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1984 DSA 1 zum Geburtstag gewünscht und wider Erwarten die Basis-Box bekommen. Nachdem ich Silvana drei mal befreit hatte, merkte ich, dass ich Mitspieler brauchte, um mit der Box weiter etwas anfangen zu können. Glücklicherweise sah ein Freund aus der Nachbarschaft die Bücher bei mir herum liegen und meinte, sie würden in einer Runde etwas ähnliches Spielen, ob ich nicht Lust hätte, mitzumachen. Klar hatte ich das, und so bin ich mit Dungeons & Dragons angefangen. Zahlreiche Runden, Systeme und eine Vereinsgründung später, findet sich auf THORNET ein ziemlich großer Ausschnitt meiner Rollenspielerlaufbahn.

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1956, 1.-4. November

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Zehn Jahre sind verstrichen. Berlin ist zweigeteilt in einen Ost- und einen Westsektor. Von Siemens meldet sich bei mir. Der Archivar der Stadt, Karl von Gutenberg, möchte uns morgen Abend um 22 Uhr in der konspirativen Wohnung treffen.

Freitag, 2. November 1956 – Ich fahre zur gewünschten Zeit zum Fuchsbau. Das treffen scheint mit allen aus dem alten Klüngel anberaumt zu sein. Neben von Siemens sind auch von Vieregg und Mackenzie dort.
Karl von Gutenberg erscheint pünktlich und bittet um Diskretion, denn es geht um eine delikate Angelegenheit. Ihm ist Constance nicht geheuer und er bittet uns, Augen und Ohren offen zu halten, ob wir etwas kompromittierendes finden, dass er gegen sie verwenden kann. Weiterlesen

Der sterbende Gigant

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Persönliches Logbuch, Giuseppe Lombardi, 05.01.2268 – Theonothk-Sektor
Ich vermute, es war schieres Glück, dass wir aus dem Gefecht mit dem Drakhjäger nur mit leichten Schäden entkommen konnten. Captain Krey hatte Befehl gegeben, sich dem fremden Schiff zu nähern und nach einer Andockmöglichkeit ausschau zu halten. Das Ding ist riesig, fast neun Meilen lang und von völlig fremder Bauweise. Unsere Scans ergaben, dass kaum noch Energiesiganturen von dem Schiff ausgehen, mal abgesehen von den chaotischen Messwerten der Anomalie, die weite Teile mittschiffs zerstört hat, treibt der Koloss wie ein sterbender Gigant im All. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 12.-13. April

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Samstag, 12.04.1946
Wir treffen uns im Fuchsbau. Ich verteile die Uniformen. Dann geht es zur Gedächtniskirche, wo schon der britische Militärjeep wartet. So geht es in die Sowjetisch Besetzte Zone, und ich lasse die Jungs in der Nähe des Schlosses raus und kreise im Wagen um den Häuserblock.
Es dauert einige Zeit, dann kehren alle wohlbehalten zurück. Es gibt keine nennenswerte Erkenntnisse, dafür aber eine neue Bekanntschaft mit zwei Klischeerussen. Wir vertagen uns und hoffen auf mögliche Unterstützung durch Kontakte der Briten, die uns der Militärgouverneur in Aussicht gestellt hat. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 10.-11. April

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Donnerstag, 10.04.1946 (Fortsetzung)
Etwa zwanzig Minuten nachdem wir einen Boten zu Karl von Gutenberg geschickt haben, tauchen Madame Radeaux, Adelheid von Stürmer und der Brujah Bruno Müller im Lost Souls auf, gehen aber ohne weitere Worte in den Keller, vermutlich zur Befragung von Nadine Walther. Zehn Minuten später tritt Simon, einer der Berliner Nosferatus, an uns heran. Wir sollen in einer Stunde im Elysium des Prinzen am Stadtrand sein, um uns mit Karl von Gutenberg zu beraten. Da es ein wenig dauern wird, das Anwesen zu erreichen, machen wir uns rasch auf den Weg.
Wir müssen längere Zeit warten, bis wir vorgelassen werden und stehen dann etwas unvermittelt vor dem Prinzen und Constance, sowie dem gesamten Ahnenrat der Stadt. Arnold von Siemens trägt den Versammelten vor, was am Abend geschehen ist und welche Forderungen Sekhmet gestellt hat. Außerdem schildern wir die Optionen, die wir für die Stadt sehen (Schatulle holen, Sekhmet an den jungen Himmler verraten oder abwarten). Danach berät sich der Ahnenrat. Wir erfahren währenddessen, dass jemand Nadine Walther im Lost Souls befreit hat. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 10. April

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Donnerstag, 10.04.1946
Endlich ist Post aus Paderborn gekommen. Alle Opfer kannten sich und hatten etwas mit der SS-Gruppe auf der Wewelsburg zu tun. Mit dieser Information fahre ich abends zum Fuchsbau. Nachdem wir uns ausgetauscht haben, geht es zum Hotel Mitte, um dort den angekündigten Gast, Friederich Karl Schneider, in Augenschein zu nehmen. Es ist ein neuer Portier im Dienst. Zimmer Sieben steht leer, Herr Schneider ist nicht eingetroffen.
Draußen regnet es Bindfäden. Mackenzie hat das Umfeld ausgekundschaftet und einen Beobachter in einer Seitenstraße auf einem Schuppen sitzend gesehen. Vielleicht wurde Mackenzie entdeckt, vielleicht auch nicht, jedenfalls entfernte sich der Späher sehr geschickt über die Dächer. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 9. April

