Schlagwort-Archiv: Abenteuertagebuch

Die Spionin von Tharbad

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Sommer 2957 DZ, nördlich Tharbad

Wir sind etwa noch eine Tagesreise von Tharbad entfernt. Als wir uns abends nach einem Nachtlager umsehen, sehen wir etwas abseits auf einem Hügel einen Steinkreis und in diesem ein Lagerfeuer. Cornifera und Damrod schleichen hin, um die Stelle zu erkunden. Um den Hügel herum stehen ein paar Baumgruppen, darauf ist eine kleine Senke mit drei mannshohen Steinen, die schon sehr alt und verwittert sind. In der Mitte der Steine brennt ein kleines Lagerfeuer, aber es ist niemand zu sehen.

Als die beiden nähertreten, tritt Orothel aus dem Schatten, die die beiden begrüßt. Cornifera geht los und holt uns anderen, Orothel spricht währenddessen mit Damrod. Als wir anderen mit Johann ankommen, nimmt sich Orothel Johann vor. Sie zieht ihren Dolch, bedroht ihn und verletzt ihn dann gezielt nur ganz leicht, um ihn zu beeindrucken. Das schafft sie problemlos und Johann erzählt bereitwillig alles, was er weiß. Dann schickt Orothel Sigmar mit ihm fort und berichtet uns weitere Dinge, die nicht für Johanns Ohren gedacht sind. Weiterlesen

Der Seufzende Turm 3 – Wolpers ist, nein, war an allem Schuld

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Eurer Hochwohlgeboren sei hiermit pflichtgemäß Meldung erstattet:

Am Morgen des 20.10.1025 kehrten die Objekte Rilke aus der wolperschen Bauernmiliz und die Verbündeten Oolan und Turo ins Lager zurück und führten zwei leere Bierfässer auf einem Handkarren mit. Der Resttrupp der Verbündeten– bestehend aus dem Zauberwirker Hjalmar, dem Halbling Tjaldri sowie meiner Person, Späher EG 15‑03 Grub – hatte die vorangegangenen vier Tage ohne besondere Vorkommnisse unter der lockeren Bewachung der verbliebenen Schergen und der Banditin Wolpers verbracht. Weiterlesen

Briefe in die Heimat: Chaos pur

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02. November 2512, Übersreik, Reikland

Liebe Hildrun,

ja, ich stimme dir zu. Diese Stadt verleidet einem sehr vieles und ich befürchte, in Altdorf wird es nicht besser sein. Mir kommen langsam Zweifel, ob all die Mächtigen hier auf der richtigen Seite stehen. Wobei- was ist hier eigentlich die richtige Seite?

Aber zurück zum Zinnsporn bzw. dem Treffen von Reikhart und Rudelvater Kretschmer. Warum musste das eigentlich mitten in der Nacht und mitten im Wald stattfinden? Weiterlesen

Befreite Gefangene

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Das Bankett geht weiter währenddessen die drei Gefährten mit Hrapp Annson verhandeln. Die Verhandlungen verlaufen ergebnislos. Nach dem Bankett geht es zurück ins Gefängnis, das von außen verschlossen und von zwei Wachen bewacht wird.

Die drei schmieden einen Plan: da eine Zusammenarbeit mit Hrapp Annson nicht in Frage kommt, wollen sie fliehen. Der kürzeste weg ist durchs Dorf zu schleichen, am besten mitten in der Nacht um möglichst unbemerkt zu sein. Nach Möglichkeit gelingt es zusätzlich für Ablenkung zu sorgen. Hermod kommt später vorbei und bespricht den Plan mit ihnen. Er überzeugt die drei noch einen Tag abzuwarten, da dann die Gelegenheit zur Flucht besser ist und bietet seine Hilfe bei der Flucht an. Weiterlesen

Acht Räuber und zwei Dumme

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7. April 2956 DZ, östliche Wetterberge 

Wir können acht Angreifer erkennen, fünf von ihnen springen über eine niedrige Stelle an der Mauer in den Hof, drei weitere entzünden Brandpfeile und schießen auf die Hausdächer. Wir springen aus der Deckung und rennen auf den Hof zu. Sigmar ruft „Aufhören“, was die Strauchdiebe kaum ablenkt. Annúngildor und Cornifera beschießen die drei Bogenschützen, während wir anderen drei zum Hof rennen. Hier wehren sich die Bewohner verzweifelt gegen Angreifer. Als die ersten Angreifer besiegt werden, flieht Tom. Der Kampf dauert nicht lange, bis die Angreifer im Hof und die Bogenschützen fallen. Doch auch Farweld blutet und zwei Knechte liegen am Boden. Weiterlesen

Briefe in die Heimat: Blick in den Abgrund

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30. Oktober 2512, Übersreik, Reikland

Liebe Hildrun,

danke für deinen letzten Brief, ich freue mich, dass es euch allen gut geht und endlich komme ich wieder dazu, dir zu schreiben.

