Schlagwort-Archiv: Abenteuertagebuch

Geschäfte im Norden – Teil 21

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16. Oktober 2955 DZ – Lager der Hügelläufer, Täler von Gundabad, Wilderland, Nachts

Essylt ist weg und offensichtlich nicht entführt worden. So viel kann Earendil aus den Spuren hier lesen. Aber warum? Ohne lange darüber nachzugrübeln packen wir unsere Sachen und folgen ihr so schnell wie möglich. Das ist auch nicht mehr weiter kompliziert, Essylt ist zielsicher einer Richtung gefolgt und hat sich auch keine Mühe gegeben, ihre Spuren zu verwischen.

Nach einiger Zeit kommen wir wieder zu der großen Höhle mit den Schädeln aufgesteckt auf Spießen. Die Spuren führen hier mitten hindurch. Wenn wir Essylt schnell folgen wollen, müssen wir wohl hinterher, um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Durtach und Madacht, die uns begleiten, wollen das auf keinen Fall und nehmen einen längeren Weg außen herum. Wir betreten wie Höhle, wo Roderic eine starke, dunkle Präsenz wahrnimmt. Weiterlesen

Briefe in die Heimat – Der Wandelnde Griff

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10. April 2512, Übersreik, Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

nach längerer Zeit komme ich endlich wieder dazu, dir zu schreiben. Viel hat sich in der Zwischenzeit getan, leider muss ich noch immer diesen vermaledeiten Dienst in der Stadtwache tun.

Heute leisteten wieder eine Frühschicht in Begleitung dieses ehrlosen Gesellen Rudi. Immerhin weiß er interessante Geschichten zu erzählen, was die Zeit etwas schneller vergehen lässt. Wie immer ist er mittags irgendwo eingekehrt, um seiner zweiten Leidenschaft, dem Alkohol, nachzugehen. Seine erste Leidenschaft ist, Leute auszunehmen. Diese Pause nutzten wir, um auf dem Markt Kristin, die Verlobte von Holger Maurer, zu suchen. Diese war glücklicherweise auch anzutreffen und konnte uns glaubhaft versichern, dass Holger unschuldig ist. Ich war ja zugegebenermaßen anfangs skeptisch, aber inzwischen glaube ich auch, dass ihm Unrecht angetan wurde. Die Verlobte und Leonore, die beide glauben, er ist unschuldig. Alle, die mit dem Verfahren zu tun hatten, waren tot oder verschwunden. Irgendwas stimmte hier überhaupt nicht. Aber wie sollen wir ihn retten? Weiterlesen

Ein Brand, zwei Trolle und eine Erkenntnis

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24.5.1558 Heorhal, Ejdlande, Stormlande

Das Begräbnisritual neigt sich langsam dem Ende, die Menschen verstreuen sich und gehen ihren normalen Tätigkeiten nach. Das Feuer brennt weiterhin und soll noch weitere 24 Stunden brennen; dafür stehen noch ein paar Feuerwachen herum.

Wir sind unentschlossen, was wir als nächstes tun sollen. Der Laird Skyld Rikdahl hat uns zum Abendessen geladen, bis dahin haben wir aber noch einen halben Tag Zeit. Brunow gesellt sich kurzentschlossen zu einer kleinen Gruppe, bei der auch die Mutter des verstorbenen Gerwulf steht und unterhält sich kurz mit ihr. Ich kann nicht hören, um was es geht, aber viel erfährt Brunow wohl nicht. Zumindest sagt er uns nichts. Hier passiert nun nichts mehr, sodass wir zunächst zurück zum Gasthaus gehen und mit dem Wirt sprechen. Weiterlesen

Meine ersten Tage in Übersreik – Irrsinn

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Seit ich Karak Ziflin auf meiner Queste um die Hand der schönen Iglashir verlassen habe, habe ich bereits einiges an Seltsamkeiten erlebt. Aber was ich in Übersreik erlebt habe, lässt sich nur mit Irrsinn umschreiben. Mein Leben in Karak Ziflin scheint in weiter Ferne zu liegen. Unerreichbar fast.

Vielleicht liegt es an meiner Erziehung und bisheriger Lebensführung, aber die Welt der Menschen scheint mir von Unlauterkeit geprägt. Ich fühle mich zutiefst verwirrt. Und am Grund dieser Verwirrung brennt eine über alle Maßen heiße Wut. Hier will ich nun versuchen, die Ereignisse zu ordnen, die mich in diesen Zustand gebracht haben, um vielleicht entscheiden zu können, wohin ich mich nun wenden sollte. Weiterlesen

Salindras Hoffnung – Der Morgen beginnt

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In unserer Hütte: Wüter kommt übermüdet zu unserer Hütte. Während wir noch dabei sind unserer Sachen zusammen zu packen, hören wir draußen einen Tumult. Rufe sind zu hören. Tagelöhner eilen umher. Es soll einen Toten geben. Oben auf dem Hügel. Als plötzlich Fenja erstarrt. Sie erschaudert. Sie hatte eine Vision. Blut, überall Blut, strömt aus den Gruben, Sie hat die alte Gylta gesehen, sie ist verletzt. Ein Speer steckt in ihrer Flanke. Die wilde Jagd.

