Schlagwortarchiv: Abenteuertagebuch

Magnus Lupus

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Die Wildsau war erlegt und würde für die nächsten Tage ganz sicher die Nahrungsvorräte bereichern. Dafür ließen die vier Männer sie ausbluten und zerlegten sie in handliche Stücke, die eingepackt wurden. Durch die kalten Temperaturen würde sich das Fleisch auch gut halten. Da der Tag schon weit fortgeritten war, machten die vier unweit der Kampfstelle ein Nachtlager.

Tjalf übernahm die erste Wache, bei der er Wolfsgeheul aus Süden vernahm, glücklicherweise weit entfernt. Haldor übernahm die zweite Wache, wo außer wunderschönen Polarlichtern zunächst nicht viel geschah. Plötzlich fiel sein Blick aber auf einen riesenhaften schwarzen Wolf, der vielleicht 20 Meter entfernt vom Lager stand und einfach nur auf selbiges starrte. Haldor sprang schnell auf und weckte die anderen. Alle griffen ihre Waffen, der Wolf aber stand nur da und starrte. Unschlüssig, was sie tun sollten, standen die vier mit gezogenen Waffen und starrten zurück. Nach einigen Minuten wandte sich der Wolf ab und ging zurück in die dunkle Nacht. Was hatte das zu bedeuten? Weiterlesen →

Briefe in die Heimat: Seuchen, Vampire und Trolle

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15. April 2512, Übersreik, Reikland

Liebe Hildrun,

viel Zeit ist seit meinem letzten Brief nicht vergangen und doch ist viel passiert, das ich dir gerne berichten möchte und dich wissen lassen, dass es mir gut geht.

Ich hatte ja berichtet, dass wir in diesem vermaledeiten Haus, nein, Loch, trifft es eher, eingesperrt waren und die Quelle des Unheils, die Vampirin, vernichten konnten. Wir waren völlig geschafft und da es mitten in der Nacht war, schien es das Beste, bis zum Morgen zu ruhen. Weiterlesen →

Geschäfte im Norden – Teil 25

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21. Oktober 2955 DZ – Versammlung der Hügelmenschen, Täler von Gundabad, Wilderland

Freach tritt vor und fordert den Clan der Warglinge zu einem Duell heraus, was dann von Mothla offiziell verkündet wird. Narvi tritt in den Ring und von den Warglingen der Häuptling Uthecar. Dass er groß und breitschultrig ist, haben wir schon vorher gesehen, jetzt, mit Rüstung und zwei großen Äxten in den Händen, sieht er martialisch und ziemlich übel aus.

Der Kampf beginnt. Lange dauert er nicht, ist aber intensiv geführt mit einigen schweren Treffern auf beiden Seiten. Beide Kämpfer werden von ihren Clans lautstark angefeuert. Narvi sieht anfangs nach zwei schweren Treffern nicht gut aus, kann dann aber seinerseits zwei Treffer bei Uthecar landen. Am Ende geht Uthecar erschöpft zu Boden, Narvi ist Sieger! Narvi verbeugt sich respektvoll vor Uthecar, was dieser anscheinend wohlwollend zur Kenntnis nimmt. Weiterlesen →

Briefe in die Heimat: Gemetzel in Speichelfeld

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13. April 2512, Übersreik, Reikland 

Liebe Hildrun,

danke für deinen Brief, ich habe mich sehr gefreut zu hören, dass es euch allen gut geht. Viele Grüße an Onkel Walter, ich hoffe, er wird schnell wieder genesen.

Bei mir gibt es leider nicht viel Neues zu berichten. Immer noch müssen wir den Zwangsdienst in dieser vermaledeiten Wache ableisten. Aber wir haben ein paar gefährliche, aber hoffentlich hilfreiche Aufträge beenden können, die unseren Dienst hier, so Sigmar will, verkürzen, wenn nicht beenden werden. So weit ist es nur leider noch nicht, daher lass mich berichten, was uns zuletzt widerfuhr. Weiterlesen →

Geschäfte im Norden – Teil 21

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16. Oktober 2955 DZ – Lager der Hügelläufer, Täler von Gundabad, Wilderland, Nachts

Essylt ist weg und offensichtlich nicht entführt worden. So viel kann Earendil aus den Spuren hier lesen. Aber warum? Ohne lange darüber nachzugrübeln packen wir unsere Sachen und folgen ihr so schnell wie möglich. Das ist auch nicht mehr weiter kompliziert, Essylt ist zielsicher einer Richtung gefolgt und hat sich auch keine Mühe gegeben, ihre Spuren zu verwischen.

Nach einiger Zeit kommen wir wieder zu der großen Höhle mit den Schädeln aufgesteckt auf Spießen. Die Spuren führen hier mitten hindurch. Wenn wir Essylt schnell folgen wollen, müssen wir wohl hinterher, um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Durtach und Madacht, die uns begleiten, wollen das auf keinen Fall und nehmen einen längeren Weg außen herum. Wir betreten wie Höhle, wo Roderic eine starke, dunkle Präsenz wahrnimmt. Weiterlesen →

Briefe in die Heimat – Der Wandelnde Griff

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10. April 2512, Übersreik, Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

nach längerer Zeit komme ich endlich wieder dazu, dir zu schreiben. Viel hat sich in der Zwischenzeit getan, leider muss ich noch immer diesen vermaledeiten Dienst in der Stadtwache tun.