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Mittwoch, 09.04.1946 – der weitere Abend (Forts.)
Wir finden den Nachtportier des Hotel Mitte tot über den Tresen gelehnt. Ihm wurde offensichtlich die Kehle herausgerissen. In Zimmer Sieben ist niemand. Der Geruch von schwerem Parfüm liegt im Raum. In das Kondenswasser der Fensterscheibe hat jemand „H38.11“ innen auf die Scheibe geschrieben. Da sich ansonsten keine weiteren Hinweise ergeben, fahren wir hinter Mackenzie her, finden ihn aber zunächst nicht. Irgendwann taucht Laika, die Brut der Gangrel, am Hotel auf. Sie berichtet, dass ein unbekannter Mann kurz vor unserem Eintreffen im Zimmer Sieben war. Er hat sehr demonstrativ die Nachricht am Fenster hinterlassen und ist dann Richtung Olympiastadion gelaufen. Dort hat er sich mit dem “jungen Himmler” und eine weitere Person in einer russischen Uniform getroffen. Als Mackenzie und Laika entdeckt wurden, verwandelte sich der Mann vom Hotel Mitte in einen Werwolf, zwei weitere kamen zur Unterstützung dazu und griffen an. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 8.-9. April

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Montag, 08.04.1946
Mackenzie berichtet von der Befragung des Tagportiers im Hotel Mitte. Alle Opfer hatten Besuch von einem ominösen Mann, den der Portier nicht genau beschreiben kann, der aber immer nur nachts dort verkehrte. Sandra Heinrich und Jonathan Smith hatten auch tagsüber Besuch, vermutlich von dem selben Mann, der auch im Lost Souls verkehrte. Mackenzies Phantomzeichnung des Taggastes hat irgendwie Ähnlichkeiten mit Heinrich Himmler, allerdings in seinen jungen Jahren. Außerdem hatten die Herren unter den Opfern auch Besuch von einer gewissen Dame: der Prostituierten Simone. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 6.-7. April

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Samstag, 06.04.1946
Ich fahre mit von Siemens und Mackenzie ins Lost Souls, um mit Frau Overbeck zu sprechen. Sie wirkt aufrichtig überrascht, dass zwei der Opfer Gäste in ihrer Bar waren. Es scheint sie zu beunruhigen, dass es jetzt eine Spur gibt, die zu ihr deutet. Sobald wir Fotos von den Leichen haben, werden wir das Personal nochmal befragen.
Ich setze mich dann noch ein wenig an die Bar und beobachte das Treiben im Lost Souls. Simone, die Prostituierte, die von Vieregg abgeschleppt hatte, wirkt heute etwas fahrig. Sie lässt sich von einer etwas aufgeschwemmten und verbrauchten Frau die Karten legen. Nachdem die beiden damit fertig sind, setze ich mich an den Tisch und lerne das Medium Hannelore Roth kennen. Als sie mir das Tarot legt, stutzt sie verwirrt. Den Karten nach zu urteilen, war der Tod bereits in meiner Vergangenheit, eine Erkenntnis, die Hannelore Roth als qualifiziertes Medium ausweist, sie aber zu recht irritiert. Weiterlesen

Operation “Salziger Hering”

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Am 12.12.296 beginnen in Seegard Verhandlungen zwischen Ser Richard Roxten und Lord Jason Mallister. Das Haus Roxten möchte Land angrenzend zu Hag Mire erwerben. Der Lord von Seegard macht ein Angebot, dass Ser Richard ohne lange zu zögern annimmt. Lord Jason ist bereit, das Land zu verschenken, wenn Roxten ein Problem mit Freibeutern lösen kann. Die Männer von Ser Richard sollen das Lager der Seeräuber sichern, bis über Land Mallisters Truppen dort hingelangen können. Die Piraten sollen daran gehindert werden, ihre Langboote zu besteigen und zu fliehen.
Die nächsten beiden Tage werden für Manöver genutzt, um das Zusammenspiel der Truppen bei der Operation Salziger Hering einzuüben. Am Nachmittag des 15.12. brechen dann drei Schiffe aus Seegard bei günstigem Wetter auf. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 5.-6. April

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Freitag, 05.04.1946
Wir sitzen im Lost Souls zusammen und beraten über das weitere Vorgehen bei den Mordermittlungen. Alina und Dana werden sich darum kümmern, dass wir Funkgeräte bekommen und dann die bekannten Adressen der Vampire der Stadt überwachen. Falls dort weitere Leichen abgelegt werden, wollen sie Alarm schlagen. Wir anderen nehmen Kontakt mit unseren Clansmitgliedern auf, um mit ihnen über die Vorfälle zu reden.
Ich suche Madame Radeaux in den Ruinen des Panoptikums auf. Ich versuche mit all meinem Charme von ihr Informationen zu bekommen. Immerhin räumt sie ein, dass diese Ermittlungen eine Art Test für uns sind. Man scheint uns nichts an Fakten über die Morde vorenthalten zu haben, aber man will auch sehen, wie wir uns als Gruppe bewähren. Hinzu kommen noch die bereits erwähnten politischen Motive. Uns in dieser Konstellation einzusetzen war die Idee von ConstanceWeiterlesen