Nach einer berauschenden Nacht trafen sich alle zum Frühstück bei Mirhiban. Auch Sheanna war zugegen und wollte die Gruppe begleiten. Kurz bevor man aufbrach, stellte die Baronin von Pervin noch einen Händler namens Jaakon Hjalmarew vor, der den Gefährten ein Geschäft unterbreitete. Der Mann kam aus Norburg und hatte dort nach eigenen Angaben ein Buch mit dem Titel „Foliant der Göttlichen Erleuchtung“ von den Magiern der Akademie der Stadt mitbekommen, um es zum Praioskloster des „Heiligen Hüters“ nahe Karenow zu bringen. Dort sollte es dann verwahrt werden. Er selber wollte jetzt aber nach Festum weiter reisen und suchte nun jemanden, der für dreißig Batzen diesen Auftrag übernahm. Nach einigen Verhandlungen war die Gruppe bereit, die Bleischatulle mit dem versiegelten Buch zu übernehmen. Fenew erhielt für die Truhe einen Schlüssel und Styrvake (später dann Rowin) ein Amulett, um die Versiegelung des Buchs zu öffnen. Weiterlesen
Das Dragensteiner Pergament – Teil 2
Schreibe eine Antwort28. Hesinde, nachmittags
Mit Arbogast sprechen wir über Ni´uan. Dort könnte sich der Zugang zum Tal der Elemente finden lassen, einem Ort außerhalb Aventuriens, an dem Kontakt (möglicherweise sogar ein Pakt) mit den Elementarherren möglich scheint. Sein Widersacher Yehodan strebt ebenfalls danach, Zugang zu diesem mysteriösen Ort zu erlangen und ein schwarzer Drache aus Pyrdacors Gefolge, Bekragor soll schon bereits gewesen sein. Arbogast erwartet einige hochrangige Geoden als Gäste, die uns mehr über das Thema berichten können. Wir sollen durch die Zeichnung mit den Karfunkelsplittern die Drachenjünger sein – Vorboten eines Ereignisses, welches zur Wintersonnenwende stattfinden soll. So sagt es eine Prophezeiung. Weiterlesen
Das Dragensteiner Pergament – Teil 1
Schreibe eine Antwort28. Hesinde, morgens
Kiamu Sen wird uns wie verabredet zum Treffen des Zirkels des weißen Berges, ein alter Sumenzirkel, führen und Finndar wird uns dorthin begleiten. Unsere erste Zwischenstation ist das kleine Dörfchen Targuleth (200 Einwohner), mitten im Wald gelegen und abgeschieden. Das Wahrzeichen des Dorfes ist eine vom Blitz gespaltene Eiche mitten auf dem Dorfplatz – auch der Standort des gleichnamigen Gasthauses. Viele Häuser sind festlich mit Trockenblumen und Girlanden geschmückt.
Der Wirt Wenzellaus Krück berichtet uns vom bevorstehenden Fest zu Ehren des Dorfheiligen Targuin Weiterlesen
Das Schlachtfest – Teil 4
Schreibe eine Antwort26. Hesinde, nachmitags
Wir kehren zu Tarkrandirs eisigem Gefängnis zurück und müssen feststellen, dass sich die Eisschmelze dramatisch beschleunigt hat. Viel Zeit haben wir nicht mehr, um den Ausbruch des gefürchteten Wesens zu verhindern! Eilig suchen wir ein geeignetes Holzstück und Latu schnitzt unter Naramis´ kritischen Augen eine Halterung für den Bergkristall sowie die Symbole und Runen in das Holz.
Währenddessen beginnt sich Xargrosch am Lagerfeuer, das wir einige Dutzend Schritt entfernt angezündet haben, merkwürdig zu verhalten. Mit einem Ruck stampft er mit gezückter Axt los und marschiert auf die Höhle zu. Weiterlesen
Gen Norden III – Die Hrm Hrm
Schreibe eine AntwortAbrupt brach Tjalf seine spannende Geschichte ab. Kurz ließ er den Blick über seine Zuschauer wandern und stellte dabei fest, dass ihm inzwischen nicht nur die Kinder, sondern auch noch der eine oder andere Gast, lauschten. Eines der Kinder konnte die Spannung allen Anschein nach nicht länger aushalten und platzte sodann heraus: „Was ist los? Warum hast du aufgehört zu erzählen? Es ist doch noch gar nicht zu spät!“ „Nun ja, die Sache ist die“, antwortete er schmunzelnd, „meine Kehle ist sehr trocken vom Erzählen geworden“. Lächelnd deutete er auf sein Trinkhorn, in dem zu beginn seiner Erzählung sich noch dampfend warmes Met befunden hatte, und drehte es mit der Öffnung nach unten. Kurz blickte Tjalf den Wirt an, der ebenfalls zu seinen heimlichen Zuhörern gehörte, und hob nur kurz sein Horn. Mit einem knappem Nicken machte sich Stirbjörn daran, Tjalf einen neuen Becher mit warmem Met zu bringen, damit dieser seine Erzählung fortsetzen konnte. „Hab Dank, alter Freund“, erwiderte Tjalf während er das neu befüllte Trinkhorn entgegen nahm. Weiterlesen
Die Braut des Bronnjaren II – In der Wanne mit Milzenis
2 Antworten
