Archiv des Autors: Agrawan

Dalariah Thalon

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Dalariah Thalon

Dalariah ist in Farukan, bei den Ashurmazaan, aufgewachsen, als Kind gelehrter Eltern. Die naturkundlich und historisch interessierten Eltern reisten mit ihrer einzigen Tochter umher und trugen zahlreiche Fundstücke zusammen, um sie zu ordnen und zu untersuchen. Dalariah lernte viel von ihren Eltern, erfand aber zu jedem Stück auch ihre eigene Geschichte. Später schrieb sie Geschichten und Lieder und erlernte verschiedene Instrumente. Weiterlesen

Adhara „Iye“ Citlali

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Name: ADHARA CITLALI “Ferner Stern”
Neuer Name: IYE, übersetzt “Rauch”
Dämmeralbin, 23 Jahre

Zwillingsbruder: MAKARAH “Tierfriede”
Vater: CHAKORA AKIOLA “Der Weitsichtige”
Mutter: APONI TAUMETOPEIA “Tausendschwinge”
Großvater mütterlicherseits: CALO TAUMETOPOS “Blutrot”
Zieh-Schwester mütterlicherseits: EREBIA “Mohnblüte” Weiterlesen

Nacht über Tannhag

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Dragorea, Selenia, 8. des Monats Wassermond im Jahr 991 LZ

Auf meinem Weg in Richtung Arwinger Mark schloss ich mich für den Weg über den Kynhold einer kleinen Händlerkarawane an. Am dritten Tag der Reise quartierten wir uns in Tannhag, auf der Spitze des Blutpasses, in dem Gasthaus “Eichelhäher” ein. Es regnete unablässig und wir waren entsprechend durchnässt. An diesem Abend saß ich an einem Tisch mit einigen merkwürdigen Gestalten, die ich im Verlaufe der Nacht noch näher kennenlernen sollte.

Einer von ihnen, ein Gnom mit dem Namen Filliam Leichtfuß, begann sogleich, sich zu entkleiden, um uns nur noch mit einer Unterhose bekleidet Gesellschaft zu leisten. Mor Dämmerschlag, ein bemitleidenswerter Varg-Söldner, der sich gesitteter benehmen konnte, hatte während des Essens die nassen Sachen des Gnoms unter seiner Suppe. Haarok Feuerbauch, ein Zwerg vom Clan der Feuerbäuche saß mit seiner Waffe am Tisch und eine dunkelhäutige Dämmeralbin, Iye, drückte sich misstrauisch an unserem Tisch herum. Weiterlesen

Der Graue Pilger

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5. November 2946 DZ, Abends

Alle Höllendrachen, da war was los. Ganz schön Personal mit Glitzer aufgelaufen. 1 ½ Stunden Diskussion, ob Orks gefährlich sind. Als nächstes wäre es darum gegangen, ob Wasser nass ist. Fels und Amboss nochmal. Balin und Rodwen haben uns danach beiseite genommen. Haben uns ein paar Namen genannt, um nach Mazarbul zu forschen. Ich kürz das ab, bevor deine Seiten voll sind: Die elbische Karte soll wohl von Aerandir sein, ein Hauptmann der vor 500 Jahren so einen mottenzerfressenen Werwolf jagte. Kleiner Haken, die Karte hat aber wohl keine 500 Jahre rumgelegen, eher 50. Irgendwie hat der kleine Schlawiner wohl überlebt. Ich ahne, wer das wieder rauskriegen darf… Weiterlesen

Schlacht am Amon Naugrim

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4. November 2946 DZ, Mittags

