Gen Norden II – Eine Reise ins Ungewisse

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Am Abend des 6. FIR kam es dann zu einem Treffen beider Mannschaften mit der Hetfrau, der Seherin, der obersten Swafnir-Geweihten, Bridgera Karvsolmfara, und mit anderen hohen Persönlichkeiten aus diversen Kirchen. Das war auch der Moment, in dem den Helden das Ziel und die Bedingungen für die Fahrt, sowie die erste Etappe der Reise erläutert wurden:

  • Es galt ins ewige Eis des hohen Nordens zu fahren, um einen zweizähnigen Kopfschwänzler lebend zu fangen
  • Den legendären Himmelsturm finden und dessen Geheimnis ergründen

Um sicherzustellen, dass alles mit Rechten Dingen vonstatten geht, wurde jeder Mannschaft eine Geweihte der Göttin Travia mit auf die Reise gegeben.

Es dauerte nicht lange, da machte sich Ramón zur Kartothek auf, um etwas über den geheimnisvollen Himmelsturm zu finden, doch wie erwartet, kam er mit leeren Händen wieder.

Leif nutzte die letzten Stunden, um bei seinem Schwiegervater in Spe, Simidriel Eissänger, ebenfalls etwas über besagten Turm herauszufinden, doch alles was dieser ihm sagen konnte war, dass er fortan den schrulligen und ein wenig lästigen Tjalf Tjalvasson begleiten solle, da Tjalf schon seit geraumer Zeit Visionen über diesen Turm hatte.

So macht sich dann die Mannschaft der Seeadler am Morgen des 7. FIR auf in Richtung Norden. Die 48 Ruderer der Drakka, mit dem Drachenkopf und dem 3-schlitzigem Helm, legten sich mächtig ins Zeug und ruderten wie sie nur konnten, doch am Ende gelang es dem rivalisierendem Schiff, der Seeschlange, als erstes aus dem Hafen zu rudern und ersten einen Vorsprung aufzubauen.

Am 8. FIR kommt es erstmals zu kleinen Reibereien unter der Mannschaft der Seeadler, weil Tjalf, der Wasserläufer, allen ernstes behauptet hat, die Hexe Tula von Skerdu persönlich zu kennen und sogar mit ihr einen Eintopf gegessen hat. Gegen Abend werden dann erstmals die Olportsteine passiert und die Mannschaft legt an einem Kiesstrand an, um dort zu lagern. Die aufgebaute Spannung zwischen Tjalf und den Rest der Mannschaft, allen voran einem Thorwaler namens Olvir, eskaliert und es kommt zu einer Rangelei zwischen den beiden. Der ungerechte Kampf zwischen dem schmächtigen Tjalf und seinem hünenhaften Kontrahenten, endet mit einem unvorhergesehenen Sieg für Tjalf. Olvir stolperte bei Ausholen dermaßen, dass er zu Boden fiel und sich seinen Knöchel verknackste. Als wäre das nicht genug Aufregung für eine Nacht, schlägt Gideon während seiner Wache Alarm, da er das vermeintlich schwarze Schiff Tulas am Horizont gesichtet haben soll. Nun eskaliert die Situation endgültig und Phileasson selbst muss in die Geschehnisse eingreifen, um schlimmeres zu verhindern. In der Nacht desertieren zwei Matrosen.

Der 9. FIR kommt es zum ersten Schneefall und die See wird zunehmend rauer. An der Steuerbordseite sind die monumentalen Steilklippen zu sehen, die das Landschaftsbild hier prägen. Als die See dann so rau wird, dass das Segel reißt, Schafft es Leif das Wetter magisch zu kontrollieren, doch leider hält das nicht so lange an, so dass die Seeadler irgendwann gegen eine solche Steilklippe kracht. Glücklicherweise überstehen Schiff und Mannschaft den Zusammenstoß gerade noch so, dass es dem Kapitän gelingt das Schiff in den rettenden Hafen von Olport einfahren zu lassen, wo sich Leifs Onkel, der ein exzellenter Schiffszimmermann ist, sich um die Reparatur des Schiffes kümmert.

