Archiv der Kategorie: Spielrunden

Spielberichte, Charakterbeschreibungen und Hintergrundmaterial aus den Spielrunden

Der Weg nach Tharbad

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Auszüge aus den Reiseberichten von Cornifera Grünblatt – 10. Juli 2957 DZ

Am letzten und zehnten Tag unserer Reise und quasi in Sichtweite von Tharbad, hatte unsere Aufmerksamkeit ein wenig nachgelassen und so wurden wir von diesem Überfall tatsächlich überrascht. Und es handelte sich nicht um eine dahergelaufene Bande von Strauchdieben. Es waren 8 gut gerüstete Söldner die uns direkt angriffen. Zudem standen auf einem Hügel an der Straße ein Bogenschütze und und eine weitere seltsame Gestalt.

Meine vier Gefährten nahmen den Kampf mit den Söldnern auf, während ich zunächst meinen Bogen auf den Schützen auf dem Hügel richtete. Ich wechselte aber schnell mein Ziel, als sich die seltsame Gestalt neben ihm als eine Art Magier herausstellte, der uns mit einem Zauber große Schwierigkeiten bereitete. Zum Glück konnte ich ihm recht schnell einen ordentlichen Treffer verpassen, worauf er eiligst vom Hügel verschwand. Auch den Bogenschützen konnte ich schließlich zum Schweigen bringen und nach einem harten Kampf hatten wir auch die letzten Söldner niedergerungen. Weiterlesen

Die Spionin von Tharbad

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Sommer 2957 DZ, nördlich Tharbad

Wir sind etwa noch eine Tagesreise von Tharbad entfernt. Als wir uns abends nach einem Nachtlager umsehen, sehen wir etwas abseits auf einem Hügel einen Steinkreis und in diesem ein Lagerfeuer. Cornifera und Damrod schleichen hin, um die Stelle zu erkunden. Um den Hügel herum stehen ein paar Baumgruppen, darauf ist eine kleine Senke mit drei mannshohen Steinen, die schon sehr alt und verwittert sind. In der Mitte der Steine brennt ein kleines Lagerfeuer, aber es ist niemand zu sehen.

Als die beiden nähertreten, tritt Orothel aus dem Schatten, die die beiden begrüßt. Cornifera geht los und holt uns anderen, Orothel spricht währenddessen mit Damrod. Als wir anderen mit Johann ankommen, nimmt sich Orothel Johann vor. Sie zieht ihren Dolch, bedroht ihn und verletzt ihn dann gezielt nur ganz leicht, um ihn zu beeindrucken. Das schafft sie problemlos und Johann erzählt bereitwillig alles, was er weiß. Dann schickt Orothel Sigmar mit ihm fort und berichtet uns weitere Dinge, die nicht für Johanns Ohren gedacht sind. Weiterlesen

Den Bullen bei den Hörnern packen

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Nach einigen Stunden Schlaf wachen wir auf und ich werde von meinen Handschellen befreit. Irgendwann, wenn wir dieses Drecksloch von Stadt verlassen haben, sollte ich irgendwo in der Prärie schauen ob die leise lockende Stimme in meinem Hinterkopf die Zügel übernimmt wenn ich schlafe und was dann passiert. Aber ich bin mir fast sicher, dass dieser böse Manitou nichts Gutes vorhat. Aber gerade jetzt ist es müßig, darüber nach zu denken, denn das Seil, dass wir knüpfen, hat noch viele lose Enden. Wir beratschlagen beim Frühstück, ich schaue den anderen zu, wie sie es sich schmecken lassen, was nun zu tun ist. Der Professor will natürlich in seine Werkstatt und Armstrong verspricht, auf ihn aufzupassen. Weiterlesen

Valborg mit den Vanadisir

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Zurück im Schloss Gyllenkreuz versuchen wir uns auf Valborg vorzubereiten. Der Gedanke das Geweih mitzunehmen, wird schnell verworfen. Keiner von uns möchte herausfinden, ob er den Schmerz auch spürt. Zum Glück sind auch keine Gebrechen aus unserer Reise in die Vergangenheit des Ordens zurückgeblieben. Ob wir trotzdem dauerhaft Lehren daraus ziehen konnten?

Es Klopft an der Eingangstür. Rasmus, der Sakristan verlangt kryptisch nach >Ihm< und wollte ein Versprechen einlösen. Kollo gibt eine Einlage mit Narrenkappe. Es ist klar, dass wir wann immer wir möchten, die Okkulte Bibliothek aufsuchen können. Norvid und Sunna gehen hinunter, während wir Schlaf suchen.

Wie ehemals Oscar erscheint der Geist von Magnus. Er öffnet die Okkulte Bibliothek mit einem durchscheinenden Schlüssel. Gefühlt erschlagen von der Menge an Papier erkennen sie die Bibliothek wieder, die sie aus dem Kloster kennen. Die Kommunikation mit dem Geist von Magnus ist so schwierig wie mit Oscar. Die beiden finden heraus, dass sie keine Bücher mitnehmen können und am besten gezielt nach Themen suchen. Mit dieser Erkenntnis und Vorfreude auf den nächsten Besuch verlassen Norvid und Sunna die Okkulte Bibliothek. Weiterlesen

Auf der Jagd

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Mein lieber Freund,

nach viel zu langer Zeit melde ich mich endlich wieder bei dir. Nicht, weil mir langweilig wäre, ganz im Gegenteil. Wir haben uns nach unserem letzten größeren Desaster… äh Abenteuer erst einmal gesammelt, Knochen sortiert, Narben gezählt und beschlossen, dass man ja vielleicht doch noch ein wenig an sich arbeiten könnte, bevor man sich wieder freiwillig umbringen lässt.

