Archiv der Kategorie: Spielrunden

Spielberichte, Charakterbeschreibungen und Hintergrundmaterial aus den Spielrunden

Den Bullen bei den Hörnern packen

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Nach einigen Stunden Schlaf wachen wir auf und ich werde von meinen Handschellen befreit. Irgendwann, wenn wir dieses Drecksloch von Stadt verlassen haben, sollte ich irgendwo in der Prärie schauen ob die leise lockende Stimme in meinem Hinterkopf die Zügel übernimmt wenn ich schlafe und was dann passiert. Aber ich bin mir fast sicher, dass dieser böse Manitou nichts Gutes vorhat. Aber gerade jetzt ist es müßig, darüber nach zu denken, denn das Seil, dass wir knüpfen, hat noch viele lose Enden. Wir beratschlagen beim Frühstück, ich schaue den anderen zu, wie sie es sich schmecken lassen, was nun zu tun ist. Der Professor will natürlich in seine Werkstatt und Armstrong verspricht, auf ihn aufzupassen. Weiterlesen

Valborg mit den Vanadisir

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Zurück im Schloss Gyllenkreuz versuchen wir uns auf Valborg vorzubereiten. Der Gedanke das Geweih mitzunehmen, wird schnell verworfen. Keiner von uns möchte herausfinden, ob er den Schmerz auch spürt. Zum Glück sind auch keine Gebrechen aus unserer Reise in die Vergangenheit des Ordens zurückgeblieben. Ob wir trotzdem dauerhaft Lehren daraus ziehen konnten?

Es Klopft an der Eingangstür. Rasmus, der Sakristan verlangt kryptisch nach >Ihm< und wollte ein Versprechen einlösen. Kollo gibt eine Einlage mit Narrenkappe. Es ist klar, dass wir wann immer wir möchten, die Okkulte Bibliothek aufsuchen können. Norvid und Sunna gehen hinunter, während wir Schlaf suchen.

Wie ehemals Oscar erscheint der Geist von Magnus. Er öffnet die Okkulte Bibliothek mit einem durchscheinenden Schlüssel. Gefühlt erschlagen von der Menge an Papier erkennen sie die Bibliothek wieder, die sie aus dem Kloster kennen. Die Kommunikation mit dem Geist von Magnus ist so schwierig wie mit Oscar. Die beiden finden heraus, dass sie keine Bücher mitnehmen können und am besten gezielt nach Themen suchen. Mit dieser Erkenntnis und Vorfreude auf den nächsten Besuch verlassen Norvid und Sunna die Okkulte Bibliothek. Weiterlesen

Auf der Jagd

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Mein lieber Freund,

nach viel zu langer Zeit melde ich mich endlich wieder bei dir. Nicht, weil mir langweilig wäre, ganz im Gegenteil. Wir haben uns nach unserem letzten größeren Desaster… äh Abenteuer erst einmal gesammelt, Knochen sortiert, Narben gezählt und beschlossen, dass man ja vielleicht doch noch ein wenig an sich arbeiten könnte, bevor man sich wieder freiwillig umbringen lässt.

Und siehe da: Es hat tatsächlich was gebracht. Mittlerweile sitzen wir alle auf eigenen Pferden, ja, wir fallen nur noch selten runter, unsere Ausrüstung ist deutlich besser und auch wir selbst sind nicht mehr so grün hinter den Ohren. Ich habe mich mehr auf das Kundschafterdasein verlegt und bilde mir ein, darin inzwischen ganz passabel zu sein. Alanus, Konrad und Ruben haben sich natürlich auch weiterentwickelt, jeder auf seine ganz eigene, mehr oder weniger gesunde Art. Kurz gesagt: Wir hielten uns für bereit. Weiterlesen

Der Königinnensohn von Alfheim 3

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Es zeigt sich in der Ostflanke des Hügels ein grün leuchtendes Rechteck und wird langsam breiter, als öffne jemand die Gardine eines hell erleuchteten Zimmers. Aus der strahlenden Öffnung kommen vier Elfen, bewaffnet und gepanzert, und nehmen links und rechts davon Aufstellung. Die Helden von Ludovicum treten vor und begehren Einlass, doch die Wächter weisen sie grob und mit einem gewissen Desinteresse ab.
Da es schon spät ist, wird im nahegelegenen Wald ein Lager aufgeschlagen. In dunkelster Nacht wird die Lagerwache von knackendem Holz aufgeschreckt. Eine junge Frau, ihr Name ist Dolores, hat die Helden ausgespäht. Sie ist schon seit Tagen hier, weil ihr Geliebter, der zwergische Schmied Fimbulfambis von Elfen in den Hügel verschleppt wurde. Weiterlesen

Hirsk ausbaldowern

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Hjalti und Vagn sind im Schutz der Nacht auf eigene Faust losgezogen. Der Jarl von Odense und Guerd Latikson bleiben mit ihren Langbooten an der Küste, wo man sie von Hirsk aus nicht sehen kann. Sie schicken Späher aus, um zu erfahren, wann der Tumult ausbricht, damit sie  eingreifen können, sobald in der Stadt die Kämpfe beginnen. Weiterlesen

