Archiv des Autors: Agrawan

Wenn Yggdrasils Blätter fallen

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Wir überlegten noch einmal, welche Informationen unter Umständen noch hilfreich für uns sein können, aber viel hatten wir nicht herausbekommen. Anfang des 18. Jahrhunderts ist nach Gründung des Equilibriums zum Schutz von Nicht-Magiern Mitte des 17. Jahrhiúnderts in der Schweiz ein Gelehrter dort aufgetaucht und hat seine Dienste angeboten. Seit Jahrhunderten hat man nichts mehr von ihm gehört. Er war der erste Gelehrte, der in alten Aufzeichnungen erwähnt wurde.

Außerdem erinnerten wir uns, dass es zur Zeit der Feen noch keinen Mond und auch keine Jahreszeiten gab, das bedeutet, dass bei dem Wechsel der Welten unter Umständen auch eine geologische Umgestaltung erfolgt. Der Himmelskörper, der den Mond aus der Erde geschlagen hat, hieß Theia. Könnte das bedeuten, dass die Leere mit diesem Himmelskörper auf die Erde gekommen ist, Theia und in der Folge auch Gaia vergiftet oder infiziert hat und damit ein neues Zeitalter eingeläutet hat? Weiterlesen

Aufbruch nach Mölle

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Wir machten uns mit dem Zug auf den Weg nach Mölle. Olga Kraus sollte uns an der Kutschstation vor Mölle in Empfang nehmen. Unser Anschlusszug hatte leider Verspätung und wir froren bei winterlichen Temperaturen. Der kleine Regionalzug war allerdings dann angenehm beheizt. Die letzte Etappe unserer Reise legten wir mit einer Kutsche zurück. Sie führte uns immer weiter in die Einsamkeit. Mitten in der Nacht erreichten wir unser verschneites Ziel und der Kutscher entließ uns in die Wildnis.

Niemand erwartete uns und es war unangenehm kalt, daher wanderten wir in Richtung Dorf. Doch nach einer Wegbiegung entdeckten wir etwas, das auf der Straße lag. Ein Frauenkörper war an der gesamten Seite aufgerissen und bot einen schrecklichen Anblick. Organe schienen zu fehlen. Sie schien überrascht worden zu sein. Wir nahmen ein Amulett an uns, das sie trug und das wir als Teufelszeichen erkannten. Eilig setzten wir unseren Weg fort. Weiterlesen

Ausflug in die Geisterwelt

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Auszug aus den Berichten von Sven Eriksson

Wie immer, seit wir einen Anteil des Schlosses erworben und somit Teil der Gesellschaft geworden waren, hatten wir viele lose Fäden zu verfolgen. Die wichtigste Aufgabe, der wir uns widmeten, waren die stetigen Erscheinungen von Oscar Hjort während der Nacht in Schloss Gyllenkreutz.

Nachdem Kirsti und Friderike versucht hatten durch das Tor zum Königszimmer zu gehen und nur ihre leblosen Körper zurückließen, waren wir einigermaßen ratlos. Glücklicherweise führte uns die Schwarze Dame zu einem anderen Königstor. Es scheint also zu wandern, wenn man den Mechanismus auslöst. Ebenso scheint uns die Schwarze Dame gewogen zu sein. Weiterlesen

Zwei Damen in Klapse und zwei geistlose Damen

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Ein Ort der Heilung, ein Haus, in dem geistig Kranken geholfen werden sollte. Aber auf uns macht das hier einen anderen, einen verstörenden Eindruck. Nachdem wir im Wartebereich wieder zueinander finden, bringt uns ein freundlicher Pfleger mit dem Namen Samuel in den Kellerbereich des rechten Trakts des Sanatoriums.

Wir werden Zeuge seltsamer Behandlungen und hören Schreie der leidenden Menschen. Es wirkt eher wie eine Folterkammer, denn eine medizinische Anstalt. Samuel bringt uns zu Dr. Isaac Borelius, den behandelnden Arzt von Linnea. Dieser verweigert uns ein Treffen mit Linnea, da wir keine passenden Dokumente haben, aber als Sven sich als ihr Verwandter ausgibt, bekommen wir die Besuchserlaubnis für Sven. Weiterlesen

Die erste Nacht im Schloss

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Es klingelt an der Tür. Ich stehe im Blauen Salon, als Mattis plötzlich aufmerksam wird. Er entdeckt einen Schatten, der sich vor den Fenstern bewegt. Im Spiegel flackert etwas Unheimliches auf. Dann, ein wildes Klopfen an der Tür. Mattis öffnet, und eine Stimme meldet sich mit „Der Eigentümer“. Doch Mattis zieht sich zurück, unsicher, was das bedeuten soll.

Währenddessen hören wir im Salon seltsame Geräusche, die mir eine Gänsehaut bereiten. Als Mattis zurückkommt und von einem neuen Eigentümer erzählt, fällt uns ein, dass ja noch ein Erbe aussteht. Er berichtet auch, dass vor dem Fenster eine große Eule geflogen sei. Schnell kehren wir zur Haustür zurück, um nachzusehen. Während dessen hört Kirsti das Schluchzen eines Kindes im Kamin. Weiterlesen

Der Geist von Schloss Gyllenkreutz

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Anders hatte im Keller ein Skelett ausgegraben, wickelte die Knochen in seinen Mantel und sprintete mit dem Bündel zum örtlichen Friedhof gelegen an der Kapelle im Wald.

