Archiv des Autors: Agrawan

Der Helm des Friedens – Teil 3

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19. Mai 2951 DZ, Das Hügelgrab der Ahnen im Düsterwald

Der eiskalt gehauchte Spruch aus dem Grab löst bei unseren Begleitern aus Sonnstatt eine Panik aus. Drei von ihnen laufen davon. Der vierte schlottert vor Angst, will aber unbedingt ins Grab stürmen, um Ceawin, seinen Herrn, zu retten. Roderic stellt ihn, redet auf ihn ein, und überzeugt ihn, dass Wache schieben vor dem Grab eine angemessenere Aufgabe für ihn ist.

Als Fachmann für unterirdische Anlagen betrete ich zuerst das Grab. Die anderen folgen dichtauf. Das Licht aus Earendils magischer Laterne flackert beunruhigend. Der enge Gang führt nach unten. Dann verbreitert er sich, rechts und links zweigen Grabkammern von ihm ab. Die Luft ist kalt und muffig und legt sich schwer auf die Lungen. Ferdibrand murmelt leise etwas von „mal ordentlich auslüften“. Halblingshumor wahrscheinlich. Weiterlesen

Das Buch des geheimen Feuers – Teil 3

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Am Morgen des 7. April 2951 DZ verließen wir die Ruinen, die uns als Nachtlager gedient hatten und zogen am Ufer des Moderflusses entlang Richtung Düsterwaldgebirge. Die Tagesetappe verlief eher unangenehm, da es immer sumpfiger wurde und wir des öfteren Scharen dieser widerwärtigen Blutkrähen gewahr wurden. Schliesslich errichteten wir unser Nachtlager in den Überresten einiger Häuser, die Roderic auf Kundschaft entdeckt hatte. Galion, einer unserer beiden elbischen Begleiter, ging auf Kundschaft aus und wir anderen führten ein ausführliches Gespräch mit Amras, dem zweiten Elben. Das Hauptthema war Galion, der auf Zwerge und Hobbits nicht gut zu sprechen war, seitdem er wegen der Flucht von Thorin Eichenschild und dessen Gefährten sein Amt als Mundschenk des Waldelbenkönigs verlor. Weiterlesen

Das Schlachtfest I

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16. Ingerimm 1032 BF, Furtwirt
Wir brechen am Morgen auf nach Eichhafen. Die Reise verläuft ereignislos und wir kommen unbehelligt im Gasthaus an. Dort erwarten uns Prinzessin Irinia, Kanzleirat Galahan und Eslam im Hinterzimmer. Sie lauschen unseren Berichten. Galahan beäugt den Brautkranz dabei recht gierig. Über den Beutel mit dem Würfel und den Münzen erfahren wir durch Eslam, dass sie wohl recht alt sind. Wir erfahren von Anhäufungen verdächtiger Begebenheiten, Diebstählen usw. in Andergast. Außerdem ist die verschollene Yolantha Zornbold wiederaufgetaucht. Sie hatte damals die Königsmörder um Asmodeus Zornbold unterstützt. In ihrer Begleitung wurde zudem ein Magier ohne offene Kennzeichen gesehen, zu dem allerdings sonst nicht viel bekannt ist. Weiterlesen

Verborgene Geheimnisse von Dol Guldur – Teil 3

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                                                                                                        5. Juni des Jahres 2950 D.Z. – Abend
                                                                                                       Dol Guldur, Düsterwald, Wilderland

Nun, da der Abend nahte und alle unheilvollen Ahnungen noch verstärkte, standen wir vor dem großen Bergfried. Ein großes, mehrstöckiges Gebäude von alter elbischer Baukunst, welches noch immer einen Rest vom Glanz längst vergangener Zeiten erahnen liess. Zu Zeiten des Nekromanten diente er als Rats- und Verwaltungsgebäude sowie zur Unterkunft für seine hochrangigen Gefolgsleute. Das Eingangsportal war halb geöffnet und zu unserer grossen Besorgnis bemerkten wir, dass sich aus einigen Fenstern des obersten Stockwerks Licht in den Abendhimmel ergoss. Trotzdem traten wir schweren Herzens ein. Weiterlesen

