13.5.888 n.G.
Wir folgten den Spuren von Edgars Mörder in den Wald und kamen zu Adelmars altem Lagerplatz. In die Rinde eines Baumstammes war ein fremdartiges Zeichen hineingebrannt. Die Spuren führten uns weiter nach Süden als Amirs Kästchen abermals zu ticken anfing. Velten machte uns auf einen Rattenfomor aufmerksam, und Severin schlich sich alleine an ein Lager von etwa einem dutzend Fomoren heran. Im Geäst darüber war ein kleiner Schwarm schwarzer Vögel. Am Stamm des größten Baumes waren mehrere dieser Zeichen hineingebrannt worden. Weiterlesen
Archiv des Autors: Benny
Die Dunkle Halle I – Komplott in Thorwal
Schreibe eine Antwort21. Boron 1025 BF
Styrvake war mit Mitgliedern seiner Otta sowie einigen Leuten von Orkan Thorwal im Glücklichen Zechpreller, einer Trinkhalle in einem Stadtviertel im Osten von Thorwal. Die Mannschaftsmitglieder waren in gespannter Erwartung auf das Imman-Spiel gegen die horasische Mannschaft, das in zwei Tagen stattfinden sollte. Unvermittelt kamen einer nach dem anderen seine alten Abenteuergefährten und gesellten sich hinzu. Weder hatten sie sich angekündigt, noch hatten sie sich verabredet zur gleichen Zeit nach Thorwal zu reisen. Doch dies war nicht der Ort, um ihre Beweggründe zu erörtern, und man feierte zuerst das gemeinsame Wiedersehen. Weiterlesen
Ewiger Hass I
Schreibe eine AntwortAus den Anekdoten von Mentor Rubinion Salinder:
4. Travia 1033 BF – Die Gefangenen
Dieser merkwürdige Wald, der von einer Kuppel aus Wurzeln begrenzt wurde, machte uns zunehmend Sorgen. Sie verdeckte die Praiosscheibe, und am Boden herrschte ein schummriges Zwielicht. Wir luden uns bei dem alten Rondra-Geweihten Odoran von Honingen ein, der alleine in einer kleinen Hütte wohnte, um von ihm mehr über diesen Ort in Erfahrung zu bringen. Er war einst an einem See in der Mitte der Waldwildnis von der Fee Marandel mit heißen Liebesschwüren in diese Welt gelockt worden. Laut seiner Zählung weilte er bereits seit drei Jahrzehnten hier, aber er sagte, dass er um 200 BF geboren worden war. Wir schienen wieder einmal in einer Globule zu sein, in der ein Tag einem Monat auf Dere entsprach. Weiterlesen
Gruft der sterbenden Träume 3 – Die vermisste Expedition
Schreibe eine Antwort21.8.21
Meisterin Eufrynda war in Sorge um die Expedition, die vor fünf Tagen in den Davorkar aufgebrochen war. Seit drei Tagen hatte sie keine Neuigkeiten durch den magischen Zirkel erhalten. Es wurde Zeit, dass der Neuankömmling – Meister Tribor – sich nützlich machte.
Dieser lud uns zu einem großen Schmaus in Der Näherinnen Rast ein und heuerte uns an, ihn in den finsteren Wald zu begleiten. Die Vermissten waren zu den Ruinen gegangen, in denen Gorak die Kupferkrone gefunden hatte. Weiterlesen
Romin
Schreibe eine AntwortRomin kam mit Pater Salomon vor zehn Jahren aus Kreutzing. An die Zeit vor Freidorf kann er sich kaum erinnern. Er ist ein jugendlicher (16 Jahre alt) Mensch, vom Charakter sehr loyal, also jemand, der seine Interessen und die seiner Freunde über alles stellt. Romin hat sich mit Volkskunde beschäftigt und so allerlei Wissen angesammelt. Salomon war sein Lehrer. Romin kann lesen und schreiben und beherrscht das Hocharchaische. Er ist arm, und das Leben mit dem Pater gab ihm nie Gelegenheit frei zwischen den Göttern zu wählen. Wie auch Salomon verehrt er den Neuen Gott. Er lebt ein Leben voller Reue, ist feige, hat in letzter Zeit als Wächter gearbeitet und das Kämpfen mit dem Kampfstab geübt. Er hat schwarzes Haar, einen dunklen Teint und volle Lippen – letzteres hat ihm unter Umständen die Zuneigung der Magd Emma eingebracht.
