Archiv des Autors: Agrawan

Der Kobold auf dem Sims

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Da wir nach Spuren suchten, die uns weiterhelfen könnten, gingen wir in das leere Haus der Straße. Dort fanden wir einen toten Goblin, der von Ratten angefressen wurde. Nach kurzer Zeit hörten wir das Flötenspiel, das zuvor auf dem Marktplatz auftauchte, aus der Kanalisation.

Banjew und Waru konnten dem Klang nicht widerstehen und wurden verzaubert und versuchten der Melodie zu folgen. Manthus und Vincent versuchten daraufhin Banjew aufzuhalten und Viseris versuchte Waru zurückzuhalten. Da dies wenig half und Manthus und Vincent bei Banjew auch Schwierigkeiten hatten, wirkte Viseris erfolgreich einen Psychostabilis auf Banjew. Dieser kam daraufhin benommen und desorientiert zu sich und brauchte einen Moment, um sich wieder zu fangen. Weiterlesen

Ein tödliches Verhör

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10. Kapitel, Bornland, 5. Phex 1038 BF

Dem Aussehen nach scheint der Gefangene norbardischer Herkunft zu sein. Das Verhör gestaltet sich aussichtslos, er spricht von einer „Erneuerung“ und davon dass wir bereits tot sind. Plötzlich zieht er ein Messer aus dem Ärmel und schneidet sich in aller Glassenheit den Hals durch. Sainthryël erkennt darin eine Opferklinge aus dem tiefsten Süden von Aventurien, Richtung Al’Anfa. Doria erkennt auf dem Dolch die Zeichen von Belhalhar.

Die Helden verlassen unter dem Gejammer von Weibel Maatsen die Wachstube. Aeon sucht die Sewerskis auf und trifft auf den gesuchten Sohn der Familie. Aeon erzählt Nikol, der für die Festumer Flagge schreibt, von dem Kampf mit den Schmugglern und Ilmeroffs Führerschaft. Nikol erzählt Aeon von einer Rattenplage in anderen Stadtteilen und einer Seuche. Die Erkrankten werden im Therbunitenspital behandelt. Ebenso wollte er noch von dem Schellenkind schreiben. Weiterlesen

Söldner oder Schmuggler?

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3. Phex 1038 BF, Nacht auf den 4. Phex

Auf ihrem Weg Richtung Ausgang sehen die Helden ein kleines, koboldartiges Geschöpf auf einem Sims sitzen, dass zunächst einen recht neugierigen und unverschämten Eindruck macht. Auf Rückfrage stellt das Wesen sich als Eddie vor und nachdem es seine beeindruckenden Zauberkräfte unter Beweis stellt, indem es zunächst ohne einen Finger zu rühren Pedros verdreckte Kleidung reinigt und anschließend Radeks Wunden heilt, verhält sich zumindest ein Teil der Gruppe deutlich weniger misstrauisch ihm gegenüber.

Nach kurzem Plaudern führt er noch sein außerordentliches musikalisches Talent vor, indem er eine Fidel hervorholt und ein paar Minuten am Stück so virtuos und stimmungsgeladen spielt, dass niemand der anwesenden stillhalten kann – teilweise freiwillig, teilweise wie durch Magie beeinflusst. Eddie scheint auch über die Schellen, die Flöte und die Trommeln des Krieges Bescheid zu wissen, rückt aber keinerlei Informationen dazu heraus und nachdem er sich kurze Zeit später freundlich verabschiedet, verschwindet er ganz plötzlich und lässt die Gruppe ratlos zurück. Weiterlesen

Wenn Blicke töten könnten I

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20. Oktober des Jahres 2512

Christoph setzt vor der Abfahrt noch schnell ein Schreiben an die Kanalwächter- und Rattenfängergilde auf, in dem steht, wir wären zur Zeit leider nicht in der Stadt, würden uns aber nach unserer Rückkehr um ihr Anliegen kümmern.

Wir gehen an Bord der Trandafir und Kapitän Reiko bringt das Schiff sicher in die Fahrrinne des Flusses, während Vadoma auf Deck sitzt und wie in Trance vor und zurück wippt. Das schwere Flussgatter hebt sich und endlich verlassen wir zum ersten Mal seit langer Zeit die Stadt Übersreik. Bis nach Grausee sind es nur etwa zwölf Meilen, eine Strecke, die das Schiff problemlos in einem Tag zurücklegen kann. Wir spüren und genießen die herrlich klare Luft, während die Landschaft gemächlich an uns vorbeizieht. Weiterlesen

Pfui Spinne

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Die ganze Nacht haben wir am Rande eines riesigen schwarzen Kraters verbracht. In der Nacht hört man immer wieder die Schwärze ihre Schneisen durch den Davokar ziehen – scheußliches Zeug.

