombüse, um nicht mit der Mannschaft essen zu müssen.

Die See ist rauer als bei der Fahrt nach Ahrensburg. Einige von uns werden seekrank. Clara fällt auf, dass die Mannschaft Brei und andere Dinge in Ecken auf das Deck stellt. Sie meint auch, kurz einen Klabautermann gesehen zu haben – wichtelgroß. Weiterlesen →

Auf zum Roten Mond

Schreibe eine Antwort

Nach einem reichhaltigem Frühstück, gehen wir los Richtung Roter Mond. Dort angekommen besprechen wir uns als erstes mit Franz Lohner. Er sagt uns, das er bereits eine Puppe im Kaminzimmer platziert hat, wir aber dennoch selbst entscheiden sollten, was wir alles für eine erfolgreiche Operation durchführen wollen. So lassen wir die Puppe im Kaminzimmer und verrammeln dort das einzige Fenster und zünden später den Kamin an. Der Sprengstoff wird im Erdgeschoss an tragenden Wänden angebracht. Die Eingangstür verschließen wir lediglich, da wir davon ausgehen, das der Slayer durch die Vordertür hineinkommt. Auch die Hintertür wird verschlossen. Das Fenster in der Küche wird verschlossen und verriegelt, ebenso das Fenster im Schankraum. In der ersten Etage lassen wir alle Fenster, bis auf zwei verschlossen. Das Fenster im Kaminzimmer ist dazu noch verriegelt. So auch das im Schlafzimmer. Weiterlesen →

Der Coup

Schreibe eine Antwort

21. Phex 1038 BF

Der Morgen im Bären beginnt mit letzten Absprachen zu dem Plan, die Thorwalertrommel durch einen verdeckten Austausch aus der Asservatenkammer zu holen, ohne dabei ertappt zu werden.

Geld zur Bestechung wird eingesteckt, um notfalls eine starke Überzeugungshilfe zu haben, falls hier oder da Sand im Getriebe unserer Pläne knirscht und ein gutes Schmiermittel nötig werden sollte. Banjew steckt zudem noch einen frisch gefüllten Flachmann ein, um eine mögliche Wache vor der Tür mit einem gemeinsamen Schlückchen abzulenken. Waru kommt mit Banjew und Vincent mit, um später in seiner Nebelform für etwas Ablenkung sorgen zu können, falls das notwendig werden sollte. Weiterlesen →

Das Schlachthaus

Schreibe eine Antwort

Im Oktober 2512

Am Morgen im Brückenhaus gibt es große Aufregung, die Kutschüberfälle werden immer mehr. Plötzlich kommt Etzel panisch zu uns ins Brückenhaus gelaufen und schleift uns zu Cordelias Apotheke, da etwas mit ihr passiert sein soll. Dort angekommen sehen wir unten eine aufgebrochene Tür und ein paar Blutstropfen. Cordelia ist nirgends auffindbar. Christoph findet Entführungsspuren, die in den Hinterhof führen, es scheinen 3 Personen zu sein. Die Spuren führen in die von uns bekannte Pfeifenbeinallee.

Das alte Marktgebäude wird gerade umgebaut, ein Schild bewirbt ein “Panoptikum der 1001 Kuriositäten“. Inhaber soll die Bernsteinloge sein, geführt von Franz Steinhäger, einem Handelsfürsten aus Bögenhafen. Sie versuchen Produkte kombiniert aus Magie, Technik und Schmiedekunst zu erschaffen, daher sind der Meisterschmied  Anatoli Karamazur und  der Technicus Zindri Grotisson beteiligt. Weiterlesen →