Die Geister die ich rief III

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5. Ingerimm 1032 BF
Das Wehrgehöft von Ritter Tannhard von Schlagefurt besteht aus ein paar schlecht zurecht gemachten Äckern, sowie Pferden, Schweinen, Hühnern und ein paar Holzgebäuden. Wir werden von bellenden Hunden und vom Knecht Jagoslaus mit den Worten: „die Könige grüßen euch“ begrüßt. Jagoslaus ist der erste Knecht von Tannhard, er ist Mitte 50 und sieht ziemlich zerlumpt aus. Er erzählt uns vom Kiepenkerl Krummhard, der vor einigen Tagen hier war und von den Rotpelzen, die Vieh in der Nähe gestohlen haben.
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Die Geister die ich rief I

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1. Ingerimm 1032 BF
Wir befinden uns auf dem Weg zum Gasthaus Furtwirt. Eine ereignislose Reise. Das Gasthaus wird geleitet von Bärwald und Traudel Holzgruber. Es gibt dort das berühmte Furtwirter Bärenbrau. Im Gasthaus sind einige Gäste anwesend: Ein älterer Mann, der Fuhrmann Seffel mit 2 Kindern, ein Detter von Dettelsdorf, ein andergaster Ritter mit Knappe Ulrick von Nibquell und Knappin Koscha von Egelingsfenn, eine Frau in schicker Kleidung, Walhilda von Zwitscherbach, und ein halbelfischer Barde Gwydion Silbersang. Weiterlesen

Prolog: Die Geister die ich rief IV

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Aus dem Tagebuch Flammbarts:

Beim Barte Angroschs, war das ein Tag! Und was für ein Kampf! Endlich bekamen meine Axt und ich mal wieder etwas zu tun. Aber ich fange am besten mal vorne an …

7. Ingerimm 1032 BF
Der Morgen begann mal wieder viel zu früh. Meine Gefährten weckten mich, als das erste Licht des Tages langsam über den Horizont kroch. Aber den beiden Zauberlehrlingen Talbert und Olderich missfiel das frühe Aufstehen wohl noch mehr als mir. Sie wirkten nach ihrem nächtlichen Saufgelage ziemlich verkatert. Sind halt keine Zwerge, die jungen, schmächtigen Burschen. Weiterlesen

Erich Eichner – Hintergrund

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Wie sieht der Held aus?

Erich Eichner ist ein hochgewachsener junger Mann. Er ist nur von durchschnittlicher Ansehnlichkeit aber trotzdem körperlich gut gebaut. Da er schon seit seiner Kindheit in der Werkstatt seines Vater mitgearbeitet hat, ist er kräftig und geschickt mit den Fingern. Dieses
Geschick hat sich allerdings aus einigen Fehlern und Missgeschicken entwickelt, wie einige Narben an den Händen zeigen.

Wie wirkt der Held auf einen Fremden?

Er wirkt freundlich, allerdings ein wenig unsicher. Das liegt sicher an seinem Alter und an der erst kürzlich erhaltenen Verantwortung. Meist bemüht er sich professionell zu wirken. Jedoch hat ihm sein Vater unbedingten Gehorsam eingebläut, weswegen er gerade gegenüber Höherrangigen unterwürfig wirkt. Aufgrund seiner enormen Körpergröße wirkt er dabei noch eher fehl am Platze.
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Petea Sturmnacht – Hintergrund

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Wie sieht ihre Heldin aus?

Petea ist mit 185 cm relativ groß und schmal gebaut (70kg), sie hat grasgrüne Haare und eisblaue Augen. Sie wirkt sehr androgyn, so dass auf den ersten Blick nicht erkennbar ist, welchem Geschlecht Petea zugehörig ist.

Wie wirkt ihre Heldin auf eine_n Fremde_n?

Petea wirkt auf Fremde unheimlich, unnahbar und auch etwas weltfremd. Weiterlesen