Morgens turnt Bartolom am Rand des Kraters herum und fällt fast rein, eine Fackel, die er hineinwirft fällt und fällt und fällt. Es ist also tief, dunkel und unsicher, jetzt wäre es vernünftig umzukehren. Während ich hoffe dass wir umkehren findet Karla einen „sicheren“ Abstieg in den Untergang – danke Karla. Meine Reisegefährten verschwinden im Krater und mir bleibt ja dann auch Nix anderes als hinterherzuschlüren. Aber ich setzte meine Maske auf, weil ich damit im Dunkeln besser sehen kann, dass sie verhext ist, ist mir inzwischen auch egal. Weiterlesen

Tanz mit einem Vampir

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Gerwins Tagebuch, 14. April 2512, Übersreik, Reikland

Ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir in diesem voll von in Fäkalien liegenden Sterbenden und übel stinkenden Pesthaus mit diesem Ogerding festsaßen! Alanus und Ruben versuchten herauszufinden wie das nur passieren konnte, ohne Erfolg natürlich. Ich weiß warum: wegen der schlechten Auswahl unserer Aufgaben und mangelnder Planung und Missachtung meiner Warnungen. Doch ist es von entscheidender Wichtigkeit meine Kameraden eng an mich zu binden, also spiele ich ihr Spiel mit. Konrad hörte plötzlich eine Fremdsprache und fand eine Medici, die selbst krank darnieder lag. Während der Einfaltspinsel zu nahe an sie herantrat und ihre Tasche prüfte, packte sie ihn und flüsterte ihm mit ihrem Pestatem zu, dass ihre Aufzeichnungen die Wahrheit zu diesen Ereignissen enthielten. Natürlich fehlten diese… Weiterlesen

Herz aus Glas IV

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Auf dem Markt im Handwerkerviertel trennen wir uns und teilen uns in zwei Gruppen auf. Die Zwillinge wollen mit Cordelia und Alexander Grün reden, um zu erfahren, wohin dieser eigentlich will, während Karl und Baldur die Reise zum Wetterfahnenturm planen sollen. Wir zeigen Cordelia den Bolzen, der sie getroffen hat und daraufhin verweist sie uns an einen besonders kompetenten Messerschmied und Pfeilmacher, den wir dazu befragen könnten.

Es handelt sich um einen Meisterschmied und Hochelfen namens Dordean Trauersinn, den wir im Handwerkerviertel treffen können. Ein kurzes Gespräch mit Cordelia offenbart, dass sie Alexander Grün in ihrem Keller untergebracht hat und dass sie wirklich sehr dankbar wäre, wenn wir ihren guten Freund sicher aus der Stadt brächten. Wie sie weiß, ist sein Ziel Grausee, was natürlich auch auf unserem Weg zum Wetterfahnenturm liegt. Weiterlesen

Urmegs Versteck

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9. Kapitel, Bornland, 4. Phex 1038 BF

Inyara verfolgt den flüchtigen Schmuggler und erreicht ihn am Zaum, über den er flüchten will. Sainthryël schießt vom Dach auf den Flüchtigen und trifft ihn. Der Schmuggler schwingt sich über den Zaun. Aeon verfolgt ebenfalls den Flüchtigen und erreicht den Zaun. Inyara und Dayonis klettern über den Zaun und versuchen erfolglos den Schmuggler zu treffen. Dieser springt auf, stolpert aber über Dayonis Kampfstab. Aeon schwingt sich über den Zaun und fesselt ihm die Füße mit seinem magischen Seil.

Sainthryël sieht in der Ferne eine Gruppe die sich unter Deckung nähert. Inyara und Dayonis fixieren den Flüchtigen. Aeon versucht ihn bewußtlos zu schlagen. Doria untersucht die am Boden liegenden Angreifer, von denen zwei tot sind. Sie entdeckt Tätowierungen an den Leichen. Dayonis benutzt ihr Seil um den Flüchtigen zu fesseln. Aeon und Inyara unterstützen sie dabei. Doria stellt fest, das alle drei Angreifer auf dem Grundstück in ihrer Nähe tot sind. Weiterlesen

Kampf gegen die Schmuggler

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8. Kapitel, Bornland, 2. Phex 1038 BF

Durch die Druckwelle knallt Aeon gegen die Wand und er wird bewusstlos. Doria steht auf, findet aber sofort ihr Schwert im Seim wieder. Sainthryël versucht einen Heilzauber auf sich zu wirken. Dayonis denkt auch daran sich zu heilen, ist aber desorientiert. Sie entdeckt Aeon regungslos mit dem Kopf nach unten im Seim treiben. Fühlt sich aber, ohne ihren Stab, unfähig zu helfen.

Die Helden hören die Musik einer Fiedel, die Gerüche, Schmerzen und Orientierungslosigkeit verschwinden. Eine Stimme sagt „Was macht ihr denn da? Macht euch das Spass?“ Ein Kobold sitzt auf einem Sims. Der Kobold bezeichnet sich als Eddie. „Für meine Freunde heiße ich Poffo. Für meine Feinde heiße ich Zippo.“ Inyara versucht Aeon aus dem Seim zu ziehen. Der Kobold bietet an, ihr zu helfen, und wie blitzgeschwind ist Aeons Kleidung sauber, wie neu. Nach und nach reinigt der Kobold die Kleidung aller Helden. Ebenso heilt er sie alle. Weiterlesen

In die Kanalisation

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Legende des Viertels in Mauergärten

1. Haus Sewerski, Mordopfer
6. Schwestern Gudwinja & Selwine Stipensen
8. Wohnt niemand, leeres Haus mit Ratten
2. Familie Ouveranski mit einem Dutzend Kindern
3. Oma Salva, alte Greisin die kaum die Tür öffnet
4. Kaufmann Ilmerof, den man kaum sieht und für unfreundlich gehalten wird
5. Geizhals Ilja Gerski, der viel schimpft und sich beschwert
7. Wohnt die junge Gertje die ihren Großvater pflegt, war mit Nikol Sewerski liiert
9. Horasier Yalderico Spinola, ehem. Diplomat, hat eine Goblinin als Haushälterin
10. Sattlermeister Egor, kriegt Leder aus dem Gerberviertel
11. Wäscherin Haneke, öfter bei Ilmerof gesehen
12. Alter Kolja, Schneider, war mit Sewerski befreundet
13. Viertelbekannter Säufer Peddar.

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