Am 14. FIR sind die Reparaturen dann soweit abgeschlossen, dass das Schiff wieder in See stechen kann, doch leider stellt der Kapitän fest, dass während der Zeit an Land drei weitere Leute desertiert sind. Nichtsdestotrotz läuft die Seeadler aus dem Hafen aus und nimmt wieder fahrt nach Norden auf.

16. FIR Ein Ruderblatt der Seeschlange wird als Treibgut gefunden, was die Stimmung der Mannschaft erneut aufhellt.

Am 17. kommt es zu einer Sichtung von Walen, prächtige Tiere und Gesandte Swafnirs, die die See durchpflügen. Einer taucht sogar unter die Seeadler hindurch und durchnässt die halbe Mannschaft mit ihrer riesigen Schwanzflosse. Des weiteren werden riesige, alte Steinruinen auf dem Festland ausgemacht, die nicht von Menschenhand stammen können.

Am 20. FIR ziehen dichte Nebelschwaden auf und tauchen alles in düsterea Zwielicht. Es wird zunehmend schwieriger dern Eisschollen auszuweichen. Zum ersten Mal werden Gestalten an der Küste bemerkt, die die Mannschaft beobachten. Das Ganze wird unheimlicher, als man einsame Glockenschläge aus der Ferne hört. Das Bangen und das stetige Läuten bringt einige Thorwaler dazu aus Furcht blindlings nach vorne zu schießen. Am Ende stellt sich heraus, dass es sich dabei um Robbenjäger handelte, die ihre Anwesenheit kundtun wollten. Eine kurzer Informationsaustausch ergibt, dass seit Tagen einige Knorren im Norden ankern, aber dass sie von Beorns Seeadler nichts gesehen hätten.

21. FIR: Die Eisschollen nehmen immer mehr zu und es sind auch erste Eisberge auf dem Wasser zu sehen. Seit Tagen sind schon keine Siedlungen am Ufer zu sehen und die Nebelzinnen tauchen am Horizont auf. In der Nacht kommt es zu seltsamen, grünlich schimmernden Lichtern, die unseren Helden ein wenig Angst machen, doch sich glücklicherweise als harmlose Polarlichter herausstellen.

Am 23. FIR wird die Küstenlinie verlassen und das Schiff fährt auf das offene Meer gen Norden. Zum ersten Mal muss auf dem Schiff an einem Eisberg gelagert werden.

Der 24. FIR sollte sich als ein Tag voller Aufregung entpuppen. Während das Schiff langsam durch die Eisschollen navigiert, kommt plötzlich Wind auf. An der Steuerbordseite bricht ein großer Eisberg heraus und von beiden Seiten treiben zwei mächtige Eisberge auf das Schiff zu. Die Mannschaft legt sich sofort in die Riemen und versucht mit der magischen Unterstützung von Leif, der einen Wirbelsturm beschwört, aus den sich schließenden Fängen beider Ungetüme zu entkommen. Die Mannschaft schafft es allerdings nicht, genug Fahrt aufzunehmen, um ihrem Schicksal zu entfliehen und so krachen beide Eisberge gegen das Schiff. Glücklicherweise waren beide Eisgiganten derartig geformt, dass zwischen ihnen ein riesiger Hohlraum entstanden ist, in dem sich nun das Schiff samt Mannschaft befindet. Mit Hilfe der Kletterkünste von Ramón, der die Wand eines Eisbergs besteigt und von oben die dünnste Stelle im Eis ausmachen kann, gelingt es der Mannschaft gemeinsam einen Tunnel zu graben, durch den sie das Schiff am Ende hindurchziehen können.

Am Abend des 26. FIR erschallt endlich das von allen erwartete Signal: „Signalfeuer in Sicht!“ Zwei große Knorren liegen fest aneinander vertäut im Eis und die Seeadler wird auf die Eislinie gebracht. Von den Kapitänen der Knorren erfahren alle, dass die Seeschlange schon seit 8 Tagen hier ankert und einen immensen Vorsprung hat. Da es von jetzt an gilt, weiter zu Fuß auf dem Eis zu laufen, bringt Crottet den Matrosen bei, wie man aus Schnee ein Iglu zum Schutz vor der Kälte baut.

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