Schlagwort-Archiv: DasSchwarzeAuge

Herz aus Eis I – Die Konkurrenz ist da

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Nach einer berauschenden Nacht trafen sich alle zum Frühstück bei Mirhiban. Auch Sheanna war zugegen und wollte die Gruppe begleiten. Kurz bevor man aufbrach, stellte die Baronin von Pervin noch einen Händler namens Jaakon Hjalmarew vor, der den Gefährten ein Geschäft unterbreitete. Der Mann kam aus Norburg und hatte dort nach eigenen Angaben ein Buch mit dem Titel „Foliant der Göttlichen Erleuchtung“ von den Magiern der Akademie der Stadt mitbekommen, um es zum Praioskloster des „Heiligen Hüters“ nahe Karenow zu bringen. Dort sollte es dann verwahrt werden. Er selber wollte jetzt aber nach Festum weiter reisen und suchte nun jemanden, der für dreißig Batzen diesen Auftrag übernahm. Nach einigen Verhandlungen war die Gruppe bereit, die Bleischatulle mit dem versiegelten Buch zu übernehmen. Fenew erhielt für die Truhe einen Schlüssel und Styrvake (später dann Rowin) ein Amulett, um die Versiegelung des Buchs zu öffnen. Weiterlesen

Gen Norden III – Die Hrm Hrm

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Abrupt brach Tjalf seine spannende Geschichte ab. Kurz ließ er den Blick über seine Zuschauer wandern und stellte dabei fest, dass ihm inzwischen nicht nur die Kinder, sondern auch noch der eine oder andere Gast, lauschten. Eines der Kinder konnte die Spannung allen Anschein nach nicht länger aushalten und platzte sodann heraus: „Was ist los? Warum hast du aufgehört zu erzählen? Es ist doch noch gar nicht zu spät!“ „Nun ja, die Sache ist die“, antwortete er schmunzelnd, „meine Kehle ist sehr trocken vom Erzählen geworden“. Lächelnd deutete er auf sein Trinkhorn, in dem zu beginn seiner Erzählung sich noch dampfend warmes Met befunden hatte, und drehte es mit der Öffnung nach unten. Kurz blickte Tjalf den Wirt an, der ebenfalls zu seinen heimlichen Zuhörern gehörte, und hob nur kurz sein Horn. Mit einem knappem Nicken machte sich Stirbjörn daran, Tjalf einen neuen Becher mit warmem Met zu bringen, damit dieser seine Erzählung fortsetzen konnte. „Hab Dank, alter Freund“, erwiderte Tjalf während er das neu befüllte Trinkhorn entgegen nahm.  Weiterlesen

Die Braut des Bronnjaren II – In der Wanne mit Milzenis

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Gegen zwei Uhr kehrte Balthasar von seinem zweiten Besuch bei Tsaekal zurück. Doch dieses Mal war er verwundet, denn der Nivese war nicht das, was er vorgegeben hatte zu sein. Bei ihrer Begegnung drängte er weiterhin darauf, die Artefakte ausgehändigt zu bekommen. Als der Druide ihm das verweigerte, verwandelte sich Tsaekal plötzlich in einen Werwolf und verletzte Balthasar schwer. Nur das zufällige Eintreffen einiger Elfen unter der Führung von Lahalee rettete ihm das Leben, denn den Elfen gelang es, das Ungeheuer mit Pfeilen niederzustrecken. Während die Elfe sich auf die Suche nach dem Nivesen machte, wurde der Druide von einem Jäger des Stammes nach Jagotin zurückgebracht. Auf dem Anwesen des Bronnjaren kümmerte Meister Lyosche sich mit dem letzten Drachenschlund um die Wunde. Weiterlesen

Gen Norden II – Eine Reise ins Ungewisse

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Am Abend des 6. FIR kam es dann zu einem Treffen beider Mannschaften mit der Hetfrau, der Seherin, der obersten Swafnir-Geweihten, Bridgera Karvsolmfara, und mit anderen hohen Persönlichkeiten aus diversen Kirchen. Das war auch der Moment, in dem den Helden das Ziel und die Bedingungen für die Fahrt, sowie die erste Etappe der Reise erläutert wurden:

  • Es galt ins ewige Eis des hohen Nordens zu fahren, um einen zweizähnigen Kopfschwänzler lebend zu fangen
  • Den legendären Himmelsturm finden und dessen Geheimnis ergründen

Um sicherzustellen, dass alles mit Rechten Dingen vonstatten geht, wurde jeder Mannschaft eine Geweihte der Göttin Travia mit auf die Reise gegeben. Weiterlesen

