Die Saat des Zorns – Teil 3 (Jotun)

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9. Firun, nachmittags

Wir lernen Linwen Eulenflug kennen, Ältester und Bogenbauer der Sturmwächter. Er kannte die Rondra-Geweihte Leondril Leuenzunge von Donnerbach vor 400 Jahren, deren Geist Karakal nun erlösen soll. Er nennt Ariolan Weißstab als Experte für Drachenkulte. Ariolan weilt derzeit ebenfalls hier. Die Sturmwächter sind seit 1000 Jahren in diesem Tal ansässig und webten nach den Magierkriegen (590 BF) den Schutzbann, der nun zusammen gebrochen ist. Die Sturmwächter können die Ruinen nicht betreten, da sie Alpträume bekommen, die Ihnen den Verstand rauben. Weiterlesen

Die Steine von Ser’rak II – Schwarmseele

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Die Leute, deren Geist man übernommen hatte, waren in der einen oder anderen Art und Weise von Melea Veneta gerettet worden und standen unter ihren Schutz. Sie alle trugen ein Halsband mit dem Zeichen des Hauses der Veneter, mit dem sie sich frei in der alten Stadt Bosparan (300 v. BF) bewegen konnten. Am Abend des nächsten Tages folgten Sie der Einladung ihrer Herrin, auf Ihr Fest in ihrer Stadtvilla zu kommen. Hochrangige Patrizier, Geweihte von den damals verehrten Gottheiten und wichtige Militärs lagen auf großen Kissen und wurden von Sklaven mit Delikatessen, Erfrischungen und Wein bedient. Weiterlesen

Von den Geheimnissen der Langen Sümpfe und der Rettung der Zwerge

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Nach einer kurzen Verschnaufpause in dem stinkenden Kellergewölbe, welches die Sumpflinge als ihre Lagerstatt auserkoren hatten, machen sich die Gefährten wieder auf den Weg. Ferdibrand schleicht zuerst zurück in die große Halle mit den sechs Gängen, kann aber nichts außer dem Tropfen von Wasser an den feuchten Wänden hören. Als er sich dann zum zweiten Gang auf der rechten Seite aufmacht, folgen ihm Leudast und Earendil in einigem Abstand, die Nachhut bilden Ingvar und Gain, ebenfalls mit einigem Abstand. Dieser Gang stellt sich als dem ersten sehr ähnlich heraus, mit dem Unterschied das sich hier keine weiteren Sumpflinge versteckt halten. Zurück in der Halle, kann Ferdibrand außer einigen Blutkrähen, die über den schwach beleuchteten Kamin am Ende der Halle zu hören sind, nichts wahrnehmen. Leudast hingegen bemerkt Worte auf der Schwarzen Sprache, welche aus Richtung des dritten Ganges auf der rechten Seite kommen. Dieser Durchgang ist größer und im Gegensatz zu den anderen mit bunten Steinen reich verziert. Nach einigen breiten, glitschigen Treppenstufen, findet sich Ferdibrand vor einer Tür wieder. Weiterlesen

Die Saat des Zorns – Teil 2

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9. Firun, mittags

Am nächsten Morgen schlafen wir in der Höhle aus. Wir diskutieren kurz, wie es weitergehen soll, sind uns aber schnell einig. Wir wollen den unerforschten Abzweig des Weges nehmen, wo Jotun tags zuvor an einer verschütteten die merkwürdigen schwarzgerüsteten Kriegerinnen belauschen konnte. Dazu soll zunächst Latu die Treppe bzw. den Gang schleichend erkunden. Die Treppe ist in ordentlichem Zustand, wirkt aber seit langem unbenutzt- es liegt viel Staub auf dem Boden. Es schien einst eine hochwertige Arbeit gewesen zu sein, zu erkennen an den Steinmetzarbeiten, ist aber inzwischen halb verfallen. Weiterlesen

Von Bier, Gesang und dummen Händlern

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Erster Tag, Abends

Wir sind im Gasthof „Drachenkopf“ angekommen. Spelunke, aber ein warmes Bett. Bier kennen sie hier nicht, nur Plörre mit Geschmack. Bei meinem Bart, was gäbe ich für einen guten Humpen. Die Aufgabe Gloins lastet auf meinen Schultern, auch wenn es eine Last ist, die ich voller Freude trage. Bin mit Folkmarr – guter Kerl, starker Arm! – angekommen, und naja, das Spitzohr (Arien) war auch noch dabei. Etepetete, aber sie hat wenigstens genug Geschmack um den Wert von alten Zwergenliedern anzuerkennen. Haben hier noch so’n Spitzohr – Spitzohr 2? Naja eigentlich heisst er Noil – getroffen und einen Waldmenschen, glaube Odo, mit seinem Kalb von Hund, Beo. Wo wir gerade beim Essen sind: Gar nicht mal so schlecht der Eintopf. Weiterlesen

Rorin, Sohn des Dorin: Lektionen in Rache

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„Eins bist du dem Leben schuldig: kämpf‘ und duld‘ in Ruh.
Bist du Amboss, sei geduldig, bist du Hammer, schlage zu!“

Deng. Deng. Deng. Das gleichmäßige Schmettern des Hammers auf das erhitzte Metall hallte in dem runden Raum wider, der eine alte und viel genutzte Schmiede beinhaltete. Jeder Schlag schleuderte Funken in die rauchgeschwängerte Luft und ließ sie, winzigen Kometen gleich, aufsteigen, bis sie ihren Zenit erreichten und ausglühend wieder gen Boden fielen, erloschen.

Sie glichen Leben. Auch ein Leben strahlte in voller Pracht, die Seele in ganzer Entfaltung, bis irgendwann der Punkt kam, an dem das Licht schlagartig erlosch und alle Herrlichkeit zurück in den Nebel des Nichts stürzte. Zurück blieb nur die Hoffnung, dass die nächsten Funken aufstieben würden und das Werk von Leben und Generationen somit weiter Form annahm. Weiterlesen

Das verspricht, ein erfolgreicher Tag zu werden

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11.10.2946 Der Sumpftroll schien von weiter weg zu kommen. So zumindest sagte Leudast, nachdem er die Spuren untersucht hatte. Es machte für uns also keinen Sinn, ihm tiefer in den Wald zu folgen – und wie es der Zufall so wollte, war das eine gute Entscheidung, denn etwas flussabwärts konnte man erahnen, dass die beiden vermissten Zwerge, Balin und Oìn, zu ihrem Boot zurück gekehrt waren, um weiter Richtung Waldtor zu reisen. Also packten wir unsere Sachen und brachen gegen Mittag auf, um ihnen zu folgen. Weiterlesen

Gnorix und die Treibjagd in den Fiebersümpfen – Expedition I

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19.5.1214 GF Am Morgen nach unserer Rückkehr aus den Minen von Crimlak ertönte ein lautes Horn und wir eilten, teilweise noch im Halbschlaf, aus der Gaststätte und entdecken am Himmel ein Luftschiff aus dem sich ein Ausrufer der Handelsgilde von Vestrus herabließ und nach Helden suchte, die eine Mission in den Fiebersümpfen unternehmen sollten um dort Moorstelzer zu jagen. Nach dem ich den Vertrag gründlich durchgelesen hatte und die Langen Idioten sofort unterzeichneten, unterschrieb auch ich ihn und fand das Angebot, Entlohnung und Voraussetzungen ziemlich fair, so dass wir noch am selben Tag das Luftschiff bestiegen und die acht Tage andauernde Reise auf uns nahmen. Weiterlesen