Der grüne Tod

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Erzählt von Eldoril, Priester E’lis
13.10.358 AC – Gegen Mittag kehrte Fuchsohr zu uns zurück. Die Ereignisse der vergangenen Stunden lasteten schwer auf uns, und lange berieten wir, wie wir weiter vorgehen sollten. Besonders die Standarte, die wir entdeckt hatten, beunruhigte uns. Ihr Wappen war uns unbekannt, doch eines schien gewiss: Es gehörte nicht zu den Guten Göttern. Das Motto dieses Ordens — sinngemäß „Gehorche oder stirb“, „Unterwirf dich oder stirb“ — ließ nichts Gutes erwarten. Auch erinnerten wir uns daran, in Neraka Wappenröcke in Blau und Schwarz gesehen zu haben.
Schließlich brachen wir zur Pyramide auf. Wir wollten näher heran, um mehr über diesen Ort, seine Bewohner und die Absichten jener fremden Macht zu erfahren. Noch waren wir ratlos, doch Stillstand hätte uns keine Antworten gebracht. Der Wald um uns war feucht, neblig und bedrückend. Ein unwirklicher Urwald aus Wasser, Wurzeln, Moder und dichter Vegetation. Der Boden war uneben, verwachsen, nass und schwer zu begehen. Und doch war dieser Wald nicht tot. Fuchsohr spürte seine Lebenskraft. Überall waren Geräusche der Tierwelt zu hören, und inmitten dieser bedrückenden Schwüle lag etwas Lebendiges. Aber zugleich hatte Fuchsohr den Eindruck, als trüge der Wald eine schwelende Wunde in sich. Ob diese Wunde die Pyramide war, vermochten wir nicht zu sagen. Weiterlesen

Mitbringsel aus dem Kloster

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Je länger wir uns in der Vergangenheit aufhalten desto mehr verlieren wir uns in den Erinnerungen und Gefühlen der Personen die wir eingenommen haben. Wir fürchten, dass wir diese Zeit schnellstmöglich verlassen sollten, um nicht für immer ganz dort bleiben zu müssen.

Der Bibliothekar Bruder Magnus sucht nach der Abendandacht nach dem Sakristan  Bruder Rasmus. In der Kammer ist er nicht. Wir entschließen uns, zusammen in die Höhle in den Katakomben zu gehen und dort auf den Werwolf zu warten. Bengt kann sich uns leider nicht anschließen, da er heute Nacht zur Wache eingeteilt ist. Die Großmeisterin war wohl auch der Meinung, dass eine Nacht an der frischen Luft sein Gemüt etwas abkühlen kann. Weiterlesen

Ein neuer Auftrag

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Besuch einer alten Dame

Noch nicht ganz wach, erfahren wir von Viola, dass im Salon bereits unangemeldeter Besuch auf uns wartet. Als wir erfahren um welche Person es sich handelt, es ist Sigrid Magnusson, läuft Linda direkt ins Ankleidezimmer, um sich standesgemäß zu kleiden.

Sofort fallen ihr ein paar Veränderungen zum Vortag auf. Ein Weinglas steht auf dem Tisch, ein Anzug wurde anprobiert. Linda entscheidet sich für ein schlichtes, braunes Kleid. Dabei entdeckt sie einen Stirnreif aus Horn mit einem angedeuteten Geweih. Wir wundern uns darüber, können uns aber keinen rechten Reim darauf machen. Linda setzt es auf. In dem Moment fängt es an zu wachsen und sie bekommt es nur unter Schmerzen und mit Blessuren abgesetzt. Weiterlesen

Der Seufzende Turm 3 – Wolpers ist, nein, war an allem Schuld

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Eurer Hochwohlgeboren sei hiermit pflichtgemäß Meldung erstattet:

Am Morgen des 20.10.1025 kehrten die Objekte Rilke aus der wolperschen Bauernmiliz und die Verbündeten Oolan und Turo ins Lager zurück und führten zwei leere Bierfässer auf einem Handkarren mit. Der Resttrupp der Verbündeten– bestehend aus dem Zauberwirker Hjalmar, dem Halbling Tjaldri sowie meiner Person, Späher EG 15‑03 Grub – hatte die vorangegangenen vier Tage ohne besondere Vorkommnisse unter der lockeren Bewachung der verbliebenen Schergen und der Banditin Wolpers verbracht. Weiterlesen

Nach der Schlacht

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2. November 2512 – Übersreik – Reikland – Rubens Tagebuch

Es ist vorbei. Ich stehe zwischen sterbenden oder toten Menschen, Mutanten, Tiermenschen und was weiß ich noch alles. Der unheimliche Schein von Morrslieb taucht alles in krankes, grünes Licht und färbt all das Blut, die Eingeweide und Schlimmeres tiefschwarz. In der kühlen Nachtluft steigt Dampf aus Wunden und zerfetzten Leibern. Der aufgeblähte Leib des toten Chaoskriegers stinkt selbst dutzende Meter weit entfernt noch wiederlich nach Krankheit und Tod. Einige Soldaten oder Wachleute rufen nach Öl und Feuer. Vermutlich das Beste so. Weiterlesen