Schlagwort-Archive: Abenteuertagebuch

Geplagte Seelen Teil 1 – Der Goat Rider

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Tagebuch  von Johann Gerbrand

10. Mai im Jahre des Herrn 1733  – zwischen Jakobsheim & Waldenau

Wir brauchten etwa eine halbe Stunde um alle Schätze von Grendel zusammen zu raffen und uns auf den Rückweg zu machen. Grendels Körper in der Höhle schien zu schrumpfen und auch der Baum machte einen ungesunden Eindruck. Wobei das ja sehr relativ war, wirkte er ja vorher schon sehr maliziös. Die Aussicht, dass diese menschenaussaugenden Kreaturen nun dahinfuhren, ließ uns durchaus befriedigt zurück. Weiterlesen

Über Bogenschützen – Teil 1

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09. Mai 2954 DZ – Wetterberge, Eriador

Wir sammeln Narvi auf und gehen zur Festung zurück. Narvi ist halb ungläubig, halb geschockt und kann immer noch nicht richtig glauben, dass er besessen gewesen sein soll. Hiraval, der jetzt ebenfalls wieder normal ist, kommt auf uns zu. Er berichtet, dass er in den letzten Jahren oft hier war, aber noch nie eine dunkle Macht spürbar war; nur dieses Mal schien plötzlich irgendetwas in Huldrahir gefahren zu sein. Er bedankt sich bei uns und bietet uns an, das Anwesen als eine Art Lehen zu übernehmen und wieder aufzubauen. Wir bedanken uns für das Angebot, lehnen aber ab, da wir zugesagt haben, nach Fornost zu gehen. Hiraval merkt an, dass das ein sehr gefährlicher Ort ist und sagt uns, dass wir uns dort an Talandil wenden sollen, der dort Wacht hält.

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Nebel des Grauens II

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Anfang Mai im Jahre des Herrn 1733  – Jakobsheim, Baden

In der Nähe abseits im Sumpf liegt ein Friedhof, wo früher die Angehörigen derer von Freyberg begraben wurden. Der Friedhof ist wohl aber schon seit Jahrzehnten nicht mehr in Benutzung und liegt brach. Auf diesem soll die Leiche des Barons einst bestattet worden sein.

Zu eben diesem Friedhof führt uns Siegfried, nachdem wir uns in seinem Gasthaus kurz gestärkt haben. Es ist dunkel und der Weg in den Sumpf ist beschwerlich. Er liegt zwar ruhig, ist aber nicht ungefährlich; es gibt größere Wasserflächen, die Siegfried alle umgehen kann. Nach kurzer Zeit kommen wir an eine Senke. Die Senke misst etwa 500 Meter im Durchmesser und in ihrer Mitte erhebt sich ein bewaldeter Hügel. Die Senke ist voller Nebel und eine gespenstische Stile umgibt uns. Siegfried berichtet, dass der Friedhof oben auf dem Hügel liegt. Karl sieht auf der Hügelspitze Licht, es scheinen Feuer entfacht zu werden. Wir sind uns schnell einig: wir müssen uns beeilen, dort hoch zu kommen! Weiterlesen

Was begraben liegt – Teil 1

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5. Mai 2954 DZ – Bruchtal, Eriador

Wir erreichen Bruchtal wo wir erfahren, dass Elrond nicht da ist und wir uns stattdessen an Lindir wenden sollen. Als wir das Haupthaus betreten, erkennt Ferdibrand eine Stimme und beschleunigt erfreut seine Schritte. Es handelt sich um Bilbo Beutlin, den wir schon beim letzten Besuch hier trafen. Bilbo sitzt Pfeife schmauchend (Langgrundblatt, wie Ferdibrand mit leuchtenden Augen bemerkt) mit Lindir am Kamin und scheint mit diesem in ein freundliches Streitgespräch vertieft zu sein. Das Thema ist für Bilbo offensichtlich sehr wichtig und emotional: es geht um die Teilnahme einer Auenländischen Bogenschützeneinheit in Fornost im Kampf gegen den Hexenkönig, die vermeintlich stattgefunden hat. Oder eben nicht, je nach Standpunkt. Bilbo ist im innersten überzeugt, dass das stattgefunden hat, Lindir argumentiert sachlich, dass es keine Beweise gibt. Weiterlesen

Albträume von Angmar – Teil 9

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23. Dezember 2953 DZ – Rhudaur 

Nachdem wir die letzten Tage immer ostwärts gewandert sind, erreichen wir jetzt eine Stelle, an der uns Glorfindel nördlich in die Wildnis führt. Es handelt sich um einen versteckten Elbenpfad, den wir kaum bis gar nicht erkennen und uns ohne Glorfindel sicherlich nach kurzer Zeit verlaufen würden. Nach kurzer Zeit überqueren wir den Bruinen, der hier zwar schmal ist aber dennoch ziemlich wild ist und schnell fließt. Weiterlesen

Albträume von Angmar – Teil 5

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23. Oktober 2953 DZ – Angmar, Eisiger Pfad

Wir haben etwa die Hälfte der von uns geschätzten Strecke geschafft, also etwa 20 Meilen. Hier oben in den Bergen hat der Winter schon begonnen. Es ist sehr kalt und es liegt auch schon viel Schnee. Wir sehen viele Ruinen von Gebäuden und Türmen, bei denen zum Teil noch die Grundmauern stehen, zum Teil erkennt man nicht einmal, was das für ein Gebäude gewesen sein mag.