Missetat in Freidorf 2 – Die Grabschänderin
Schreibe eine AntwortDer Mann, den die Gefangenen Edgar nannten, zog unvermittelt ein weiteres Messer und griff Harald Krey an. Dieser wich aus, so dass Edgar durch die Tür der Wachstube hinaus rennen konnte. Severin verfolgte ihm durchs halbe Dorf. Amir bemerkte den Tumult und setzte dem Fliehenden auch hinterher. Gemeinsam stellten sie ihn. Und sie filzten ihn nach weiteren Waffen. Dabei fanden sie in seinem Schritt die in ein Tuch eingeschlagene gestohlene Reliquie. Weiterlesen
Missetat in Freidorf 1 – Der Fremde mit dem Messer
Schreibe eine AntwortMontag, 2.4.888 n.G.
Ich kam vom Krämer in Freidorf zurück, als ein Mann, den ich noch nie gesehen hatte, aus unserer Kirche wankte. Er hielt ein Messer in der Hand, vom dem frisches Blut tropfte. Velten, Severin und Amir hatten ihn auch bemerkt und eilten aus verschiedenen Richtungen zu dem Fremden, der wirre Worte stammelte. Voller Sorge um Pater Salomon rannte ich durch die nur angelehnte Hintertür, schmiss den Einkaufskorb auf den Küchentisch und rief “Pater? Pater Salomon, geht es Euch gut?”. Doch ich bekam keine Antwort. Weiterlesen
Das Zeichen der Bestie 2 – Die Blutverkleidung
Schreibe eine AntwortTemedos wahrheitsgemäßer Abenteuerbericht
25.5.21
Mitternacht war vorbei, und wir gingen zur Stadtwache. Hier waren auch die königlichen Grenztruppen und die königlichen Waldläufer stationiert. Ihre Banner hingen vor den jeweiligen Garnisonsgebäuden zwischen denen sich eine Stellmacherei und eine Schenke befanden. Hauptmann Marvello berichtet uns von den vier früheren Opfern, die alle im Viertel beim Nordfeuer gefunden worden waren: Weiterlesen
Das Lied von Prinzessin Nimuan II
Schreibe eine AntwortAus den Anekdoten von Mentor Rubinion Salinder:
1. Travia 1033 BF – Rückkehr zum Ingerimm-Finger
In Begleitung von Armatus maximus Gerwulf Zantentöter, dem Druiden Maroxes und zwei weiteren Sumen erreichten wir die Felsnadel während des Vormittags. Erich entnahm einer Fußspur, dass eine Frau in der vergangenen Nacht am Fuß des Fingers gewesen war. Wir machten uns abermals an der Aufstieg, entzündeten Öllämpchen in den sechs äußeren Stelen und platzierten das rotbraune Prisma, das dieselben Symbole – Luft, Erz und Winter – wie die umgebenden Stelen hatte, in einer dreieckigen Vertiefung im Inneren des zentralen Menhirs. Ein schwacher Silberstreif ging von dem Prisma durch ein Loch im Fels. Erich sah, dass der Lichtstrahl auf eine Felsnadel im Nordosten wies und prägte sich das Bild ein.
Streit in der Arche
Schreibe eine AntwortVor der Arche waren fremde Menschen in einem notdürftig errichtetem Lager eingepfercht. Maximons Männer bewachten Sie mit einigem Abstand, weil die Neuankömmlinge an einer Pilzerkrankung litten. Viel erstaunlicher fand ich, dass diese Leute keine Mutationen hatten. Und sie hatten Kinder, die mit ihnen eingesperrt waren. Weiterlesen



