»Belun und ich wurden von einer Gruppe Schatzsucher als Kundschafter angeheuert. Ihre Anführer waren ein unangenehmer Typ namens Gorak und seine Stellvertreterin Alahara, ein Wechselbalg. Wir reisten in den Tiefen Davokar, unser geplantes Ziel, die Ruinen Symbaroums im dunklen Teil des Waldes erreichten wir aber nicht. Stattdessen gelangten wir zu einer kleinen Gruft, einer Grabstätte eines alten Barbarenhäuptlings oder Clanführers. Die anderen schnappten sich Gold, Schmuck oder mystischen Tand, doch Gorak interessierte sich nur für die von Grünspan überzogene Kupferkrone des toten Häuptlings, die mit seinem Schädel verschmolzen war. Am Abend saßen wir am Feuer, und Gorak reichte den Schädel herum. Ich erinnere mich noch, wie er sich seltsam warm anfühlte, Weiterlesen
Archiv des Autors: thd
Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 4.-5. April
Schreibe eine AntwortDonnerstag, 04.04.1946
Am Abend überreicht mir Alfred einen Brief, der tagsüber bei uns abgegeben wurde. Er ist vom Sekretär des Prinzen, Karl von Gutenberg und enthält eine Einladung für 21 Uhr in das Lost Souls, einem Varieté, das Myriam von Overbeck gehört und in dem vorwiegend Offiziere der Besatzungstruppen und Prostituierte verkehren.
Kurz vor Neun treffe ich dort ein. Die Lokalität befindet sich am Kuhdamm und ist das einzige intakte Bauwerk in einer Trümmerwüste aus ausgebombten Häusern. Weiterlesen
George Gordon Noel Byron
Schreibe eine AntwortMein Name ist George Gordon Noel Byron, 6. Baron Byron, oder wie viele es abkürzen: Lord Byron. Ich bin ein britischer Dichter und habe es zu einer gewissen Berühmtheit gebracht; es gibt sogar einen Eintrag in der Encyclopædia Britannica über mich. Mein Leben ist also hinlänglich bekannt, deswegen möchte ich hier nur auf die wichtigsten Eckpunkte zu sprechen kommen. Weiterlesen
Die Besten der Besten der Besten
Schreibe eine AntwortWährend die Männer aus Roxten bei der Sumpfhexe waren, hat Maester Bowen mit Lord Roxten die Kellergewölbe inspiziert. Den verschlossenen und verbotenen Raum betreten beide nicht.
Am 10.11.296 findet die offizielle Begehung des Gewölbes statt. Die Ausmaße sind gewaltig. Man kann hier mindestens Eintausend Menschen unterbringen.
Am 13.11. bittet Ser Gunther Mallister um eine Unterredung mit Ser Richard. Er will zu den Eiseninseln reisen, um dort neue Verträge auszuhandeln. Richard soll ihn begleiten und seinen Bruder Gregor überreden, an dem Turnier teilzunehmen, um die Einkaufspreise zu drücken. Richard ist zögerlich, also läuft Gunther zu Lord Roxten und botet ihn aus. Jetzt soll auf Geheiß von Lord Steven Ser Gregor den Mallister begleiten und auf dem Turnier kämpfen.
Außerdem gibt es eine Nachricht vom jüngsten der Söhne des Lord Roxten, Benfrey, der eine Lady Lyanna Heidwies ehelichen möchte. Der Maester wird beauftragt, mehr über das Haus herauszufinden. Das Haus existiert erst seit neun Jahren. Der Lord heißt Tybold, ein reicher Seehändler, der über eine gut ausgebaute Handelsflotte verfügt. In einer Seeschlacht gegen die Eiseninseln rettete er den Bruder des Königs, indem er zahlreiche Langboote versenkte. Lyanna ist seine älteste Tochter und einziges Kind. Neben einigen Spannungen mit den Eiseninseln hat das Haus Heidwies noch einen Groll auf die Lanister, weil ihre älteste Tochter, die auf Casterly Rock als Mündel lebte, dort durch „einen unglücklichen Sturz in den Brunnen“ zu Tode kam. Weiterlesen
Dämonensturm 13 – Die mörderische Fee
Schreibe eine Antwort18. Erastus 4713 AZ, Tag 1, Abgrund, Aluschinyrra
Wir sind in einer gewaltigen Stadt, einem Schmelztiegel von Kreaturen unterschiedlichster Art. Neben den zu erwartenden Dämonen und Zwitterwesen leben hier auch Orks, Zwerge, Menschen und sogar Elfen. Wir suchen uns zunächst ein Gasthaus. Am Platz Aluschinyrras Herz beziehen wir in Torags Krug einige Räume der gehobenen Komfortstufe. Nach einem Essen besuchen wir das Tempelviertel. In der Saranraekirche kann man uns nicht weiterhelfen. Um herauszufinden, wo sich die Nahyndriaminen befinden, werden wir an den Magistrat der Stadt verwiesen. Auch in den anderen Tempeln kommen wir zunächst nicht weiter mit unseren Nachforschungen. Am Abend lasse ich es mir bei Wein, Weib und Gesang im Gasthaus gut gehen. Weiterlesen