Der Weg geht auf und ab über Kuppen und durch kleine Täler, in Summe aber stetig bergauf. Spuren finden wir praktisch keine, dafür finden wir immer wieder Leichen, die im Eis des Pfades eingeschlossen sind. Wir sehen auch eine Leiche eines wild aussehenden Krieger, fast vollständig erhalten, die neben dem Weg steht und von einer 15 cm dicken Eisschicht überzogen ist.

Nachts ist es bitterkalt, sodass wir immer ein Feuer brauchen und uns dick einpacken müssen. Die nächsten Tage gehen wir weiter bergan ohne dass etwas passiert.

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Albträume von Angmar – Teil 1

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01. September 2953 DZ – nördlicher Anduin, Morgens

Wir fahren mit den Booten weiter nach Norden am Schlangenwald vorbei. Dahinter sehen wir schon die schneebedeckten Gipfel des Nebelgebirges. Es ist friedlich und das Wetter ist prima. Nördlich des Waldes legen wir am Ufer an und verstecken die Boote in der Böschung. Dann wandern wir in Richtung des Waldes zu Mabs Hütte.

Mittags bemerke ich einen unauffälligen Schatten im Wald, vielleicht jemand, der uns beobachtet? Sonst passiert aber nichts weiter. Wir erreichen unbehelligt die Hütte, wo Mab uns begrüßt. Wir bekommen etwas zu essen und unterhalten uns mit ihr. Sie fragt nach unseren Plänen und als wir von einem Besuch bei den Hügelmenschen sprechen, erzählt sie uns einiges über die Hügelmenschen und ihre Geschichte. Sie sind abergläubisch, waren einst Jahrhunderte Sklaven des Hexenmeisters. Dieser brachte ihnen Gestaltwandeln und Hexerei bei. Mab gibt uns noch hilfreiche Tipps, mit den Menschen umzugehen. Wir sollen ihre Traditionen wahren und nicht zu forsch auftreten. Loghain könnte von einem Frieden überzeugt werden, einfacher wird es aber bei Hwalda sein. Wir unterhalten uns noch eine Weile und übernachten dann bei Mab. Weiterlesen

Die Bestie des Waldes – Teil 4

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06. Mai 2953 DZ – am Fuße der Düsterwaldberge

Nach dem Kampf erholen wir uns kurz, verstecken die Boote und machen uns auf den Weg ins Gebirge. Nach kurzer Zeit steigt das Gelände schon an und wir beginnen mit dem Aufstieg. Wir merken in den nächsten Tagen, wie schwer der Schatten auf dem Land lastet und wie uns das beeinflusst: wir fühlen uns immer bedrückter. Vor allem Earendil scheint das zu belasten; er redet kaum noch ein Wort.

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Das Wesen

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02. Saatmond 990 – Ruine der Burg Tannhag

Unsere Krankheiten und Verletzungen sind größtenteils auskuriert. Auch Teldor geht es schon besser, seine entstellenden, eitrigen Pusteln und der Brechdurchfall sind beinahe abgeklungen.

Trellok untersucht weiterhin das Portal, um seine Geheimnisse zu entschlüsseln, zum Beispiel, wohin es führt. Er ist seiner Aussage nach von der Portalgilde schon vor den seltsamen Ereignissen losgeschickt worden, weil man bei der Portalgilde eine besondere Mondstellung ausmachte, die dieses Portal begünstigten. Oder die hatten einfachso ein Gefühl, richtig verstanden habe ich das nicht.