Wilma schoss erneut auf den Draug, der erbost auf den Stall sprang und dort nun auch von Mattis beschossen wurde. Das verärgerte scheinbar Wilma, die darauf auf Mattis feuerte, ihn jedoch verfehlte. Später erkannten wir, dass Wilma in diesem Moment von dem Draug kontrolliert worden war.

Das Wesen landete vor dem Esel, der sich natürlich fürchterlich erschreckte. Kirsti brach zitternd zusammen. Der Draug sprang auf das Fuhrwerk und ich hinunter. Mit Mühe setzten wir den störrischen Esel in Gang und flüchteten vom Draug verfolgt. Nach einem gezielten Schuss von Mattis löste er sich jedoch in Rauch auf. Weiterlesen

Die Hexenkatze und der Rachegeist

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Wir hatten einen Brief mit der Bitte bekommen, einen gewissen Olaus Klint in der Hexenkatze zu einem Schattentheater mit dem Titel „Tanz der Träume“ zu treffen. Olaus hat selbst auch den Blick und ist Privatdetektiv. Als die Gesellschaft untergegangen ist, diente das Gasthaus Hexenkatze bei Sigtuna als Versammlungssaal. Oscar Hjort war Ende des 18. Jahrhunderts ein Mitglied der Gesellschaft und beherrschte die Kunst des mechanischen Schattentheaters.

Am späten Nachmittag brachen wir in einer Kutsche auf zur Gaststätte namens Hexenkatze. Der Kutscher entließ uns in einem schlimmen Gewitter an der heruntergekommenen Herberge am Straßenrand. Olaus Klint erwartete uns bereits. Er berichtete uns, dass er den Eindruck hatte, dass in der Hexenkatze eine fremde Macht ihr Unwesen triebe. Seit Anfang des Jahres wurde hier über Alpträume berichtet und es fiel auf, dass das Haus von Pflanzen und Schimmel überwuchert wurde. Die Tochter des Gastwirtes Sami Harjula, Sophia, führte die Vorstellung an diesem Abend zum ersten Mal auf. Pyri Harjula, ihr Urgroßvater, war zu Lebzeiten ebenfalls Mitglied der Gesellschaft. Weiterlesen

Dunkel hallen die Wetterspitzen

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Dunkel hallen die Wetterspitzen – Ein Bericht Damrods, des Hüters

15. Tag des Blattermondes, im Jahre 2955 D.Z. — Wälder östlich von Bree

Es war einer jener Morgen, an denen der Nebel schwer in den Tannen hing und der Wind aus Osten kam, träge, feucht, und doch unheilvoll. Noch immer verweilten wir im alten Versteck der Waldläufer, verborgen zwischen den Wurzeln des Breeberges, während sich am fernen Horizont über der Wetterspitze ein rötliches Leuchten zeigte. Es flackerte nächtlich wie ein heimliches Feuer in der Ferne, ein Zeichen, das wir nicht deuten konnten.

An meiner Seite war Berelas, jene gezeichnete Frau, deren Schicksal sich mit einem Ring verknüpft hatte, dem Ring der Sieben Juwelen. In ihrem Blick lag Zweifel, in ihren Worten Reue, denn der Ring barg nicht nur Schönheit, sondern auch einen Fluch, den sie einst in Unwissenheit selbst ausgesprochen hatte. Nun wog ihre Seele schwer, und sie fragte sich, was mit dem Ring geschehen sollte. Weiterlesen

Auf nach Falun

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In Vorbereitung auf die nächste Mission hat Bengt klettern geübt und sich ein Seil geknotet. Das mag in einer unfallträchtigen Mine hilfreich sein. Auch die anderen bereiten sich auf ihre Weise vor, um die Unfälle in der Mine der Svea Bergbaugesellschaft zu untersuchen. Dann geht es in den Keller, um den Schwur der Gesellschaft zu sprechen: Weiterlesen

Der dunkle Turm

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Im Inneren des Wetterfahnenturms befand sich auf den ersten Blick überraschenderweise nahezu nichts. Wir betrafen einen fast leeren riesigen Raum, der in der Mitte eine Öffnung nach unten hatte, wo eine silberne Wendeltreppe mit einer unheimlichen Ausstrahlung nach unten führte. An der Wand führte eine weiße Rampe in mehreren Windungen nach oben in ein nächstes Stockwerk. Warme Luft umwehte uns und Magnus spürte, dass dies die Winde der Magie waren.

Wir stiegen hinauf auf die nächste Ebene und hörten ein seltsames Gemurmel. Es erwartete uns ein labyrinthartiges Dornengestrüpp, diese Ebene wirkte wild. Es wehte hier Ghur, der Bernsteinwind der Wildnis und der Tiere. Ein Balkon führte nach draußen und ein Pfeil zeigte nach Nordwesten. Weiterlesen