Archiv des Autors: Benny

Über Benny

Rollenspieler seit Mitte der 80er (vorwiegend Fantasy und gerne als Magier), Ausgleichssportarten: Gesellschaftsspiele und Lesen

Die Dunkle Halle XII – Olgerdas Groll

Schreibe eine Antwort

4. Firun 1025 BF

Es galt, die dreizehn Gefangenen zu befreien und am Leben zu erhalten, Askil zu bergen, den Schlüsselstein sicher zu stellen, und letztendlich mit den in der Bucht liegenden Eisseglern der Fjarninger zu entkommen. Für nichts gab es eine Lösung, aber sie planten, das Trinkwasser ihrer Gegner zu verseuchen, um diese zu schwächen. Weiterlesen

Brennende Steine V

Schreibe eine Antwort

Aus den Anekdoten von Mentor Rubinion Salinder:

16. Firun 1033 BF

Während draußen die Dämmerung einbrach, befreiten sie den kopfüber aufgehängten Mann, der noch am Leben war, von seinen Ketten und versorgten ihn. Magie war nicht am Wirken, aber möglicherweise lag auf ihm eine Liturgie. Nach einer Stunde kam er langsam zu sich und stellte sich als Prospektor Rik vor.

Er erinnerte sich, dass Arnbold, den er den Hohepriester Des Dunklen nannte, diesen Ort im Bergwerk weihen wollten. Der Säugling, der bei Andraquell geraubt worden war, sollte geopfert werden. Ein ehrwürdiger Sume – der Beschreibung nach Jehodan – und eine willenlose Varena waren auch da gewesen. Arnbolds Tochter sollte seine Nachfolgerin werden. Die Zeremonie sollte bei Neumond – also in dieser Nacht – unter der Brandeiche stattfinden. Weiterlesen

Minen des Wahnsinns 4 – Madige Leichname

Schreibe eine Antwort

24.9.888 n.G.

Der Nachmittag war bereits fortgeschritten, und Severin und Amir waren mit einem Aufzug nach oben gefahren. Unten im Stollen rumpelten ein paar Fässer und “jemand” kreischte. Velten riet zum Rückzug, aber Romin leuchtete den Gang hinunter, hörte ein tiefes Lachen und rief “Ist da wer?”. Da man die Kabine nur von innen steuern konnte, gingen Velten und Romin zurück zum Stolleneingang. Weiterlesen

Geiferndes Fieber 6 – Der Enigmastein

Schreibe eine Antwort

3.7.888 n.G.

Ich verhandelte mit dem Gugelmann, der von dreien von uns jeweils etwas Blut und eine Haarlocke haben wollte, um uns zu verraten, wo wir den Enigmastein finden konnten. Dann sollten wir die Seuche in der Stadt beenden können. Das sollte es uns Wert sein, dass andere Wesen Macht über uns erlangen konnten. Ich gab ihm mein Haar und Blut, aber Severin und Amir versuchten ihn zu täuschen, indem sie die Sachen von dem toten Gugelmann und dem Ettin besorgen wollten. Weiterlesen

Geiferndes Fieber 2 – Die Stadt der lebenden Toten

Schreibe eine Antwort

1.7.888 n.G.

Endlich war der Tag der Gerichtsverhandlung. Auf der Fahrt zum Galgen – dem Gericht – sahen wir wie am frühen Nachmittag auf dem Marktplatz Leichen auf großen Scheiterhaufen verbrannt wurden. Nach zwei Stunden waren wir wieder freie Männer, da die Geschädigten – Philippus Phrent und seine Diener – mittlerweile an der Seuche verstorben waren, was nicht unsere Schuld war. Weiterlesen

Brennende Steine I

2 Antworten

Aus den Anekdoten von Mentor Rubinion Salinder:

Lagerfeuer mit Eslam – 8. Firun 1033 BF

Es war kälter geworden. Wir hatten die Globule im Herbst betreten und sind drei Monate später im Winter wieder herausgekommen. Am Sternenhimmel konnte ich ablesen, dass kürzlich Wintersonnenwende gewesen war.

Wir saßen mit Eslam abends am Lagerfeuer, und zu allem Überfluss bat er uns im Auftrag von Kanzleirat Galahan das Verschwinden des königlichen Prospektors Rik zu untersuchen. Ritter Ysgol von Tatzenhain hatte von einem Händler aus dem Norden sein Notizbuch erworben und es zum König geschickt. Darin war die Rede von Zwergenkohle. Weiterlesen

Die Glocke läutet

Schreibe eine Antwort

Winter in Diestelfeste
Wir berichteten Meisterin Eufrynda ausführlich vom Scheitern der Expedition ihrer Ordensmitglieder, aber verschwiegen unsere Begegnungen und Verwicklungen mit den uralten Mächten im und um das Grabmal. Einige Tage danach wurde Tribor Zeuge, wie der Kapitelmeister Cornelio die Meisterin zurechtwies, denn es war verboten gewesen, die Gruft zu erkunden. Weiterlesen

Was treibt meinen Helden um?

33 Antworten

Kennt Ihr diese Momente, in denen Ihr nicht wisst, was Ihr im Rollenspiel machen sollt? Wenn Euer Charakter nicht in die Handlung passt oder sich fragt „Was geht mich das an?“. Stattdessen wartet Ihr auf den Moment, wo es für Euch plausibel wird, in Aktion zu treten. Oder seid Ihr als Spielleiter am verzweifeln, weil sich Eure Mitspieler nicht für das Abenteuer zu interessieren scheinen? Weiterlesen

Die Dunkle Halle IX – Durch die Phexensschlucht

Schreibe eine Antwort

Die Entführung – 26. Hesinde 1025 BF

Die Lawine hatte alles und jeden mitgerissen und unter sich begraben – die Frauen und Männer der Hetgarde und der Runajasko, Tronde Torbenson, Iskir Ingibjarsson samt Schlitten, sowie Styrvake und seine Freunde aus fernen Landen. Balthasar und Lyoscho hatten sich mit Zaubern gerettet beziehungsweise befreit, waren aber weit weg von den anderen wieder zutage gekommen und hatten einen beschwerlichen Rückweg über die lockeren Schneemassen. Die blasse Sonne schien schwach auf die Szenerie herab. Weiterlesen

Können Geschichten im Rollenspiel so gut sein wie in Büchern und Filmen?

39 Antworten

Als Rollenspieler will ich selber Geschichten erschaffen, wie wir sie aus Büchern oder Filmen kennen. Wenn ich aber das Resultat einer Spielsitzung, eines Abenteuers oder einer Kampagne anschaue, dann gibt es erhebliche Unterschiede im Verlauf der Handlung und wie sich die Szenen gestalten. Weiterlesen