Gen Norden I – Prolog

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„Kommt her, meine Kinder, kommt her und hört euch an, was der alte Tjalf euch zu erzählen hat“, sprach der alte, tattrige Greis, den alle nur unter den Namen Tjalf kannten. Auch wenn er ein sonderbarer Geselle war, wurde seine Anwesenheit aufgrund der Geschichten, die er zu erzählen hatte sehr geschätzt. Vor allem bei den Kindern, die seine Geschichten ganz besonders mochten, war er sehr beliebt.
„Ja, ja kommt alle her und setzt euch zu mir, während Stirbjörn mir einen Becher mit warmen Met bringt, damit ich mir die Kälte aus den Fingern treiben kann.“
Sofort scharrte sich eine Menge Kinder um den Greis, die ihn erwartungsvoll ansahen und darauf warteten, dass er den ersten Schluck aus seinem Becher nahm, denn dann, so wussten sie aus Erfahrung, würde der alte Skalde mit einer neuen Geschichte beginnen. Stirbjörn bahnte sich seinen Weg durch die auf dem Boden sitzenden Kinder und reichte Tjalf den Becher mit dampfendem Met. Weiterlesen

Leif „Leifske“ Haskerson

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Leif ist 980 BF in Thorwal geboren als Kind von Hasker Jorason und seiner Frau Andra Beradottir. Leif wächst in einfachen Verhältnissen auf. Seine Eltern betreiben eine kleine Schenke in Thorwal. Eines Tages kommen einige bereits angetrunkene Raufbolde in die Schenke. Leif spielt wie immer im Schankraum als er stolpert und einen der Männer anrempelte, der daraufhin sein Bier über sich verschüttet. Sofort steigt ihm die Zornesröte ins Gesicht und er geht auf den kleinen Leif los und will ihn züchtigen. Aber plötzlich, noch bevor Hasker und Andra eingreifen können, taucht ein Windelementar auf, der den Jungen vor dem Angreifer beschützt und die Gruppe in die Flucht schlägt. Weiterlesen

Die Braut des Bronnjaren I – Die Gemeinschaft zerbricht

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Am Vormittag des 4. Hesinde 1022 BF fand das verabredete Frühstück mit dem Händler Vigo Bornski statt. Zahlreiche Geschenke für die Brautwerbung wurden Fenew zur Verwahrung übergeben und allen eine Anzahlung von zwanzig Batzen gemacht. In der Stadt hörte man vielerorts Gerüchte über Expeditionen in den Norden. Draconiter, Bannstrahler und auch einige Rondra-Geweihte seien dabei, die Drauhager Höhen und die Totensümpfe zu durchkämmen. Es gab Berichte von Geistererscheinungen, wandelnden Toten und gar Dämonenzeichen. Rowin sprach im Tempel mit dem Schwertbruder Anshag von Ask, einem Spross des Hauses Ask, der ihm von der Expedition erzählte und dem Ziel, die verlorenen Schwerter des Nordens der Rondragabund von Riedemer wieder zu finden. Hierzu waren auch hochrangige Ordensritter der Schwerter Gareths, der Zornesritter und anderer Orden zurzeit in Rodebrannt. Außerdem weilte der Heermeister des Ordens, Rondrasil Löwenbrand von Arivor, in der Stadt. Persönlich überbrachte der Schwertbruder auch eine Einladung seines Vetters, Graf Wahnfried von Ask, der sich freuen würde, die Bezwinger Brakadors an seiner Tafel begrüßen zu dürfen. Weiterlesen

Die neunfingerige Klaue IV – Leudaras Befreiung

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Die Altleuburg lag im nebeligen Schneetreiben (sic) verborgen. Von dem Seitentor der Stadt war nichts auszumachen. Just als die Gefährten beschlossen, auf eigene Faust die Festung zu erkunden, tauchte Mirhiban auf. In ihrem Gefolge befand sich eine weitere tulamidische Frau, die als Sheanna vorgestellt wurde. Sie war recht hübsch und leicht gerüstet, bewaffnet war sie mit zwei schlanken Schwertern. Es schien sich, um eine Freundin der Baronin von Pervin zu handeln. Wie die Gruppe später erfuhr, war Sheanna ebenfalls eine Geweihte Rahjas. Weiterlesen

Das Schlachtfest – Teil 1

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23. Hesinde

Wir sind zurück im Furtwirt, als uns eine große Reisegruppe von Hesindegeweihten und Draconitern auffällt, die auch eine beachtliche Anzahl an Waffenträgern als Geleitschutz bei sich haben. Eine Söldnerin kommt auf Karakal zu und stellt sich als Tikara vor. Sie fragt nach der Sicherheit des Weges und nach Prinzessin Irina, die sie besuchen wollen. Ein gewisser Herr vom Berg ist ihr Auftraggeber. Naramis kennt einige Hesindegeweihte und Draconiter aus seiner Zeit in Punin. Diese Gruppe kommt aus der Gegend um Salza, ist dort aber nicht zuhause. Was sie hier nach Andergast verschlägt, erfahren wir nicht. Weiterlesen

Gideon Donnerklinge von Nordhag

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Geboren wurde ich am 22. Praios im Jahre 982 BF als zweiter Sohn von Helmbrecht und Junivere von Nordhag. Es war ein wundervoller Tag, die Praiosscheibe stand hoch am Himmel und ihr Antlitz erstrahlte mit voller Kraft. Doch die Freude über dieses Ereignis war nur von kurzer Dauer denn von der kräftezehrenden Niederkunft geschwächt, erkrankte meine Mutter am Kindbettfieber von dem sie sich nicht mehr erholen sollte und das nur wenige Wochen später ihr Leben forderte. Weiterlesen