24.10.1025 – Fern der Heimat bewahre ich meine Erinnerungen, für alle, die wie ich entwurzelt durch die Fremde ziehen. Erneut machen meine Gefährten und ich uns auf den Weg in das verfluchte Geistermoor. Mitten in den Sümpfen erhebt sich der Seufzende Turm, in dessen Gewölbe ein Bruchstück der Statue von Drachenkaiser Eledain verborgen sein soll.
Wir wollen den hungrigen Riesen Glam Glam, der den Turm besetzt hält, mit Bierfässern in ein Sumpfloch locken. Da die Fässer leer sind, sollte unsere List besser aufgehen. Ansonsten wird sich Glam Glams Laune in einem Wutanfall entladen, der seiner Körpergröße entspricht. Als der Abend dämmert, suchen wir in dem verlassenen Wirtshaus „Zum Wegende“ Unterschlupf. Im Anbau nimmt Turo das Wasserrad in Augenschein, mit dem ein Mahlwerk betrieben werden kann. Der Zwerg ist gewiss, dass es wieder in Betrieb genommen werden könnte. Tjaldri und Hjalmar schmieden Pläne, das Gasthaus von Helemi zu übernehmen und sich damit ihr neues Leben im Nebeltal aufzubauen. Natürlich wäre es gut, einen sicheren Lagerplatz außerhalb von Randweiler zu haben. Aber mich selbst halte ich für ein Leben als Wirt nicht geeignet. Ich bin ein Mann der Wildnis. Weiterlesen
Kategoriearchiv: Spielrunden
Das gemiedene Haus
Schreibe eine Antwort21. lairë im 76. loa des 49. yén der Zeitrechnung von Imladris
Der Abend verging bei unseren Geschichten aus der Welt, doch immer wieder wurden unsere Erzählungen von den Stammbäumen, Intrigen und dem Hass der Stock unterbrochen. Nach dem Essen führte uns Messing zum Brückenhaus. Auf dem Weg dorthin bemerkten wir ein Licht in einem der höheren Häuser. Die Wachen wollten nichts darüber sagen, und auch Titus hüllte sich in Schweigen. Bald darauf wurde die Ausgangssperre verkündet.
Doch Neugier ist ein schlechter Ratgeber und bisweilen stärker als jede Verordnung. So kletterten Cornifera und ich dennoch aus dem Fenster. Sie wandte sich nach Osten, während ich nach Westen ging. Das erleuchtete Haus, welches wir zuvor gesehen hatten, war augenscheinlich gut erhalten, doch die Wachen mieden es, als läge ein unsichtbarer Fluch auf seinen Mauern. Weiterlesen
Eine alte Schuld
Schreibe eine AntwortIn den letzten Tagen, so erfahren wir, sind im Rathaus fast zeitgleich etliche Beamte erkrankt. Außerdem werden die Gesetze strenger, es gibt mehr Hinrichtungen in der Stadt und an jeder Ecke finden sich täglich Agitatoren, die in diese oder jene Richtung hetzen.
Cordelia bittet Christoph um Hilfe bei einer alten Schuld. Sie schuldet einem Beamten der Abwasserreinigung einen Gefallen und wir sollen uns darum kümmern. Dies wäre auch Christoph Engel sehr wichtig. Der Mann sei ein sehr netter Mensch und wir sollten uns wirklich große Mühe geben, ihm behilflich zu sein. Er heißt Thomas Grunwel und wir treffen ihn in der „Krone des Carolus“ im Hafenviertel. Die Taverne liegt etwas versteckt und nicht direkt am Hafen und stellt sich als eher ruhiges Etablissement heraus. Auch Grunwel macht einen recht gutbürgerlichen Eindruck und erwartet uns bereits in einem Separè zu dem er uns sogleich heranwinkt und die Vorhänge hinter uns schließt. Weiterlesen
Zwischen zwei Katastrophen
Schreibe eine AntwortRuben Tagebuch – 29. März 2513, Übersreik, Reikland
Wieder einmal endet eine gefährliche Zeit für uns und so etwas wie Normalität findet sich ein. Ich überprüfe regelmäßig Konrads gebrochenen Arm, er verheilt wirklich gut. Wir zerstreuen uns ein wenig, da jeder seinen Aktivitäten nachgeht, aber wir treffen uns abends oft zum Essen. Es wird beinahe etwas langweilig, denke ich manchmal. Dann würde ich mir am liebsten selber eine scheuern, so dämlich ist dieser Gedanke. Die folgenden Wochen sind trotzdem geruhsam. Weiterlesen
Grünes Herz und alte Schuld
Schreibe eine AntwortDer Beschützer des Waldes hat die Form eines Ringes angenommen und ist einfach in einem wahnsinnigen Tempo davon gerollt. Eira ist dem Lindwurm hinterhergelaufen. Mikaela ist immer noch darauf bedacht Eira zu schützen und will ihr folgen. Doch eine der erlösten Vanadisir schreitet auf sie zu und fragt nach der Kette. Sie heißt Lara und möchte den Wald so schnell wie möglich verlassen. Der verletzten Clara fällt in diesem Moment die Kette fast aus der Tasche, als Sunna sie untersucht. Zum Glück bemerkt die Ärztin es und verbirgt das Schmuckstück geschickt.
