Autorenarchiv: Agrawan

Dunkel hallen die Wetterspitzen

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Dunkel hallen die Wetterspitzen – Ein Bericht Damrods, des Hüters

15. Tag des Blattermondes, im Jahre 2955 D.Z. — Wälder östlich von Bree

Es war einer jener Morgen, an denen der Nebel schwer in den Tannen hing und der Wind aus Osten kam, träge, feucht, und doch unheilvoll. Noch immer verweilten wir im alten Versteck der Waldläufer, verborgen zwischen den Wurzeln des Breeberges, während sich am fernen Horizont über der Wetterspitze ein rötliches Leuchten zeigte. Es flackerte nächtlich wie ein heimliches Feuer in der Ferne, ein Zeichen, das wir nicht deuten konnten.

An meiner Seite war Berelas, jene gezeichnete Frau, deren Schicksal sich mit einem Ring verknüpft hatte, dem Ring der Sieben Juwelen. In ihrem Blick lag Zweifel, in ihren Worten Reue, denn der Ring barg nicht nur Schönheit, sondern auch einen Fluch, den sie einst in Unwissenheit selbst ausgesprochen hatte. Nun wog ihre Seele schwer, und sie fragte sich, was mit dem Ring geschehen sollte. Weiterlesen →

Auf nach Falun

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In Vorbereitung auf die nächste Mission hat Bengt klettern geübt und sich ein Seil geknotet. Das mag in einer unfallträchtigen Mine hilfreich sein. Auch die anderen bereiten sich auf ihre Weise vor, um die Unfälle in der Mine der Svea Bergbaugesellschaft zu untersuchen. Dann geht es in den Keller, um den Schwur der Gesellschaft zu sprechen: Weiterlesen →

Der dunkle Turm

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Im Inneren des Wetterfahnenturms befand sich auf den ersten Blick überraschenderweise nahezu nichts. Wir betrafen einen fast leeren riesigen Raum, der in der Mitte eine Öffnung nach unten hatte, wo eine silberne Wendeltreppe mit einer unheimlichen Ausstrahlung nach unten führte. An der Wand führte eine weiße Rampe in mehreren Windungen nach oben in ein nächstes Stockwerk. Warme Luft umwehte uns und Magnus spürte, dass dies die Winde der Magie waren.

Wir stiegen hinauf auf die nächste Ebene und hörten ein seltsames Gemurmel. Es erwartete uns ein labyrinthartiges Dornengestrüpp, diese Ebene wirkte wild. Es wehte hier Ghur, der Bernsteinwind der Wildnis und der Tiere. Ein Balkon führte nach draußen und ein Pfeil zeigte nach Nordwesten. Weiterlesen →

Ausgrabungen in Drakenstein

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Wir entscheiden uns nach unseren Grabungen im Turm als nächstes den alten Rondratempel auszugraben bzw. archäologisch zu untersuchen. Als wir uns gerade dorthin aufmachen wollen, kommt ein kleines Mädchen aus Drakenstein auf uns zugelaufen. Sie mag um die fünf Jahre alt sein und ist spindeldürr, wobei letzteres Vincent dazu veranlasst, dem Mädchen etwas von seinem Brot zu geben. Als er den Laib wieder einpacken will, muss er erstaunt feststellen, dass der ganze restliche Laib verschimmelt ist. Vincent vermutet sogleich dämonische Einflüsse. Weiterlesen →

Die Rächerinnen

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Jetzt fängt es auch noch an zu regnen. Das Grab von Timeas ist aufgewühlt. In ein paar Metern Entfernung liegt eine Schaufel, trotzdem fängt Tom an mit den Händen weiter Erde weg zu schaufeln. Das Grab ist allerdings leer. Tom meint Timeas Leichnam muss von dem „Gespenst“ mitgenommen worden sein. Rianva fragt Tom wieso er denn nicht bei der Beerdigung gewesen ist. Seine Antwortet ist: “Ich konnte nicht.“ Er versteht nicht, wieso sein Onkel das Geheimnis des Geldes mit ins Grab genommen hat und es nicht, wie er immer sagte, mit seiner Familie geteilt hat. Eine Schatzkarte hatte er Tom einmal gezeigt, aber im Haus war sie nicht mehr, da hat Tom bereits nachgeschaut. Sein Vater und der Rest der Familie wussten ebenfalls von der Karte, genauso wie die alten Freunde von seinem Onkel, die damals den Schatz mit ihm dort gefunden haben. Das ist aber schon über 20 Jahre her. Tom erzählt uns, dass sein Vater kein großer Freund von Abenteuern ist und er auch nicht möchte, dass Tom in die Fußstapfen seines Onkels tritt. Tom vertritt allerdings fest die Meinung, dass der Schatz sein Erbe ist. Weiterlesen →

Yggdrasil, Schattenmolche und andere Kuriositäten

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Irland, unendliche Weiten, wir waren zurück auf der Insel, zusammen mit Dr. Michaels, Marius und Jelena. Das war eine skurrile Szenerie, aus der wir gerade entkommen waren. Die Gestalten, ich weiß noch nicht, wie wir sie nennen sollen, waren die gleichen, wie diejenigen die uns auf dem Schiff vor der Küste von Lunenburg angegriffen hatten. Ich werde sie vorerst Schattenmolche nennen.

