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1984 DSA 1 zum Geburtstag gewünscht und wider Erwarten die Basis-Box bekommen. Nachdem ich Silvana drei mal befreit hatte, merkte ich, dass ich Mitspieler brauchte, um mit der Box weiter etwas anfangen zu können. Glücklicherweise sah ein Freund aus der Nachbarschaft die Bücher bei mir herum liegen und meinte, sie würden in einer Runde etwas ähnliches Spielen, ob ich nicht Lust hätte, mitzumachen. Klar hatte ich das, und so bin ich mit Dungeons & Dragons angefangen. Zahlreiche Runden, Systeme und eine Vereinsgründung später, findet sich auf THORNET ein ziemlich großer Ausschnitt meiner Rollenspielerlaufbahn.

Dämonensturm 4 – Aufbruch nach Drezen

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Schwurtag, 23. Gozran 4713 AZ, Kenabres
Wir erholen uns bei einer kleinen Feier im Hüterherz.

Feuertag, 24. Gozran 4713 AZ
Wir beraten uns mit Quednys Orlun. In den nächsten Tagen jagen wir Kultisten und entspannen uns ein wenig.

Mondtag, 27. Gozran 4713 AZ
Ein Bote erreicht die Stadt: Königin Galfrey von Mendev wird in zwei Tagen hier eintreffen, um mit uns zu sprechen.

Schwielentag, 29. Gozran 4713 AZ
Mit einem tausendköpfigen Heerzug erreicht die Königin die Stadt und bittet uns (sic) um ein Gespräch.
Das findet dann im Hüterherz statt. Wir sollen mit einhundert Paladinen Drezen einnehmen und dort Iomedaes Banner hissen, dass dort durch Verrat verloren ging. Bei dem Gespräch gerate ich mit dem arroganten Paladin aneinander. Der sieht später seine Verfehlungen ein und entschuldigt sich. Weiterlesen

Dämonensturm 3 – Legenden

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Schindtag, 21. Gozran 4713 AZ, Kenabres
Wir gehen von “Topas Tinkturen” zu Estrods Turm. Es stehen von dem Gebäude nur noch zwei Stockwerke. In ihm sind einige Tieflinge, die wir mit der Parole nicht täuschen können. Wir erschlagen sie. Bei der Durchsicht der Räume erbeuten wir die Angriffspläne auf die Stadt. Alles scheint über lange Zeit geplant zu sein. Dazu finden wir noch einen weiteren Brief:

Faxon,

Du hast gutgetan, die Unterschlagungen deines Vorgesetzten zu melden. Ich vertraue darauf, dass du auch in den folgenden Wochen treu dienen wirst. Du musst die Templer in Kenabres nicht lange anführen, da das Ende der Stadt bevorsteht – ich wünschte nur, ich könnte daran teilnehmen, denn ich erinnere mich gerne an das Morgenblutmassacker zurück. Deine sterblichen Artverwandten werden bald nur noch Fressen für die Geier sein, denn die Tage von Kenabres sind gezählt, wie ich bereits geschrieben habe. Vorlesch ist bereits aufgebrochen, um sich mit der Tochter unseres Herrn zu treffen und einen Nahyndriankristall der erforderlichen Reinheit zu besorgen. Sobald sie allen Nötige zusammen hat, kommt sie nach Kenabres, um den Schutzstein für unsere Zwecke zu verändern. Ich denke du wirst merken, wenn ihr das gelingt! Preiset Fürst Baphomet!

—Minagho

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Dämonensturm 2 – Zurück ins Licht

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Mondtag, 20. Gozran 4713 AZ, unter Kenabres — Der Aufgang führt zu einer verrosteten und leider magisch gesicherten Tür, so dass wir wieder umkehren, aber erst, nachdem ich die zwei Sonderlingwachen erschlagen hatte. Einer der beiden Strickleitern führt uns zu einer Halle mit zahlreichen Feinden. Alles Baphometanhänger. Bei ihnen ein Tiefling. Auch sie erschlagen wir. Ihre Anführerin, Hosilla, hat ein Schreiben bei sich:

Hosilla,

bleibe vorerst noch in Kenabres, doch wisse, dass die Tage der Stadt gezählt sind. Begib Dich an einen sicheren Ort. Der unterirdische Unterschlupf Deiner Mischvolklakaien sollte genügen, um Dich vor den kommenden Verwüstungen zu schützen. Ich werde bald schon in Drezen das Kommando übernehmen. Sobald Vorlesch mit dem Schutzstein fertig und Kenabres nicht länger für uns von Interesse ist, kehrst Du zu mir zurück.

