Autorenarchiv: Agrawan

Der verlorene Tag

Schreibe eine Antwort

Die Gruppe verlässt zum Teil die Kanalisation. Draußen ist es ca. 2 Stunden vor Morgengrauen. Es ist wärmer als gewohnt, es ist viel trockener als es sein sollte und es gibt keine Anzeichen für ein Gewitter, welches die Gruppe unterirdisch jedoch am Wasserstand bemerkt hatte. Radek, Liya und Zahra sind draußen, Hane und Pedro sind noch in der Kanalisation. Die drei gehen  zurück, um Hane und Pedro zu holen, damit sie den Flüchtigen verfolgen können. Weiterlesen →

Die Fürsten der Winde und die Schrecken von Heutal

Schreibe eine Antwort

3. Oktober 2947, 3. Zeitalter

Nach der Schlacht an der dunklen Falte gaben die fünf Gefährtinnen ihrem Bedürfnis nach Ruhe, Zerstreuung und dem Festigen ihrer Freundschaften nach und kehrten für einige Zeit an der Alten Furt ein. Manch schönen und geselligen Abend ließen sie im Östlichen Gasthaus ausklingen und an diesem Abend sollten sie gleich zwei bekannten Gesichtern wiederbegegnen.

Die erste Begegnung bildete das plötzliche Auftauchen – oder endgültige Aufschließen – von Bungo Hornbläser, dem kurzweiligen Hobbit, der direkt einige durchaus gelungene selbstgeschmiedete Verse über die Schlacht an der dunklen Falte vortrug, die allen Gefährtinnen und sogar der schwer von dererlei Prosa zu begeisternden Gundi wirklich sehr gut gefielen. So trug die erste Begegnung zu Kurzweil und Zerstreuung bei. Weiterlesen →

Das Ende (von Hurian-Lo Apak)

Schreibe eine Antwort

Nachdem ich Kverula das Leben genommen und die 2 Söldner vor dem Eingang erledigt habe, stehe ich nun mit meinen Kameraden wieder in der Grabkammer. Außer Bartolom scheint keiner meinen Verlust zu bemerken…

Wir begeben uns wieder nach draußen, damit Karla die Verbindung zur Spinne aufnehmen kann. Bartolom versenkt vorher noch unsere provisorische Brücke in den 7 Meter breiten Spalt. Draußen kann Karla weitere Spuren entdecken, die zurück in den Wald führen. Sie und Bartolom können dieser Spur bis zu einem verlassenen Lager verfolgen. Etwas abseits entdeckt Orlana einen kleinen Hügel, der anscheinend, nach meiner kurzen Inspektion, von Spinnen bewohnt wird. Weiterlesen →

Das Schellenkind

Schreibe eine Antwort

14. Kapitel, Bornland, Festum, 6. Phex 1038 BF

Aeon geht zurück in das Séparée zu Wippflügler und seinen Kameraden. Wippflügler weisst uns noch einmal auf die von ihm eingeforderte Verschwiegenheit hin. Dayonis bemerkt einen Zauber der das Séparée vor unbefugter Bespitzelung schützt. Nach seinem Abgang tun sich die Helden noch an den Spiesen und Getränken gütlich. Dayonis schlägt vor, am nächsten Tag die Wasserproben aus den Brunnen zu nehmen.

Sainthryël geht an die frische Luft vor die Tür. Er sieht mit Dayonis dichten Nebel aus dem Hafen in die Stadt aufsteigen. Wieder zusammen, schlägt Doria vor, in den Nebel zu gehen und das Schellenkind ausfindig zu machen. Myrte flüstert Dayonis zu: „Das Pfefferminzbonbon wirkt.“. [Anm.: Das von Poffo, aka. Eddy, Zippo] Aeon bietet sich als Opfer an, um das Schellenkind anzulocken und dingfest zu machen. Weiterlesen →

Dämonen und Magister

Schreibe eine Antwort

13. Kapitel, Bornland, Festum, 6. Phex 1038 BF

Den Helden wird schummerig, sie stehen quasi neben sich. Wir sind vollständig von Nebel umgeben. Wir stehen jeder alleine im Nebel, der kalt ist. Ein unangenehmer Wind haucht uns an. Die drei Instrumente, Schellen, Flöte und Trommel, spielen disharmonisch.

Sainthryël versucht den Boden zu berühren. Er fühlt einen kalten feuchten, nassen Boden und hört ein kaum wahrnehmbares Plätschern. Aeon kann keinen Rythmus oder Melodie aus dem Instrumentenspiel hören. Dayonis findet ihre Kröte nicht an ihrem gewohnten Ort in ihrer Tasche. Doria versucht vorwärts zu gehen, tritt aber nach zwei Schritten in Nichts, kann sich aber fangen, und hört jetzt auch das Plätschern. Sainthryël glaubt in dieser Trance fallen zu können, er will einen beherzten Sprung in die Leere machen, besinnt sich aber wieder und lässt es. Doyonis hört Aeon und geht auf ihn zu. Aeon hört Dayonis und geht auf sie zu. Weiterlesen →

Bienen und Träume

Schreibe eine Antwort

12. Kapitel, Bornland, Festum, 6. Phex 1038 BF

Die Gruppe geht zur Ganison, da bald die Einschreibung als Ordner des Atmaskotfestes stattfinden soll. Dort erfahren wir, dass 5 Atmaskottjen, die durch die Stadt gefahren werden, an bestimmten Orten geschmäht werden. Pro Wagen sind 8 Ordner vorgesehen. Timpski wird vorweg gehen und die Thorwalertrommel schlagen.

