Blut auf der Themse 1 – Der Gesandte

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Freitag, der 01.10.1880: in seinem Pub „Old Lady“ an den Docks erwacht der Brujah Thomas O´Ceallaigh aus seinem Schlaf. Nachdem er sich an einem seiner Schankmädchen genährt hat, teilt ihm seine Schwester Beth mit, dass eine Nachricht für ihn abgegeben wurde. Lady Ann Bowesley erwartet ihn zu 21:00 Uhr im Carlton Club, angemessene Kleidung wird vorausgesetzt. Der bärtige Ire sucht seine am Wenigsten abgetragene Kleidung heraus und erwartet die Kutsche, die pünktlich um 20:00 Uhr eintrifft. Die Fahrt führt als nächstes nach Southwark, wo der Kutscher, Mr. Smitty, vor einem victorianischen Haus mit Park hält. Auf einem Schild an der hohen Mauer mit schmiedeeisernen Tor stehen die Worte „Bethlem Royal Hospital – Psychiatrie“ graviert. Weiterlesen

Blut auf der Themse – Prolog

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London, Hauptstadt des Britischen Imperiums, eine Metropole, und Mittelpunkt eines Weltreiches. Seit dreißig Jahren herrscht Queen Victoria nicht nur über Britannien, sondern regiert auch als Kaiserin von Indien. Unter ihrer Führung sollte das Königreich die größte Ausdehnung seiner Geschichte erreichen. Ihre Ära wird als das „Victorianische Zeitalter“ in die Geschichte eingehen. Weiterlesen

Die Asche der Drachen – Teil 1

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8. Peraine auf Burg Dragenstein

Obwohl er erkrankt ist, schmiedet Xargrosch weiter fleißig für die Handwerkskammer, um seine Lizenz zu erhalten. In der Nacht träumt er von einer staubigen Ebene, einer Stadt von Bergen umgeben, wilden Pferdehorden und einem sich windenden, schuppigen Leib mit glühenden Augen.

9. Peraine

Die Hälfte der Burgbewohner ist erkrankt. Die Rückkehr von Xargrosch Gefährten mit dem dringend benötigten Taschbart Kraut wird sehnlich erwartet. Weiterlesen

Bestehen und Vergänglichkeit – Teil 4

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11. Peraine

Die besiegten Wölfe lösen sich auf und wir wenden uns dem gefesselten Mann auf dem Altar zu. Der Mann lebt! Es ist tatsächlich Gwendon, der Sume, der dies schon mehrfach “erlebt“ hat. Wie er uns mitteilt, ist das Ritual, in dem er durch seinen ehemaligen Schüler Namris getötet wurde, bereits vollzogen und wir können dies nicht mehr ändern. Bei dem Ritual war der Zeitpunkt aber falsch und so sind mehrere Zeitlinien kollidiert. Wir können das Ritual nicht aufhalten, da es in mehreren Zeitlinien vollzogen wurde. Bevor er weiter sprechen kann, bildet sich ein Schnitt in seiner Kehle, Gwendon stirbt, der Mond färbt sich rot  und wir kehren aus der Zeitstarre zurück. Weiterlesen

Bestehen und Vergänglichkeit – Teil 3

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11. Peraine

Wir folgen der 3 Tage alten Spur (die zum Verschwinden des Sumen Gwendon passt) für etwa eine Meile und gelangen zu einer breiten Fuhrt über die Andra, die hier etwa 8 Schritt breit ist. Eine zweite Spur kommt hinzu und führt ebenfalls zur Fuhrt. Ich wate auf die andere Seite, als wir im Wasser Gestalten sehen, die ineinander verfließen und miteinander spielen (es scheinen Kinder zu sein). Weiterlesen

Winternacht III – Schockgefroren

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24. Peraine 1022 BF – Mit Erreichen der Grünen Ebene wurde es schlagartig zehn bis fünfzehn Grad kälter. Nur durch einen Zauber von Meister Lyoscho blieb es für die Gefährten erträglich.
Nach kurzer Zeit fand man einen zurückgelassenen Eissegler und eine erfrorene Frau aus Fjorinswohld. Alle Spuren endeten hier, nur ein paar Kufenabdrücke führten von hier fort. Genko und zwei Nivesen stießen zu den Gefährten und berichteten, dass man Spuren von Amuris Sippe gefunden hatte. Am Abend erfuhren die Gefährten, dass es zwei Leichen waren. Die anderen Nivesen hatten mittlerweile wieder aufgeschlossen. Gemeinsam beschloss man, mit allen nach Norden zu ziehen und der Spur der Eissegler zu folgen. Weiterlesen

Ferdibrand Goldwert: Erinnerungen an Froschmoorstetten

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Geboren wurde ich im Jahre 2912 des Dritten Zeitalters in der kleinen Ortschaft Froschmoorstetten, gelegen im Ostviertel des Auenlandes. Nicht weit vom Zufluss der Wässer in den Brandywein entfernt. Dort bin ich auch aufgewachsen und mit meinem Vater Isembard als kleiner Junge gerne in den Schwimmenden Balken gegangen um die Geschichten von Ohm Weisman zu hören. Meine Mutter Lily pflegte zwar immer zu sagen dies wäre Zeitverschwendung, aber sobald die Arbeit erledigt war lies sie uns doch meist ziehen.

 Frühling des Jahes 2947 des Dritten Zeitalters
Gästequartiere von Thranduils Hallen, Düsterwald Weiterlesen

Auf der Suche nach dem Largala’hen

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Nachdem die Gefährten mit der Tiger von Maraskan, dem Schiff des maraskanische Freibeuters Kodnas Han, am 29. Praios 1008 BF auf Beskan eintrafen, naschte der Chronist der Gruppe, Tjalf “ich kann über das Wasser gehen” Tjalfson, aus einem Fass mit Seetang, welches schon einige Zeit in der Sonne gestanden hatte. Kurze Zeit später übergab er sich schwallartig, und ließ auch recht bald und recht unkontrolliert unter sich. Dieser Zustand hielt einige Tage an, woraufhin Tjalf aufgrund des hohen Flüssigkeitsverlusts dösig im Kopf wurde. In diesem Zustand war er nicht in der Lage, an den weiteren Abenteuern der Gruppe Teil zu haben. Kapitän Phileasson entschied, ihn auf dem Eiland zurück zu lassen. Was er dabei nicht bedachte: Niemand der übrigen Besatzung war des schreibens mächtig (außer natürlich Ohm, aber der weigerte sich, solch profane Belletristik zu verfassen). Deswegen ist der folgende Bericht nur eine kurze Chronologie der Ereignisse, mit den wichtigsten Fakten, aber ohne ausschmückendem Beiwerk. Weiterlesen

Bestehen und Vergänglichkeit – Teil 2

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8. Peraine abends

Wir marschieren in Richtung Andraquell und schlagen abends unser Lager auf. Leif erzählt Einskaldir seine Geschichte: Sein Vater wurde von Thorwalern erschlagen und seine Mutter und er flohen ins zwischen Thorwal und Nostria umkämpfte Kendra.

Alriko fürchtet, der Jerganer könnte uns angreifen, da wir alle auf seiner Todesliste stehen. Wir müssen also Wachen aufstellen. Während der Wache von Einskaldir und Leif hören die beiden ein langsames, dumpfes Knarren und Stampfen wie von Holz. Da sich die Geräusche entfernen, unternehmen die beiden zunächst nichts. Weiterlesen