Schlagwort-Archiv: Abenteuertagebuch

Ein Brand, zwei Trolle und eine Erkenntnis

Schreibe eine Antwort

24.5.1558 Heorhal, Ejdlande, Stormlande

Das Begräbnisritual neigt sich langsam dem Ende, die Menschen verstreuen sich und gehen ihren normalen Tätigkeiten nach. Das Feuer brennt weiterhin und soll noch weitere 24 Stunden brennen; dafür stehen noch ein paar Feuerwachen herum.

Wir sind unentschlossen, was wir als nächstes tun sollen. Der Laird Skyld Rikdahl hat uns zum Abendessen geladen, bis dahin haben wir aber noch einen halben Tag Zeit. Brunow gesellt sich kurzentschlossen zu einer kleinen Gruppe, bei der auch die Mutter des verstorbenen Gerwulf steht und unterhält sich kurz mit ihr. Ich kann nicht hören, um was es geht, aber viel erfährt Brunow wohl nicht. Zumindest sagt er uns nichts. Hier passiert nun nichts mehr, sodass wir zunächst zurück zum Gasthaus gehen und mit dem Wirt sprechen. Weiterlesen

Meine ersten Tage in Übersreik – Irrsinn

Schreibe eine Antwort

Seit ich Karak Ziflin auf meiner Queste um die Hand der schönen Iglashir verlassen habe, habe ich bereits einiges an Seltsamkeiten erlebt. Aber was ich in Übersreik erlebt habe, lässt sich nur mit Irrsinn umschreiben. Mein Leben in Karak Ziflin scheint in weiter Ferne zu liegen. Unerreichbar fast.

Vielleicht liegt es an meiner Erziehung und bisheriger Lebensführung, aber die Welt der Menschen scheint mir von Unlauterkeit geprägt. Ich fühle mich zutiefst verwirrt. Und am Grund dieser Verwirrung brennt eine über alle Maßen heiße Wut. Hier will ich nun versuchen, die Ereignisse zu ordnen, die mich in diesen Zustand gebracht haben, um vielleicht entscheiden zu können, wohin ich mich nun wenden sollte. Weiterlesen

Salindras Hoffnung – Der Morgen beginnt

Schreibe eine Antwort

In unserer Hütte: Wüter kommt übermüdet zu unserer Hütte. Während wir noch dabei sind unserer Sachen zusammen zu packen, hören wir draußen einen Tumult. Rufe sind zu hören. Tagelöhner eilen umher. Es soll einen Toten geben. Oben auf dem Hügel. Als plötzlich Fenja erstarrt. Sie erschaudert. Sie hatte eine Vision. Blut, überall Blut, strömt aus den Gruben, Sie hat die alte Gylta gesehen, sie ist verletzt. Ein Speer steckt in ihrer Flanke. Die wilde Jagd.

Wir eilen nach draußen, Wüter soll Stiernacken Bescheid geben. Karla will Wüter begleiten. Wir anderen gehen zum Hügel. Tagelöhner kommen uns entgegen. Den alten Handelo soll es erwischt haben. Dort wo wir gestern Abend nur einen verschlossenen Claim gefunden haben. Weiterlesen

Briefe in die Heimat – Prolog

Schreibe eine Antwort

Im März 2512 IC, Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

wir haben uns lange nicht gesehen, ich hoffe es geht dir und den anderen gut bei Onkel Kunibert in Eilhart. Wie du weißt, habe ich mich den Straßenwächtern angeschlossen und bewache die Straßen zwischen Übersreik und Bretonia.

Die Zeiten sind hart, aber zumindest unsere Straßen waren zuletzt sehr ruhig. Etwas zu ruhig für Straßenwächter, weshalb Kurt Waldstein, unser Hauptmann, Freiwillige suchte, die sich anderen Gruppen anschließen sollten. Er hatte eine Meldung erhalten, dass es in Übersreik genug zu tun gab.

Weiterlesen

Briefe in die Heimat: Verrat in Übersreik!

Schreibe eine Antwort

1. April 2512 IC Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

du wirst nicht glauben, was uns in Übersreik passiert ist, unglaublich. Innerhalb eines Tages wird man vom unbescholtenen Diener Sigmars zu einem, ja, Verbrecher! Aber immer der Reihe nach.