Vier Atmaskottjen sollen auf dem Weg zum Marktplatz geschmäht werden, ein Goblinpirat an der Hafenmeisterei, ein Nivese an der Amüsiermeile im Hafenviertel, ein Norbarde vor der Nordlandbank und ein Maraskaner vor der Festumer Flagge in der Altstadt. Auf dem Marktplatz wird der Thorwaler Atmaskot Blutsäufer geschmäht. Der Bundmeister Rondras, Gernot von Halsingen, hält dort eine Rede. Weiterlesen →

Die Grabkammer

Schreibe eine Antwort

Fenja steht vor dem Thron. Was sie dort macht kann ich von hier aus leider nicht sehen. Fenja fast den Speer an und will sich mit ihm verbinden. Runen leuchten auf. Ramadans Verderben. Sie spürt wie die Energie sie erfüllt. Jemand will von ihr Besitz ergreifen. Sie kann dem aber widerstehen.

Die belebten Rüstungen haben sich aufgemacht, zu uns zu gelangen. Ihre schweren Schritte sind deutlich zu hören. Orlanas Plan ist es sie in der Vorkammer abzufangen. So flankieren wir mit je zwei pro Seite. Ich sehe wie Orlanas Schwert aufflammt. Die schwarzen Flammen scheinen aus der Klinge zu kommen. Alle sind angespannt. Dann ein Dröhnen. Die Seitenwände bewegen sich. Der Gang wird breiter. Ist das jetzt gut oder schlecht? Weiterlesen →

Schlacht in der dunklen Klamm

Schreibe eine Antwort

Uns wird ziemlich mulmig als wir das Heer anrücken sehen. Seit dem wir das Lager verlassen haben sind noch einmal etliche Kämpfer dazu gekommen und nun sind es bestimmt über 200.

Die Ostlinge haben 3 Streitwagen an deren Rädern sich scharfe Klingen befinden die alles niedermetzeln was sich ihnen in den Weg stellt. Angeführt werden sie von Borlad dem Schlächter, der mehr an ein Monster als an einen Menschen erinnert mit den Ketten und den Narben im bleichen Gesicht. Weiterlesen →

Der Atmaskottjenumzug

Schreibe eine Antwort

8. Phex 1038 BF, Festum

Am Morgen des 8. Phex treffen wir uns auf der Speicherinsel mit den anderen Ordnern. Eine Einteilung um unseren Wagen zu begleiten führt Manthus durch, wo sich wer aufzuhalten hat, welche Aufgaben er hat. Wir haben den Wagen Nummer drei zugeteilt bekommen.

Dann geht es auch schon los! Hauptmann Timpski fängt an, auf der Thorwalertrommel erste Trommelschläge zu tätigen, als wir diese hören, vernehmen wir einen sehr speziellen Klang. Der Tross setzt sich in Bewegung. Über die Brücke geht es Richtung Hafenviertel. In der Hafenmeisterei wird Aufstellung bezogen, die Zuschauer sind außerhalb der Mauern. Weiterlesen →

Wenn Blicke töten könnten II

Schreibe eine Antwort

22. Oktober 2512, in tiefster Nacht

Im Gänsemarsch halten wir uns aneinander fest und beginnen mit der Verfolgung der Fußspuren der drei geflohenen Männer, da Baldur einen der drei bei unserer Ankunft im Lager aus dem Wohnwagen Stieglers hatte kommen sehen. Es liegt also der Verdacht nahe, dass sie die drei beauftragt hat, ihren Kompagnon umzubringen. Die Spur führt uns kreuz und quer durch den Sumpf, bis wir in einer Senke einen weiteren Steinkreis erkennen, ganz ähnlich dem, welchen wir ausgegraben hatten. In seiner Mitte scheint der Boden frisch aufgegraben worden zu sein. In etwa 50 cm Tiefe scheint ein Widerstand zu sein, der kein Stein ist.

Baldur spürt auch hier wieder einen Anflug des schwarzen Windes Dhar. Wir buddeln eine kleine Holzkiste aus. Da wir das Schloss nicht knacken können, steckt Karl die kleine Kiste in den Rucksack und wir folgen weiter den Spuren, kreuz und quer durch den Ortschlamm, bis wir den Fluss erreichen, wo die Spuren enden. Ein Stück weiter den Fluss hinab im Dickicht des gegenüberliegenden Ufers, erkennt Christoph ein kleines Boot. Weiterlesen →