Leif „Leifske“ Haskerson

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Leif ist 980 BF in Thorwal geboren als Kind von Hasker Jorason und seiner Frau Andra Beradottir. Leif wächst in einfachen Verhältnissen auf. Seine Eltern betreiben eine kleine Schenke in Thorwal. Eines Tages kommen einige bereits angetrunkene Raufbolde in die Schenke. Leif spielt wie immer im Schankraum als er stolpert und einen der Männer anrempelte, der daraufhin sein Bier über sich verschüttet. Sofort steigt ihm die Zornesröte ins Gesicht und er geht auf den kleinen Leif los und will ihn züchtigen. Aber plötzlich, noch bevor Hasker und Andra eingreifen können, taucht ein Windelementar auf, der den Jungen vor dem Angreifer beschützt und die Gruppe in die Flucht schlägt.

Die Eltern, die noch völlig überrumpelt von den Geschehnissen sind, wissen nicht recht wie sie mit der Situation umgehen sollen und beraten sich mit Haskers Bruder Arjac, der Bootsbauer am Runajasko ist. Dieser schlägt vor, den Jungen mitzunehmen, um zu untersuchen, wie groß seine magische Begabung ist. Wie sich herausstellt ist seine Begabung so groß, dass er die Ausbildung zum Magier beginnen kann.

Die Jahre in der Runajasko sind geprägt von harter Arbeit. Leif ist ein gelehriger Schüler. In dieser Zeit lernt er Anrielle Fyrjasal (was Eissänger bedeutet, im thorwalschen auch Isgodi) kennen, die Tochter von Simidriel Isgodi. Die wunderschöne Firnelfe ist zuerst völlig unerreichbar für Leif, und er bewundert sie nur aus der Ferne. Doch eines Tages kommt man sich bei einem Gespräch eher zufällig näher. Sie erzählt ihm, dass sie als Kind nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater nach Olport kam. Mit der Zeit schließen beiden Freundschaft, auch wenn Leif mehr von ihr möchte aber nicht weiß, wie er es ihr sagen soll. Simidriel scheint davon nicht begeistert zu sein, und Leif muss während seiner Ausbildung manche unbegründet Rüge hinnehmen – zumindest glaubt er das.

Im Alter von zwanzig Jahren verlässt er die Akademie, um auf dem Drachenboot von Kapitän Ragnar Bjornson als Schiffsmagier anzuheuern und seine Wanderschaft zu absolvieren. Nun ist es an der Zeit, mit Anrielle reinen Tisch zu machen, da er nicht die Runajasko verlassen will ohne ihr zu sagen, was er für sie empfindet. Er hat es nicht zu hoffen gewagt aber sie erwidert seine Gefühle, und sie verbringen die Nacht zusammen. Am nächsten Morgen brechen die beiden auf, ohne noch einmal mit Simidriel zu sprechen.

In dieser Zeit führt ihn sein Weg immer wieder nach Festum, um Handel zu treiben. Dann am 4. Travia 1006 BF überschlagen sich die Ereignisse. Man ist in Festum mit gelöschter Ladung aufgebrochen und auf dem Weg zurück in die Heimat, als man am Kap von Brabak auf das Schiff eines al’anfanischen Sklavenhändlers trifft und es zum Kampf kommt, bei dem der Al’Anfaner versenkt wird. Doch der Preis ist hoch. Der Kapitän ist schwer verwundet und das Schiff stark beschädigt. Nun ist es an Leif und Anrielle zu zeigen, aus welchem Holz sie gemacht sind. Nur ihnen ist es zu verdanken, dass man mit heiler Haut das rettende Festland, knapp fünfzig Meilen hinter Brabak entfernt, erreichen kann. Es dauert fast neun Wochen, bis Schiff und Besatzung sich soweit erholt haben, dass man die Heimreise antreten kann.

Das liegt nun ein Jahr zurück, und Leif ist mit Anrielle an seiner Seite ans Runajasko zurückgekehrt, um seine Wanderschaft zu vollenden, um in den Rang eines Gandsmidr erhoben zu werden.