Wir waren ja wie schon berichtet auf dem Weg nach Übersreik. Schon mittags sehen wir geschäftiges Treiben auf den Straßen und den immer zahlreicher werdenden Gehöften. Die Stadt ist noch nicht in Sicht, aber bald können wir die Stadtmauern sehen. Als wir näherkommen trübt sich unsere zunächst freudige Stimmung: an der Stadtmauer hängen etliche Leichen aufgehängt. Mit etwas mulmigem Gefühl betreten wir die Stadt, den Wegzoll von einem Schilling pro Bein bezahlt der Bauer Dietmar Leiber ebenso wie die Herberge, die wir aufsuchen. Weiterlesen

Geschäfte im Norden 12

Schreibe eine Antwort

29. September 2955 Drittes Zeitalter – Mabs Hütte, Nördliches Anduintal, Wilderland

Earendil und Roderic essen mit Mab und Carla zu Abend und legen sich dann schlafen. Morgens ist Mab verschwunden, während Carla das Frühstück zubereitet. Nach einer Stunde erscheint Mab wieder mit den Tränken in zwei kleinen Tonfläschchen. Beide sind jeweils in ein Ledertuch eingewickelt, einmal ein ungefärbtes Tuch mit dem Trank für die Hügelmenschen und ein grün gefärbtes Tuch mit dem Trank für die Wolfsmenschen. Wie lange die Tränke wirken, vermag Mab nicht zu sagen, ein paar Stunden bis vielleicht sogar zu Tagen. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 10

Schreibe eine Antwort

23. September 2955 Drittes Zeitalter – Frams Mauer, Nördliches Anduintal, Wilderland

Der Riese Torm gibt uns einen Hinweis auf einen verborgenen Zugang etwa fünf Kilometer nördlich von hier. Er drückt uns einen Haselnusszweig in die Hand, mit dem wir auf die Haselnusssträucher zugehen sollen. Anschließend verabschieden wir uns. Der Weg nach Norden ist sehr angenehm zu laufen, die Gegend ist schön und ruhig. Mittags treffen wir auf einen größeren Haselnuss-Strauch. Roderic hat den Zweig in der Hand und sieht den Strauch als leichtes Flimmern. Als er weitergeht, ist er für uns plötzlich verschwunden. Er selbst steht hinter dem Strauch in einer Höhle. Nach ein paar Versuchen finden wir heraus, dass man nur durch den Strauch in die Höhle gehen kann, wenn man den Zweig berührt. Also fassen wir ihn alle an und gehen dann zusammen durch. Weiterlesen

Verschwundene Botschafter 8 – Der magische Samen

Schreibe eine Antwort

Liebes Tagebuch,

 

nach der kurzen Rast in Falbens magischer Kuppel auf der Brücke im Erdreich unterhalb des Klosters, zeigte sich ein Mensch von weitem. Er bildete vor seiner Brust mit seinen Fingern und Daumen ein Dreieck und sagte, dass er dem Kult des Gottes der schwarzen Erde angehöre. Weiterlesen

Geschäfte im Norden 8

Schreibe eine Antwort

17. September 2955 Drittes Zeitalter – Nördliches Anduintal, Wilderland

Wir beobachten Willibalds Hof und die Umgebung, sehen aber nur die Bewohner bei der täglichen Arbeit, bei der sie von Viglunds Männern unterstützt werden. Als die Dämmerung einsetzt, machen wir uns auf den Weg zur Trollhöhle. Wir versuchen, unseren Plan mit den Trollen zu besprechen und zumindest das Wichtigste, die drei Trolle sollen die Palisade einreißen und Viglunds Männer beschäftigen, scheint angekommen zu sein. Roderic, Narvi und Earendil begleiten die drei Trolle derweil Ferdibrand und ich auf die Westseite des Hofes schleichen und den Fluchtweg auskundschaften. Sobald die Palisade angegriffen wird, wollen wir mit den Gefangenen, deren Anzahl wir ja immer noch nicht genau kennen, im allgemeinen Trubel zum Bootssteg eilen und mit den Booten entkommen. Sollten es zu viele Gefangene sein, wollen wir mit dem Rest dem Flusslauf folgen und die versteckten Boote, die wir tags zuvor gefunden haben, nutzen. Die Trolle sollen sich westlich in die Berge zurückziehen. Weiterlesen