Archiv des Autors: Agrawan

Das Beste aller Feste

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Upsala 02.02.1881

Horn hält es auf einmal für eine gute Idee, uns zu verzaubern und ehe wir groß widersprechen können hat er mich in eine Ratte und Linda und Norvid in eine Kröte verwandelt. Eine sehr interessante Erfahrung. Die Anderen drängen Horn uns wieder zurück zu verwandeln, er winkt aber ab und sagt, das würde von alleine wieder weg gehen, wann wisse er aber nicht so genau, aber es würde bestimmt nicht lange dauern. Und so verwandeln wir uns tatsächlich nach kurzer Zeit wieder zurück. Norvid scheint das ganze aber doch arg mitgenommen zu haben. Er gönnt sich erst einmal einen kräftigen Schluck aus seinem Flachmann. Weiterlesen

Frei und ohne Schulden

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Im Kaltmond (Oktober) 2512

Dreiheit geht es anscheinend gut. Er beobachtet uns während unseres Blutschwurs und freut sich. Komischerweise weicht der Dämon vor Dreiheit zurück. Danach verlassen wir mitten in der Nacht das Waisenhaus Sankt Bastian. Gustav Grabbe war nicht mehr draußen. Danach trennen wir uns um uns schlafen zu legen.

Am nächsten Morgen treffen wir uns im Brückenhaus zum Frühstück, um die vergangenen Nacht zu besprechen. Ein Brief ereilt Karl zuvor. Der Rudelvater möchte unbedingt mit ihm sprechen. So geht er erst zum Rudelvater des Ulric. Dort angekommen, wird Karl schon erwartet. Er will von Karl wissen wie weit die Ermittlungen im Zinnsporn voran gekommen sind. Bruder Yannick ist entführt worden. Karl soll sich beeilen und unverzüglich herausfinden was da los ist. Karl verbeugt sich demütig und eilt zu seinen Brüdern. Weiterlesen

Warum eigentlich immer wir?

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Schriftliche Aufzeichnungen von Alanus vom Fischteich vom 30. Oktober 2512

Ich bin so dankbar, dass ich meine Gedanken immer niederschreiben kann. Seitdem wir uns um die Vorkommnisse im Zinnsporn kümmern müssen, dröhnt mein Kopf stärker als jemals zuvor. Und das liegt nicht an den Probekämpfen. Komischerweise verliefen diese für meinen Geschmack zu einfach in unsere Richtung. Was haben denn die anderen sogenannten Kämpfer für Vorerfahrungen? Naja, jetzt weiß ich jedenfalls, welche Vorteile unser bisheriger Aufenthalt in Übersreik hervorgebracht hat. Vielleicht sollte ich doch mal ein paar Gedanken darauf verschwenden, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Aber wenn es als Grubenkämpfer immer so langweilig ist – ich weiß nicht. Weiterlesen

Verdorbene Äpfel

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Verdorbene Äpfel – Auszug aus den Reiseberichten der Cornifera Grünblatt

18. September 2955 DZ

Im letzten Kellerraum des Smials der Unterbaums traten wir endlich Hirlinion und Gorlanc dem irren Zauberer entgegen. Beide fielen unter unseren Angriffen. Im Tod verlor das Gesicht des Zauberers seine irre Fratze der Besessenheit und er lag friedlich, fast wie schlafend am Boden. Aus Gorlancs Leiche erhob sich zu unserem Entsetzen eine schwarze Schattengestalt, die wie vom Winde verweht entschwand. An seiner Leiche fanden wir das Rezept des Gegengifts, das wir für Knospes Heilung benötigten. Es erstaunte uns etwas, dass es in Sindarin aufgeschrieben war. Weiterlesen

Der Champion

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Mein lieber Freund,

ab und zu geht man ja in Gedanken einen Schritt zurück und betrachtet, was man so macht und dann denkt man: Wissen wir eigentlich was wir hier tun? Nu ja, ich bin da nicht immer sicher, aber hier erst mal der aktuelle Stand für dich.

Wie ja bereits berichtet, sind wir dabei uns im Zinnsporn „einzuschleichen“. Der Kampf war ja schon mal gut verlaufen und Felix hatte uns direkt informiert, dass wir Reikhart durchaus beeindruckt haben. Wir sind also auf dem richtigen Weg. Wir sind danach auch unserem neuen Tagesablauf gefolgt. Weiterlesen

Das Grab des Ritters

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2. Peraine 1038 BF

In dem Buch mit dem Einband aus Eichenholz steht:

243 BF: Ailgur und sein älterer Bruder Greyorm haben an der Schlacht von Wjassuula teilgenommen
248 BF: Ailgur wird Knappe der Göttin, nimmt an der Zerstörung des Dorfes der Larsinnen teil, Hanija Larsinnen wurde in Festum auf dem Scheiterhaufen verbrannt, Dorf Drakenstein wird errichtet, umliegende Goblinsippen wurden vertrieben
250 BF: Ailgur erhält die Zweite Weihe, wird Ritter der Göttin und wird zum Komtur von Drakenstein
251 BF
: Erste Erwähnung der drei Norbardenweiber, Mija, Imja, Fagrisa, zwischen ihnen und den Theaterrittern gab es die ersten Scharmützel
252 BF: Erster Aufzeichnung des Höhlendrachen, später kannte man ihn als Shilpin
253 BF:
Bericht von Ailgur: Hexenweiber sollen irgendwelche Zeichen in Steine geritzt haben, es kam zu einem Kampf zwischen dem Drachen und den Theaterrittern
254 BF: Imja wurde gefangen genommen, auf dem Scheiterhaufen in Drakenstein verbrannt, Mija wurde aufgefunden und im See ertränkt
255 BF: Gleiche Situation wie jetzt, organische Materialien beginnen zu verrotten, es wird von einem Siechtum gesprochen
257 BF: Ailgur habe wohl seinen Glauben vernachlässigt, will nun bis zum Lebensende unter der Eiche in Drakenstein im Gebet seine Zeit verbringen, er übergibt das Amt des Komturs an eine getreue Nachfolgerin Weiterlesen

Probleme mit Frauen und kaum Fortschritte

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New York. Auch Big Apple, The City oder Gotham genannt. Für uns ist es derzeit das, was wir zu Hause nennen. Und davor steht sie, als ob nichts geschehen wäre. Minerva, der skrupellose Teil von Bunting. Und sie hat ein Problem. Zu viel Leere überall. Lena kontrolliert das und stellt fest, dass die magische Hintergrundstrahlung abgenommen hat. Also gehen wir einfach alle ins Haus, auch wenn ich dagegen bin, eine Massenmörderin in unser Zuhause zu lassen. Also setzen sich alle außer mir gemütlich in den Salon und plaudern mit Minerva. Mir fällt es vor Anspannung schwer, überhaupt ruhig zu bleiben. Weiterlesen

Auf der Suche nach Dreiheit

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Endlich hatten wir ein wenig Zeit und konnten die Ziele verfolgen, die uns in diese verdammte Stadt geführt hatten. Ich fand eine neue Lehrmeisterin, Ida Werth, eine Kräuterkundige und Rhyapriesterin. Konstanze nahm ihre Ausbildung als Advokatin bei Frau Rosanna Winandus auf und Magnus wurde von dem ansässigen Magier Christoph Engel unterwiesen, während Johann sich lieber auf ausschweifenden Feiern im Roten Mond  vergnügte.

Wir überlegten, wer belastende Informationen über Rudi Klumpenkrug besitzen könnte, damit wir uns nicht auf seinen Erpressungsversuch einlassen müssten. Zuerst gingen wir zum Mietshaus in Speichelfeld. Dort mussten wir Gino Eintritt in Form von Essen bezahlen. Er berichtete uns, dass der bretonische Herr hier war und im Keller etwas gesucht hatte, der nun noch schlimmer roch als zuvor. Weiterlesen

Die Sünden von Mölle

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Es ist gegen Mittag und wir wissen um 16:00 Uhr wird es im Winter dunkel werden. Schnee und Eis bedecken alles. Zuerst schauen wir uns bei Anders in seinem Zimmer die Unterlagen der Hexen an. Darunter befinden sich Kerzen, Weihrauchschalen, mit Kräutern versetzte Wässerchen und Bücher mit satanistischen Beschwörungen. Sie haben anscheinend Figuren wie eine nackte Hexe, einen Dämon gesammelt. Eine Karte trägt die Aufschrift: „Portal zur Hölle – Extrem starkes Potential“.

Wir diskutieren, was wir zuerst machen sollten. Die drei Damen befragen? Diese scheinen irgendetwas beschworen zu haben, das sie jagt, aber was genau? Oder uns anhand der Karte zu diesem Portal der Hölle begeben? Allerdings könnte der Weg dorthin ein paar Stunden dauern. Weiterlesen

Die grünen Steine

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Tagebucheintrag von Norvid Runeson
Datum: Februar 1881
Ort: Upsala

Heute erreichten wir den Bahnhof von Upsala. Als Erstes begegnete uns Nils, der sofort unsere Koffer tragen und eine Kutsche für uns besorgen wollte. Diese brachte uns jedoch nur bis in die Nähe des Schlosses, die Kutscher meiden den Ort aus Aberglauben. So stiegen wir ab und gingen den Rest des Weges zu Fuß. Entlang des eisernen Zauns bis zum schweren Eisentor, das wir passieren mussten, ehe wir in den verschneiten Schlosspark gelangten. Alles lag still und weiß, nur die kahlen Äste ragten schwarz aus dem Schnee.

Am Zaun, kurz bevor wir das Tor erreichten, fielen uns Spuren im Schnee auf. Linda und Clara entdeckten zwei verschiedene, die eine wie von einem Hund, die andere riesig, sie erinnerte uns an die Spur des Jägers aus der Schneekugel. Es wurde uns, als wäre die Luft ein paar Grad kälter geworden. Clara schätzte, die Spuren seien ein bis zwei Tage alt. Der gepflasterte Weg vor dem Tor war bereits vom Schnee freigeräumt, doch der Anblick ließ uns frösteln. Weiterlesen