Eines Nachts wacht Leif nach einem Albtraum panisch und schweißgebadet auf und beschließt, sich etwas die Beine zu vertreten. Als er seine Hütte verlässt, entdeckt er einen Schatten, der zwischen den Langhäusern verschwindet Er beschließt, der Sache nachzugehen, kann die Gestalt aber nicht finden. Als er am Langhaus von Simidriel vorbeikommt, bemerkt er, dass sich Reif auf den Fensterbrettern gebildet hat, was zu dieser Jahreszeit recht ungewöhnlich ist. Irgendetwas scheint nicht zu stimmen. Er beschließt, der Sache nachzugehen. Im Haus herrscht völlige Stille. Als er an Anrielles Zimmer vorbeikommt, hört er ein seltsames Geräusch und beschließt, nach zu sehen. Er tritt ein, als ihm fast das Herz stehen bleibt. Eine schwarze Albtraumgestalt hockt auf Anrielles Brust und scheint ihr den Lebensodem durch das Amulett ihrer Mutter zu stehlen. Völlig panisch schreit er auf und erwacht aus seinem Albtraum.

Als er am nächsten Morgen seinem Tagwerk nachgeht, beschließt Leif erst einmal mit niemandem über seinen Traum zu sprechen. Doch als Anrielle in den nächsten Wochen immer kränker aussieht, sucht er doch das Gespräch mit Simidriel, der das ganze sehr ernst nimmt. Er erzählt Leif, dass das Amulett magischen Ursprungs ist er aber nicht genau weiß wofür es gedacht ist. Erste magische Analysen zeigen, dass es wohl dafür gedacht ist, die Reichweite eines in ihm liegenden Zaubers immens zu erweitern. Allerdings scheint ein Teil seiner Kraft zu fehlen, was der Firnelf sich nicht erklären kann. Allerdings ist er auch kein Experte in Sachen Artefaktmagie, und man beschließt nach Thorwal zum Hesindedisput zu gehen, um dort das Gespräch mit einigen Fachleuten zu suchen.

20 Fragen

1. Wie sieht ihr Held aus?
(Ein Bild von Leif darf hier aus urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentlicht werden.)

2. Wie wirkt ihr Held auf einen Fremden?
Rau aber herzlich, anfangs meist etwas kühl.

3. Wie ist ihr Held aufgewachsen?
Leif wuchs bei seinen Eltern in Thorwal auf. Als sein magisches Potenzial zum Vorschein kam übergaben ihn seine Eltern in die Obhut seines Onkels der Lehrer an der Runajasko ist.

4. Hat ihr Held noch enge Verbindungen zu Menschen aus seiner Jugend?
Er hat eine sehr enge Bindung zu seinem Onkel Arjac, der ihm in den letzten Jahren ein Vaterersatz gewesen ist. Auch seine Eltern besucht er noch in regelmäßigen abständen. Außerdem ist da noch die Firnelfe Anrielle (s. Vorgeschichte).

5. Warum ist ihr Held Abenteurer geworden?
s. Vorgeschichte

6. Wo ist ihr Held schon gewesen?
In Thorwal, Festum und im Südmeer.

7. Ist ihr Held sehr gottesfürchtig?
Ja er ist sehr Swafnirgläubig, aber auch Travia ist ihm nicht fremd.

8. Wie steht ihr Held zur Zauberei?
Da Leif auch von Druiden und Elfen unterrichtet wurde, ist Magie für ihn etwas ganz natürliches, die alles und jeden umgibt.

9. Für wen oder was würde ihr Held ihr Leben riskieren?
Seinen Familie, Freunde, das Runajasko.

10. Was ist der größte Wunsch Ihres Helden?
Als einer der größten Windzauberer am Runajasko zu lehren.

11. Was fürchtet ihr Held mehr als alles andere auf der Welt?
Durch unehrenhafte Taten nicht in Swafnirs Hallen einziehen zu können.

12. Wie sieht es mit seiner Moral und seiner Gesetzestreue aus?
Gesetze sind im Allgemeinen einzuhalten. Allerdings müssen sie zum Schutz der Otta auch schon mal “gebeugt” werden.

13. Ist er Fremden gegenüber aufgeschlossen?
Ja, wenn auch erst etwas kühl.

14. Welchen Stellenwert hat das Leben für ihn?
Einen sehr hohen. Man sollte nie leichtfertig damit umgehen.

15. Wie steht ihr Held zu Tieren?
Sind treue und nützliche Begleiter, können aber in der Not auch als Nahrung dienen.

16. Hat ihr Held einen Sinn für Schönheit?
Ja, gerade bei der holden Weiblichkeit.

17. Was isst und trinkt er am liebsten?
Keine speziellen Vorlieben.

18. Wie sieht es mit der Liebe aus?
s. Vorgeschichte

19. Gibt es ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit?
Nein.

20. Welche Charakterzüge bestimmen ihn?
Treue, Ehrlichkeit.

 

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thd

Ich habe die Vorgeschichte noch um die 20 Fragen ergänzt, die mir bereits vorlagen.