Wo war ich zuletzt? Ja, der Zinnsporn. Als wir zurückgekommen sind, sitzen wir auf unserem Zimmer und besprechen uns, wie wir mit der Situation weiter umgehen sollen. Ist Reikhart Gestenstark wirklich der Böse? Oder wäre es vielleicht sogar richtig, wenn in Übersreik mal jemand aufräumen würde? Weiterlesen

Berelas und der Ring

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August 2955 D.Z. in Bree, nachmittags

Wir waren auf dem Weg zur Herberge, als Annúngildor auffiel, dass Hans Farning und zwei weitere zwielichtige Gestalten uns unauffällig folgten. Er schlich sich in einer Seitengasse weg und wartete bis die drei an ihm vorbeigegangen waren, während wir weiter zum Pony gingen. Auf Annúngildor machten die drei Gestalten eher den Eindruck, und aus Neugierde zu folgen und nicht gezielt. Im Pony begannen wir, unsere Sachen zu packen. Sigmar ließ Berelas derweil nicht aus den Augen. Sie machte einen unsicheren Eindruck. Wir aßen schnell noch etwas und machten uns dann auf den Weg. Draußen wollte sich Eduin noch persönlich von Berelas verabschieden, was für uns eher amüsant war. Als wir uns auf den Weg machten, sahen noch wir Mirabar, der gerade zum Pony ging. Was er wohl vorhatte? Weiterlesen

Erneute Verhandlungen und eine Wende

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Was mit Astrid war, blieb unklar. Die Verhandlungen gingen zu Ende und die vier machten sich auf den Weg zurück zur Unterkunft und ins Bett. Früh am Morgen wurden sie geweckt und berieten, was am besten zu tun sei. Sie entschieden, zu Hrapp Annson zu segeln. Bei der Ausfahrt aus dem Hafen bemerkten sie wieder die Kette an der Ausfahrt der Bucht. Haldor sah am Ende der Kette Nebel und meinte den Seher dort zu erkennen. Gleichzeitig glänzte die Spitze des Speeres genau wie die Kette. Das Schiff ging auf Ostkurs. Weiterlesen

Briefe in die Heimat: Der Champion

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27. Oktober 2512, Übersreik, Reikland

Liebe Hildrun,

ja, wir sind nicht mehr im Zwangsdienst für die Stadtwache von Übersreik. Du kannst dir nicht im entferntesten vorstellen, wie befriedigend es war, als Rudi den Vertrag unterschrieb und wir endlich frei waren! An der Wiederherstellung meines Rufes muss ich noch arbeiten, aber sei es drum, die Freiheit war mir wichtiger.

Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, der Zinnsporn. Wir wurden, wieder, vom Rudelvater Horst Kretschmer zu sich gebeten. Kruger hatte ja einen Auftrag bekommen, es ging wieder um den derzeitigen Champion im Zinnsporn, das ist die hiesige Arena. Der Champion mit Namen Reikhart Gestenstark scheint von Ulric beseelt, könnte aber Probleme verursachen. Es gibt Gerüchte, dass er einen Keil zwischen die Kulte treiben will und das möchte der Rudelvater verhindern.

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Piraten gegen Jüten – Jagd auf die Jäger

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Endlich erreichen die vier wieder den Strand. Das Schiff lag noch vor Ort und auch Osric und seine Männer waren noch da. Dieser berichtete, dass die vier nicht wie sie glaubten einen halben, sondern vielmehr drei Tage weggewesen waren. Jorun saß still am Feuer und starrte hinein. Haldor sprach sie an, sie reagierte zwar, sagte aber kein Wort. Warum war unklar, aber Osric wusste zu berichten, dass sie einen Tag und zwei Nächte weggewesen war. Wohin, wusste er nicht.

Das Schiff wurde auf die Abfahrt vorbereitet, alle Sachen eingepackt und legte dann ab. In der Bucht war das Wasser sehr still, aber außerhalb wurde die See sehr rau und der dichte Nebel zog wieder auf. Nach etwa 15 Minuten löste sich der Nebel auf. Ein Blick zurück zeigte den Gefährten zwar eine Bucht aber weder Eis noch Schnee waren zu sehen. Weiterlesen