Die Asche der Drachen – Teil 1

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8. Peraine auf Burg Dragenstein

Obwohl er erkrankt ist, schmiedet Xargrosch weiter fleißig für die Handwerkskammer, um seine Lizenz zu erhalten. In der Nacht träumt er von einer staubigen Ebene, einer Stadt von Bergen umgeben, wilden Pferdehorden und einem sich windenden, schuppigen Leib mit glühenden Augen.

9. Peraine

Die Hälfte der Burgbewohner ist erkrankt. Die Rückkehr von Xargrosch Gefährten mit dem dringend benötigten Taschbart Kraut wird sehnlich erwartet.

In dieser unruhigen Nacht wacht Xargrosch auf, weil die Tür einen Spalt weit offen steht, obwohl er sicher ist, dass es sie zugezogen hat. Im Bergfried brennt Licht im ersten Obergeschoss… merkwürdig. Am Torhaus sieht er eine Gestalt mit wehendem Umhang, kann sie aber nicht verfolgen, da die Torwächter dort nichts gesehen hat.

10. Peraine

Ein normaler Tag, die Tür des Bergfriedes ist verschlossen.

Wieder träumt Xargrosch, diesmal von Karakal und den gemeinsamen Reisen und Abenteuern bis zum Tod von Karakal durch Zafera Blutklinge. Er sieht den Sarkophag, in dem Karakal in den Gewölben der Burg bestattet liegt… und dessen Geist! (Xargrosch wacht auf).

Gegen Mitternacht verfolgt Xargrosch die Gestalt mit dem wehenden Mantel, die er wieder am Torhaus sieht. In den Katakomben an Karakals Sarg sieht er, dass der schwere Deckel geöffnet wurde und hört Karakal leise um Hilfe flüstern (er ist sicher, dass es Karakal ist). Xargrosch greift die Gestalt an, die stofflich zu sein scheint. Er landet einen Treffer und die Gestalt fällt in den Sarg, springt jedoch sogleich wieder heraus und nimmt den hilflosen Geist Karakals in sich auf. Nun kann Xargrosch das Gesicht sehen: es ist Turolfus Tricorius. Trotz eines weiteren Axttreffers kann Turolfus sich in Rauch auflösen und verschwinden. Xargrosch schaut in den Sarg. Die Leiche Karakals ist noch da, hat aber Bissspuren am Hals. Xargrosch schlägt Alarm.

11. bis 13. Peraine

In den folgenden Tagen untersuchen Xargrosch und Bruder Irdin, ein Praios Geweihter, den Vorfall. Der Geweihte spricht erneut einen Grabsegen über Karakals Leichnam, doch was kann dies bewirken, wenn seine Seele an Turolfus verloren ging?

14. Peraine

Xargrosch´s Gefährten kehren zurück und die Heiler kümmern sich alsbald um die Kranken.

14. Peraine im Gasthaus des Dorfes bei Burg Dragenstein

Wir feiern unser letztes erfolgreiches Abenteuer, als Xargorsch zu uns kommt und uns von den dramatischen Ereignissen berichtet. Sogar Naramis, der am Nebentisch gewürfelt hat, hört aufmerksam zu.

Wir nehmen den Weg durch den Bergfried zu Karakals Grabkammer. Die Steinplatte wurde frisch zerkratzt, offenbar, als Turolfus den Sarg öffnete. Die Platte ist so schwer, dass normalerweise vier Männer benötigt werden, um sie zu bewegen. Leif stellt die berechtigte Frage, warum Karakals Geist nicht schon längst an Rondras Tafel speist, sondern hier verweilte bis er von Turolfus absorbiert wurde…Der Grabsegen, den Ulfried Zornbold über das Grab sprach, sollte ihn doch vor üblem Zugriff geschützt haben?

15. Peraine

Der eifrige Praios Geweihte Bruder Irdin will zusammen mit seiner jungen, blonden Novizin Calinda die ganze Burg schrittweise weihen, um die bösartige Kreatur auszutreiben. Clagunda lehnt dies aber momentan noch ab.

Xargrosch ist sich sicher, dass Turolfus mittlerweile stofflich ist, als sein Körper den Geist von Karakal aufnahm.

Oswin erzählt uns, dass Turolfus an einem Mausoleum etwa 20 Minuten nördlich der Burg unter einer zweistämmigen Birke verscharrt wurde. Wir werden nachsehen, ob das Grab unversehrt ist.

Das ungepflegte Mausoleum aus Granit beherbergt seit 500 Jahren die Überreste des Freiritters Sandor von Dragenstein, anscheinend damals ein Ritter ohne Lehen. Wir finden die Birke und suchen nach Spuren. Das Grab scheint unversehrt und ist überwuchert. Zumindest kurzfristig hat sich hier niemand zu schaffen gemacht. Nach kurzer Diskussion öffnen wir das Grab und sehen im Sag nach. Er ist leer! Entweder wurde Turolfus hier erst gar nicht bestattet oder seine “Erweckung“ ist schon länger her, was dazu passen würde, dass er uns immer wieder in den letzten Monaten begegnet ist.

16. Peraine, abends

Bruder Irdin ist aufgeregt und berichtet uns: Er und Calinda haben gegen Nachmittag am Mausoleum Turolfus gesehen, ihn dann aber verloren. Die eifrige Calinda wollte noch einmal dorthin, um nachzusehen und der alte Bruder konnte ihr so schnell nicht folgen. Er bereut es, sie so leichtfertig gehen gelassen zu haben.

Mit dem Schlüssel von Oswin eilen wir hinterher. Das Steintor der Grabstätte steht offen. Gestern war es noch verschlossen. Es führen Spuren hinein, aber nicht wieder hinaus! In den ersten Gewölben finden wir Calinda mit einer blutigen Wunde am Kopf. Ist sie tot?

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thd

Latu Latu: Ja, heißt es? Stehe gerade auf’m Schlauch…

Latu

Danke für die Zusammenfassung. Schön ist es, alles mitzubekommen, selbst wenn man wegen nichtiger Gründe, wie der Jagd nach dem Mammon nicht dabei sein konnte!
thd thd: ich dachte es heißt DS Aventurien!

thd

Die letzte Szene passt so nicht. Calinda ist an dem Tag alleine zum Mausoleum gegangen, weil sie bei eurem ersten Besuch hinweise darauf entdeckte, dass der Freiritter unter dem Segen Praios’ bestattet wurde. Das wollte sie genauer in Augenschein nehmen. Als sie abends dann nicht zurück kam, machte sich Bruder Irdin auf, um nach ihr zu suchen. Er sah dann am Mausoleum Turolfus Tricorius, der in der Grabstätte verschwandt. Das hatte ihn so erschreckt, dass er zurück nach Dragenstein gerannt war, um Hilfe zu holen. Und noch zwei Details: Das Tor ist aus Steineiche, nicht aus Stein und Calinda ist… Weiterlesen »