Heute leisteten wieder eine Frühschicht in Begleitung dieses ehrlosen Gesellen Rudi. Immerhin weiß er interessante Geschichten zu erzählen, was die Zeit etwas schneller vergehen lässt. Wie immer ist er mittags irgendwo eingekehrt, um seiner zweiten Leidenschaft, dem Alkohol, nachzugehen. Seine erste Leidenschaft ist, Leute auszunehmen. Diese Pause nutzten wir, um auf dem Markt Kristin, die Verlobte von Holger Maurer, zu suchen. Diese war glücklicherweise auch anzutreffen und konnte uns glaubhaft versichern, dass Holger unschuldig ist. Ich war ja zugegebenermaßen anfangs skeptisch, aber inzwischen glaube ich auch, dass ihm Unrecht angetan wurde. Die Verlobte und Leonore, die beide glauben, er ist unschuldig. Alle, die mit dem Verfahren zu tun hatten, waren tot oder verschwunden. Irgendwas stimmte hier überhaupt nicht. Aber wie sollen wir ihn retten? Weiterlesen →

Ein Brand, zwei Trolle und eine Erkenntnis

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24.5.1558 Heorhal, Ejdlande, Stormlande

Das Begräbnisritual neigt sich langsam dem Ende, die Menschen verstreuen sich und gehen ihren normalen Tätigkeiten nach. Das Feuer brennt weiterhin und soll noch weitere 24 Stunden brennen; dafür stehen noch ein paar Feuerwachen herum.

Wir sind unentschlossen, was wir als nächstes tun sollen. Der Laird Skyld Rikdahl hat uns zum Abendessen geladen, bis dahin haben wir aber noch einen halben Tag Zeit. Brunow gesellt sich kurzentschlossen zu einer kleinen Gruppe, bei der auch die Mutter des verstorbenen Gerwulf steht und unterhält sich kurz mit ihr. Ich kann nicht hören, um was es geht, aber viel erfährt Brunow wohl nicht. Zumindest sagt er uns nichts. Hier passiert nun nichts mehr, sodass wir zunächst zurück zum Gasthaus gehen und mit dem Wirt sprechen. Weiterlesen →

Meine ersten Tage in Übersreik – Irrsinn

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Seit ich Karak Ziflin auf meiner Queste um die Hand der schönen Iglashir verlassen habe, habe ich bereits einiges an Seltsamkeiten erlebt. Aber was ich in Übersreik erlebt habe, lässt sich nur mit Irrsinn umschreiben. Mein Leben in Karak Ziflin scheint in weiter Ferne zu liegen. Unerreichbar fast.

Vielleicht liegt es an meiner Erziehung und bisheriger Lebensführung, aber die Welt der Menschen scheint mir von Unlauterkeit geprägt. Ich fühle mich zutiefst verwirrt. Und am Grund dieser Verwirrung brennt eine über alle Maßen heiße Wut. Hier will ich nun versuchen, die Ereignisse zu ordnen, die mich in diesen Zustand gebracht haben, um vielleicht entscheiden zu können, wohin ich mich nun wenden sollte. Weiterlesen →

Salindras Hoffnung – Der Morgen beginnt

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In unserer Hütte: Wüter kommt übermüdet zu unserer Hütte. Während wir noch dabei sind unserer Sachen zusammen zu packen, hören wir draußen einen Tumult. Rufe sind zu hören. Tagelöhner eilen umher. Es soll einen Toten geben. Oben auf dem Hügel. Als plötzlich Fenja erstarrt. Sie erschaudert. Sie hatte eine Vision. Blut, überall Blut, strömt aus den Gruben, Sie hat die alte Gylta gesehen, sie ist verletzt. Ein Speer steckt in ihrer Flanke. Die wilde Jagd.

Wir eilen nach draußen, Wüter soll Stiernacken Bescheid geben. Karla will Wüter begleiten. Wir anderen gehen zum Hügel. Tagelöhner kommen uns entgegen. Den alten Handelo soll es erwischt haben. Dort wo wir gestern Abend nur einen verschlossenen Claim gefunden haben. Weiterlesen →

Briefe in die Heimat – Prolog

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Im März 2512 IC, Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

wir haben uns lange nicht gesehen, ich hoffe es geht dir und den anderen gut bei Onkel Kunibert in Eilhart. Wie du weißt, habe ich mich den Straßenwächtern angeschlossen und bewache die Straßen zwischen Übersreik und Bretonia.

Die Zeiten sind hart, aber zumindest unsere Straßen waren zuletzt sehr ruhig. Etwas zu ruhig für Straßenwächter, weshalb Kurt Waldstein, unser Hauptmann, Freiwillige suchte, die sich anderen Gruppen anschließen sollten. Er hatte eine Meldung erhalten, dass es in Übersreik genug zu tun gab.

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