Archiv des Autors: Agrawan

Die eisigen Klauen des Winters

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Januar 1881, Russische Taiga, Ingermanland, Gasthaus Tammsalu der Familie Trygg

Wir sind schon alle zum Aufbruch bereit als wir uns kurzfristig doch noch dazu entscheiden die Gruppen anders aufzuteilen. So gehe ich mit Linda, Ida und Ilja zur Kutsche. Bengt und Norvid gehen mit Axel Holz sammeln und Clara bleib alleine im Gasthaus zurück, um Esters Tagebuch zu finden.

Der lange und kalte Weg zur Kutsche führt uns immer wieder an Wäldern entlang und einmal sehen wir einen riesengroßen weißen Hirsch, der aber wieder in den Wald verschwindet. Unsere Kutsche finden wir an einem anderen Waldrand in einem Graben auf der Seite liegend. Man sieht wie der Schneesturm in der letzten Nacht gewütet hat. Es liegen Massen von Schnee auf der Kutsche. Unsere Sachen, die bei dem Unfall aus der Kutsche geflogen sind liegen weit verteilt um die Kutsche herum. Weiterlesen

Willst du einen Schneemann bauen?

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Eigentlich sollte es Schloss Gyllenkreutz sein, das große Anwesen mit dem imposanten Schloss, die dazugehörigen mehr oder weniger bekannten Gebäude und Plätze, aber das Grundstück scheint hier seit Ewigkeiten unter Eis und Schnee zu liegen, die Gebäude aus Holz sind total verrottet, die aus Stein stehen zwar besser, aber dennoch als Ruinen da, die Fenster und Türen des Schlosses sind zugemauert.

Linda und Ida weihen Bengt möglichst kurz in die überlebenswichtigen Details dieser „Anderswelt“ ein, erzählen von dem Jäger, der mit seinem großen Höllenhund einmal am Tag seine Runde hier dreht, dessen Aufmerksamkeit keinesfalls auf sich lenken sollte. Trotz der eisigen Temperaturen verzichten die beiden Frauen, die sich nach ihrem Gefühl schon seit mind. einer Woche hier befinden, auf wärmende Feuer, um sich nicht durch den dunklen Rauch bzw. Geruch des verbrennenden, klammen Holzes zu verraten. Weiterlesen

Mondscheingeflüster

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Mein lieber Freund,

auch wenn die letzte Zeit recht turbulent verlief, möchte ich dir gern einen kurzen Überblick über die aktuellen Geschehnisse geben.

Nachdem der Rote Mond von Lohner in Trümmer gelegt wurde, machten wir uns auf den Weg zum Treffpunkt. Dabei trug sich eine merkwürdige Begebenheit zu. Konrad und Alanus bemerkten auf dem Weg etwas in der Form einer ca. 50cm großen Bauchrednerpuppe. Völlig überraschend vernahmen wir einen durchdringenden Schrei, der von dieser Puppe zu kommen schien. Wir erschreckten uns und Ruben schoss geistesgegenwärtig einen magischen Pfeil auf das „Etwas“. Sowohl der magische Pfeil als auch die Puppe lösten sich daraufhin einfach in Nichts auf. Weiterlesen

Ankunft in Neu-Drakenstein

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27. Phex 1038 BF

Nachts bei der Wache von Manthus und Viseris spürt Viseris aus dem Wald ein Frösteln, Manthus ein leichtes Ziehen an der Kleidung, aber dies ist beides sofort wieder weg. Viseris geht in Richtung Manthus, dabei verliert er seinen Umhang, die Kordel hat sich gelöst. Bei Manthus löste sich plötzlich das Kettenhemd. Mit einer Fackel in Richtung Wald leuchtend erkennen die beiden aber nichts. Weiterlesen

Die Deadwood-Apokryphen

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Ein Bericht von der heiligen Schwester Sarah aus den Deadwood-Apokryphen

Wie zuvor berichtet, sind wir in der Zeit eine Woche zurückgereist. Wir versuchen uns zu erinnern, was damals schon geschehen war, wo, wann und wie es passierte. So hatten wir u. a. versucht  Charley Bull zu retten und noch vieles mehr.

Weiterhin hat uns O’Malley bereits über die Banshee informiert, was uns sehr beunruhigt. Wie auch über das Verschwinden der Mutter von George Hurst, Miranda, die Frau von Richard Hurst Senior. Vermutlich gewisse Banshee was wohl noch zu klären wäre. Weiterlesen

Theater des Chaos

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Im Kaltmond (Oktober) 2512

Wir beginnen mit den Vorbereitungen für den Abend, indem wir uns überlegen, einige Helfer anzuheuern, die bestimmte Bereiche im Auge behalten. Der gute Direktor Gurkenfeld verfällt indes von einer Panikattacke in den nächsten Nervenzusammenbruch, da auf keinen Fall etwas bei der Aufführung schief gehen dürfe. Unsere Wahl an Helfern fällt auf Srulem und Sreluc, die beiden Zwergenbrüder aus Speichelfeld, sowie 3 Strigani.