Mikaela ist nur schwer davon zu überzeugen mit uns zu gehen. Norvid ist darauf erpicht noch die Ruinen zu untersuchen. Zusammen schauen wir uns um. Der Stumpf, der den Schatz enthielt, ist verschwunden und ein stattlicher Baum steht an seiner Stelle. Leider gewinnen wir keine weiteren Erkenntnisse. Weiterlesen
Der Königinnensohn von Alfheim 4
Schreibe eine AntwortJetzt sitzen die Helden von Ludovicum in einer Zell im Feenhügel gefangen. Eine massive Tür verschafft Zutritt zu einer kleinen, dunklen Grottenkammer, die von dem unirdischen grünsilbernen Licht einer einzelnen Fackel erleuchtet wird. In den steinernen Wänden befinden sich noch zwei weitere Zellen, deren Gitterstäbe ebenfalls aus lebendem Holz bestehen eine rötliche Rinde haben. Bewacht wird das Gefängnis von einem Paar recht viehisch aussehender Firbolge mit großen, dornenbewehrten Knüppeln. Ihre Haut hat die Farbe von nassem Gestein und sie sind deutlich stämmiger als andere, feinere Feenwesen. Ihre Schmerbäuche sind höchst beeindruckend und sie tragen einfache, karmesinrot gefärbte Gewänder.
Die eingesperrten Helden verbringen einige Zeit damit, die Firbolge in ein Gespräch zu verwickeln, was aber nur zur Folge hat, dass sie mit langen Spießen durch das Holzgitter malträtiert werden. Auch andere Ausbruchversuche scheitern zunächst, als dann der Herold des Prinzen mit weiteren Wachen erscheint, um die Gefangenen in den Thronsaal zu bringen. Jyptynn informiert die Gruppe, dass das Interesse von Prinz Ascheherz geweckt wurde und er geneigt ist, sich ihre Geschichte anzuhören. Weiterlesen
Ereignisse in Übersreik
Schreibe eine AntwortNach den Geschehnissen auf der Morgenhöhe werden wir am nächsten Morgen zur Hauptfrau von Pfeffer gerufen. Dort erfahren wir das die Baronin von Nacht über das Treffen Bescheid wusste und sie es war die die Altdorfer Soldaten zu unserer Unterstützung geschickt hatte. Des weiteren bekommen wir von ihr eine Belohnung für unser Umsichtiges Handeln in dieser Situation.
Danach machen wir uns auf den Weg, um nach Rudelvater Kretschmer zu sehen und auch dieser dankt uns für unsere Hilfe und entlohnt uns für unsere Dienste. Weiterlesen
Briefe in die Heimat: Von Käse, Ratten und dunkler Zauberei
Schreibe eine Antwort09. März 2513, Übersreik, Reikland
Liebe Hildrun,
ich habe dir noch gar nicht berichtet, dass ich den Dienst bei den Straßenwächtern quittiert habe. Wirklich ausgeführt habe ich den zuletzt ohnehin nicht mehr, die Umstände in diesem vermaledeiten Ort ließen es nicht zu. Was ich jetzt mache? Ja, vielleicht werde ich noch Hexenjäger, aber dafür muss ich noch weitere Kontakte knüpfen. Ich habe schon welche kennengelernt, die waren aber oft sehr fanatisch. Du fragst dich, wie ich nach all den Erlebnissen der letzten Monate nicht selbst fanatisch werden kann? Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich nicht irre geworden bin. Wie auch immer, ich habe mich vorerst als Ermittler verdingt. Ähnliche Tätigkeiten haben wir sowieso schon gemacht und hier lerne ich noch ein paar andere nützliche Dinge. Weiterlesen
Neue Freunde, neues Glück
Schreibe eine Antwort01.11.358 a. c. Diese Geschichte fängt einfach großartig an! Meine Wette hat gerade erst begonnen und schon betrete ich neues Land! Gut, vor mir sind schon viele andere auf Shallsea angekommen. Aber ich bin zum ersten Mal hier und meine Schwester Talah war es noch nie! Ein wirklich guter Ausgangspunkt für unsere Wette. Während ich durch die Straßen laufe und neugierig alles ganz genau betrachte, überlege ich, wie sich jetzt am Besten ein großes Abenteuer finden lässt. Mir fällt die Festung ins Auge, die über Port Shallsea thront – und fange an zu grinsen. Festungen sind oft voller verschlossener Türen, hinter denen Geheimnisse und Herausforderungen auf einen findigen Kender warten. Sofort stürme ich auf die kleine Trutzburg zu. Beim Näherkommen stelle ich fest, dass es sich um eine solamnische Ritterburg handelt. Schade, das senkt die Wahrscheinlichkeit, hier auf verwunschene Schätze und grimmige Monster zu treffen. Aber die guten Götter werden sich schon was dabei gedacht haben, mich hierher zu führen. Also: hinein in die Festung. Weiterlesen
Die Spiegelwelt
Schreibe eine AntwortNach reiflicher Beratung fassten wir den Entschluss, als nächstes die verfallene Kapelle auf unserem Anwesen wiederherzustellen. Doch ehe ihre Mauern erneut geweiht werden können, muss sie von „Komplikationen“ befreit werden. Sie ruht tief im gigantischen Garten des Anwesens. Ist sie erst wiederhergestellt, soll sie uns als Zufluchtsort dienen. Dort wird es möglich sein, den gequälten Geist zu beruhigen, Weihwasser herzustellen und Gottesdienste abzuhalten.
Doch bevor wir dieses Vorhaben angehen konnten, wurde unsere Aufmerksamkeit an anderer Stelle benötigt. Es gelang uns, Ingrid aus der Nervenheilanstalt zu befreien. Auf dem Rückweg jedoch gerieten wir auf unerklärliche Weise in eine Welt jenseits des Spiegels, ein fahles Ebenbild der Wirklichkeit. Alles erschien spiegelverkehrt, jeder Farbton war in trostloses Grau getaucht. Wilma trug Ingrid auf ihren Armen, während wir den Weg zum Königsturmzimmer suchten. Zunächst gingen wir in die Bibliothek. Weiterlesen



