Montag, der 9. Tag des VII. Monats im Jahre 888 nG – Hier unten im Glanze des roten Lichts wollte keiner bleiben. Also wurde unter einigen Anstrengungen der Leichnam von Joran Keller aus der Ruine geborgen, damit er draußen auf der Lichtung ein ordentliches Grab bekommen konnte. Jedoch wartete oben am aufgesprengten Eingang bereits die nächste kleine Überraschung. Weiterlesen
Archiv des Autors: he
Der König in Rot 6 – Bauer Schinke
Schreibe eine AntwortSonntag, der 08. Tag des VII. Monat, 888 n.G. Absolut entkräftet schleppte sich Joran ins Gasthaus Apfelblüte und wurde dort vom wirklich besorgten Wirt mit Trank und Speis erstmal wieder etwas aufgepäppelt. Kurze Zeit später tauchte Bruder Brajan im Schankraum auf. Der Gottesmann wollte sich eigentlich nur ein paar Stullen für die Weiterreise nach Kreutzing besorgen, war aber sichtlich verwundet über Jorans Anwesenheit. Weiterlesen
Der König in Rot 5 – Schreie in Pfeilersruh
Schreibe eine AntwortSamstag, der 07. Tag des VII. Montags, 888 n.G. Nach dem Ausflug in die verlassene Werkstatt gingen Krätze, Melina und Joran zurück zu Wilburs Haus und trafen da aber nur den Jungen Pell an. Seine Mutter war unterwegs, wo genau wusste er nicht, aber er spielte unbekümmert weiter durchaus zufrieden mit sich und der Welt. Wenig später sahen die drei Jenni die Straße herunter kommen, allerdings mit blutüberströmten Armen und Kleidung Weiterlesen
Der König in Rot 3 – Schatzjäger
Schreibe eine AntwortDonnerstag, der 5. Tag des VII. Monats im Jahre 888 nG – In aller Frühe brachen wir auf in den Alten Wald. Wir hatten uns des abends nach der Rückkehr mit dem Archivar noch besprochen und uns für die Markierung auf der Karte entschieden, da uns ein Besuch bei Olmor Kemp nicht weglief und sich auf die Lauer zu legen, um einen seltsamen Schweinedieb zu fassen auch nicht besonders attraktiv schien. Weiterlesen
Der König in Rot 1 – Der Archivar und das Jenseitige
Schreibe eine AntwortSonntag, der 1. Tag des VII. Monats im Jahre 888 nG – Mit den ersten Sonnenstrahlen, die auf Nymians Lichtung fielen, kamen die restlichen Wechselbälger gar nicht gut zurecht. Immer wieder versuchten sie sich zu verwandeln. Manche von ihnen probierten sogar die Gestalt von Nymian anzunehemen, vielleicht um die Kontrolle der kleinen Schar an sich zu reißen. Wir konnten es nicht genau sagen. Aber schließlich und endlich blieben nur totes Laub und vertrocknete Zweige über. Die Kinderwechselbälger waren tot. Weiterlesen
Nymians Tränen 3 – Neun Blutkappen
Schreibe eine AntwortSonntag, der 1. Tag des VII. Monats im Jahre 888 nG – Es war kurz nach Mitternacht als wir diese seltsamen gedrungenen Kreaturen im Dunst des Waldes bemerkten. Sie wirkten wie alte menschliche Männer mit weißen Bärten nur kleiner und dabei stämmiger. Sie hielten kleine blanke Messer in den Händen und aus ihren dunkelroten Kappen lief in feinen Fäden Blut über ihre Gesichter. Fünf von ihnen konnten wir im Schein von Jorans Laterne direkt erkennen, doch im Gehölz um uns herum knackte es ebenfalls. Wilbur rief: “Rückzug! Es sind zu viele!” Weiterlesen
Nymians Tränen 1 – Der Auftrag des Fuchs’
Schreibe eine AntwortSamstag, der 21. Tag des VI. Monats im Jahre 888 nG – Die Nacht war schon weit fortgeschritten als wir wieder unsere traute Pension erreichten. In Wilburs Zimmer wartete ein Brief auf ihn, der vermutlich von unserer Gastgeberin dort abgelegt worden war. In geschwungenen Lettern stand dort des Halblings Name an die Adresse des Domkapitels. Das Papier roch nach Pfeifentabak. Unverkennbar das Kraut, das Mercurio Blanche aus Pfeilersruh allzu gerne paffte. Die Wirtin wunderte sich darüber, dass Wilbur noch nicht wieder zurück gekehrt war und ließ durchblicken das Vikar Brajans Fähigkeiten als Seelsorger eher zu wünschen übrig ließen und nicht näher definierte Anwandlungen an den Tag legte. Mercurio würde sich gerne darüber mit dem Halbling austauschen. Weiterlesen
Geboren um zu sterben 6 – Hochzeit mit Todesfall
Schreibe eine AntwortDienstag, der 10. Tag des V. Monats im Jahre 888 nG – Meister Dreen reagierte als erstes von uns und stellte sich unter den erhängten Phrent und versuchte seinen Körper zu stützten. Auch Joran war geistesgegenwärtig und schnitt das aus einem Bettlaken improvisierte Seil rasch durch. Wilbur erspürte noch die letzten Funken Leben in Phrent, doch kurz nachdem er einen äußerst schwachen Puls festgestellt hatte, erlosch dieser vollends. Weiterlesen
Die Dunkle Halle XV – In Lauerstellung
Schreibe eine AntwortNach dem Gespräch mit Fjaellgard Faenwulfsdottir fasste Styrvake einen Entschluss. Die Skaldin hatte recht, es war Zeit Geschichte zu schreiben und seinen Leuten hier Mut und Zuversicht einzuflössen. Es war Zeit Olgerda effektvoll umzubringen. Weiterlesen
Geboren um zu sterben 3 – Das Verhör von Philippus Phrent
Schreibe eine AntwortMontag, der 9. Tag des V. Monats im Jahre 888 nG
Natürlich waren wir Willens Meister Dreen bei dieser Lösegelderpressung zu helfen. Bei manchen von uns war der innere gute Samariter der entscheidende Antrieb, bei den anderen die Aussicht auf Goldkronen. Wir baten Dreen um eine Unterhaltung mit Philippus, da wir ja bereits wussten, dass er sich im Anwesen aufhielt. Der Advokat Brünne verabschiedete sich und sagte zu Dreen, dass er sich nun besser um die besprochenen Angelegenheiten kümmern werde. Weiterlesen