Auf den Spuren von Camelot

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Wir stehen wieder vor dem Portal, welches sich bald öffnet, um uns zurück nach Irland zu bringen. Um das Portal verteilt stehen etliche Bäume, ein lebendiger Wald bestehend aus verwandelten Menschen… erschreckend fällt mir auf, dass mich so etwas inzwischen gar nicht mehr verwundert. Allerdings finde ich es faszinierend und würde dieses Phänomen gerne untersuchen, wenn wir doch nur mehr Zeit hätten.

Ich versuche mich zu konzentrieren und auf die Bäume und das Saatkorn einzustimmen, die Energie des Ortes zu erspüren. Doch leider ohne Ergebnis. Ich denke das Saatkorn ist ein Symbol für den Beginn des neuen Zeitalters, welches Urd in den Tiefen von Yggdrasil erwähnte. Aus dem Nichts heraus entwickelt sich eine fast philosophische Diskussion über Schicksal, Zufall, Auserwählte und den Sinn… wie zu erwarten haben wir diverse Meinungen zu dem Thema. Weiterlesen

Yggdrasils Blätter fallen

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Der Kampf war vorüber. Und wir hatten gewonnen. Aber es war knapp. Ich verstehe jetzt die Unsterblichen besser, die all ihre Kraft in ihre Regeneration stecken. Was wir hier treiben, ist nichts für normale Menschen. Vor kurzem noch war meine größte Herausforderung mit dem Motorrad in die Wälder zu fahren und zu campen. Jetzt kämpfe ich mit Leuten, die ich erst seit ein paar Tagen kenne, gegen Lawinen von Spinnen und verrückt gewordene Naturgeister. Aber das hätte mir auch schon eher klar werden können. Die anderen können sich damit anscheinend besser abfinden.

Liam, der hier gezaubert hat, ist unheimlich hungrig und müde. Wir anderen durchsuchen die Höhle nach weiteren Lehrsteinen für Zauber. Wir finden einen Stein mit dem Zauber „Plasmakugel“. Weiterlesen

Im Wald der Selbstmörder

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Auf unserem Weg durch die Eishöhle, die seltsamerweise einen Wald in ihren Tiefen verbirgt, kriecht aus Johnny Blackwoods Rucksack plötzlich eine Spinne. Erschreckt durchsuchen wir unsere Taschen, ob noch mehr Tiere sich in unseren Sachen versteckt haben. Zu unserer Erleichterung sind in den übrigen Taschen nur unsere Sachen. Hoffentlich verursacht dieses Wesen keinen Schaden in der Höhle.

Nach und nach dringen wir immer tiefer in den unterirdischen Wald vor. Wir folgen dem Pfad, auf dem uns ganz unerwartet eine traditionell gekleidete Japanerin, Yun, in Empfang nimmt. Sie begrüßt uns freundlich, bringt uns zu einem Badehaus, in dem wir uns auf ihren Wunsch hin waschen und umziehen, und folgen einem Mann, Daisuke, zu einem kunstfertig gebauten kleinen Dorf, das er uns als Ubasute vorstellt. Weiterlesen

Kapitel 1, Akt 6: Nach den Ereignissen auf Atlantis

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Unsere kleine Gruppe diskutierte auf unserem Trimaran, den wir immer noch nicht getauft hatten, über die weitere Vorgehensweise. Nach kurzem Gespräch entschieden wir das Fairytale aufzusuchen, den Ort, der einem sicheren Hafen am nächsten kommt. Dort stand Sorcha wie so oft hinter dem Tresen, während wir sie über die Ereignisse aufklärten. Die Entscheidung, Calvis am nächsten Tag aufzusuchen, stand schnell fest und wir bei ihm in der Höhle. Mir schenkte er eine stabile Kette für den Ring, der das Herz von Atlantis ist und eine Halterung für den Schwertgriff. Dann schickte er uns zum Grauen Wächter. Dieser erwartete uns und das Paket, das wir ihm von Calvis mitgebracht hatten. Dann schickte er uns durch eine rote Tür in seinem Turm direkt nach Japan, ohne dass wir uns um einen Rückweg gekümmert hatten. Weiterlesen

Altes Testament, Buch der Weisheit 4, 7-9

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Altes Testament, Buch der Weisheit 4, 7-9

7 Der Gerechte aber, kommt auch sein Ende früh, geht in Gottes Ruhe ein.
8 Denn ehrenvolles Alter besteht nicht in einem langen Leben und wird nicht an der Zahl der Jahre gemessen.
9 Mehr als graues Haar bedeutet für die Menschen die Klugheit und mehr als Greisenalter wiegt ein Leben ohne Tadel.