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Das Vollmondfest – Teil 5

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05. Oktober 2952 DZ – Niedertäler, Schlangenwald, Abends

Wir rasten noch etwas, damit Ferdibrand und ich uns erholen können. Earendil kommt gegen 10 Uhr zu uns zurück. Er hat das Lager des Truppe gefunden und berichtet von sieben Personen: Cenric, die beiden Nordmänner, eine Frau und ein Mann, die nach Beorninger aussehen und zwei weiteren Männern, wahrscheinlich Waldmenschen. Cenric und die beiden Nordmänner sind gerüstet und bewaffnet, die anderen vier nur leicht bewaffnet und ohne Rüstung. Gegen Mitternacht brechen wir auf, um die Verfolgung aufzunehmen. Weiterlesen

Das Vollmondfest – Teil 2

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Wir folgen dem Tunnel tiefer hinunter. Nur dem Zwerg scheint es mit jedem Schritt besser zu gefallen. Der Tunnel führt weg vom Fluss und weg vom Dorf grob in Richtung Osten. Narvi ist dabei die ganze Zeit mit sich selber am fachsimpeln und kommt zu dem Schluss, dass Numenorer diesen Tunnel gebaut haben. Earendil kann diesen Ausführungen nicht folgen und da alle anderen ebenfalls mit sich selbst beschäftigt sind unterhält er sich mit den Steinen des Tunnels. Und diese haben ihm sogar etwas zu erzählen. Sie berichten von einer Gruppe Südländer in Begleitung von Orks und unter der Führung einer Frau, einer Art Magierin oder Schamanin, die als letzte vor vielen Jahren hier hindurch gekommen sind. Die Gruppe war für eine Expedition ausgerüstet, scheinbar um hier etwas auszugraben. Der Tunnel führt uns schließlich zu einer Art Labyrinth. Eine vielzahl kleiner Räume die durch kurze Gänge miteinander verbunden sind. Narvi erkennt recht schnell, dass es sich um eine quadratische Grundform handelt, die genau einen Raum als Zentrum hat. In diesem Raum erzählen die Steine dem Elben wiederum, dass die Magierin hier ein Portal im Boden geöffnet hat, durch die die Expedition gezogen ist. Leider haben die Steine nicht darauf geachtet was die Frau genau gesagt hat, um den Mechanismus auszulösen. Aber Narvis Runenzauber kommt uns hier zu pass und es gelingt ihm, damit den Mechanismus auszulösen, so dass wir tiefer hinab steigen können. Weiterlesen

Das Vollmondfest – Teil 1

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02. Mai 2952 DZ – Ausgang Alte Waldstraße, Morgens

Die Zwerge wollen zurück nach Waldhall und wir belgleiten sie dorthin. Unterwegs reden wir mit Bofri, der uns anbietet, beim Neuaufbau der Alten Waldstraße mitzuwirken. Wir werden sein Angebot wahrscheinlich annehmen, zumindest immer mal zwischendurch, wenn es die anderen Verpflichtungen zulassen.

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Sippenstreit & düstere Vorahnungen – Teil 1

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30. Mai 2947 DZ

Wir verbringen die Zeit im Östlichen Gasthaus der Hobbits der Familie Brandybock. Reisende berichten über Orks, die die Gegend unsicher machen, einen Abend versuchen sogar Orks der „Blutigen Axt“ das Gasthaus anzugreifen, sie lassen wegen unserer Gegenwehr aber schnell von dem Gasthaus ab. Außerdem zieht eine Gruppe Sklavenjäger der Viglundinger umher und plündert Gehöfte der Beorninger. Wir können ein paar Kundschafter festsetzten, können aber nicht viel mehr gegen die Überzahl der Viglundinger ausrichten, allerdings trauen sie sich auch nicht an das Gasthaus heran. Weiterlesen

Von weiten Reisen & knusprigem Hobbit – Teil 3

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19. April 2947 DZ, frühmorgens

Iwgar Langbein ist schwer verwundet und bleibt zurück, um noch etwas von den Waren zu retten und vielleicht auch noch ein paar Ponys einzufangen. Wir haben uns entschieden, dem Hobbit zu folgen um ihn hoffentlich zu befreien. Nach kurzer Suche findet Leudast die Höhle, in welche die Orks mit Dindy verschwunden sind. Hier geht es steil bergab und es ist steinig. Roderic geht voran, ich folge ihm. Leider ist es ziemlich rutschig, so dass ich in einem kleinen Moment der Unachtsamkeit ausrutsche, zum Glück bis auf ein paar Schrammen ohne Folgen. Hoffentlich hat keine der garstigen Kreaturen dies hören können. Weiterlesen

Weiche niemals vom Weg ab – Teil 2

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16. März 2947 DZ

Nachdem wir Baldor vor den Spinnen gerettet haben, müssen wir feststellen, dass er sein Gedächtnis verloren hat. Er erkennt uns und auch seinen Sohn Belgo nicht mehr. In seinen letzten Erinnerungen ist sein Sohn zwei Jahre alt und seine Frau lebt noch. Immerhin gelingt es Ferdibrand Baldor davon zu überzeugen, dass wir keine Wegelagerer, sondern seine Freunde sind. Seinen Sohn Belgo nimmt das alles ziemlich mit und es wirkt, als wenn er das Urvertrauen zu seinem Vater verliert. Weiterlesen