Und siehe da: Es hat tatsächlich was gebracht. Mittlerweile sitzen wir alle auf eigenen Pferden, ja, wir fallen nur noch selten runter, unsere Ausrüstung ist deutlich besser und auch wir selbst sind nicht mehr so grün hinter den Ohren. Ich habe mich mehr auf das Kundschafterdasein verlegt und bilde mir ein, darin inzwischen ganz passabel zu sein. Alanus, Konrad und Ruben haben sich natürlich auch weiterentwickelt, jeder auf seine ganz eigene, mehr oder weniger gesunde Art. Kurz gesagt: Wir hielten uns für bereit. Weiterlesen

Der Königinnensohn von Alfheim 3

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Es zeigt sich in der Ostflanke des Hügels ein grün leuchtendes Rechteck und wird langsam breiter, als öffne jemand die Gardine eines hell erleuchteten Zimmers. Aus der strahlenden Öffnung kommen vier Elfen, bewaffnet und gepanzert, und nehmen links und rechts davon Aufstellung. Die Helden von Ludovicum treten vor und begehren Einlass, doch die Wächter weisen sie grob und mit einem gewissen Desinteresse ab.
Da es schon spät ist, wird im nahegelegenen Wald ein Lager aufgeschlagen. In dunkelster Nacht wird die Lagerwache von knackendem Holz aufgeschreckt. Eine junge Frau, ihr Name ist Dolores, hat die Helden ausgespäht. Sie ist schon seit Tagen hier, weil ihr Geliebter, der zwergische Schmied Fimbulfambis von Elfen in den Hügel verschleppt wurde. Weiterlesen

Hirsk ausbaldowern

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Hjalti und Vagn sind im Schutz der Nacht auf eigene Faust losgezogen. Der Jarl von Odense und Guerd Latikson bleiben mit ihren Langbooten an der Küste, wo man sie von Hirsk aus nicht sehen kann. Sie schicken Späher aus, um zu erfahren, wann der Tumult ausbricht, damit sie  eingreifen können, sobald in der Stadt die Kämpfe beginnen. Weiterlesen

Der grüne Tod

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Erzählt von Eldoril, Priester E’lis
13.10.358 AC – Gegen Mittag kehrte Fuchsohr zu uns zurück. Die Ereignisse der vergangenen Stunden lasteten schwer auf uns, und lange berieten wir, wie wir weiter vorgehen sollten. Besonders die Standarte, die wir entdeckt hatten, beunruhigte uns. Ihr Wappen war uns unbekannt, doch eines schien gewiss: Es gehörte nicht zu den Guten Göttern. Das Motto dieses Ordens — sinngemäß „Gehorche oder stirb“, „Unterwirf dich oder stirb“ — ließ nichts Gutes erwarten. Auch erinnerten wir uns daran, in Neraka Wappenröcke in Blau und Schwarz gesehen zu haben.
Schließlich brachen wir zur Pyramide auf. Wir wollten näher heran, um mehr über diesen Ort, seine Bewohner und die Absichten jener fremden Macht zu erfahren. Noch waren wir ratlos, doch Stillstand hätte uns keine Antworten gebracht. Der Wald um uns war feucht, neblig und bedrückend. Ein unwirklicher Urwald aus Wasser, Wurzeln, Moder und dichter Vegetation. Der Boden war uneben, verwachsen, nass und schwer zu begehen. Und doch war dieser Wald nicht tot. Fuchsohr spürte seine Lebenskraft. Überall waren Geräusche der Tierwelt zu hören, und inmitten dieser bedrückenden Schwüle lag etwas Lebendiges. Aber zugleich hatte Fuchsohr den Eindruck, als trüge der Wald eine schwelende Wunde in sich. Ob diese Wunde die Pyramide war, vermochten wir nicht zu sagen. Weiterlesen

Mitbringsel aus dem Kloster

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Je länger wir uns in der Vergangenheit aufhalten desto mehr verlieren wir uns in den Erinnerungen und Gefühlen der Personen die wir eingenommen haben. Wir fürchten, dass wir diese Zeit schnellstmöglich verlassen sollten, um nicht für immer ganz dort bleiben zu müssen.

Der Bibliothekar Bruder Magnus sucht nach der Abendandacht nach dem Sakristan  Bruder Rasmus. In der Kammer ist er nicht. Wir entschließen uns, zusammen in die Höhle in den Katakomben zu gehen und dort auf den Werwolf zu warten. Bengt kann sich uns leider nicht anschließen, da er heute Nacht zur Wache eingeteilt ist. Die Großmeisterin war wohl auch der Meinung, dass eine Nacht an der frischen Luft sein Gemüt etwas abkühlen kann. Weiterlesen

Ein neuer Auftrag

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Besuch einer alten Dame

Noch nicht ganz wach, erfahren wir von Viola, dass im Salon bereits unangemeldeter Besuch auf uns wartet. Als wir erfahren um welche Person es sich handelt, es ist Sigrid Magnusson, läuft Linda direkt ins Ankleidezimmer, um sich standesgemäß zu kleiden.

Sofort fallen ihr ein paar Veränderungen zum Vortag auf. Ein Weinglas steht auf dem Tisch, ein Anzug wurde anprobiert. Linda entscheidet sich für ein schlichtes, braunes Kleid. Dabei entdeckt sie einen Stirnreif aus Horn mit einem angedeuteten Geweih. Wir wundern uns darüber, können uns aber keinen rechten Reim darauf machen. Linda setzt es auf. In dem Moment fängt es an zu wachsen und sie bekommt es nur unter Schmerzen und mit Blessuren abgesetzt. Weiterlesen