Seh ich aus wie eine Gemse? Verdammt nochmal, alle meine Türme bekommen Geheimgänge in Zwegengröße! Geklettert sind wir, wie die Verrückten, am Hügel des Amon Naugrim hoch. Nur gut, dass die Orks nicht die hellsten waren, sonst hätten sie Fische in einem Faß schießen können, nämlich uns. Der Plan war ja steinsolide: Hinten hoch, die Patrouille töten, in den Turm einbrechen, Leute befreien, rausklettern. Er krankte nur an einem winzigen Detail: Wir waren ungefähr so unauffällig wie eine Horde besoffener Hyänen! Die Torwachen haben uns gehört – und die standen ne verdammte Ecke weg! Auf ihre Rufe hin ging es rund, die Orks kamen wie die Hasen angewetzt. Die rechte Seite haben Noil und Odo übernommen, der Rest von uns ging links rum. Die verdammten Stinker hatten dieselbe Idee. Sie haben Arien erwischt, das sieht ziemlich übel aus, auch wenn das Spitzohr die Zähne zusammen beißt. Das böse Erwachen war der Fettsack, der die Gefangenen bewacht hat. Keine Ahnung, wie ein Ork so breit werden kann, aber es war als müsste man Gras mit dem Hammer fällen. Hat ne Weile gedauert, aber wir waren in der Überzahl und irgendwann fiel der Dicke doch. Weiterlesen

Vampire London 1880 – William Byron Percy III.

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William kam am 11. August 1824 in Redbridge London auf dem Familiensitz der Familie Byron Percy als erstes Kind und somit Erbe von William Byron Percy II. (geb. 1801) dem 2. Earl of Redbridge und dessen Ehefrau Lady Margery Percy (geb. 1803), eine geborene Stuart, zur Welt. Zusammen mit seinen beiden Geschwistern, Henry Alan Percy (geb. 1826) und Victoria Percy (geb. 1831), wuchs er in Redbridge auf. Seine Kindheit und Jugend waren geprägt von einer liebenden Mutter, die ihren Kindern keinen Wunsch abschlagen konnte, einem strengen Vater, der sehr hohe Ansprüche, vor allem an seinen Erstgeborenen hegte, einem Bruder, mit dem er sich permanent messen musste und einer Schwester, zu der er ein sehr inniges Verhältnis unterhielt. Er lernte die Tugenden eines jungen Lords, wurde auf sein Erbe vorbereitet und in Fähigkeiten wie dem Reiten, dem Fechten, der Etikette und der Konversation ausgebildet. Er zeigte sich begabt, doch vor allem sein Geschick im Umgang mit der Sprache ließen seinen Vater auf eine politische oder juristische Karriere hoffen. Weiterlesen

Die Thorwalertrommel I

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Aufzeichnungen von Testos a’ Teremon dylli Efferdskome

Ich beginne diese Aufzeichnungen auf einer Seereise. Unter mir wiegen sich die Planken der Bartenwartin der wackeren Kapitänin Nadjescha Marmulov während uns die Kogge bei günstigem Wind Richtung Festum trägt. Ich bin sonst nicht unbedingt der schreibfreudigste Mensch auf Deres Boden, doch ich möchte mich später einmal der Gültigkeit meiner Erinnerungen versichern können und in mir hat sich in den vergangenen Wochen, seit ich diese bunt zusammengewürfelte Truppe kennengelernt habe, zunehmend das Gefühl ausgebreitet, dass bedeutsame Ereignisse vor mir, vor uns, liegen. Zumindest bedeutsam für mich, der ich Efferdskome und die heimatlichen Gefilde der warmen, freundlichen Zyklopeninseln verlassen habe, um dem Kriegerhandwerk ehrenhaft und nach meinem Verständnis nachzugehen, wo immer Hilfe, Recht und Anstand von Nöten sein mögen – wo immer die Götter mich hinführen. Weiterlesen

Das Schlachtfest IV

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5. Rahja 1032 BF, Die verbotene Höhle
Die Heldengruppe und Morwen befinden sich in sicherem Abstand vor der verbotenen Höhle, die von einem der Räuber bewacht wird. Sie planen, wie sie die Höhle einnehmen können. Es findet eine kurze Diskussion mit Morwen statt, bevor der Plan steht. Erich und Morwen schleichen sich auf sichere Entfernung heran und machen ihre Bögen bereit. Flammbart postiert sich seitlich des Höhleneingangs. Der Rest der Gruppe hält sich zunächst im Hintergrund. Weiterlesen