Dass Du Yaniels Schwert aus dem Museum holen konntest, ist eine sehr gute Nachricht. Bringe es mit, ich denke es wird eine sehr nützliche Waffe abgeben, sobald wir es verdorben haben. Bevor Du nach Drezen aufbrichst, besuche aber noch die die Unterschlüpfe in der Stadt (das Nyserian-Herrenhaus, Topas-Tinkturen und Estrods Turm; die Losung ist immer noch: “Ich bringe Material für die Archive.”), um sicher zu stellen, dass keine Beweise zurück bleiben. Möge Fürst Deskri und Fürst Baphomet über Dich wachen.

—S.V.

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Dämonensturm 1 – Lebendig begraben

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Sonntag, 19. Gozran (4.) 4713 AZ, Kenabres — Dunkelheit. Dumpfer Schmerz. – Ich war zuletzt auf einem der großen Plätze in Kenabres und hörte einem der Paladinführern bei seiner Rede zu, als im Westen der Stadt die Feste Milan explodierte. In ihr ruhte einer der Bannsteine, die die zivilisierten Länder vor den Dämonenhorden der Weltenwunde schützen sollten. Ein Silberdrache kämpfte am Himmel gegen  einen Balorfürsten und verlor. Die Stadt stürzte ein, der Abgrund öffnete sich und verschlang mich.

Ich bin in einer Höhle. Schwaches Licht bescheint den Kadaver einer schwarzen Spinne. Ich bin nicht alleine. Bei mir sind weitere Überlebende aus der Stadt. Aus der Spinne brechen zwei Maden. Wir erschlagen sie. Erst danach ist Zeit, sich miteinander bekannt zu machen. Ich bin Razuul, aus dem Land der Mammutherren, nach Kenabres gekommen, um Rache zu nehmen an den Dämonen der Weltenwunde. Mit mir unter der Stadt verschüttet sind: Weiterlesen

Razuul

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»Gorum, der im Eisen wohnt, verachtet die, die schwach sind. Kämpfe und lebe und er wird sich deiner erfreuen.«

Razuul war sechs Jahre alt, als Reiter aus dem Osten seine Sippe überfielen. Alle seines Stammes wurden niedergemacht – alle, mit Ausnahme der Kinder. Diese verschleppten die Angreifer jenseits des Hrungaras¹, um sie ihren Dämonenherren zu opfern. Erst im letzten Moment gelang es Kriegern des mächtigen Mammutherren Kulgor das Ritual zu unterbrechen und die Kultisten zu töten. Die Männer retteten Razuuls Leben und ließen ihn in ihrer Sippe groß werden. Weiterlesen

Die verlorene Mine von Phandalin I

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Die “Helden” unserer kleinen Geschichte wurden in der Stadt Niewinter vom Zwergen Gundren Felssucher angeworben, um eine Karrenladung Bergbauausrüstung nach Phandalin, einem kleinen Städtchen einige Tage im Süden zu bringen. Falls sie die Ladung sicher ablieferten, winkte jedem von ihnen eine Belohnung von zehn Goldmünzen. – Doch wer waren unsere Protagonisten? Da gab es den Zwergenkleriker Taklinn Felssucher, er war ein Cousin des Auftraggebers. Außerdem Kerri, ein Mensch und Glücksritter, sowie den hochelfischen Zauberer Erevan. Und als Ortskundigen hatte man den aus Phandalin stammenden Halbling Tim Finnegan Wake angeworben.