Gegen zwei Uhr kehrte Balthasar von seinem zweiten Besuch bei Tsaekal zurück. Doch dieses Mal war er verwundet, denn der Nivese war nicht das, was er vorgegeben hatte zu sein. Bei ihrer Begegnung drängte er weiterhin darauf, die Artefakte ausgehändigt zu bekommen. Als der Druide ihm das verweigerte, verwandelte sich Tsaekal plötzlich in einen Werwolf und verletzte Balthasar schwer. Nur das zufällige Eintreffen einiger Elfen unter der Führung von Lahalee rettete ihm das Leben, denn den Elfen gelang es, das Ungeheuer mit Pfeilen niederzustrecken. Während die Elfe sich auf die Suche nach dem Nivesen machte, wurde der Druide von einem Jäger des Stammes nach Jagotin zurückgebracht. Auf dem Anwesen des Bronnjaren kümmerte Meister Lyosche sich mit dem letzten Drachenschlund um die Wunde. Weiterlesen
Gen Norden II – Eine Reise ins Ungewisse
Schreibe eine AntwortAm Abend des 6. FIR kam es dann zu einem Treffen beider Mannschaften mit der Hetfrau, der Seherin, der obersten Swafnir-Geweihten, Bridgera Karvsolmfara, und mit anderen hohen Persönlichkeiten aus diversen Kirchen. Das war auch der Moment, in dem den Helden das Ziel und die Bedingungen für die Fahrt, sowie die erste Etappe der Reise erläutert wurden:
- Es galt ins ewige Eis des hohen Nordens zu fahren, um einen zweizähnigen Kopfschwänzler lebend zu fangen
- Den legendären Himmelsturm finden und dessen Geheimnis ergründen
Um sicherzustellen, dass alles mit Rechten Dingen vonstatten geht, wurde jeder Mannschaft eine Geweihte der Göttin Travia mit auf die Reise gegeben. Weiterlesen
Gen Norden I – Prolog
Schreibe eine Antwort„Kommt her, meine Kinder, kommt her und hört euch an, was der alte Tjalf euch zu erzählen hat“, sprach der alte, tattrige Greis, den alle nur unter den Namen Tjalf kannten. Auch wenn er ein sonderbarer Geselle war, wurde seine Anwesenheit aufgrund der Geschichten, die er zu erzählen hatte sehr geschätzt. Vor allem bei den Kindern, die seine Geschichten ganz besonders mochten, war er sehr beliebt.
„Ja, ja kommt alle her und setzt euch zu mir, während Stirbjörn mir einen Becher mit warmen Met bringt, damit ich mir die Kälte aus den Fingern treiben kann.“
Sofort scharrte sich eine Menge Kinder um den Greis, die ihn erwartungsvoll ansahen und darauf warteten, dass er den ersten Schluck aus seinem Becher nahm, denn dann, so wussten sie aus Erfahrung, würde der alte Skalde mit einer neuen Geschichte beginnen. Stirbjörn bahnte sich seinen Weg durch die auf dem Boden sitzenden Kinder und reichte Tjalf den Becher mit dampfendem Met. Weiterlesen
Leif „Leifske“ Haskerson
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Leif ist 980 BF in Thorwal geboren als Kind von Hasker Jorason und seiner Frau Andra Beradottir. Leif wächst in einfachen Verhältnissen auf. Seine Eltern betreiben eine kleine Schenke in Thorwal. Eines Tages kommen einige bereits angetrunkene Raufbolde in die Schenke. Leif spielt wie immer im Schankraum als er stolpert und einen der Männer anrempelte, der daraufhin sein Bier über sich verschüttet. Sofort steigt ihm die Zornesröte ins Gesicht und er geht auf den kleinen Leif los und will ihn züchtigen. Aber plötzlich, noch bevor Hasker und Andra eingreifen können, taucht ein Windelementar auf, der den Jungen vor dem Angreifer beschützt und die Gruppe in die Flucht schlägt. Weiterlesen
Das Schlachtfest – Teil 3
Schreibe eine Antwort25. Hesinde, mittags
Nach einem kurzen Gespräch mit dem Ritter zieht die Jagdgruppe weiter, um den riesigen Hirschen vielleicht doch noch einholen zu können. Nachdem wir eine Stunde gewandert sind, stößt erneut Gwendala zu uns und mahnt zur Eile, denn nicht weit entfernt im Osten befinden sich ein Orklager. Dieses müssen wir möglichst umgehen.
Der Weg führt uns in immer steiler werdendes Gelände und gegen Abend sinkt die Temperatur merklich ab. Da einige meiner Gefährten erschöpft von den Anstrengungen sind, werden Gwendala und ich wachen und nur ein kleines Feuer in einer Senke entzünden, um keine Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen. Doch auch dieses kleine Feuer reicht aus, um merkwürdige Wesen anzuziehen, die wie Glutechsen oder Feuersalamander aussehen. Ich wecke die anderen, lösche das Feuer und wir verhalten uns ruhig, bis diese elementaren Wesen eine andere Richtung einschlagen. Mit ihren 1,5 Schritt Länge und 0,3 Schritt Höhe sind die Glutechsen mit ihrem pulsierenden Glühen und dem heißen Blut eine faszinierende, aber auch bedrohliche Begegnung. Weiterlesen