Wir eilen nach draußen, Wüter soll Stiernacken Bescheid geben. Karla will Wüter begleiten. Wir anderen gehen zum Hügel. Tagelöhner kommen uns entgegen. Den alten Handelo soll es erwischt haben. Dort wo wir gestern Abend nur einen verschlossenen Claim gefunden haben. Weiterlesen

Briefe in die Heimat – Prolog

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Im März 2512 IC, Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

wir haben uns lange nicht gesehen, ich hoffe es geht dir und den anderen gut bei Onkel Kunibert in Eilhart. Wie du weißt, habe ich mich den Straßenwächtern angeschlossen und bewache die Straßen zwischen Übersreik und Bretonia.

Die Zeiten sind hart, aber zumindest unsere Straßen waren zuletzt sehr ruhig. Etwas zu ruhig für Straßenwächter, weshalb Kurt Waldstein, unser Hauptmann, Freiwillige suchte, die sich anderen Gruppen anschließen sollten. Er hatte eine Meldung erhalten, dass es in Übersreik genug zu tun gab.

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Briefe in die Heimat: Verrat in Übersreik!

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1. April 2512 IC Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

du wirst nicht glauben, was uns in Übersreik passiert ist, unglaublich. Innerhalb eines Tages wird man vom unbescholtenen Diener Sigmars zu einem, ja, Verbrecher! Aber immer der Reihe nach.

Wir waren ja wie schon berichtet auf dem Weg nach Übersreik. Schon mittags sehen wir geschäftiges Treiben auf den Straßen und den immer zahlreicher werdenden Gehöften. Die Stadt ist noch nicht in Sicht, aber bald können wir die Stadtmauern sehen. Als wir näherkommen trübt sich unsere zunächst freudige Stimmung: an der Stadtmauer hängen etliche Leichen aufgehängt. Mit etwas mulmigem Gefühl betreten wir die Stadt, den Wegzoll von einem Schilling pro Bein bezahlt der Bauer Dietmar Leiber ebenso wie die Herberge, die wir aufsuchen. Weiterlesen

Geschäfte im Norden 12

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29. September 2955 Drittes Zeitalter – Mabs Hütte, Nördliches Anduintal, Wilderland

Earendil und Roderic essen mit Mab und Carla zu Abend und legen sich dann schlafen. Morgens ist Mab verschwunden, während Carla das Frühstück zubereitet. Nach einer Stunde erscheint Mab wieder mit den Tränken in zwei kleinen Tonfläschchen. Beide sind jeweils in ein Ledertuch eingewickelt, einmal ein ungefärbtes Tuch mit dem Trank für die Hügelmenschen und ein grün gefärbtes Tuch mit dem Trank für die Wolfsmenschen. Wie lange die Tränke wirken, vermag Mab nicht zu sagen, ein paar Stunden bis vielleicht sogar zu Tagen. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 10

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23. September 2955 Drittes Zeitalter – Frams Mauer, Nördliches Anduintal, Wilderland

Der Riese Torm gibt uns einen Hinweis auf einen verborgenen Zugang etwa fünf Kilometer nördlich von hier. Er drückt uns einen Haselnusszweig in die Hand, mit dem wir auf die Haselnusssträucher zugehen sollen. Anschließend verabschieden wir uns. Der Weg nach Norden ist sehr angenehm zu laufen, die Gegend ist schön und ruhig. Mittags treffen wir auf einen größeren Haselnuss-Strauch. Roderic hat den Zweig in der Hand und sieht den Strauch als leichtes Flimmern. Als er weitergeht, ist er für uns plötzlich verschwunden. Er selbst steht hinter dem Strauch in einer Höhle. Nach ein paar Versuchen finden wir heraus, dass man nur durch den Strauch in die Höhle gehen kann, wenn man den Zweig berührt. Also fassen wir ihn alle an und gehen dann zusammen durch. Weiterlesen

Verschwundene Botschafter 8 – Der magische Samen

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Liebes Tagebuch,

 

nach der kurzen Rast in Falbens magischer Kuppel auf der Brücke im Erdreich unterhalb des Klosters, zeigte sich ein Mensch von weitem. Er bildete vor seiner Brust mit seinen Fingern und Daumen ein Dreieck und sagte, dass er dem Kult des Gottes der schwarzen Erde angehöre. Weiterlesen