Gundren  wollte nicht viel über sein Vorhaben erzählen, es machte aber den Eindruck, dass er zusammen mit seinen beiden Brüdern einem Geheimnis, vielleicht einem längst verschollenen Hort, auf der Spur gekommen war. Zusammen mit seinem Leibwächter Sildar Winterhall reiste der Zwerg am nächsten Morgen voran, während unsere Helden ihnen mit der Ausrüstung auf einem Ochsenkarren folgten.

Die ersten Tage der Reise verliefen ereignislos, doch kurz nachdem man die Hochstraße verlassen hatte und sich in einem besonders dichten Teil des Waldes befand, versperrten ihnen die Kadaver zweier Pferde den Weg.  Weiterlesen

Winternacht III – Schockgefroren

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24. Peraine 1022 BF – Mit Erreichen der Grünen Ebene wurde es schlagartig zehn bis fünfzehn Grad kälter. Nur durch einen Zauber von Meister Lyoscho blieb es für die Gefährten erträglich.
Nach kurzer Zeit fand man einen zurückgelassenen Eissegler und eine erfrorene Frau aus Fjorinswohld. Alle Spuren endeten hier, nur ein paar Kufenabdrücke führten von hier fort. Genko und zwei Nivesen stießen zu den Gefährten und berichteten, dass man Spuren von Amuris Sippe gefunden hatte. Am Abend erfuhren die Gefährten, dass es zwei Leichen waren. Die anderen Nivesen hatten mittlerweile wieder aufgeschlossen. Gemeinsam beschloss man, mit allen nach Norden zu ziehen und der Spur der Eissegler zu folgen. Weiterlesen

Auf der Suche nach dem Largala’hen

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Nachdem die Gefährten mit der Tiger von Maraskan, dem Schiff des maraskanische Freibeuters Kodnas Han, am 29. Praios 1008 BF auf Beskan eintrafen, naschte der Chronist der Gruppe, Tjalf “ich kann über das Wasser gehen” Tjalfson, aus einem Fass mit Seetang, welches schon einige Zeit in der Sonne gestanden hatte. Kurze Zeit später übergab er sich schwallartig, und ließ auch recht bald und recht unkontrolliert unter sich. Dieser Zustand hielt einige Tage an, woraufhin Tjalf aufgrund des hohen Flüssigkeitsverlusts dösig im Kopf wurde. In diesem Zustand war er nicht in der Lage, an den weiteren Abenteuern der Gruppe Teil zu haben. Kapitän Phileasson entschied, ihn auf dem Eiland zurück zu lassen. Was er dabei nicht bedachte: Niemand der übrigen Besatzung war des schreibens mächtig (außer natürlich Ohm, aber der weigerte sich, solch profane Belletristik zu verfassen). Deswegen ist der folgende Bericht nur eine kurze Chronologie der Ereignisse, mit den wichtigsten Fakten, aber ohne ausschmückendem Beiwerk. Weiterlesen

Winternacht II – Der lange Marsch nach Norden

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2. Peraine 1022 BF – Besprechung mit den Nivesen und dem alten Kailäkinnen in der Schwitzhütte im Lager der Lieska Leddu: Der Schamane rezitiert düstere Prophezeiungen und versichert sich der Hilfe der Gefährten. Alle, außer Rowin, der nicht an dem Gespräch teilgenommen hatte, versprechen Kailäkinnen, dem Übel im Norden auf den Grund zu gehen und das Böse zu bekämpfen. Aber auch der Rondra-Geweihte schließt sich der Mission an, nachdem er von Tsaekal informiert wurde. Weiterlesen

Der Würger vom Aaltümpel

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Gerade als wir den hobbitartigen Spuren des Würgers vom Aaltümpel in das Hügelgrab folgen wollten, tauchte der Elb auf. Er war uns nachgereist, als er von unserer Mission erfahren hatte. Gemeinsam stiegen wir in das düstere Grab hinab. Dort unten fanden wir teils natürliche, teils von Ostlingen behauene Gänge. Später stießen wir sogar auf Grabkammern und die Symbole eines alten Gottes, der von den Menschen, die vor vielen hundert Jahren hier lebten, verehrt wurde. Sein Zeichen war ein flammendes Auge. Weiterlesen