Christoph übernimmt die Vorabkontrolle der angelieferten Snacks, isst jedoch zur Sicherheit selber nichts davon, sondern gibt die „Proben“ an die freundlichen Strigani weiter, um eigene Magenprobleme zu vermeiden. Zunächst einmal jedoch, scheint mit den Speisen alles in Ordnung zu sein. Weiterlesen

Nachwirkungen der Explosion

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Nach der Explosion des Roten Mondes rappeln sich alle wieder auf. Christoph sieht in einer Seitengasse den Aal, der ihn zu sich winkt. Als er ihm in die Gasse folgt, sieht er ein Kind, welches vor seinen Augen zu Maden zerfällt. In der leeren Kleidung findet er einen Warpstein.

Karl hilft dem schwer verwundeten Christian aus den Trümmern heraus, wird dabei aber von einen Bolzen in den Arm getroffen. Wir erkennen Gregor “Einauge” Spaltmann auf einem der Dächer. Baldur versucht ihn mit dem Bogen zu treffen, wird aber auch von einem Bolzen seiner Armbrust erwischt. Weiterlesen

Aufbruch nach Drakenstein

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Festum, 21. Phex 1038 BF

Am Abend im Bären. Wir beratschlagen was wir als nächstes machen, bevor wir Festum verlassen und nach Drakenstein aufbrechen:

  • Proviant und Ausrüstung kaufen.
  • Im Drachenmuseum nach Hinweisen fragen, was beim Einbruch gestohlen wurde.
  • Eine Karte nach Drakenstein besorgen.
  • Die Wetterverhältnisse und Herrscher vor Ort in Erfahrung bringen.
  • Bei der Traumdeuterin vorbei gehen.

In der Nacht haben wir alle seltsame Träume. Einige von uns träumen von Wald, andere von Goblinsippen oder von Kämpfen zwischen Goblins und Rittern. Manthus sieht ein Spiegelbild von einem vielleicht 17-jährigen Mädchen im Wasser, sie hat norbardische Gesichtszüge. Das Gesicht kommt ihm bekannt vor. Auch Kämpfe gegen einen Drachen kommen vor. Weiterlesen

Da steht ein Zwerg auf dem Flur

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Rubens Tagebuch, 25 Oktober 2512 (Nachts)

Ich weiß nicht warum, aber in letzter Zeit muss ich immer häufiger an Erika denken. Die liebe, süße Erika die ich seit meiner Kindheit kenne und mit der ich schöne Stunden in der Scheune ihres Vaters verbrachte. Die in Stumpen zurückblieb als Brunold und ich fliehen mussten. Ja warum eigentlich? Können die angeblichen Hexenjäger so schlimm gewesen sein? Schlimmer als die Dinge die in Übersreik passieren? In Stumpen bezog ich ab und an etwas Prügel von Vätern oder Brüdern. Manchmal weil ich zu neugierig war, manchmal… naja wegen Erika.

Aber hier wurde ich in den letzten Monaten verurteilt, verprügelt, mit allerlei Waffen verletzt, von Mutanten und Monstern gebissen oder deren Klauen zerfleischt, einmal fast verschluckt und fast in die Luft gesprengt worden von einer Bombe die im Bauch(!) eines Mannes versteckt worden war. Dazu schulde ich einem korrupten Wachweibel einen so großen Haufen Geld, wie ich niemals dachte je besitzen zu können. Weiterlesen

Zwischen den Fronten

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Wir fanden uns in einer skurrilen Szenerie wieder: Orban Geldrecht wartete mit seiner Mannschaft auf der einen Seite des Weges und Ursula Marbad mit ihren Söldnern auf der anderen. Und alle schienen uns nichts Gutes zu wollen. Ursula wollte uns gefangen nehmen, weil sie uns für Kultisten hielt. Orban sah uns als Verräter an und versuchte alle Schuld auf uns zu schieben, was Konstanze richtig wütend machte. Sie argumentierte wild gegen die Hexenjägerin.

Fjell knurrte und brüllte seine Waffe an und stürmte dann mit erhobener Waffe auf Ursula los. Obwohl sie wie alle anderen angsterfüllt wirkte, feuerte sie ihre Waffe ab, doch der Schuss ging vorbei. Fjells Hieb trennte ihr Bein von ihrem Körper und sie ging sofort zu Boden. Drei ihrer Männer drehten sich um und flohen, die anderen beiden setzten an uns anzugreifen, zögerten aber dank Rhya und trafen uns nicht. Johann und Fjell kämpften tapfer und vernichteten oder vertrieben die Angreifer. Sie verfolgten Orban, der feige davonrannte. Doch Johann stellte ihn und hob seinen Arm, um ihn hinzurichten, doch Fjell hielt ihn auf und schlug Orban stattdessen unsanft nieder. Er warf ihn über seine Schulter und trug ihn zurück zu uns. Weiterlesen