Yorick taucht auf und wir stellen ihn den neuen Gästen vor. Er bringt uns zu einer Unterkunft mit mehreren Baumhäusern. Dort sind bereits die Chelai untergebracht und Unterkünfte für die Leute des Equilibriums, die Fraktionslosen und die Unsterblichen bereitgestellt. Wir gehen in das Haus der Chelai, wo Aer und Sparta auf uns warten. Dr. Michaels und Aer und Sparta kennen sich von der Ausbildung im Equilibrium. Weiterlesen →

Hinter dem Spiegel

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Upsala, 16. Januar 1881

Der Spiegel schließt sich hinter uns, der Rückweg ist versperrt und wir sind in der grau düsteren Spiegelwelt. Nach kurzer zerknirschter Lagebesprechung entscheiden wir uns zunächst Waffen zu suchen. In dieser Welt wird das Licht unserer Kerzen fast ganz absorbiert. Nach weiteren Überlegungen versuchen wir unsere Gemächer in der Spiegelwelt zu finden und hoffen, dass wir von dort aus eine bessere Orientierung haben. Auf dieser Seite des Spiegels sind alle Fenster zugemauert, was unangenehm an das Schloss in der Schneekugel erinnert.

Ein ins Gespräch vertieftes Geisterpaar schwebt an uns vorbei ohne Notiz von uns zu nehmen. Wir irren eine Weile umher und auch ein geisterhafter Henker läuft an uns vorbei, ohne uns zu bemerken. Hinter einer Tür hören wir ein Schleifen und Schieben und Schritte. Wir öffnen die Tür und werden Zeuge von dem Selbstmord einer Frau, die sich am Deckenbalken erhängt. Die Szene verschwindet wieder und wir stehen in einem leeren Zimmer. Weiterlesen →

Willkommen im Tänzelnden Pony!

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Nach dem verhängnisvollen Kampf gegen ein gutes Dutzend Wegelagerer, bei dem der Vater meiner neuen Weggefährtin, der Zwergin Rumpelbeere Rotbart, ums Leben kam, begegneten uns, das sind außer Rumpelbeere und mir, Raidriel, einer Elbin aus Lindon, noch Rianva die Waldläuferin, Rosabella Rebensaft, die Breeländerin und Rapolda Reitgras aus Hobbingen, Gandalf der Wanderer.

Er hörte sich unsere Geschichte an und bat uns, mehr über diese Wegelagerer in Bree herauszufinden, denn er vermutet eine gut organisierte Bande hinter diesem Angriff und weiteren dieser Art. Nur zu gern stimmen wir zu, um den Mördern von Rumpelbeeres Vater beizukommen. Wir verabreden uns mit Gandalf im Tänzelnden Pony. Weiterlesen →

Das Waisenhaus

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Im Kaltmond (Oktober) 2512

Am Morgen treffen sich die Steinfelds wie üblich im Brückenhaus und entscheiden, das sie zuerst Direktor Benedict Gurkenfeld aufsuchen. Wir sprechen mit Dotoressa Alexandra Giliani in der Medicus-Gilde, die uns mitteilt, das die gelagerte (Adels-)Leiche, die wir in der Pfeiffenbeinallee gefunden hatten, aus der Kühlkammer verschwunden ist. Christoph schafft es, dank ein paar unbedachter Worte, einen Nervenzusammenbruch bei Direktor Gurkenfeld auszulösen. Der Gildenmeister Doktor Otto Krupp begleitet uns daraufhin aus dem Zimmer. Nach kurzer Unterredung mit Dotoressa Giliani dürfen wir wieder in das Patientenzimmer. Weiterlesen →

Ein Waisenhaus mit Überraschungen

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Schriftliche Aufzeichnungen von Alanus vom Fischteich vom 26. und 27. Oktober 2512

Wir trafen uns wieder in einer Gasse nahe dem Waisenhaus. Konrad hörte Geräusche und meldete uns, dass er sicher war, beobachtet zu werden. Daher ging er an die Ecke eines Hauses und schaute in die Gasse. Ruben folgte ihm. Sie sahen nichts, mussten aber ihrem Drang folgen, die möglichen Laute irgendetwas zuzuordnen. Also ging ich auch hinterher. Als wir in der Gasse waren, folgte noch ein Geräusch und dann sahen wir auch schon eine Person aus der Finsternis hervorkommen. Aber welch‘ Überraschung, diesmal keine Horde Meuchelmörder oder Monster, sondern ein älter aussehender Mann mit guter Kleidung. Er fragte uns, warum wir seit geraumer Zeit das Waisenhaus beobachteten? Nach dem wir seinen Namen, er hieß Gustav Grabbe, erfragten, erzählten wir erst einmal eine erfundene, aber plausible Geschichte. Man sah ihm an, dass sie ihn nicht ganz überzeugte, sodass wir ihm einige kurze ehrlichere Informationen gaben. Weiterlesen →