Notiz aus der Bibel der Schwester Sarah:
Ein guter Mann ist von uns gegangen. Auch wenn Wild Bill Hickok wie Saulus unbestritten ein Leben in Sünde verbracht hat – so ist er wie Paulus schlussendlich ein guter Mensch gewesen, vielleicht nicht gottesfürchtig, jedoch für seine Mitmenschen da. Nun wird seine unsterbliche Seele zu Jesus Christus aufsteigen. Weiterlesen

Theaterritter und Mondkinder

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5. Kapitel, Bornland, Festum, 2. Phex 1038 BF

Rowin von Arauken trägt eine Mantelschließe aus Silber, ein altes Symbol der Theaterritter, „Heiliger Orden Unserer Herrin Rondra vom Theater in Arivor“. Doria spricht mit Rowin von Arauken über die Rondrakirche. Er erzählt von der Schlacht auf den Vallusanischen Weiden. Den Helden scheinen bei der Erzählung die Geräusche der Schlacht zu hören.

Vor dieser Schlacht entwendete die Erzmagierin Nahema mit Hilfe von Stane ter Siveling die Schwanenflügel vom Grafen von Notmark, um sie der Amazonenkönigin Thesia Gilia von Kurkum für die Schlacht zu übergeben. Weiterlesen

Nebel und Schellen über der Stadt

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6. Phex 1038 BF, vor der Garnison der Stadtwache

Wir beschließen den Weg des Atmaskottjenumzuges abzugehen, um uns mit möglichen Problempunkten vertraut zu machen und Informationen zusammeln.

Viseris bermerkt abermals, wie der werte Herr Gerwin zu Grollnitz-Nasshosen erneut schimpfend und fluchend über die Behandlung die ihm zuteil wird, bei einem Händler aufläuft und sogar mit Duell droht, sollte man ihm nicht wie gewohnt anschreiben lassen. Als Vincent bei dem Händler später nachfragt was denn das Problem sei, erklärt dieser, dass der Freibund den Bronnjaren nicht mehr einfach ungefragt Kredit gewährt, sodass sie nicht mehr bloß mit ihrem Namen bezahlen können. In einem kurzen Gespräch mit dem Händler Jandrim Zweigler erfahren wir immerhin noch, dass es verschiedene Gruppen gibt, die regelrechte Aktionen planen, um den Umzug zu stören, Norbarden, Thorwaler, Gelehrte, Goblins. Weiterlesen

Marktgeschichten

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5. Phex 1038 BF, Festum

Am Morgen des 5. Phex wird Vincent aus der Kammer von Talshia verwiesen, wo sie eine sehr vergnügliche Nacht miteinander verbracht hatten. Viseris und Manthus erwachen und gehen in die Gaststube, wo sie von Vincent schon erwartet werden, um sich Frühstück zu bestellen. Banjew und Waru machen sich einen Tee in der Maruschka. Danach gesellen sie sich zu den anderen, wo sie ebenfalls frühstücken. Vincent grübelt noch immer, wie er die Bornbären überwinden kann, um zu Anjescha zu gelangen.

Ein für uns auffälliger Mann betritt die Taverne. Wir schätzen ihn so auf ca. 40 Götterläufe. Er ist ca. 1,90m hoch gewachsen, athletisch und trägt einen Siegelring. Dieser Mann sieht dem Reiter mit den Flügeln von gestern sehr ähnlich. Weiterlesen

Ankunft in Festum

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4. Phex 1038 BF, Festum

Wir kamen am 4. Phex von Westen her über das Gerberviertel nach Festum. Im Hafen vor der Speicherinsel waren mehrere Dutzend Schiffe zu sehen. Auf den Mauern von Festum standen viele Wachen und Gardisten. Als wir durch das Stadttor in die Stadt kamen, ritten mehrere Reiter mit Schwanenflügel hinter uns in die Stadt. Die Flügel sahen bei dem ersten Reiter so aus, als ob diese am Rücken verwachsen waren.

Wir hielten an einem Schwarzen Brett, dort hing eine Ausschreibung für den 8. Phex, gesucht wurden Ordner für den Atmaskottjen-Umzug mit einer Bezahlung von 2 Batzen für einen Tag. Man solle sich am 6. Phex an der Garnison melden. Weiterlesen

Von Schellen und Nebel

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Die Vorstellung der Dame Anjescha beginnt um 20 Uhr, bereits um 19 Uhr ist das Gasthaus zum Brechen voll. Die Menschen sitzen nicht nur an den Tischen, sie stehen auch in den Gängen und auch vor den Fenstern stehen jede Menge Leute. Immer wieder heizt der Wirt die Leute an. Kurz vor Beginn der Aufführung kommt Joost ter Siveling in das Gasthaus und ‚kauft‘ sich mit einem großen Beutel voller Münzen einen ausgesprochen guten Tisch, der extra für ihn geräumt wird.

Die Vorführung der Dame Anjescha ist ausgesprochen akrobatisch und die Tiere gehorchen bis ins Kleinste und scheinen beinahe schon ‚Spass‘ dabei zu haben. In der Pause dürfen Freiwillige versuchen an den Bären vorbei zu kommen, um eine Nacht mit der Dame Anjescha zu gewinnen. Liya ist enttäuscht darüber, das diese Mutprobe eine ‚öffentliche zur Schau Stellung‘ ist, denn an sowas nimmt sie nicht Teil. Weiterlesen