Der Blutpakt
Schreibe eine AntwortBis es zum zweiten Treffen mit der Hexe kommt, finden Kundschafter der Roxtens im Sumpf ein Lager der Söldner. Außerdem versuchen Ser Gregor Roxten und seine Frau Tyta ein Kind zu zeugen. Um Gregor zu stimulieren, wird ein Knecht nach Wahl seiner Gemahlin hinzu gezogen. Am 2.11.296 ist es dann soweit. Lord Steven Roxten und die Hexe handeln einen Vertrag aus, der mit Blut gezeichnet wird: Weiterlesen
Die Kannibalen von Neu England 3 – Der Götzenkult
Schreibe eine AntwortAls wir uns mit der Kutsche immer weiter vom Dorf entfernten, hörten wir ein tiefes Donnergrollen hinter uns. Über dem Ort hatten sich dunkle Wolken zusammen gezogen. Wir trieben die Pferde an. Doch nach einer halben Stunde hatte uns das Unwetter fast erreicht. Wir brauchten einen Platz, der uns Schutz bieten würde. Glücklicherweise konnte ich eine Höhle ausmachen. Wir parkten die Kutsche abseits der Straße und banden die Pferde an, dann machten wir uns auf in die Höhle. Kurz darauf brach ein wahrhaftiges Inferno über uns herein. Weiterlesen
Die Kannibalen von Neu England 2 – Nordstaatler richtig gaaren
Schreibe eine AntwortWir erreichten das Dorf und suchten das Wirtshaus auf. Wie auch der Rest des Orts wirkte das Gebäude ziemlich heruntergekommen. Hier gab es keine Zimmer aber ein deftiges Frühstück. Für Übernachtungen wurden wir an das Hotel „Old House“ verwiesen. Aber erst wollten wir etwas Warmes zu uns nehmen. Ich schaute mir beim Essen noch mal das Foto an, weswegen wir hier waren. Vor einigen Wochen war ein Journalistenkollege und alter Freund von mir verschwunden. Ich fand heraus, dass er an einer Geschichte dran gewesen war, bei der es um Kannibalismus im Sezessionskrieg ging. Weiterlesen
Die Kannibalen von Neu England 1 – Der gehäutete Mann
Eine AntwortJetzt waren wir doch mit dem Automobil in der Einöde von Neu England liegen geblieben. Dabei hatte mir Tommy Stone versichert, dass sein 1920er Ford in bestem Zustand sei. Ich hatte lange überlegt, ob ich ihn mit dabei haben wollte. Seit der Sache mit der versteinerten Fee zweifelte ich ein wenig an seiner Zurechnungsfähigkeit, aber eigentlich war Tommy eine ehrliche Haut und hatte über seine Detektei für meine Zeitungsartikel schon die eine oder andere erfolgreiche Nachforschung angestellt. Das Dorf, zu dem Denton Osborn Brumley und ich, Nash Anderson, gelangen wollten, lag so abseits, dass kein Zug und keine Omnibuslinie dort halt machten. Wenn wir nicht mit einem Pferdefuhrwerk oder zu Fuß reisen wollten, gab es zu dem Automobil keine Alternative. Doch jetzt war die Achse gebrochen, es war sicher noch eine Stunde Fußmarsch bis zum Dorf und die Herbstsonne senkte sich bereits zum Horizont herab. Über ein paar karge Felder sahen wir nördlich der Straße eine Farm, allerdings wirkte sie verlassen. Weiterlesen
Hochzeit in Flammen
Schreibe eine Antwort24.10.296 – Auf dem Turnier geht es mit dem Tjosten weiter. Richard Roxten scheidet direkt im ersten Duell aus.
26.10.296 – Im Buhurt besiegt Ser Gregor Roxten eindrucksvoll den Schwarzen Walder und überlässt dann den Sieg Ser William Hargrow von der roxtener Infanterie.
27.10.296 – Am Abend finden die Siegerehrungen statt. Danach gibt es eine Unterredung zwischen Lord Steven Roxten, seinen beiden Söhnen und dem Maester. Der Lord kündigt an, dass er einen neuen Waffenmeister ausgewählt hat: Ser Samwell Frey.
28.10.296 – Im Dorf findet die Hochzeit von Ser William Roxten und Lady Liane Blathain (geb. Wandersruh), sowie Ser Gregor Roxten und Tyta Frey statt. Während des Mittagsbanketts in einem großen Zelt auf dem Turnierplatz taucht ein Späher auf, offensichtlich mit schlechter Kunde, denn Lord Roxten und seine Kommandanten verlassen die Feier. Im Nordwesten wurden zwei Gehöfte niedergebrannt. Die Kavallerie reitet aus und die Burgbemannung wird verstärkt. Der Überfall fand im Morgengrauen statt. Beide Anwesen wurden zur gleichen Zeit angegriffen. Es gab keine Toten, alle Bewohner konnten fliehen. Weiterlesen



