Archiv der Kategorie: Warhammer Fantasy

Familie Steinfeld – Hintergrund

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Die Familie Steinfeld lebte auf einem der umliegenden Gehöfte des 100-Seelen-Dorfes Dornhagen, welches an den Ufern des kleinen Flüsschens Steinbach liegt. Kaum eine Meile hinter dem Dorf beginnt das Land hügeliger zu werden und anzusteigen, denn die Vorgebirge des Grauen Gebirges sind nicht weit und dominieren den Horizont. Entsprechend karg und steinig sind die Böden der Region, sodass kaum Ackerbau Fuß fassen konnte und statt dessen Viehhaltung das Überleben der meist armen Dörfler sichert. Ziegen und Schafe werden oft wegen ihrer Genügsamkeit gehalten, hin und wieder ergänzt mit kleinen Herden aus wetterfesten und winterharten Rindern sowie ein oder zwei hinter dem Haus gehaltenen Schweinen, die mit Abfällen gemästet werden. Weiterlesen

Eine erste Runde in Übersreik I

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Kapitel 2:  Ankunft in Übersreik

Am folgend Tag finden wir kurz nach unserem Aufbruch aus der Gaststätte unseren Bruder Baldur an einem Schrein des Taal, durchgefroren und erschöpft. Überglücklich wieder vereint zu sein, nahmen wir ihn wieder auf und schließen uns bald darauf einem Bauern, Dietmar Leiber, an, der sein Gemüse zum Markt bringen will, sodass wir in Gesellschaft reisen und von dem freundlichen Mann sogar in einem Gasthaus ein Mittagessen bekommen, als wir in Übersreik ankommen. Auf diese Weise erreichen sicher Übersreik. Weiterlesen

Prolog: Die Nacht des Blutes

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Kapitel 1:  Das Ende des Lebens, wie wir es kennen oder „Der verhüllte Mann“

Der Beginn der Flucht aus Dornhagen verläuft chaotisch und immer wieder verfolgen kleine Gruppen von Untoten die vier Brüder. Zwei Tage lang stolpern wir mit knurrenden Mägen durch die dichter werdenden Wälder und zu allem Überfluss wird Baldur von den anderen dreien getrennt, als er sich vor Untoten verstecken muss.

Am fünften Tag beginnt das Wetter umzuschlagen und es scheint ein Sturm herauf zu ziehen. Auf der Suche nach einem Unterschlupf entdeckt Karl erst einen und dann weitere uralte Meilensteine, die zeigen, dass einst ein Weg dort entlang lief. Am Fluss findet sich sogar noch der Rest eines Steges. Der Trampelpfad und die einstige Straße verläuft nun am Fluss entlang. Ein einzelner, klagender Heulton, der nicht von Wölfen zu stammen scheint, lässt uns eilig weiterziehen. Kurz darauf hören wir ein schnaubendes Geräusch aus den Tiefen des Waldes. Trotz des einsetzenden Regens hört Christian, dass jemand im Wald parallel zu uns läuft. Kurz darauf erschallt ein klagender Hilferuf. Karl stürmt los um zu helfen, stürzt jedoch schwer über eine Wurzel und auch der hinterher eilende Christian fällt der Länge nach hin.  Inzwischen hören wir ein ersterbendes Stöhnen und Christoph sieht tiefer im Wald zwei rot flackernde Augen. Weiterlesen

Klaus und der Geist

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15. September, Volgen, Reikland

Volgen liegt auf der anderen Seite des Flusses, an dem eine kleine Fähre fährt. Der Fährmann ist schweigsam, setzt uns aber ohne Probleme über. Volgen selbst liegt direkt an der Flussgabelung, hat aber nach Süden keine Stadtmauer, nur eine kleine Umfriedung, hinter der auch schon der Wald beginnt. Die Gebäude der Stadt sind größtenteils aus Holz, ein paar Gebäude sind aus Stein beziehungsweise Fachwerk. Es sieht alles sehr bürgerlich aus, am Stadtrand stehen allerdings auch einige ärmliche Hütten. Wir sehen auch ein paar Fabrikschlote.

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Der Tzeentch-Tempel unter dem Gasthaus

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13.September, zwischen Grünburg und Altdorf, Reikland, nachts

Durek weckt alle anderen auf, was sich aber als äußert schwierig erweist. Offensichtlich sind wir mit irgendeinem Mittel betäubt worden, das dem Essen oder den Getränken beigemischt war. Noch etwas duselig im Kopf greifen wir uns unsere Waffen und verlassen das Zimmer. Die Tür ist verschlossen, doch offensichtlich hatten wir Glück. In einem der anderen Räume finden wir auf dem Boden und in den Betten frische Blutlachen. Hier sind offensichtlich die Schlafenden ermordet und weggeschafft worden. Der Flur weist größere Flecken auf, ist aber gesäubert worden. Ein verschlossenen und einen leeren Raum finden wir noch, aber keine Menschen. Dafür hören wir weiterhin den Gesang. Weiterlesen

Die Nacht der Tiermenschen

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10. September, Grünburg, Reikland

Heutzutage durch einen großen Wald zu reisen ist leider eine gefährliche Angelegenheit geworden. Und so finden sich meistens Reisegesellschaften, die eine Reise sicherer und vielleicht auch etwas bequemer machen.

Ich musste nach Altdorf reisen, Abt Theodor hatte es mir aufgetragen, und so fand ich in Grünburg in einer Gaststätte ein paar Gefährten für die Reise nach Altdorf.

Gunnar, ein Mensch und Jäger, dessen Fähigkeiten uns auf der Reise durch den Wald sicherlich von Nutzen sein werden, Caelhir, ein Hochelf der sich als Botschafter ausgibt und dann ist da noch Durek, einer der suizidgefährdeten zwergischen Slayer. Ganz geheuer ist er mir zwar nicht, aber da ich keine Herausforderung für ihn wäre, lässt er mich ganz sicher in Ruhe.

Unsere Reise wird einige Tage dauern und verläuft zunächst sehr ruhig, das Wetter ist angenehm. Wir kommen durch einige Dörfer und auch kleiner Städte, passieren einige Felder und Bauernhöfe. Das Land ist hier hügelig und die Straße belebt, uns begegnen Händler, andere Reisende und Wachen. Niemand berichtet beunruhigendes.

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